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Moments of Immortality (Fragmente)

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Carlisle Cullen Esme Cullen
07.01.2011
09.01.2022
89
149.974
11
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05.10.2017 2.514
 
Selbstzweifel


Carlisle saß an seinem Schreibtisch in seinem Büro und blickte gedankenverloren in die regnerische Nacht hinaus. Er ärgerte sich über sich selbst und das kam bei ihm wirklich sehr selten vor. Eigentlich war er glücklich mit seinem Leben und er hatte auch allen Grund dazu. Eine bezaubernde Familie konnte er sein Eigen nennen, er mochte Forks, schätze ihr Haus, was sie dort bewohnten und in seiner Arbeit als Arzt, hatte er die Erfüllung gefunden.

In der Regel ging er auch voll in seinem Job auf, trotz dessen er unsterblich war. Jahrhundertelange Übung hatte es ihn gekostet, um seinen Blutdurst zu kontrollieren. Jahrhundertelange Arbeit waren in Volterra innerhalb weniger Monate zunichtegemacht worden. Und dann erneut einen Versuch zu wagen, sich der vegetarischen Lebensweise zu verschreiben, fiel dreifach so schwer.

Und Carlisle war noch lange nicht auf dem Stand, als dass er seiner Selbstbeherrschung vertraute. Und vor so einer Szene, wie sie heute im Krankenhaus geschehen war, hatte es ihm gegraut. Irgendwann hatte es vermutlich so kommen müssen und wahrscheinlich hatte Aro genau darauf spekuliert, da er einen neuerlichen Grund wollte, um Carlisle vor Augen zu führen, dass er nicht so unfehlbar war, wie er glaubte zu sein.

Der Tag im Krankenhaus heute war dazu noch sehr anspruchsvoll gewesen und wenn er das als Unsterblicher so empfand, musste das schon etwas heißen. Er fühlte sich ausgelaugt und kaputt. Die letzten Stunden im Krankenhaus schienen unwirklich und nicht der Realität entsprungen zu sein und ohne dass Carlisle es wollte, zogen die Erinnerungen, die ihn die nächsten einhundert Jahre und länger begleiten würden, vor seinem inneren Auge vorbei, wie ein schlechter Film:

Schussverletzung…hat sehr viel Blut verloren.“

…Atmung ist flach …

…Puls fällt …

…wir müssen reanimieren …

Der Duft von Blut lag schwer in der Luft. Verführerisch lag er im Raum und umgarnte seine feinen Sinne. Beinahe konnte er den Geschmack auf der Zunge schmecken, die warme dickflüssige Konsistenz spüren. Schmecken … süßes Blut … Menschenblut. So sehr sehnte er sich danach, wie nach nichts anderem auf der Welt. Sein inneres Wesen frohlockte. Zu lange hatte es den menschlichen Lebenssaft nicht mehr gekostet. Zu lange war die Zeit in Volterra schon her. Einige Zeit hatte er tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, auf Blutkonserven zurückzugreifen. Aber wozu, wenn er hier und jetzt frisches Blut bekommen konnte? Es wurde Zeit. Die Halsschlagader lag  verlockend bloß. Er musste sich nur etwas hinunterbeugen …

„Dr. Cullen!“

Seine Sicht klarte auf. Er hatte sich zu dem Patienten hinuntergebeugt und seinen Hals anvisiert. Die Schwester und sein Assistent blickten ihn fragend an. Sie erwarteten eine Entscheidung von ihm. Eine Entscheidung, die schnell getroffen werden musste, wenn sie dieses Menschenleben noch retten wollten. Aber wollte er das? Wollte er sich diese verlockende Mahlzeit wirklich entgehen lassen?

Ein Menschenleben hatte er retten können, zwei weitere nicht und es hatte ihn jede Menge Anstrengung gekostet, den Blutrausch zu unterdrücken, der ihn zu überfallen drohte. Er wollte sich nicht ausmalen, was für Folgen das haben würde. Die Schwester und sein Assistent müsste er ebenfalls töten. Dann hätte er noch mehr Menschen auf dem Gewissen und wie sollte er ihr Verschwinden erklären? Er war aus der Übung. Früher waren andere Zeiten gewesen, da war es einfacher gewesen, sich Ausreden einfallen zu lassen, warum Menschen verschwanden? Aber hier und jetzt? Es war ihm keinesfalls leicht gewesen, rational zu handeln und logisch zu denken. Wenn die Leichen gefunden worden wären, würde Chief Swan einiges an Überstunden leisten müssen. Reichte dies aus, um den Volturi in Italien zugetragen zu werden? Aro hatte weitreichende Kontakte und Einflüsse. Würde der Herrscher gleich die richtigen Schlüsse ziehen und auf Carlisle kommen? Dann würde der Teufelskreis von vorn losgehen und er würde wieder in Volterra sein. Dabei war er der Stadt und Aros direktem Einfluss doch gerade erst entkommen …

Carlisle schüttelte den Kopf. Es war gar nicht so weit gekommen, er hatte sich beherrschen können und darüber sollte er glücklich sein. Sich Gedanken um was wäre wenn zu machen, brachte jetzt rein gar nichts und war nur verschwendete Zeit. Er sollte seine Gedanken in weitaus angenehmere Richtungen lenken.

Aber die Fakten blieben: Das war ihm schon seit Langem nicht mehr passiert und das ließ ihn unsicher werden. Etwas, das er lange nicht mehr gefühlt hatte, was ihm fremd war und das ihn sehr zermürbte. Konnte er zu seiner nächsten Schicht wieder antreten, ohne, dass ihn Zweifel über seine Selbstbeherrschung befielen? Stopp! Er wollte nicht mehr darüber nachdenken und doch drifteten seine Gedanken immer und immer wieder in Richtung des Krankenhauses ab.

Sobald er das Krankenhaus endlich hatte verlassen können, war er auf die Jagd gegangen und als er einige Stunden später endlich zu Hause war, hatte er die besorgten Blicke seiner Familie ignoriert. Aber verbergen konnte er vor ihnen nichts. Hatte Alice gesehen, wie er handeln würde? Wenn, dann hätte sie ihn sicherlich gewarnt. Edward und Jasper wussten sicher schon Bescheid, wie es in ihm aussah und wie es um seine Gedanken stand.

Die Schilde um seine Gedanken hatte er nicht hochfahren können und seine Gefühle hatte er nicht unter Kontrolle. Jasper und Edward hatten in ihm lesen können wie in einem offenen Buch und doch waren sie bis jetzt nicht zu ihm gekommen, um mit ihm darüber zu reden.

Das schätzte er so sehr an ihnen denn er wusste nicht, wie er in seinem innerlich aufgewühlten Zustand darauf reagieren würde. Eine falsche Reaktion oder ein falsches Wort ihnen gegenüber würde er sich nie verzeihen können. Bisher war er immer fair mit ihnen umgegangen und das würde er garn beibehalten.

Und gerade als er diesen Gedanken vollendet hatte, klopfte es doch. Er war versucht, denjenigen abzuweisen, entschied sich jedoch dagegen. Etwas Gesellschaft konnte nicht schaden. Ablenkung von seinen Sorgen schien ihm gerade recht. Er brauchte Aufmunterung und Bestätigung, dass er immer noch ein friedliebender Vampir war, der sich für Menschen einsetzte.

Es war Esme, die leise eintrat, und das überraschte Carlisle dann doch. Sie setzte sich ihm gegenüber an den Schreibtisch und musterte ihn besorgt.

„Was ist vorgefallen?“ Sie frage nicht, ob alles in Ordnung war und das brauchte sie auch nicht, da sie es ihm angesehen hatte. „Es ist etwas auf der Arbeit geschehen und du hast Schuldgefühle wegen etwas.“ Wie gut sie ihn mittlerweile kannte, sollte ihn nicht überraschen und so erzählte er ihr alles. Irgendwann würde sie es sowieso erfahren, wobei er Edward und Jasper nicht so einschätzte, dass sie ihr von seinen Gefühlen und Gedanken berichten würden. Das musste er schon selbst tun. Er fühlte Scham in sich aufkommen, als er geendet hatte. Obwohl er wusste, dass Esme ihn nicht dafür verurteilte, fürchtete er sich etwas vor ihrer Reaktion.

„Du kannst sie nicht alle retten.“ Wie oft hatte er diesen Satz in seinem Leben bisher gehört und wie oft hatte er versucht, doch alle irgendwie retten zu können? Aber selbst als Vampir mit seiner unsäglichen Schnelligkeit war ihm das nicht vergönnt.

„Es geht mir nicht darum. Der Blutrausch ist es, der mir Sorgen bereitet“, gestand er. „Ich dachte, ich hätte ihn endgültig bezwungen.“ Belog er sich mit dieser Aussage nicht selbst? Er wusste aus leidlicher Erfahrung, wie einfach es war, dem Menschenblut erneut zu verfallen. Und ihm erneut zu entsagen war immens schwer. Und er zweifelte nach diesem Vorfall noch mehr daran, wieder die vegetarische Lebensweise voll ausleben zu können. Sein Job stand dabei auf dem Spiel, der ihm immens viel bedeutete.

„Deine letzte Jagd war schon zu lange her und dann noch die Belastung...“ Wie hatte er annehmen können, sie würde nicht versuchen, plausible Erklärungen für seinen Gemütszustand zu finden? Er liebte Esme und schätzte es sehr, dass sie all die vergangenen Monate an seiner Seite gewesen war und ihn unterstützt hatte und dass sie noch immer zu ihm hielt.

„Es darf einfach nicht passieren!“, unterbrach er sie heftiger, als beabsichtigt. „Ich bin Arzt und muss in jeder Sekunde konzentriert sein. Nicht auszudenken, was für Folgen das hätte, wenn ich vor meinen Kollegen mein wahres Gesicht zeige. Und den Job nur deswegen aufzugeben, kommt überhaupt nicht infrage.“

„Du bist Arzt, aber nicht unfehlbar! Jedem können Fehler passieren, auch dir. Ich weiß, dass du damals einen hippokratischen Eid abgelegt hast und jedes Jahr sterben Menschen in Krankenhäusern. Du bist nicht der erste Arzt, der einen Patienten nicht retten konnte. Und du weißt dich insofern zu beherrschen, als dass du das unsterbliche Geheimnis hütest. Selbst Aro weiß das. Und wenn du nur fest an dich glaubst, und ich glaube sehr fest an dich, dann wirst du es auch wieder schaffen, da bin ich mir sicher.“

Mit so viel  Unverständnis seine Situation seitens Esme hatte er dann doch nicht gerechnet.  Hm???

Carlisle konnte ein Schnauben nicht unterdrücken. „Aro wäre es eine Freude, zuzusehen, wie ich die Gesetze breche. Das hat man doch deutlich in den letzten Monaten gemerkt. Er würde mich mit Freuden wieder im Schloss willkommen heißen und diese Genugtuung werde ich ihm nicht bieten!“

Sie legte eine Hand auf seine. „Vergrabe dich nicht in Selbstzweifeln. Das macht die Patienten auch nicht wieder lebendig.“ Tief in seinem Innern wusste er, dass Esme Recht hatte, aber dennoch wollte er es nicht akzeptieren.

Er erhob sich von dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch.

„Ich möchte allein sein. Spätestens im Morgengrauen bin ich zurück.“

„Kann ich …“, hörte er Edward ansetzen, sobald er am Wohnzimmer vorbeikam und unterbrach dessen Worte mit einem klaren und gedanklichen Nein!

Er wollte jetzt niemanden um sich haben. Obwohl seine letzte Jagd keine drei Stunden zurücklag, hielt er es nicht mehr im Haus aus. Als er sich weit genug vom Anwesen entfernt hatte, wählte er eine Nummer. Freunde waren immer füreinander da und er wusste, dass Eleazar auch diesmal für ihn da sein würde. Er kannte Carlisle, abgesehen von den Herrschern der Unsterblichkeit, mit am Längsten und die beiden verbanden unter anderen gemeinsame Erfahrungen in der Wache der Volturi und noch einige andere Momente mehr.

„Carlisle, schön dich zu hören.“ Eleazar war ihm bisher immer eine Stütze gewesen und hatte immer ein offenes Ohr für ihn, egal, was für Belange es auch sein mochten. Und auch diesmal zählte Carlisle auf seine Geduld und sein Verständnis.

In wenigen Worten hatte Carlisle ihm alles erzählt und Eleazar hatte zugehört, ohne ihn ein einziges Mal zu unterbrechen.

„Ich weiß, dass du Zweifel an deinen Fähigkeiten hast, dich zu kontrollieren. Aber deine menschlichen Kollegen machen auch Fehler. Niemand wird dir das zum Vorwurf machen.“

„Du kennst mich Eleazar…“

„Eben. Ich weiß, dass du dir deswegen ewig Vorwürfe machen wirst. Sicherlich hat Esme mit dir schon darüber gesprochen und ich kann mir vorstellen, dass sie dir Ähnliches erzählt hat, wie ich. Auch wenn es dir schwer fällt das zu akzeptieren, es geschieht. Auch dir irgendwann einmal. Du kannst sie nicht wieder ins Leben zurückrufen und das schmerzt. Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Dennoch bist du ein guter Arzt und kannst Kompetenzen und Erfahrungen vorweisen, die deine Kollegen nie erreichen werden.“

„Ich habe damals diesen Weg gewählt, da ich Menschen helfen wollte“, entgegnete Carlisle. Er hatte das Monster in sich nicht akzeptieren können und auch nicht akzeptieren wollen. Deshalb hatte er sich der Medizin verschrieben.

„Das weiß ich und auch deine Familie weiß das. Du kannst nicht alle retten. Selbst als Unsterblicher nicht. Dass das schwer zu akzeptieren ist, kann ich mir vorstellen. Es bringt aber rein gar nichts, wenn du dir deswegen jahrhundertelang Vorwürfe machst. Damit ist weder dir, noch den Patienten geholfen. Es ist der natürliche Lauf des Lebens, dass Menschen irgendwann einmal sterben müssen. Ob nun früher, oder später macht in der menschlichen Welt kaum einen Unterschied.“

„Es war der immense Blutdurst, der mir so sehr zu schaffen gemacht hat. So sehr habe ich das schon lange nicht mehr gespürt. Ich war kurz davor, meine Selbstbeherrschung zu verlieren und das ist es, was mir wirklich Sorgen macht. Selbst jetzt, wenn ich daran denke, dürstet es mich nach menschlichem Blut. Dabei habe ich erst vor wenigen Stunden gejagt.“

„Vielleicht solltest du deinem Trieb ab und an nachgehen…“

„Wie soll ich das tun, ohne meinen Job zu gefährden und Gefahr zu laufen, rückfällig zu werden und mich komplett von Menschenblut zu ernähren?“

„Es ist eine Nahrungsumstellung. Und die verläuft schrittweise Carlisle“, versuchte Eleazar ihn zu beruhigen. „Ich selbst habe keinerlei Erfahrungen damit. Aber wir wissen beide, dass der Durst bei tierischem Blut schneller wiederkehrt, als der bei menschlichem. Vielleicht liegt es auch daran, dass du stressige Tage hinter dir hast. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass der Durst stärker ist, als gewöhnlich.“

„Das kann ich mit aktuell nicht leisten. Wir sind schon unterbesetzt und sie brauchen jeden, den sie bekommen können.“

„Du solltest dir nicht zu viel zumuten. Das kann böse enden und dann gerätst du wirklich in Erklärungsnot. Wir wissen beide, was der wahre Grund ist, warum du sehr wahrscheinlich so reagierst und Aro wird sich sehr die Hände reiben, wenn er davon erfährt. Und wir wollen alle nicht, dass sich das noch einmal wiederholt“, sprach Eleazar den eigentlichen Grund an, den Carlisle am Liebsten verdrängt hätte.

„Aber das ist so lange her“, versuchte er, diese Worte nicht wahrhaben zu wollen.

„Du hast es schon einmal geschafft, vom Menschen Blut loszukommen und du wirst es wieder schaffen Carlisle. Das weiß ich und mit Volterra haben wir an sich abgeschlossen. Du kannst mir nicht erzählen, dass du in den nächsten 50 Jahren freiwillig nach Volterra fahren willst.“

„Das ist so leicht gesagt Eleazar.“

„Du musst nur an dich glauben Carlisle.“

Sie tauschen noch höfliche Floskeln aus, um auf andere Gedanken zu kommen und dieses Thema vorerst ruhen zu lassen.

Irgendwann beendeten sie das Gespräch und Carlisle fühlte sich tatsächlich etwas besser. Allerdings verstand er nicht, warum Edward seine Bitte, alleine sein zu wollen, komplett ignoriert hatte. Während des Telefonats mit Eleazar hatte er seine Schilde komplett nach unten gefahren. Also hatte Edward nicht nur das komplette Gespräch mitbekommen, sondern auch seinen kompletten inneren Widerstreit.

„Warum hast du dich nicht an meine Bitte gehalten Edward?“ Die Enttäuschung konnte er nicht aus seiner Stimme verbergen.

War Edward da ein schlechtes Gewissen anzumerken? „Es tut mir leid, aber ich habe mich gesorgt. Selbst Jasper hat nicht in dir lesen können und Esme ist auch nicht wirklich zu dir durchgedrungen. Alice hat auch nichts gesehen und wir alle haben uns um dich gesorgt. Auch wenn ich nicht unbedingt lauschen wollte, lass dir gesagt sein, dass wir alle hinter dir stehen als deine Familie. Da gebe ich Eleazar und Esme Recht. Nur weil du einen Fehler gemacht hast, bist du nicht weniger wert. Du bist ein großartiger Vater, ein tolles Oberhaupt und du hast in den letzten Monaten in Volterra so viel Stärke bewiesen … manch einer kann sich da gern an dir orientieren. Ich bewundere dich für deine Stärke und dein Durchhaltevermögen.“

Diese Bestätigung von Edward zu hören, rührte Carlisle sehr. Es tat tatsächlich sehr gut, Bestärkung von Freunden und Familie zu erhalten.

„Ich danke dir Edward.“

Etwas später lagen sich Vater und Sohn in den Armen und Carlisle fühlte sich tatsächlich ein ganzes Stück besser. Wie gut, dass man solche Familie und Freunde hatte, auf die man sich in allen Lebenslagen verlassen konnte.
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