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GeschichteHumor / P16 Slash
Seishiro Sakurazuka Subaru Sumeragi
29.12.2010
05.01.2011
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hu...ich hab zu viele Ideen xD'

Nichts gehört mir und ich möchte auch keine Rechte verletzten.

Tja...hierbei kann ich nur sagen, lesen auf eigene Gefahr. XD' Seishiro ist definitiv nicht er selbst und Zeitlich spielt das auch nicht passend zu X. Hier sind die zusammen, quasi. Das Ende der Welt gibt es nicht. |D Die kennen sich trotzdem untereinander. Warnung: Schleichwerbung xD' was nicht beabsichtigt war.

dennoch, viel spaß beim Lesen <3

~

„Ich würde die extra Feuchten nehmen.“, bemerkte ich süffisant Lächelnd und deutete auf eine Palette  bunter kleiner Verpackungen.

Seishiro-san!“

Abrupt verstummte ich und sah in Subaru's Richtung. Wutfalten ließen sein Gesicht älter wirken. Oder war er eigentlich nur verlegen? „Subaru-kun, was ist los?“, hakte ich verwirrt nach – nur war ich es eigentlich nicht.

Mein Gegenüber machte eine ziemlich grobe Handbewegung in die Luft hinein. „Wir sind nicht allein!“, zischte er mir mit roten Wangen zu und deutete dann auf einige andere menschliche Wesen die an uns vorbeigingen. Und uns verwirrt anstarrten.

Mein Lächeln gewann an Stärke und Selbstbewusstsein. „Oh, das sehe ich.“ Ich lehnte mich zu ihm vor, gefährlich nahe seines Gesichtes. „Wo liegt denn dein Problem, Subaru-kun?“ Zu meinem Vergnügen gewann sein Gesicht noch ein bisschen mehr an Farbe und er könnte ernsthaft als Tomate durchgehen, wäre er nicht in einer Drogerie sondern in einem Supermarkt.

Hastig machte er einen satz zurück, prallte beinah gegen eine alte Dame, welche er jedoch ignorierte. Genau wie ihr ärgerliches Geplapper. „Du sollst leiser sein!! Das ist doch nicht so schwer.“

Ich tat ihm den Gefallen und nickte folglich. „Dann musst du aber näher zu mir kommen. Immerhin können wir ja sonst nicht klären, welche wir jetzt nehmen.“

„Das ist mir doch EGAL!“, fauchte er, machte dennoch einen Schritt auf mich zu und seufzte dann. „Wir nehmen einfach...irgendeine. Ist doch eh alles gleich.“

„Naja es gibt unterschiedliche Größen, Subaru-kun.“ Lächelnd legte ich mein Gesicht zur Seite und musterte ihn intensiv. „Und vielleicht magst du es lieber mit...Geschmack?“

Anstatt dass er mich anschaute, sah er abrupt hinab zu seinen Füßen. Ich war mir ziemlich sicher, dass er noch röter wurde. „Oh...Gott....“ Er fuhr sich resigniert durchs Gesicht. „Worauf hab ich mich eingelassen?“

„Nachdem wir uns hier für eine Packung entschieden haben, müssen wir noch das Andere holen.“ Amüsiert Lächelnd legte ich ihm einen Hand auf die Schulter und beugte mich zu seinem Ohr. „Billy Boy soll gut sein...“, raunte ich mit tiefer Stimme und streifte mit meinen Lippen vorsichtig sein Ohrläppchen. Er bekam eine Gänsehaut. Ich lächelte ein wenig mehr. „Oder Duo. Sogar mit Schokolade~“ Vorsichtig schlang ich einen Arm um seine Taille und er ließ sich ein bisschen näher ziehen. Es war heiß. Es war Sommer. Und Subaru trug nur ein T-Shirt und das lag ihm so eng auf der Haut, dass ich seine eigene Hitze auf meine Haut spüren konnte. Wohlig erschauerte ich. „Heiße Sinneseindrücke!“, las ich von der Verpackung ab und wies auf die Rote hin. „Auch von Duo.“

Der junge Mann an meiner Seite versteifte sich. Sanft fuhr ich mit meiner Nasenspitze über seinen Nacken. „Und was sagt dir zu? Mit oder ohne Geschmack?“

„Ähm....“ Nervös bewegte er ein Bein aufs andere. „Seishiro-san, lass uns wieder gehen. Es ist vollkommen egal, welche... Ko-Verpackung wir nehmen.“

Nachdenklich musterte ich die fröhlich bunten Farben. „Hm...“ Ich lehnte meine Stirn an seinen Hinterkopf. „Eigentlich hast du recht...“ Er atmete erleichtert auf. „Immerhin wissen wir ja nicht, welche Größe ich habe.“ Er stöhnte genervt. Neckisch glitten meine Finger zu seinem Hosenbund und schlangen sich einen Weg zu seinem Hintern, bissen feste zu. Er quietschte, machte einen Schritt nach vorne und sah mich panisch an, schaute dann nach Links, Rechts und wieder Links, ehe er mich aufgebracht anblinzelte.

Seishiro-san!!“ Hilflos warf er die Hände in die Luft. „Was sollte das?!“

Ein entschuldigtes Lächeln glitt über meine Lippen, selbst wenn es nicht echt war. „Verzeih mir Suaru-kun, aber du bist zum Anbeißen in deinem verschwitzen T-Shirt.“

Seine Antwort bestand aus einem ärgerlichen Schnauben und er verschränkte die Arme vor der Brust. Und schwieg.

Grinsend strich ich mir einige verschwitze Haarsträhnen aus dem Gesicht und beugte mich abermals zu ihm herunter. „Lass es uns einfach zu Hause ausprobieren.“ Beinah schon grob zerrte ich ihn an seinem Kragen gegen mich, was ihn nach Luft japsen ließ und küsste ihn kurz. Ziemlich kurz, denn als ich seine Lippen mit meinen berührte, schob er mich auch schon ein wenig von sich. Leise lachte ich und griff wahllos mit der  Hand an ihm vorbei und holte eine Packung Billy Boy Fun,  Duo – Süße Verführung plus Schokoladengeschmack und eine Packung Durex Gefühlsecht Ultra heraus. Direkt daneben lag die andere Abteilung. Eine...die definitiv ebenso wichtig für Subaru war, wie für mich die Kondome.

Gleitgel.

Auch da griff ich wahllos nach einer Tube. Condomi Lu:b hieß sie. Subaru an meiner Seite sackte beinah in sich zusammen als er es sah. Etwas ratlos zog ich noch eine Tube heraus und ließ kurz mein Blick darüber schweifen. Gleitgel Walderdbeeraroma. Subarus und mein Blick kreuzte sich.

Leise räusperte er sich. „Das...reicht doch langsam....“

Meine Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln und ich nickte wage, trat ein Schritt zur Seite und  verteilte die Produkte in meinen Händen. Dann legte ich den Kopf schief und musterte ihn eingehend. Er schrumpfte unter meinen Blick zusammen. „Vielleicht solltest du bezahlen.“

Erschrocken riss er sein Gesicht in die Höhe und schaute mich fassungslos an. „Wieso?!“

„Weil ich bereits die Sachen rausgesucht habe. Jetzt wärst du dran mit Bezahlen!“ Grinsend zwinkerte ich ihm zu. „Ich geb' dir auch das Geld.“

„Du spinnst doch! Das werde ich niemals machen.“

„Ach?“ Fragend wanderte meine Braue in die Höhe und ich zog spöttisch die Lippen kraus. „Guut, dann mach ich das, Subaru-kun. Du kannst aber gerne mitkommen.“

Er versteifte sich noch ein bisschen mehr und trat einen Schritt von mir weg, räusperte sich verlege. „Nein...ich...warte draußen.“

~

Erleichtert seufzte ich auf, als wir endlich in die kühle Wohnung traten und ich ließ die Tür ins Schloss fallen. Subaru trug die Plastiktüte. Innerlich grinste ich in mich hinein. Er war auch zu Süß.

„Niemand....da.“, bemerkte er überflüssigerweise und legte die Tüte auf den Küchentisch ab. Mit nackten Füßen schritt ich auf ihn zu, zerre ihn herum und eroberte spontan seine Lippen. Etwas zersprang, doch beachtete ich es nicht und Subaru gab ich noch mal die Chance nachzuschauen.

~

Ausatmend lehnte ich mich zurück und griff blind nach der Tüte, holte das erstbeste heraus, was mir in die Finger kam. Die Couch quietschte, als Subaru auf mein Schoss rutschte und ich spürte seine weichen Lippen meinen Hals bearbeiten. Es schauerte mich. Abgelenkt von seiner Berührung warf ich einen flüchtigen Blick auf die Verpackung in meinen Händen. Es war die Kondompackung Durex Gefühlsecht ULTRA.

Leise räusperte ich mich und spürte mich grinsen. „Neu: Durex Gefühlsecht ULTRA hat 20% dünneres Material an der Spitze. 10 hauchzarte Sensi-Fit™-Kondome für noch intensiveres Empfinden. Jedes Durex Kondom wird einzeln elektronisch geprüft.“, las ich mit rauer Stimme vor und ließ meine freie Hand unter den Stoff seiner Jeans verschwinden. Hektisch atmete er an meinem Ohr ein und aus. Ich bekam eine Gänsehaut und drückte ihn an seinem Gesäß fester an mich. Gleichzeitig seufzten wir auf. „Wäre das was, Subaru-kun?“

„Das....ist mir egal.“, kam es zögerlich zurück, ehe er eine Hand an mir vorbei streckte und sich dann ebenfalls etwas zurücklehnte, um mich anschauen zu können.

Spöttisch lächelte ich, beugte mich zu ihm vor und hauchte ihm einen weichen Kuss auf die Lippen. „Für noch intensiveres Empfinden.“, wiederholte ich und grinste, als er errötete. „Aber natürlich können wir auch mal schauen, was auf den anderen Packungen draufsteht.“

Seishiro-san! Es ist mir ega~l!“

„Gut, dann schau ich mal.“ Achtlos ließ ich Durex auf die Couch fallen und wiederholte meine Handlung, holte die nächste Packung heraus. Diesmal war es Billy Boy. Als ich mir die Aufschrift der Verpackung durchlas, spürte ich Subarus misstrauischen Blick und ein amüsiertes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Also....Billy Boy...versprach doch mal was!

„Seishiro-san....es ist doch nebensächlich, welche wir nehmen. Hauptsachen...wir....werden fertig, bevor die anderen kommen.“

Lachend begann ich meine Finger in seiner Jeans zu bewegen und knete sanft seine nackte Pobacke. Ich sah ihn erschauern. „Ich denke, dass wird dir sogar gefallen, Subaru-kun.“ Er schnaubte trocken. „Treiben Sie es doch mal zu Knallbunten Kondom-Mix für jede Gelegenheit: je 3 rote, grüne, schwarze, transparente und perlgenoppte Kondome - sicher, spritzig, voller Spaß!“ Aufmerksam musterte ich ihn. „Und ist das was für dich?“

„Oh....Gott. Was hast du da geholt?!“

„Also denkst du auch an die perlengenoppten Kondome? Wunderbar! Dann haben wir uns ja endlich für etwas entschieden.“ Hastig beugte ich mich zu ihm vor und küsste ihn, biss beinah schon zärtlich in seine Unterlippe. Er stöhnte gedämpft auf, gleichzeitig als ich ihn gegen mich presste. In meinen Lenden kribbelte es vor freudig. „Immerhin ist es sicher, spritzig und voller Spaß.“, gab ich  amüsiert zurück und rieb meine Nase sanft gegen seine. Seine Lippen verzogen sich ärgerlich.

„Du machst mich fertig.“

Ich schmunzelte leicht, küsste erneut seine Lippen. „Das ist der Sinn der Sache.“

„Okay....“ Seine ohnehin schon schmalen Lippen wurden ein feiner Strich in seinem Gesicht und seine Wangen nahmen eine noch dunklere Farbe an, ebenso seine Ohren. „Können...wir jetzt endlich...weiter machen?“ Es kam mir ein bisschen so vor, als wollte er seinen Worten noch ein bisschen Nachdruck verleihen, denn er machte sich zielstrebig über meinen Hals her. Selbst seine Finger blieben nicht still und labten sich an meine nackte Brust. Angenehm schauerte es mich, ein seufzen entkam mir.

„Nein...fertig sind wir erst, wenn wir beide ein Orgasmus hatten, Subaru-kun.“, belehrte ich ihn mit ernster Stimme. „Und fertig mach ich dich erst...wenn wir sicheren und spritzigen Sex voller Spaß haben.“

S.e.i.s.h.i.r.o!“

Leise lachte ich und holte eine Tube Gleitgel aus der Plastiktüte, warf einen Blick darauf und versuchte mich nicht ablenken zu lassen. „...ich glaube, wir belassen es sogar direkt bei der.“

„....wieso?“, kam es leise fragend von ihm und sah mich wieder an. Seine Lippen berührten beinah meine und ich konnte ihn überall spüren. Er trug genau wie ich nur noch die verschwitzte Jeans. Würde ich ihn nicht zu gerne ärgern, hätte ich ihm wahrscheinlich schon ganz andere Sachen angetan.

Verhalten räusperte ich mich, fühlte seine Kuppen über meine Wangen gleiten. „Du musst dich wieder rasieren, oder?“

Ich nickte wage, wandte meine Aufmerksamkeit dem Produkt in meiner Hand zu. Ein Infozettel klebte an der Verpackung, aus dem ich Vorlas.  „Condomi lu:b ist ein medizinisches Gleitgel, das sich mit der körpereigenen Feuchtigkeit zu einem natürlichen, hocheffektiven Gleit- und Massagegel verbindet und mangelnde Feuchtigkeit ausgleicht. Das besondere an Condomi lu:b ist der Inhaltsstoff Hyaluron (hautstraffend, verjüngend; bindet sehr viel Feuchtigkeit und schützt somit die Haut und Schleimhaut vor dem Austrocknen). Hyaluron bildet einen natürlichen Schutzmantel und schützt so vor Hautläsionen bzw. vermindert die Verletzungsgefahr. Ökotest:sehr gut.“, schloss ich und spürte ein breites und spöttisches Lächeln auf meinen Lippen liegen. „Perfekt. Hautstraffend, Subaru-kun. Und Verjüngend! Ist das nichts?“

Seufzend schloss er die Augen. „....und Ökotest sehr gut...“, presste er hervor und entnahm mir die Tube, drehte sie leicht in seinen Händen. „Belassen wir es jetzt dabei.“

Zufrieden lächelte ich. „Dann können wir ja jetzt sicheren, spritzigen Sex voller Spaß haben.“, schnurrte ich ihm ins Ohr hinein, küsste dieses dann auch.

Geräuschvoll schnaubte er, sagte sonst allerdings nichts dazu und ließ es zu, dass ich ihn in einen wilden Kuss verwickelte. Fordernd bewegte er sein Becken gegen meines. Uns entwich ein einstimmiges keuchen. Geschickt zog ich meine Hand aus seiner Hose und schlang sie um seine Hüfte. Die Tube fiel zwischen unsere Körper und ich fühlte seine weiche Kuppen durch mein Haar wühlen.

„Seishiro-san....“ Hörte ich ihn weich murmeln und plötzlich beendete er abrupt den Kuss, liebkoste sanft mein Kinn, wie auch meinen Hals. Zufrieden seufzte ich auf. Mit beiden Händen nestelte ich an seinem Hosenbund herum, um schließlich den Knopf auf zu bekommen und drückte leicht gegen seine Shorts. Wie unter einem Schlag zuckte er zusammen und ein leises Stöhnen wallte mir entgegen. „Sei...shiro...“ Amüsiert lächelnd massierte ich ihn durch den dünnen Stoff hindurch und drückte ihm einen Kuss gegen seine Haarpracht. Er seufzte und keuchte gleichzeitig. „...ich...wollte das die ganze Zeit.“

„Verhüteten Sex?“, schmunzelte ich und fuhr ihm mit meiner Hand an seiner Taille fahrig über die weiche und verschwitzte Haut. „Ja, ich auch.“

„Wir sind wieder dahaaaah!“

Jäh verharrten wir in unseren Bewegungen und lauschten. Lauschten, ob der plötzliche Ruf eine Fata Morgana gewesen war. In ferner Nähe vernahm ich undeutliche Geräusche. Was für welche es waren, konnte ich allerdings nicht genau beschreiben. Gedankenverloren strichen meine Lippen über seine, während ich horchte und mir inständig wünschte, es wäre tatsächlich nur ein schlechter, sehr schlechter Film. Ich packte ein wenig fester um seinen Hinter zu, drückte ihn sanft gegen mich, spürte, wie sich seine Fingerkuppen in mein Haar krallten und er sich dichter gegen mich drängte. Trotz der Tatsache, dass die anderen wieder da waren, entfuhr mir ein leises keuchen, selbst Subaru atmete erschwert auf. „Sollen wir es eben beenden? Mit den lustigen Kondomen?“

Trocken lachte er auf. „Das...schaffen wir niemals.“

„Glaubst du.“, erwiderte ich leise und bewegte leicht meine Hand gegen seinen Schritt. Hörbar japste er nach Luft, strafte mich mit einem ärgerlichen Blick und seine Hand schnappte zu meiner vor.

„Nein, Seishiro-san...lass uns lieber jetzt aufhören... als...wenn es später...gleich zu...unangenehm werden könnte.“

Spöttisch lächelte ich, war nicht bereit, auf seinen Worten etwas zu erwidern. Stattdessen verdrehte ich ihm unsanft den Arm auf den Rücken, selbst wenn ich mich dafür etwas verrenken musste und presste ihm bestimmt meine Lippen auf seine, glitt mit der freien Hand in seine Shorts hinein. Er stöhnte. Ich lächelte. „Ich will dich, Subaru.“ Weich rieb ich meine Nase gegen seine Wange, küsste mir einen Weg zu seinem Ohr. „Und ich werde es mir jetzt auch nicht nehmen lassen. Gehen wir einfach in dein Zimmer.“

„Das....kann ich nicht...“ Hastig wich er meinem Blick aus und errötete auf entzückende Art und Weise. Nur wäre es viel entzückender gewesen, hätte er ja gesagt.

Skeptisch zog ich einen Braue in die Höhe. „Wie Rührend. Es ist dir peinlich.“, spottete ich, zog dennoch  meine Hand aus seiner Hose. Gleichzeitig hörten wir die Tür zum Wohnzimmer aufgleiten. Subaru versteifte sich, machte sich allerdings sonst keine Mühe runter zu rutschen. Zum Glück stand die Couch so, dass man nur die Lehne bewundern konnte und man erst einen Schlenker um das Möbelstück machen musste, um zu sehen, wie man denn saß...oder andere Sachen machte.

„Ach du bist doch-.....“ Kamuis Stimme verstummte, mein Lächeln wurde breiter und Subaru röter.

„Subaruuuuu-san...“ Yuruziha klang empört. „Du hast meine Lieblingstasse kaputt-...“

„Tja, müssen wir wohl den sicheren und spritzigen Sex voller Spaß verschieben.“, bemerkte ich mit süßlicher Stimme, laut genug, dass die anderen es verstanden und schob Subaru von mir, sodass er seitlich auf die Couch plumpste und erhob mich. Kühl lächelnd drehte ich mich zu den anderen herum. Beide waren erstarrt. „Und tut mir Leid, ich hab die Tasse kaputt gemacht. Subaru ist nur dagegen gekommen, weil ich ihm ein intensives Erlebnis beschert habe.“

Seishiro-san! Ich hasse dich.“

Sein Fuß traf mich unvorbereitet und feste gegen meinem Knie und trotzdem war ich froh, dass er sich keine andere Stelle meines Körper ausgesucht hatte. Ich zuckte unter seinem Tritt zusammen, machte sicherheitshalber einen Schritt von der Couch weg und schenkte ihm wieder meine Aufmerksamkeit. Mit Kamui und Yuzuriha konnte man gerade eh nichts anfangen. „Vorhin hörte sich das aber ganz anders an, Subaru-kun. Soll ich dich vielleicht Zitieren?“ Erneut gab ich ihm keine Chance auf eine Antwort, drehte mich stattdessen um und holte mir mein T-Shirt von dem Sessel. Das kleine Mädchen und Kamui tauschen flüchtige Blicke aus. Allerdings glaubte ich nicht, dass die zwei alleine gekommen waren. Ich hatte das dumme Gefühl, als wären die restlichen Hühner ebenfalls wieder im Hühnerstall.

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie Subaru sich schwerfällig vom Sofa erhob und zum Flur bewegte. Er sagte nichts zu Kamui oder Yuzuriha. „Ich muss noch Arbeiten.“, bemerkte ich beiläufig und streifte mir das T-Shirt über.

Abrupt hielt er in seiner Bewegung hin und musterte mich irritiert. „Ar...bei...ten...?“ Ich lächelte spöttisch, als er einfach nicht daran dachte, dass ich immer noch der Mann war der den Menschen den Atem nahm. Oder sein Gehirn hatte durch die warme Hitze vergessen zu arbeiten.

Lächelnd schlenderte ich auf ihn zu. „Ach du weißt doch. Anderen Menschen meine Hand durch ihre Körperöffnungen zu schieben...“, erklärte ich ihm süffisant Lächeln. Er errötete ein wenig. „Ich bin doch ein Auftragskiller aus Leidenschaft, Subaru-kun.“ Unsanft drückte ich ihn gegen den Türrahmen, was ihm ein leises Zischen entlockte und brachte meine Lippen dicht gegen seine, berührte sie trotzdem nicht. „Das müsstest du doch wissen.“ Es war ziemlich leicht, die anderen zu ignorieren, solange sie keine Geräusche von sich gaben, doch bevor ich der süßen Versuchung nachging, ihn zu küssen, trat ich einen Schritt von ihm weg und lächelte beton fröhlich. Ausatmend lehnte er sich zurück und leckte sich die Lippen.

„Etwa Ökotest sehr gut?“

„Natürlich.“ Ich grinste. „Ich habe die volle Punktzahl erreicht.“

Leise schnaubte er, verschränkte die Arme vor der nackten Brust. „....seh' ich dich...heute noch?“ Er wich mir aus, indem er zu seinen Füßen guckte, oder zumindest zu Boden, wohin er nun genau guckte konnte ich immerhin nur erahnen. Selbstbewusst lächelte ich ihm zu. „Nein.“ Ich strich mir Falten aus dem warmen Shirt. Nachdenklich legte ich mein Gesicht zur Seite. „In den nächsten Tagen habe ich weder Zeit noch Lust dich zu sehen.“

„Ach...“ Wie aus einer plötzlichen Eingebung heraus, drehte er sich wieder ins Wohnzimmer zurück um. Mein Lächeln gewann an stärke. Er war so schwach... „Warte eben...“

Da ich es auch nicht unbedingt eilig hatte, schlenderte ich in die Küche hinein, die unmittelbar direkt dem Wohnzimmer gegenüber lag und befüllte ein Glas mit kühlem Wasser. Wenn ich schon nicht das bekam, was ich wollte, sollte er es auch nicht bekommen. So einfach war das. Es war Kindisch, sicher, aber wo wäre es dann Fair?

„Was für eine seltene Ehre, dass du dich hier auch mal wieder blicken lässt.“

Überrascht sah ich auf und mein Blick begegnete dem Fumas. Er lächelte leicht, hatte feuchte Haare und eine Badeshorts an. Spöttisch Lächelnd zog ich eine Braue in die Höhe und lehnte mich gegen die Küchentresen. „Nun,“, setzte ich an und neige mein Gesicht zur Seite, ließ meinen Blick langsam über seine unbehaarte Brust wanden, hinab zu seinem Hosenbund. „Ich hatte in letzter Zeit eben viel zu tun.“

„Ach?“

„Hier.“ Weiche und warme Fingerkuppen berührten meine und ich wandte meinen Gesicht zum Sprecher herum. Auf eine amüsante Art und Weise, errötete er doch tatsächlich, als Fuma interessiert seinen Blick über das Plastiktäschchen gleiten ließ und ich meine Hand darum schloss, fragen mein Gesicht anhob. Ehe ich jedoch nachhaken konnte, was er damit vorhatte, beantwortete er meine unausgesprochene Frage bereits. „Ich...brauchte das nicht. Nimm du es mit.“

Ich war mir ziemlich sicher, zu wissen, was da drinnen war. Kondome. Gleitgel. Das volle Programm. Ein schönes volle Programm, das hieß aber auch, man musste es durchziehen. Selbstgefällig lächelte ich ihm zu und ließ meine Finger zaghaft über die Haut seines Nackens gleiten, ehe ich ihn ruckartig näher zu mir zog. Er japste als Antwort leise nach Luft, Kuppen gruben sich aus Reflex in mein Oberteil und ein leichter Ausdruck des Erstaunens malte sich auf sein Gesicht ab. „Eigentlich brauchst du das, Subaru-kun. Stell dir mal vor, ich würde spontan bei dir vorbeischauen.“

„Das....tust du doch eh nicht.“

Ein leises lachen entkam mir und ich ließ wieder von ihm ab, dennoch machte er keine Anstalt sich von mir zu lösen. „Wer weiß.“, säuselte ich fröhlich, setzte die Tüte auf die Küchentresen ab und entwandte mich seiner angenehmen Nähe. „Aber ich muss jetzt wirklich los, Subaru-kun. Sonst läuft mir noch mein Auftrag davon. Und ich hatte mir einen so schönen Ort zum Sterben ausgesucht.“

Geräuschvoll schnaubte er und machte langsam einen Schritt zurück. „...Viel Spaß.“ Dann war er aus der Küche.

„Er hasst deinen Job.“, bemerkte Fuma freundlich.

Amüsiert betrachtete ich ihn. „Leider.“ Was ich in keinster Weise schade fand.

~

„Ansonsten hatten Sie einen angenehmen Tag?“ Lächelnd sah ich auf ihn hinab. Meine recht Hand war klebrig und voller Flüssigkeit. Selbst mein weißes T-Shirt war nicht verschont geblieben. Leise röchelte er und versuchte mich mit zittriger Hand zu erreichen und doch war es vergebens. „Tut mir Leid, ich bin kein  Mensch der dem Körperkontakt zusagt.“ Freundlich zwinkerte ich ihm zu. „Natürlich, bei dem ein oder anderen schon, aber bei wild Fremden....“ Gemächlich holte ich mir eine Zigarette heraus und ließ sie mit einem leisen 'ploppen' meines Feuerzeugs aufglühen. Mein Blick wanderte über die Reihen der Sakurabäume. Der Besitzer hatte ein riesiges Anwesen. Er war Reich. Hatte Macht. Und war anderen hohen Tieren ein Dorn im Auge.

„Heute ist es unglaublich heiß, was?“ Seufzend schüttelte ich den Kopf, als er mir mit einem gurgelnden Stöhnen antwortete und machte einen Schritt auf ihn zu, kniete mich zu ihm nieder. „Sie sind aber nicht sehr gesprächig.“, tadelte ich ihn lächelnd und ließ meine klebrige Hand über seine blasse Wange wandern, grub meine Kuppen sanft in sein heißes Fleisch. „Sie wissen natürlich nicht, wer Sie tot sehen wollte, nicht wahr?“ Als der ältere Mann vor mir eine wage Bewegung mit dem Gesicht machte – was eigentlich alles bedeuten konnte und nicht nur ein Kopfschütteln, beugte ich mich zu ihm runter. Der süßliche und schwere Geruch von Blut stieg mir verstärkt in die Nase und eine ungeahnte Hitze ging von dem fetten Mann aus. „Es war ihr Sohn. Sie waren ihm ein Dorn im Auge.“

Ein heftiger Ruck ging durch dessen Leib und er bäumte sich keuchend auf, dass blanke Entsetzte stand in sein Gesicht geschrieben. Lächelnd richtete ich mich wieder auf, klopfte mir nicht vorhandenen Schmutz von meiner Jeans und warf einen flüchtigen Blick auf meine Armbanduhr. „Ohje...schon so Spät. Ich muss dann leider weiter.“ Mit zur Seite geneigtem Gesicht mustere ich den sterbenden Mann. „Dabei wurde es gerade so nett, nicht wahr?“

Er antwortete mir nicht. Blut quoll aus seiner Verletzung. Mein lächeln vertiefte sich. „Einen schönen Abend noch.“, bemerkte ich höflich, wie ich war und nickte ihm zu, ehe ich mich auf dem Absatz umdrehte und den Weg nach Hause antrat.

~

Schuldig im Sinne der Anklage xD *hust*

danke fürs lesen ♥
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