unreal reality. oneshot

GeschichteAbenteuer / P12
09.01.2011
09.01.2011
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-Okay, das hier ist meine erste FF (Oneshot) zu den VD-Büchern, also seid nicht zu streng mit mir. ^^ Sie schließt nicht irgendwo an den Büchern an, aber es ist bevor Catarina auftaucht. Also hier taucht sie das erste mal in der Geschichte auf = sie ist nicht tot. ^^ BITTE NACHWORT LESEN!!-


Elena öffnete ihre strahlend blauen Augen und sah sich um. Sie stand in ihrem Zimmer, aber irgendwas war komisch. Sie blickte zu der Türe die zum Flur führte und wurde vom gleißenden Licht geblendet. Automatisch bewegten sich ihre Füße in das Licht. „Elenaa… Elenaaa..“, kam es aus dem Licht. „Ich komme!“, rief sie, schließ die Augen und trat in das Licht. Als sie ihre Augen wieder öffnete, stand sie in einem altmodischen Ballsaal. Verwirrt sah sie sich um und bemerkte das blaue Kleid, welches eindeutig aus der italienischen Renaissance stammte. Wo war sie?

„Catarina?“, sie sah auf und schaute in vor Glück strahlende, grüne Augen. Stefano. Er stand vor ihr und hielt ihr eine Hand hin. Verwirrt blickte sie auf die Hand und rührte sich nicht. Hatte er sie grade Catarina genannt?

Stefano lächelte und griff jetzt nach ihrer Hand um zärtlich über sie zu streicheln. Elena wand den Blick ab und sah in den riesigen Spiegel, der an der Wand hing. Ihre blonden Haare waren kunstvoll zusammengesteckt und ihre Wangen mit vornehmen Rouge geschminkt. Sie senkte den Blick und wand sich wieder zu Stefano. „Ms. Pierce?“, sagte er nach einer Weile, sie hatten angefangen miteinander zu der klassischen Musik, die im Hintergrund gespielt wurde, zu tanzen. „Mhm?“, murmelte Elena und sah ihn an.

„Ich liebe sie, Ms. Pierce. Wenn ich sie ansehe, sehe ich einen Engel. Und wenn ich sie küsse, weiß ich dass ich sie liebe..“, murmelte er und beugte sich langsam zu mir runter. ‚Was? Nein! Ich bin nicht Catarina!‘, dachte sie verzweifelt. Sie wollte ihn anschreien doch sie konnte sich keinen Zentimeter bewegen. Er kam immer näher und näher, bis schließlich eine arrogante Stimme aus der Ecke ertönte.

„Du Idiot. Du merkst auch wirklich gar nichts, oder?“. Stefans Kopf drehte sich, genau wie Elenas, und überrascht blickte sie zu Damon, welche lässig an die Wand gelehnt war. Im Gegensatz zu ihr und Stefano war er modern gekleidet. Schwarzes Shirt, Lederjacke, schwarze Jeans und schwarze Stiefel. „Wovon redest du?“, murmelte Stefano und sah seinen Bruder an.

„Das ist nicht Catarina. Du redest mit Elena.“, sagte Damon und sah jetzt Elena grinsend an. „Nicht wahr, Miss Gilbert?“. Sie nickte und sah Damon an. Wieso hatte er es gemerkt und ihr Freund nicht? Erschrocken ließ Stefano die Hände fallen und sah sie an. „Elena?“. Sie nickte wieder. „Aber..“, er suchte nach Worten, doch Damon unterbrach ihn. „Und wenn ich mal bemerken dürfte, dass du grade CATARINA deine Liebe gestanden hast..“. Bei dem Kommentar traten Elena Tränen in die Augen. Diese Szene war so verdammt unwirklich. Sie trug ein Kleid, Stefano gestand Catarina seine Liebe und Damon war hier, was wiederum ausschloss dass sie träumte, denn sie würde nicht von Damon träumen, oder?

Elena schluckte und sah zu Boden bevor einer der beiden bemerken konnte dass sie weinte. Damon jedoch konnte die salzigen Tränen riechen und wollte grade etwas sagen als er unterbrochen wurde von der zuckersüßesten und gefährlichsten Stimme die er jemals gehört hatte. Catarina.
„Herzallerliebst ihr drei.“, kam es von der Ecke und alle drei sahen geschockt zu der hübschen Frau die den Raum betrat. Im Gegenteil zu Elena hatte Catarina ihre blonden Haare wild und sexy über die Schultern liegen, während sie ein weißes, bodenlanges Kleid mit einer meterlangen Schleppe die hinter ihr elegant über den Boden schliff an. Sie kicherte bei dem bewundernden Blick von Stefano, dem feindseligen von Damon, und dem angsterfüllten von Elena.

„Überrascht mich zu sehen?“, fragte sie grinsend und strich Damon beim Vorbeigehen über die Brust. Das was er hier sah war nicht die kleine, süße Catarina die er eins liebte. Es war eine hinterhältige, ihm fremde, potenziell tödliche Schlange. „Catarina.. wie kann das sein?“, murmelte Stefano verwirrt und erfreut zugleich. Damon konnte die ekelhafte Freude praktisch schmecken. „Wart ihr wirklich so naiv zu glauben ich würde mich wegen euch Dummköpfen umbringen?“, fragte sie lachend und hielt sich spielerisch die Hand vor den Mund. Spielerisch, sie spielte Spielchen. Damon schluckte. „Offensichtlich hast du das nicht.“, sagte er einfach. Sie lächelte ihn mit einen Engelslächeln an, dann wurde ihr Blick wütend. „Natürlich nicht. Ihr habt mit eurer Rivalität alles kaputt gemacht, ihr wurdet nervig. Ihr habt das ganze Spiel ruiniert.“, zischte sie. „Ah, dein feuriges Temperament, wie ich es vermisst habe.“, murmelte Damon sarkastisch. Catarina schenkte ihm noch ein letztes Lächeln, dann wand sie sich Stefano zu.

Stefano hielt den Atem an. Sein Herz beschleunigte das Tempo ums dreifache und ihm wurde schwindelig als er Catarina zusah. Wie lange hatte er alle Gedanken in denen sie vorkam unterdrückt? Wie lange hatte er sich jegliche Gefühle, ob Liebe oder Hasse, für diese Frau verboten? Wie lange? Jetzt stand sie hier, hier bei ihm, und alles kam wieder hoch. Die ganzen letzten 170 Jahre schossen in seinen Kopf wie bei einer Nahtoderfahrung. Und in jeder einzelnen Szene kam Catarina vor. Wie sie sich küssten, wie sie sich anfassten..

„Na, hast du Spaß, Stefano?“, kicherte Catarina und als sie sich zu ihm wand raschelte ihr weißes Spitzenkleid über den Boden. Verwirrt schüttelte er den Kopf und versuchte die Gedanken zu vertreiben. „Wie bitte?“. „Na die hübschen Erinnerungen die ich dir in den Kopf zaubere. Gefallen sie dir? Ich weiß du hast sie beinahe alle vergessen.“, am Anfang war ihre Stimme noch süß und gefährlich gewesen, doch zum Ende wurde sie immer leiser und trauriger. „Ich habe keine einzelne vergessen.“, murmelte Stefan als der Gedankenstrom langsam erlosch. „Aber du hast es versucht.“, sagte Catarina schlicht und wand sich jetzt Elena zu.

Sie hatte die ganze Zeit stocksteif daneben gestanden und den Atem angehalten, doch als Catarina ihre Augen, Elenas Augen, auf sie richtete, konnte sie nicht anders als erschrocken nach Luft zu schnappen. Amüsiert lächelte Catarina sie an und entblößte dabei scharfe, perfekt spitze Reißzähne. Elena wurde schwindelig. „Und du, kommst daher und ruinierst den ganzen Spaß meinen .. Spielsteinen beim Trauern zuzusehen. Naja, andererseits war es schon amüsant zu sehen wie sie sich mit einer billigen Kopie zufrieden geben.“, seufzte Catarina und man sah ihr an, dass sie wusste was sie da tat. Elena schlug die Zähne aufeinander und sah in ihr eigenes Gesicht. „Stefano liebt mich.“. Catarina lachte, ein herablassendes, gefühlloses und gleichzeitig wunderschönes Lachen. „Glaubst du das wirklich? Ist das dein Ernst?“, fragte sie noch immer lächelnd und blickte jetzt zu Stefano. „Würdest du und bitte aufklären, Liebster?“.. „Eben waren wir noch Spielsteine.“, bemerkte Damon bitter. Genervt blickte Catarina zu ihm und lächelte amüsiert. „Da habe ich von dir gesprochen, Damon.“. Sie zuckte mit den Schultern und sah wieder zu Stefano. Sofort breitete sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus. „Und?“, drängte sie.

„Ich, ich..“, er stockte und Elena sah ihn geschockt an. „Stefano, nein..“.. „Doch, Stefano, bitte!“, sagte Catarina kichernd und erntete einen wütenden Blick von Elena. „DU MIESE SCHLAMPE, ICH WERDE..“, weiter kam sie nicht, denn Catarina hatte sie bereits geohrfeigt und Elena fiel auf den Boden. Geschockt setze sie sich auf und fasste sich an die pochende Wange. Als sie auf ihre Finger sah, war es, als hätte sie sie in rote Farbe getaucht. Ihre Wange blutete, Catarina hatte sie gekratzt. „Elena!“, sagte Stefano geschockt und wollte sich zu ihr stürzen um ihr zu helfen, doch Catarina hielt ihn am Arm fest und Elena krabbelte rückwärts von ihm weg. „Nein, nein verschwinde sonst wird sie noch sonst was tun!“, schrie Elena verzweifelt. „So ein schlaues Mädchen.“, sagte Catarina lächelnd. Elena sah sich um nach etwas, was sie auf ihre Wange legen könnte, und ihr Blick blieb an Damon hängen. Seine pechschwarzen Augen waren auf sie geheftet. Einerseits voll mit Sorge, andererseits voll mit Verlangen und… Durst. Seltsamerweise hatte Elena überhaupt keine Angst und wünschte sich in diesem Moment nichts mehr als in die schützenden Arme von Damon zu flüchten. Er war längst über Catarina hinweg, das wusste sie.

Catarina gefiel die Wendung der Situation nicht, ihr wurde langweilig. Es ging zu einfach. Ihr Ziel war Stefano gewesen, sie liebte ihn wirklich, doch sie brauchte ihren Spaß, und sie wusste wie sie das erreichen konnte. Lächelnd wand sie sich wieder zu Damon und sah dann, dass er seine Augen bei Elena hatte. Zuerst wollte sie sauer sein, da seine Aufmerksamkeit nicht ihr galt, doch dann fiel ihr was ein. Grinsend packte sie Elena am Oberarm und zog sie hoch. „Hunger, Damon? Wie wär’s mit ihr hier?“, zischte sie grinsend und schubste Elena in Damons Richtung. Sie stolperte und wäre hingefallen wenn Damon sie nicht aufgefangen hätte. Mit großen Augen blickte Elena zu ihm hoch und schluckte. Seine Augen hefteten an ihren Lippen und wanderten dann langsam zu ihrer Wange. Seine kaum sichtbaren, schwarzen Pupillen weiteten sich und die Schatten unter seinen Augen wurden größer. „Damon, nicht..“, flüsterte Elena. Sie wusste nicht was sie tun sollte. Damon hatte Durst und sie hatte das Gegenmittel. Sie wollte ihm ihr Blut geben, doch nicht hier, nicht vor Catarinas Augen, welche ungeduldig auf den beiden klebten. „Na los Damon. Worauf wartest du?“, drängelte sie und als Elena den Kopf leicht zu ihr wand sah sie dass Stefano Catarina von hinten umarmte und sein Gesicht in ihre Schulter kuschelte. Beinahe liebevoll lehnte Catarina sich an ihn und schloss für einen Moment die Augen. Dann öffnete sie die Augen wieder und sah direkt in Elenas. Schnell wand Elena den Blick wieder ab und sah Damon an. Er sah zurück und so verweilten sie einfach, Sekunden, Minuten, Stunden, Elena wusste es nicht. Sie konnte, sie WOLLTE den Blick einfach nicht abwenden, und irgendwann fing Damon an zu grinsen. Sie sah ihn verwirrt an. „Was ist?“.

„Sie sind weg.“, sagte er und stellte Elena grade vor ihn hin. Sie sah sich um und bemerkte überrascht dass es stimmte. Catarina und Stefano waren verschwunden. „Wo.. wo sind sie hin?“, fragte sie verwirrt und als sie sich wieder zu Damon wand erschrak sie. Er hatte ihr halb den Rücken zugewendet aber Elena konnte immer noch die scharfen Eckzähne an seinen Mundwinkeln sehen. Sie schluckte und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Damon, sieh mich an.“.

Zuerst regte er sich nicht, dann drehte er sich langsam zu ihr und beobachtete wie sie den Hals nach oben reckte und die Haare zur Seite warf. Ihre Spange womit sie hochgesteckt waren lag irgendwo auf dem Boden, sie hatte sich gelockert und ist aus dem Haar gefallen als Catarina Elena geschlagen hatte. Verwirrt löste Damon den Blick von ihrer entblößten Kehle und schluckte. „Was soll das?“, zischte er. „Beiß mich Damon, bitte.“, flehte sie und er konnte nicht länger widerstehen. Er legte einen Arm um ihre Hüfte und zog sie zu sich, dann senkte er langsam seine Zähne in ihre Kehle.

Elena stöhnte und krallte sich in seine Lederjacke. Sie hatte den Kopf in den Nacken gelegt und hatte die Augen geschlossen. Ihre blonden Haare hingen ihr achtlos über eine Schulter während Damon leise von ihr trank. Sie liebte diesen Moment. Genau diesen Moment. Langsam erblasste der Druck in Elena und desto mehr Blut Damon trank, desto mehr Druck verschwand. Es war .. angenehm. Mehr als angenehm. Es war als würde sie schweben, sie fühlte sich leicht wie eine Feder, beinahe beschwipst. Berauscht. Ihr Griff an seiner Jacke lockerte sich und irgendwann ließ sie sich schlaff in seine Arme fallen. Sie spürte Damons Lippen auf ihrer Stirn und sie öffnete müde lächelnd die Augen. „Danke.“, flüsterte er und sah ihr in die Augen. Sie lächelte einfach und stöhnte wohlig als er sie hochnahm und irgendwohin trug wo es schöner war. Irgendein Schlafzimmer, sie konnte spüren wie sie auf eine Matratze gelegt wurde. „Daam-oon?“, murmelte sie schläfrig und griff ins Leere als sie ihn anfassen wollte. „Ja, Prinzessin?“. „Wo bist du, warum bist du nicht hier?“, murmelte Elena mit geschlossenen Augen. Im nächsten Moment spürte sie einen Luftzug an ihrer Seite und als sie jetzt nach ihm tastete spürte sie den feinen Stoff seines Shirts. „Mhmmm..“, murmelte sie und kuschelte sich schläfrig an ihn. „Elena?“. „Mhmm?“, sie war kurz vorm Einschlafen. „Ich muss dir etwas sagen.“, sagte er schlicht und sie runzelte die Stirn, die Augen blieben geschlossen. „Hmmmh?“.

„Ich liebe dich…“, sagte er mit einer kalten, beinahe gefühlslosen Stimme. Elena interpretierte diesen Ton nicht falsch, sie wusste was er zu bedeuten hatte. Es war lediglich Damons Art sich selbst zu schützen, vor einer möglichen Abfuhr zum Beispiel. Elena ließ den Abend noch einmal Revue passieren und ihr war klar was sie sagen musste, was sie sagen wollte.

„Ich liebe dich auch, Damon.“, murmelte sie, kuschelte sich noch enger an ihn und sank dann ins Reich der Träume, was endgültig bewies dass sie das Ganze nicht nur geträumt hatte.

-Okay, das wars. Es ist am Ende wohl ein wenig zu kitschig und vielleicht etwas OOC von Damon. Ich entschuldige mich wenn ich mit der Story völlig daneben lag, es ist das erste mal dass ich eine FF zu den Büchern, und nicht zu der Serie, schreibe. Da dies eigentlich alles sein sollte, ich mir aber jetzt nicht so sicher bin ob ich nicht doch noch eine Fortsetzung machen sollte, frage ich an dieser Stelle ob ihr eine möchtet. BITTE schreibt mir Reviews und sagt mir, ob ich die Charaktere gut getroffen habe! BITTE! Ich will doch wissen ob ich nicht lieber bei der Serie bleiben sollte. ^^ War es spannend? War es zwischendurch langweilig? Wer war OOC und wie sehr? Wen habe ich gut beschrieben? Was hat euch besonders gut gefallen? Was haltet ihr von dem Ende? Wollt ihr eine Fortsetzung? Wenn ja, was wünscht ihr euch darin? (Ein paar Vorschläge wie ihr euer Review gestalten könntet. ^^ lg, Salina-
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