Die-Nanny-Shorties

von SD170147
GeschichteHumor / P12
C.C. Babcock Fran Fine Maxwell Sheffield Niles
29.12.2010
25.01.2012
8
8.763
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Die Nanny


Frisch aus San Francisco trifft C.C. Im Büro von Maxwell Sheffiel ein...

C.C.:Ich sass also da, kühlte meine Füsse im Wasser. Wusstest du, Maxwell, dass es in der San Francisco Bay keine Fische gibt?

Niles:Die sind abgehauen. Wer steht schon auf Käse frisch vom Fuss?


Maxwell, Fran und Niles sind im Büro, C.C. Kommt rein...

C.C.:Maxwell, ich hab Bock...

Maxwell:(vollkommen überrascht) Was?

Niles:Ich übersetze: Die Ziege hat Bock aber keinen Bock.

Fran:Warum hab ich das nie versucht?

C.C.:Sehr witzig, Niles. Nein, ich habe plötzlich Heisshunger auf Hamburger. Wo ist die nächste Mc-Donalds-Filiale?

Fran:In der Küche beim McPudding und McVanille-Eis.


Grace unterbricht ein Gespräch von Maxwell und C.C...

Grace:Sieh mal Dad. Das Buch, was du vor kurzen gesucht hast.

Maxwell: Na sowas. Da ist es ja. Wo hast du das denn gefunden?

Grace:Es ist wie im Film: der Butler war's.

C.C.:Jetzt gibt es Ärger, ich werd schon ganz wild.

Niles:Gut, in drei Minuten ist Jagdsaison.

Maxwell:„Das hässliche Entlein“... ein wirklich alter Schinken.

Niles:(schaut C.C.an) Hässlich, alter Schinken... das sind doch Sie.

Grace:Niles, aus dem hässlichen Entlein wird am Ende ein wunderschöner Schwan.

Niles:Oder das Hauptgericht beim Chinesen um die Ecke.


Es ist ruhig im Hause Sheffield. Die Kinder sind aus dem Haus. Zeit, um in der Küche nur mal so zu plaudern...

Niles:Wissen Sie, Sir, ich habe Ms. Babcock lange nicht mehr gesehen. Ihr wird doch wohl nichts passiert sein.

Maxwell:Bestimmt nicht. C.C. Ist zäh. Bestimmt sitzt sie in der Limousine und überlegt, wie sie ihr Geld verschleudern kann.

Niles:Eine Rund-Um-Erneuerung wäre gut.

C.C.:Maxwell, du wirst es nicht glauben. Ich habe mich gestern registriert und besitze eine E-Mail-Adresse.

Niles:Unglaublich. Wann haben Sie das Feuer entdeckt?

C.C.:Sehr witzig. Jedenfalls habe ich meine erste E-Mail bekommen. Hier.

Niles:„Trainieren Sie sich einen Sixpack an... in nur 3 Wochen.“ Schauderhafte Vorstellung. Aber ich habe gehört, manche brauchen's.


Besuch im Wohnzimmer. Ein gut betuchter Mann mustert C.C...

Maxwell:Jerry, was, zum Teufel, machen Sie?

Jerry:Ich weiss nicht, wo ich hinsehen soll.

C.C.:Tja, Maxwell, ich bin gefragt. Er weiss nicht, wo er hinschauen soll.

Niles:Das ist nur allzu verständlich. Egal ob Kopf oder Fuss. Beides an Ihnen gehört nicht gerade zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.


C.C. Kommt in etwas seltsamer Kleidung ins Büro...

Maxwell:(staunt über die Verkleidung) C.C, was sollst du denn darstellen?

C.C.:Hast du vergessen, dass Fasching ist? Ich gehe als Freiheitsstatue.

Niles:Dann nehme ich mir die Freiheit, diese Statue darauf hinzuweisen, dass heute Aschermittwoch ist. Ab in die Urne mit Ihnen.

Fran probt für eine Aufführung mit einem kleinen, ungeplanten Extra...

Niles:Ms. Fine. Ich könnte Sie küssen.

Fran:Ähh, wenn Sie es sind, Mr. Sheffield, dann jederzeit gerne, aber ziehen Sie das Kostüm aus. Wir stehen kurz vor Chanukka.

Niles:Nein, ich bin's. Niles, der Butler.

Fran:Na gut. Warum könnten Sie mich küssen?

Niles:Wollten Sie Ms. Babcock in den Ofen schieben?

Fran:Nein, das war bloss ein Text, den ich für eine Aufführung gelernt habe, kombiniert mit den Aktionen dazu. Das macht es realistischer. Und ich war guuut.

Niles:Ms. Babcock war also das Zufallselement.

Fran:Ja, aber das die Pute sich wehrt, stand nicht im Drehbuch.

Im Wohnzimmer findet eine typische Unterhaltung statt...
Yetta:Nein, er war danach wirklich 130 Jahre alt. Allerdings kann ich das auch nicht verstehen.

C.C.:Und Sie altes Fossil sind bestimmt 235.

Yetta:Von mir aus. Aber wenn ich 235 bin, dann sind Sie mindestens 300.

C.C.:Ist das denn zu fassen? Die Frau hält mich für 300 Jahre alt.

Niles:Keine Sorge, Ms. Babcock, ich kümmere darum.

C.C.:Oh, danke Niles. Vielleicht sind Sie ja doch ganz in Ordnung.

Niles:Freut mich das ausgerechnet von Ihnen zu hören. Ich bringe Ihnen gleich einen Martini, gerührt und nicht geschüttelt.

C.C.:Danke, Niles.

Niles:So, Yetta, geben Sie mir kurz Ihre Brille. Wissen Sie, eine schmutzige Brille lässt einen viele Dinge unklar oder gar nicht erkennen.

Während Niles dir Brille von Yetta reinigt, geht die Unterhaltung munter weiter...

Fran:Siehst du, Ma, mit der Familie geht es bergab. Als nächstes findest du den Kühlschrank nicht mehr.

Sylvia:… Nein, er steht noch in der Küche. Hm, sind das Chicken Nuggets?

Fran:Typisch Ma. Dabei hast du erst vor 10 Minuten ganze drei Steaks verputzt.

Sylvia:Stimmt, ich muss krank sein. Sonst sind es mindestens sieben.

Niles:So, bloss noch gut gereinigt... bitte sehr.

Yetta:Danke, guter Mann. Ich hätte sie gern selbst gereinigt, aber ich finde sie nie.

Niles:Sehen Sie sich Ms. Babcock noch einmal genau an. Wie Sie sehen, ist sie keine 300 Jahre alt.

C.C.:Oh, Niles. So freundlich. Ich werd gleich rot.

Yetta:Ja, Sie haben Recht. Keine 300. Sorry, für meinen Irrtum. Ich wusste ja nicht, dass Sie Christoph Columbus höchstpersönlich kannten.

Wieder steht einmal wichtiger Besuch in New York an, so erfährt Maxwell aus der Zeitung...

Maxwell:Wenn Sie versprechen, nicht wieder in Massenpanik auszubrechen, erzähle ich Ihnen, was ich hier in der Zeitung lese.

Fran:Der Deal gilt. Ich werde nicht ausflippen. Jüdisches Ehrenwort.

Maxwell:In der Zeitung steht, dass ein bekannter Schauspieler nach New York kommt. Charles Shaughnessy.

Fran:Und?

Maxwell:Ms. Fine, sind Sie krank?

Fran:Nein, wieso?

Maxwell:Charles Shaughnessy kommt in die Stadt und Sie zeigen nicht die geringste Reaktion.

Fran:Ist nicht mein Typ.

Maxwell:Niles, bin ich in einem Paralleluniversum gelandet?

Niles:Wohl kaum, sonst wäre ich der Hausherr und Sie der Butler. Welch schöner Gedanke.

Maxwell:Ja, das würde Ihnen gefallen. Allerdings... so schlecht leben Sie hier auch nicht. Ich vermisse schon wieder eine Schachtel Zigarren.