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Das Blut der roten Rose

GeschichteDrama / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
25.12.2010
04.03.2011
6
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Mit wehendem Kleid renne ich barfüßig über die große Wiese. Meine wilden, orangen Locken klatschen mir ins Gesicht und nehmen mir die Sicht.
Ich war mal wieder spät dran. So musste ich mich beeilen. Wie jeden Morgen also. Aber ich wollte ja unbedingt studieren.
Grummelnd renne ich einen kleinen Hügel hinunter. Dabei bekomme ich so viel Schwung dass ich beinahe über meine eigenen Füße stolpere.
Ich bin so schnell dass ich die Gruppe von Leuten vor mir viel zu spät bemerke. Ich versuche noch verzweifelt abzubremsen, doch es ist schon zu spät.
Ich knalle voll in einen Jungen Mann hinein, der die Gruppe anführt. Wir fallen zu Boden und kullern den Kleinen Hügel hinunter, den die Gruppe eben hinauf gekommen ist.
Unten bleiben wir dann einige Sekunden liegen. Ich schaue auf das Gesicht des Jungen Mannes hinunter und ich weiß dass meine Wangen nun so rot wie Tomaten sein müssen. Eilig richte ich mich wieder auf. ,,Tut mir Leid. Ich bin spät dran!“ entschuldige ich mich. Verlegen streiche ich mir meine Haare hinter die Ohren. ,,Schon okay“ sagt er und steht ebenfalls auf. Irgendwoher kommt mir sein Gesicht und seine Stimme bekannt vor.
Ich schüttele leicht meinen Kopf um diese Gedanken los zu werden, als mir einfällt dass ich immer noch spät dran bin. ,,Mist!“ fluche ich auf Russisch entschuldige mich nochmals bei dem Fremden und renne dann weiter zum Dorf hinunter.
Nach einer gefühlten Ewigkeit komme ich endlich im Dorf an. Ich ziehe schnell meine Schuhe wieder an, um dann durch die Straßen zu rasen.
Schnell habe ich meine Schule erreicht. Ich betrete das Gebäude und hetzte, zwei stufen auf einmal nehmend, die Treppen hinauf. Kurz darauf stehe ich vor meinem Klassen Raum. Ich streiche noch schnell mein Kleid zurecht, auf dem sich leichte Grasflecken abzeichnen, und klopfe dann an.
Ein genervtes ,,Ja, bitte!?“ ertönt. Nochmals tief Luft holend trete ich ein. Mein Lehrer schaut mich böse an. ,,Entschuldigen sie, ich habe verschlafen. Ich verspreche dass ich morgen pünktlich bin!“ flüstere ich während ich verlegen an meinen Haaren zupfe. ,,Miss Kalinin, dass ist jetzt schon das vierte mal in dieser Woche, dass sie zu spät kommen. Was soll aus ihn ein mal werden“ sagt er Kopfschüttelnd und ich zucke leicht die Schultern. ,,Setzen sie sich!“ sagt er schließlich seufzend während er sich die Schläfen massiert.
Mit gesenktem Kopf schleiche ich zu meinem Platz. Still setzte ich mich und hole meine Geschichtssachen hervor.
Angestrengt versuche ich den Worten meines Lehrers zu lauschen. Was sich als schwieriger herausstellt als es sich anhört.
Nach einer weiteren Stunden war endlich Pause. Schnell erhebe ich mich von meinem Platz und gehe Richtung Tür. Dort wartet schon meine beste Freundin Lindsay auf mich. ,,Hey Chiara! Warum bist du den heute schon wieder zu spät gekommen?“ begrüßt sie mich während wie gemütlich den Gang entlang schlendern. ,,Naja, ich habe mal wieder verschlafen und dann bin ich auch noch mit einer Gruppe Touristen zusammen gestoßen“ sage ich auf Russisch.
Meine Freundin war eine wahrhaftige Russin. Ich war halb Russisch und halb Amerikanisch.
,,Okay, wenn dass so ist dann ist dir nochmal verziehen“ scherzt sie und wir setzen uns auf eine Bank auf dem Schulhof. Die ganze Pause über sitzen wir da und machen Späße.
Als es dann auch schon zum ende der Pause klingelt. Theatralisch seufzend erheben wir uns und gehen zurück ins Schulgebäude.
Nun müssen wir zwei Stunden Mathe mit Frau Winslet über uns ergehen lassen. Wie ich diese Frau doch hasse. Ich weiß nicht was sie gegen mich hat, aber es muss was schlimmes sein. Es geht keine Stunde vorbei in der sie mir nicht eine Strafarbeit aufgibt. Und dass obwohl ich überhaupt nichts verbotenes tu.
Heute beschäftigen wir uns mit Winkelberechnungen. Was mich zu Tode langweilt. Ich bin sogar fast wirklich eingeschlafen. Für was ich natürlich sofort wieder eine Strafarbeit erhalte. Einen genervten laut von mir gebend nehme ich dass beschriebene Blatt an mich.
Nach einer genauso langweiligen Stunde Deutsch ist dann endlich die Schule aus.
Ich packe meine Sachen wieder in meine Tasche, werfe sie mir über die Schulter und verlasse zusammen mit Lindsay das Gebäude.
Ich begleite sich noch bis nach Hause. Wir verabschieden uns mit einer Umarmung und ich mache mich auf den Weg zu mir nach Hause.
Naja okay nicht ganz zu meinem zu Hause. Ich wohne bei einer Familie mit der ich gut befreundet bin. Schon früh kam ich zu einer Pflegemutter. Mein Dad wollte nichts von mir wissen und meine Mum war lieber ein Wächterin als dass sie sich um ihr Kind gekümmert hat. Naja und mit 18jahren bin ich dann bei meiner Pflegemutter ausgezogen und wohne jetzt bei guten Freunden.
Ich bin so in Gedanken versunken, dass ich erst jetzt bemerkt dass ich längst angekommen bin.
Ich krame den Hausschlüssel aus meiner Tasche und schließe dann auf. ,,Ich bin wieder da!“ rufe ich ins Haus hinein, während ich die Tür hinter mir wieder schließe. ,,Schön Chiara, wir sind im Wohnzimmer. Wir haben nämlich Besuch!“ vernehme ich Olenas stimme.
Ich lege meine Tasche ab und gehe ins Wohnzimmer. Die Gruppe von heute Morgen sitzt im Zimmer verteilt. Ein einstimmiges ,,Hallo!“ schlägt mir entgegen.
Ich grüße etwas schüchtern zurück und schaue hilfesuchend zu Sonya. ,,Erkennst du ihn etwa nicht?“ fragt sie mich während sie auf den Jungen Mann zeigt, mit dem ich heute Morgen erst zusammen gestoßen bin.
Grübelnd schaue ich ihn an, bis sich ein Bild in meinen Kopf zusammen setzt.
Mein Gesicht hellt sich auf und ein Strahlen erscheint auf meinen Lippen. ,,Dimka!“ rufe ich erfreut aus. Er steht auf und kommt mir entgegen.
Ich falle ihm um den Hals und es laufen mir sogar einige Freudentränen über die Wangen. ,,Mich freut es auch dich wieder zu sehen Chiara“ sagt er und wir lösen uns wieder von einander.
Lange mustern wir uns. Dann setzen wir uns wieder zu den anderen.
Dimitrie erzählt den ganzen Abend über seine Zeit in Amerika und alles mögliche.
Um Punkt 18uhr gehen wir dann alle in die Küche, wo wir zu Abendessen. Und es ist wie immer super Lecker, was nicht nur daran liegt dass es Dimitris Lieblingsnachttisch gibt.
Nach dem Essen sitzen wir nochmal alle im Wohnzimmer zusammen.
Um 21Uhr springe ich auf einmal wie von der Tarantel gestochen auf. Mist ich muss ja noch die Strafarbeit schreiben. ,,Ist alles in Ordnung?“ fragt Dimka mich und sieht mich an. ,,Ähm ja, aber ich muss noch was erledigen“ und schon bin ich verschwunden.
Oben in meinem Zimmer hole ich die Strafarbeit hervor. Ich schalte die Schreibtischlampe an und beginne damit den Text abzuschreiben.
Als ich schon fast fertig bin, klopft es an meiner Tür. Ich sehe auf und entdecke einige der Schüler aus dem Wohnzimmer. ,,Hey, ich bin Lissa und dass sind meine freunde Rose, Christian und Mason“ stellt dass Blonde Mädchen sich und ihre Freunde vor. ,,Was kann ich für euch tun?“ frage ich und lächel sich freundlich an. ,,Es scheint so als würden sie Mister Belikov schon etwas länger kennen. Könnten sie uns vielleicht erzählen wie sie ihn kennengelernt haben?“ fragt sie. ,,Klar kann ich dass, und ihr könnt mich ruhig Duzen. Ich bin Chiara.“ sage ich.
Wir setzen uns alle auf mein Bett und ich hole tief Luft. ,,Nun dass war so, er kam damals neu auf meine Schule hier in Russland. Ich muss sagen unsere Schulzeit früher war noch strenger als eure heute. Wir mussten sogar Schuluniformen tragen. Unsere Schuluniformen bestanden aus schwarzen Strumpfhosen, schwarz-rot-grün karierten Röcken, weißen Blusen, grauen Pullundern und einem Schwarzen Jackett mit dem Schulzeichen.
Ich hatte damals zwei beste Freundin, mit denen ich durch dick und dünn ging. Aber nun fange ich mit meiner Erzählung an, ich erinnere mich noch daran als wäre es erst gestern gewesen“ leite ich ein. Ich hole nochmal tief Luft, dann beginne ich zu erzählen.

*Flash Back*
Ich saß mit meinen beiden Besten Freundinnen Chennie und Melissa auf der Wiese vor dem Schulgebäude. Melissa hatte uns gerade den witzigsten Witz aller Zeiten erzählt und wir lachten uns alle einen ab. ,,Aber sag mal wir läuft es eigentlich mit deinem Freund Chennie?“ fragte Melissa und setzte sich wieder aufrecht hin. ,,Naja ganz gut“ meinte sie während sie sich ebenfalls aufrichtete. ,,Wo seid ihr den laut der Kuss skalar?“ fragte ich während ich meinen Pferdeschwanz wieder straf zog. ,,Kuss... Was?“ kam es verwirrt von meiner Freundin. ,,Na Ich und Melissa haben eine Kuss Skalar aufgestellt.“ sagte ich. Doch bevor ich noch etwas erwidern konnte stellte sich jemand vor uns. ,,Entschuldigt, kann mir jemand von euch sagen wo ich das Sekretariat finde?“ ich sah auf und blickte direkt in seine braunen Augen. Ich war wie gefangen und hätte fast keine Ton heraus bekommen. Meine Freundinnen bemerkten dass und Melissa versetzte mir einen Stoß in die Rippen. Peinlich berührt strich ich mir meinen Pony aus den den Augen. ,,Ja Klar, ich bringe dich hin wenn du willst.“ sagte ich und erhob mich. Ich klopfte mir noch schnell das Gras von den Klamotten.
Dann brachte ich ihn zum Sekretariat. Vor diesem blieben wir stehen. ,,So hier sind wir!“ sagte ich und zeigte auf die Tür. ,,Danke, meine Name ist übrigens Dimitrie Belikov“ stellte er sich vor und bot mir seine Hand an. ,,Ich bin Chiara Kalinin“ ich ergriff seine Hand und schüttelte sie. Dann war er auch schon durch die Tür verschwunden. Ich blieb noch einige Sekunden stehen und starrte auf die geschlossene Tür.
*Flashback ende*

,,So lernten wir uns kennen“ ende ich. ,,Wow, ich hatte mir dass jetzt spektakulärer vorgestellt“ sagt der Junge den Lissa vorher als Christian vorgestellt hat. ,,Naja, es kann ja nicht alles im leben aufregend sein. Egal, ich solltet jetzt ins Bett gehen. Wenn ihr wollt erzähle ich euch dann morgen etwas spannenderes.“ sage ich. Sie erhoben sich, verabschiedeten sich von mir und verschwinden dann.
Ich ziehe mich um, gehe ins Bad und richte mich fürs Bett. Kurz darauf liege ich in diesem. Ich denke noch einige Stunden über den heutigen Tag nach und über meine Vergangenheit mit Dimitrie.
Irgendwann überfällt mich dann doch die Erschöpfung und ich schlafe ein.

So dass ist meine erste Vampire Academy FF.
Ich hoffe sie gefällt euch und ich bekomme ein paar Kommis.
Das ist übriegens Chiaras Kleid: http://photos.erdbeerlounge.de/images/bookmarks/9/3/5/93509/AICS/fs/300/300/93509.jpg
Glg Kekschan.
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