Welpenstunde

GeschichteHumor / P12
Albus Dumbledore Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Hermine Granger Remus "Moony" Lupin Severus Snape
07.01.2011
29.05.2011
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Besenkammer

Argus Filch lief durch die verlassenen nächtlichen Gänge von Hogwarts. Er blickte sich nach Miss Norris um. Er hörte ein miauen und als er sich umsah sah er sie vor einer Besenkammer sitzen. „Na, hast du wieder ein Schüler aufgespürt, meine Süße? Man sollte diese Schüler wirklich härter bestrafen, so wie früher, da konnte man sie noch schreien hören. Ein teuflisches Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus als er sich auf die Besenkammer zubewegte. Diese Schüler werden eine saftige Strafe bekommen, vielleicht nicht durch Foltern wie es Argus lieber wäre, aber hart wird es trotzdem sein. „Schüler“, grummelte er und überbrückte den letzten Abstand zur Tür, nahm die Klinke an und riss die Tür auf. Das erste was er sah war ein Besen der ihm entgegen fiel, dass zweite war buschiges Haar. Das konnte nur Granger sein, die hielt sich auch nicht an Regeln, wie oft hatte er die ungehörige Göre schon erwischt. Er trat in die Kammer und blieb geschockt stehen. Hermine, noch immer in den Armen ihres Professors löste sich von seinen Lippen und lief rot an. Argus, der Hermine gerade aus der Besenkammer ziehen wollte um sei zu einem Lehrer zu bringen stockte. Er hatte ja schon vieles erlebt, aber das die wohl beste Schülerin der Schule sich mit dem einzigen Professor, der nichts von ihr hielt in einer Besenkammer aufhielt und dann auch noch knutschend? Das hatte er noch nicht erlebt.
Hermine hatte sich jetzt vollständig von Severus gelöst, welcher das Wort ergriff: „Argus, ich denke, Sie gehen jetzt besser und versuchen noch mehr Schüler aufzustöbern und lassen mich die Bestrafung für Miss Granger übernehmen.“ Doch Argus´ teuflisches Grinsen kam schnell zurück: „Nein, nein, Severus, ich denke ich werde mal mit Albus reden, dann gibt es hier bald einen Störenfried weniger und noch einen anderen Professor für Zaubertränke.“ Hermine wurde gefährlich blass: „Das, das können sie nicht machen!“ „Und ob ich das kann Miss Granger. Und Sie kommen jetzt mit, alle beide!“ Severus blieb jedoch stehen und erwiderte kühl: „Und wieso sollte Albus Ihnen glauben? Miss Granger und ich können sagen, dass es nicht stimmt. Dann steht es zwei zu eins. Und Sie sind in der Unterzahl.“ Argus überlegte nicht lange: „Und aus was für einem Grund waren sie dann in der Besenkammer?“ Severus blickte ihn nur kalt an: „Strafarbeit. Miss Granger hat von mir den Auftrag bekommen die Besenkammer zu putzen.“ Diesmal überlegte Argus lange bis er zu einer Lösung kam: „Gut, dann kommen sie nicht mit zu Albus, dafür wird Miss Granger“, er warf dem Mädchen einen wütenden Blick zu, „jeden Abend eine Besenkammer putzen, unter meiner Aufsicht. So lange, bis sie alle durch hat und dann vergessen wir das.“ Hermine wurde noch blasser, falls das überhaupt noch möglich war: „Aber, aber...“ Jetzt ergriff Severus das Wort: „Keine Widerrede, Miss Granger. Sie gehen jetzt zu ihrem Schlafsaal und morgen Abend um 8 Uhr sind sie wieder hier um mit dieser Besenkammer zu beginnen.“

Hermine schluckte hart und beschloss sich lieber daran zu halten. Was sollte sie nur Ron und Harry erzählen? Sie drehte sich noch einmal um und sah, wie Filch Severus einen wütenden Blick zu warf und dann verschwand. Sie grinste in sich hinein. Manchmal war Snape doch noch zu etwas gut. Und er küsste gar nicht so schlecht. Aber eines hatte Hermine gelernt: Sie würde nie mehr mit Ginny wetten.
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