Auf der Suche nach Nakama

GeschichteAllgemein / P12
01.01.2011
01.01.2011
1
3087
 
Alle
3 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
 
 
Titel der Geschichte:Auf der Suche nach Nakama
Wichtel-OS für:Hinata555
Fandom:One Piece
Charaktere: RuffyxNami
Genre: Romantik  ; Fluff
Vorgabewörter: Coming-Out; Aufgebot; Schlachterei; fällig; Reibung
Sonstiges: So, liebe Hinata555, hier ist nun endlich dein Wichtel-OS. Ich muss sagen, ich bin soweit eigentlich recht zufrieden mit dieser FF, immerhin ist es meine erst im Bereich One Piece. Ich hoffe, du freust dich und sie gefällt dir. Viel Spaß beim Lesen! ^^



Diese Geschichte ist in Zusammenhang mit der Dantai: Geijutsu-Wichtelaktion 2.0 entstanden.




JOIN US!





Auf der Suche nach Nakama



Schritte hallten durch die Straßen der Stadt, die wie ausgestorben schien. Keine Menschenseele schien sich hier noch aufzuhalten.
Das Geräusch, das die ausgetretenen Sandalen auf dem steinigen Untergrund verursachten, wurde immer lauter und schien sich nun dieser unbewohnten Stadt zu nähern. Wollte jemand willentlich in diese Stadt? Unmöglich. Jeder, der dort einmal lebte, wusste nun, wer oder besser gesagt, was dort nun wohnte.
Doch war das dem jungen Mann mit den zerzausten schwarzen Haaren völlig egal. Es war in diesem Moment viel wichtiger, seine Freunde wiederzufinden. Nicht dass er sich verlaufen hätte, nein. Immerhin war er nicht der Schwertkämpfer seiner Bande. Nein, sie waren getrennt worden...
Eine leichte Staubwolke bildete sich, als der junge Mann stehen blieb und ein paar Steinchen knirschten unter seinen Füßen. Eine Hand wanderte zu seinem Kopf und bliebt dort auf dem schon sehr mitgenommen aussehenden Strohhut liegen. Er schaute auf und sah sich die verlassenen Häuser in der Ferne an.
„Wo sind die denn alle?“, fragte er laut in die Stille hinein. Keine Antwort. Natürlich nicht. Woher auch? Einen Flunsch ziehend, drehte er seinen Kopf in Richtung des Himmels und sah das Blau an, als stünde dort die Antwort auf seine Frage geschrieben. Noch immer war dort kaum eine Wolke zu erkennen. Genau wie schon vor ein paar Tagen.


Sachte schaukelnd trieb die Thousand Sunny auf der Grandline.  Es war einer dieser höchst seltenen Tagen, an denen sich kaum ein Lüftchen regte, nur ab und an mal eine leichte Brise über das Deck der Strohhutpiraten wehte. Sie waren in der Nähe einer Sommerinsel und das machte sich nicht nur an der Hitze bemerkbar, sondern auch an dem Verhalten der Crew. Es war wirklich verdammt heiß. Schon bei dem leisesten Anzeichen der aufkommenden, fast tropenartigen, Hitze, hatte es sich der kleine tierische Schiffsarzt in der mit Eiswasser gefüllten Badewanne gemütlich gemacht. War es für Chopper doch immer wieder seine kleine persönliche Hölle auf Erden, wenn die Piraten in wärmere Gefilde schipperten. So war es auch an diesem Tag. Das kleine Rentier hatte sich schon seit ein paar Tagen ins Badezimmer der Sunny verkrochen und hütete seinen Platz in der Badewanne wie seinen Augapfel.
Draußen hatten sich die anderen Mitglieder in den Schatten verkrochen, der allerdings nur teilweise auf dem Deck vorhanden war. Immerhin stand die Sonne schon beinahe im Zenit.
Normalerweise hätten sie sich alle in die Kombüse verzogen, war sie im Winter immer der wärmste Ort, so war sie im Sommer der kühlste. So aber nicht dieses Mal. Vor ein paar Tagen, war die Heizungsanlage im Maschinenraum unter der enormen Hitze zusammengebrochen. So lief die Heizung in einigen Räumen auf Hochtouren. So auch in der Kombüse, sehr zum Missfallen von Sanji, dem die Hitze ebenfalls sehr zu schaffen machte.
Um die anderen ein wenig abzulenken, erzählte Lysop mal wieder eines seiner Märchen. Ruffy war natürlich sehr angetan von der Geschichte und glaubte jedes einzelne Wort. Die anderen glaubten Lysop zwar nicht jede Kleinigkeit, aber sie konnten auch nicht bestreiten, dass sie die Geschichten nicht mochten.
Stolz, seine Freunde wenigstens zeitweise von der Hitze abgelenkt zu haben, schnippte sich Lysop gegen die Nase und schaute mit geschwollener Brust in die Runde. „Ich werde ein Buch schreiben.“, verkündete er und erntete erstaunte Blicke seiner Freunde. „Ich werde dort alle meine Abenteuer aufschreiben. Das wird mein Coming-Out.“ Mit funkelnden Sternen in den Augen schaute er verträumt in die Gegend. Nami hielt sich die Hand vor den Mund, um nicht laut zu lachen und auch Robin schmunzelte in sich hinein. Während Ruffy nicht verstand, was daran so lustig sein sollte, schob Franky nur seine Sonnenbrille ein Stück nach oben und schaute den Lügenbaron mit unverhohlener Skepsis an. Da bemerkte auch Lysop, dass er gerade etwas sehr eigenartiges gesagt haben musste und sah seine Freunde verwundert an. „Was denn?“
„Du weißt schon, was du da gerade von dir gegeben hast, Langnase?“, fragte Franky und musterte Lysop. Dieser verstand nicht, was das Ganze sollte, ebenso wenig wie sein Kapitän. „Wieso? Er will ein Buch schreiben.“, gab dieser von sich. Robin schluckte ihr Kichern hinunter und beugte sich zu Ruffy und Lysop hinunter, da beide auf dem grünen Rasen der Sunny saßen. „Coming-Out bedeutet so viel, dass man sich zu seiner sexuellen Neigung bekennt. Dies ist meistens damit verbunden, dass man sich dazu bekennt eine gleichgeschlechtliche sexuelle Neigung zu haben.“ Während sich um Ruffys Kopf nur Fragezeichen bildeten, kroch auf die Wangen des Kanoniers eine gewisse Röte, welche die anderen nun gänzlich in lautes Gelächter ausbrechen ließ.




Das Lachen seiner Freunde schallte noch in den Ohren des Strohhutträgers nach. So lange war es noch gar nicht her, dass Lysop sie alle wieder einmal herzlichst zum Lachen gebracht hatte. Ein leichtes Schmunzeln zog sich über das Gesicht von Monkey D. Ruffy. Aber im Moment war nicht die Zeit für Sentimentalitäten. Er musste seine Freunde retten. Normalerweise war auf sein Gefühl, was die Sicherheit seiner Freunde betraf, immer Verlass. Allerdings kam es dem jungen Kapitän eigenartig vor, dass sein Gefühl sich schon beinahe im Minutentakt änderte. Irgendetwas stimmte hier nicht, da war er sich absolut sicher. Nur ob es seine Freunde betraf oder nicht, konnte er nicht sagen.
Noch einmal suchten die schwarzen Augen die Umgebung ab, doch auch dieser Versuch blieb erfolglos. Weder seine Freunde konnte er entdecken noch irgendeinen Hinweis auf deren Verbleib. Das einzige, was er ausmachen konnte, war eine Ansammlung von baufälligen Häusern. Anscheinend waren sie allesamt verlassen. Merkwürdig.
Ungeachtet dessen schritt der Strohhutpirat weiter auf die Stadt zu. Wenn mit seinen Freunden irgendwas passiert sein sollte, dann könnte man ihm dort sicherlich weiterhelfen. Doch je näher er dem Dorf kam, desto verlassener wirkte es. Sollten dort tatsächlich keine Menschen leben, wäre das sehr schlecht für Ruffy.
Bei näherem Betrachten stellte sich heraus, dass dieses „Dorf“ lediglich aus einer Straße bestand, auf jeder Seite gesäumt von knapp einem Dutzend Häusern. Manche Fenster waren eingeschlagen; Scherben lagen auf dem Boden verteilt; die Schwingtüren zu Lokalen hingen schief in ihren Angeln und quietschen, auch wenn sich noch immer kein Lüftchen regte. Die Auslagefenster des Bäckers waren ebenfalls eingeschlagen und die Schlachterei hatte auch schon mal bessere Tage gesehen.
Verstimmt musste der junge Kapitän feststellen, dass dieses Dorf seinem äußeren Anschein alle Ehre machte und vollkommen verlassen dalag. Woran das allerdings liegen konnte, wusste er nicht. Sonderlich gefährlich sah es hier nicht aus, war es doch auch eine geradezu mickrige Insel.
Doch plötzlich meinte der Schwarzhaarige Schritte zu vernehmen. Gab es hier anscheinend doch noch ein paar Menschen, die hier lebten?
Die Schritte wurden lauter und Ruffy meinte, ihre Quelle vor sich ausmachen zu können. Er kniff die Augen zusammen und schob sich den Strohhut tiefer ins Gesicht, um seine Augen vor den Sonnenstrahlen abzuschirmen. Am Ende der Straße konnte er tatsächlich etwas erkennen. Zwischen der flimmernden Luft bewegte sich eine Gestalt. Nur wer sollte das sein? Tatsächlich ein Bewohner des Dorfes, in dem er stand? Die Augen immer fester zusammenkneifend, ließ er den Fremden nicht eine Sekunde lang aus den Augen. Dann stutzte er. War das...? Nein, das konnte unmöglich sein... Seine Augen mussten ihm einen Streich spielen. Denn Monkey D. Ruffy meinte, so eben einen orangefarbenen Cowboyhut zwischen dem Flimmern der Luft erkannt zu haben. Weiterhin die Person anstarrend, die nun immer näher kam, sickerte die Erkenntnis schließlich endgültig in Ruffys Hirn. Wer ihm dort soeben entgegen kam war niemand anderes als sein großer Bruder Portgas D. Ace. So schnell der Strohhut konnte, rannte er auf den sommersprossigen Mann zu. Dieser konnte sich kaum auf den Beinen halten als er plötzlich einen Gummimenschen an seiner Brust hängen hatte, der ihn anscheinend nicht mehr so schnell loslassen würde. „Ace! Was machst du denn hier? Wo kommst du auf einmal her?“ war alles was er dem Gebrabbel entnehmen konnte. „Ruffy, jetzt lass mich doch erst einmal los. Du erdrückst mich sonst noch!“, lachte dieser nur, ohne auf die Fragen seines jüngeren Bruders zu antworten. Als er es schließlich geschafft hatte, den Klemmeraffen, der sich Ruffy nannte, loszuwerden, schaute er diesen mit einem leicht spöttischem Blick an. „Du hast dich mal wieder verlaufen. So sieht’s aus.“ Verständnislos wurde er aus schwarzen Augen angesehen. Tief Luft holend, setzte er zum erklären an. „Ich war hier in der Gegend unterwegs und hab euer Schiff am Horizont gesehen und dachte mir, ich schau mal vorbei. Und was finde ich vor? Eine orangehaarige Furie, die sich fürchterlich darüber aufregt, dass er Käpt’n mal wieder spurlos verschwunden ist.“
Langsam breitete sich die Erkenntnis in Ruffy Gesicht aus und er formte mit seinem Mund ein stummes „Oh“. Daraufhin brach sein Bruder in Gelächter aus und wuschelte Ruffy durch die schwarzen Haare, wobei der Strohhut auf Ruffys Rücken fiel und nur durch ein Band um seinen Hals davor bewahrt wurde, auf den staubigen Boden zu fallen. Plötzlich runzelte er die Stirn. „Aber... ich war mir sicher, dass ihnen etwas zugestoßen sein muss.“
Einige Augenblicke wurde er von Ace gemustert, bis dieser schließlich grinste und fragte: „Ruffy, kann es sein, dass du einfach nur geträumt hast?“
Trotzig schob der Strohhutjunge die Unterlippe nach vorne und brummelte leicht vor sich hin. War es wirklich nur ein Traum gewesen? Nein, dafür hatte es sich einfach zu real angefühlt. Obwohl... wenn er des nachts auf der Sunny von einem saftigen Steak träumte und dann aufwachte weil er in sein Kissen gebissen hatte, da fühlte es sich auch immer sehr real an. Betreten schaute er zu Boden und auf seine Füße, die von dem Rumgelaufe schon ganz wund waren. Durch die Reibung seiner Zehen an dem Mittelsteg seiner Sandalen, hatte er schon leichte Blasen, wobei das feuchte Klima auf dieser Insel sein übriges tat.
Sein Bruder bemerkte diesen Blick und klopfte ihm auf die Schulter. „Ist ja nicht so schlimm. Lass uns einfach zurückgehen. Sonst wird Nami nur noch saurer.“ Mit einem Zwinkern fügte er hinzu. „Sie scheint sich ziemliche Sorgen um dich gemacht zu haben.“ Ruffy merkte, wie ihm das Blut in den Kopf stieg und seine Ohren ganz warm wurden. Ace lachte und zog ihn mit sich in Richtung Strand. Auf dem Rückweg fragte Ruffy sich noch immer, ob sein Traum wirklich nur ein Traum gewesen war:

Zorro hatte soeben den Anker ins Wasser geworfen als Lysop auch schon rief: „Hey Leute, da vorne ist jemand!“
„Wo?“, fragte Nami, die neben Lysop trat und Ruffy nebenbei am Kragen festhielt, damit dieser nicht sofort wieder auf Entdeckungstour ging.
Lysop streckte nur den Finger aus und deutete auf eine vermummte Gestalt, die sich an einem großen Stock festhielt, ihn offenbar als Gehstock verwendete. Als die Person nahe genug am Schiff war, um von den anderen gehört zu werden, sagte sie: „Bitte, ihr müsst uns helfen. Unser Dorf wird immer wieder von einem großen Monster angegriffen und wir können einfach nichts gegen dieses Ungetüm ausrichten. Ihr seid doch eine starke Mannschaft. Bitte helft mir und meinem Dorf!“
Wenn es nach Ruffy gegangen wäre, wäre er schon längst in dem Jungle verschwunden, der das Innere der Insel vor neugierigen Blicken abschirmte, um dieses Monster zu finden und platt zu machen. Allerdings hatte er da die Rechnung ohne Nami gemacht, denn diese hatte schon ihre Faust gehoben und griff mal wieder mit schlagkräftigen Argumenten durch, die Ruffy die Planken küssen ließen. Sternchen sehend, hörte nur noch mit halbem Ohr zu, wie der alte Mann, der unter der Kapuze steckte, von seinem Dorf erzählte und davon, wie das Ganze anfing. „Zunächst verschwanden immer nur ein paar Männer... plötzlich waren sie einfach verschwunden. Von heute auf morgen. Irgendwann verschwanden dann auch Frauen und Kinder. Aber als wenn das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, nein, letzten Monat begann dieses Monster damit, unser Dorf zu zerstören. Immer, wenn wir es gerade wieder aufgebaut hatten, kam es wieder und hinterließ nichts als Schutt und Asche.“ Der alte Mann seufzte und hielt sich mit beiden Händen an seinem Stab fest. „Wir wissen nicht mehr weiter. Es kommen nicht sonderlich oft Piratenschiffe oder andere Schiffe hier vorbei. Die letzten, die es versucht haben, scheiterten kläglich. Ich bitte euch, ihr müsst uns helfen. Wir haben nicht viel, was wir euch als Belohnung anbieten können, aber wir geben euch alles, was ihr für eure Weiterfahrt benötigen werdet.“
Diesem Aufgebot konnten auch die anderen nichts entgegen bringen und so ließen sie sich darauf ein. Ruffy war bei der Aussicht auf ein ordentliches Abenteuer wieder sofort auf den Beinen, ganz im Gegensatz zu Lysop, der das Wort „Monster“ auch nur hören musste und schon beinahe in Ohnmacht fiel. Sein Protest und seine plötzlich aufkeimende Insel-Allergie wurden allerdings alsbald von Namis „Argumenten“ niedergestreckt und so konnte ihre kleine Rettungsaktion auch schon losgehen.
So kam es, dass Ruffy mal wieder voraus eilte und nicht mitbekam, wie er die anderen verlor. Als er es bemerkte, kümmerte es ihn nicht weiter, immerhin wusste er genau, dass seine Freunde stark waren und auf sich selbst aufpassen konnten. Also stapfte er nur weiter durch das Dickicht des Urwaldes und suchte nach dem Dorf, von dem der alte Mann gesprochen hatte. Irgendwann hatte er es dann tatsächlich geschafft und war aus dem Jungle herausgekommen. Allerdings war er kaum drei Schritte gegangen als auch schon ein ohrenbetäubendes Gebrüll zu vernehmen war. Erschrocken fuhr der Gummijunger herum, konnte allerdings nichts ausmachen.
Na ja... und dann hatte er sich auf die Suche nach seinen Nakama begeben, mit dem wachsenden Gefühl von Unbehagen in der Magengegend.
Sollte das am Ende wirklich nur ein Traum gewesen sein sollen und er konnte sich schlicht und ergreifend einfach nicht mehr daran erinnern, wie er aufgewacht war? Nur mit dem Gefühl, dass seinen Freunden etwas zugestoßen sein musste? Das würde natürlich erklären, warum sich sein Gefühl immer wieder wechselte.
Er zuckte mit den Schultern. Letztendlich war es doch auch egal. Ace sagte, er habe die anderen erst vor einiger Zeit gesehen, kurz bevor er seinen kleinen Bruder gesucht und schließlich auch gefunden hatte.
Langsam kam der Strand in Sicht, an dem die Thousand Sunny ankerte.
Ruffy überkam ein wohliges Gefühl, als er das Schiff sah, an dem sich die Wellen sacht brachen und er hatte mit einem Mal das Bedürfnis, laut jubelnd und springend auf die Sunny loszulaufen und seine Freunde zu sehen. Allerdings sollte ihm diese Freude nicht gegönnt werden, denn sobald die beiden Brüder von der Sunny aus zu entdecken waren, war auch schon eine junge Frau mit orangenen Haaren auf den Strand gesprungen und stapfte nun auf die beiden zu. Vielleicht sollte es Ruffy beunruhigen, dass Nami mal wieder die Hände zu Fäusten geballt hatte, doch entgegen aller ungeschriebenen Gesetzte, die gelten sollten, wenn man mit Nami auf See war, machte sich der Strohhutträger keine Sorge um seinen Gummi-Kopf, sondern das Gefühl, welcher er beim Anblick der Sunny gespürt hatte, verstärkte sich nur. Er war unheimlich froh, dass Nami nichts zugestoßen war.
Im Gegensatz zu seinem Bruder ahnte Ace die bevorstehenden Kopfnüsse und eilte mit den Worten „Ich lass euch beiden mal lieber alleine“ davon, in Richtung der Sunny. Als er an Nami vorbeikam, beachtete diese ihn gar nicht, sondern stapfte noch wütender auf Ruffy zu. „Monkey D. Ruffy!“, grollte sie. „Jetzt bist du fällig! Wenn ich dich in die Finger bekomme, kannst du was erleben!“
Mittlerweile stand sie genau vor Ruffy, der sich keinen Millimeter von der Stelle rührte. Gerade als sie die Faust heben wollte, um ihrem Käpt’n eine ordentliche Kopfnuss zu verpassen, merkte sie, wie sie von gummiartigen Armen umarmt wurde. „Ich hab dich auch vermisst.“, murmelte Ruffy und drückte seine Navigatorin an sich. Diese war so perplex, dass sie ihre Faust wieder sinken ließ. Eine Hand auf seinen Kopf legend, nahm Ruffy seinen Strohhut von ebendiesem und legte ihn Nami auf den Kopf, ließ sie dabei nicht aus seinem umarmenden Griff frei. Über die Züge der Navigatorin breitete sich ein leichter Rotschimmer und sie schlang nun ihrerseits die Arme um Ruffy, welcher so glücklich war, dass niemandem, vor allem aber Nami, nichts passiert war.