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♥ Weihnachtszauber ♥

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Joe Kato Yaeko Mitamura
24.12.2010
07.02.2012
7
10.157
 
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24.12.2010 1.146
 
„Es schneit!“, ruft Yakko begeistert und rennt aus dem Haus. „Hashizu komm mit und schau dir das an.“ Fröhlich rannte der Kleine Junge der jungen Frau nach. „Oh, ist das schön!“, lacht er. Juliano steht an der Tür.
-kalt-, denkt er und geht wieder rein ins Warme, wo er von Shigemaru schon mit einem Okonomiyaki erwartet wird.

Yakko erfreut sich an dem ersten Schnee des Jahres, doch nach einigen Augenblicken verlieren ihre Augen ihren Glanz. Denn trotz der Freude an dem Schnee, fehlt ihr etwas. Nein, nicht etwas – Jemand.
„Ach Joe, wieso musst du auch an Weihnachten in Amerika sein?“Eine einzelne Träne macht sich ihren Weg über ihre, von der Kälte, geröteten Wange. „Yakko, was ist los?“, fragt Hashizu besorgt als er in Yakkos trauriges Gesicht schaut. „Ach nichts Hashizu, nur wäre es schön, wenn auch Joe hier wäre um mit uns Heute Heiligabend zu feiern. Hashizu nickt. „Ja, das stimmt.“, meint er und fängt mit seiner Zunge eine weitere Schneeflocke. Innerlich lächelte er. Er freute sich für Yakko und Joe und er freut sich auch auf die geplante Überraschung.

„Komm lass uns wieder rein gehen, sonst erkälten wir uns noch.“, meinte Yakko und nahm den Kleinen Bruder ihres Liebsten an die Hand. Gemeinsam saßen sie nun am Tisch und aßen auch eine Kleinigkeit. Sobald sie fertig gegessen hat, entschließt sich Yakko, einen Brief an Joe zu schreiben. Nein, das würde zu lange gehen. Eine SMS zu schreiben, wäre schneller, aber ihrer Meinung nach viel zu unpersönlich. Vielleicht anrufen?
Ach Joe, sicher bist du eh viel zu beschäftigt jetzt, um dich mit mir zu unterhalten.

Unten klingelt das Telefon. Schnell springt Hashizu auf und geht ran. „Hallo?“, meldet sich eine bekannte Stimme am anderen Ende der Leitung. „Joe?“, flüstert Hashizu, um ja nicht von Yakko gehört zu werden. „Hallo, mein Kleiner. Na, was machst du? Ist Yakko in der Nähe?“, fragt Joe gleich los. „Nichts besonderes, wir waren vor Kurzem draußen, da es begonnen hat hier zu schneien. Und nein, Yakko ist oben in ihrem Zimmer.“, beantwortet er brav, die Fragen seines Bruders. „Gut so! Ja, ich sehe, dass es schneit.“, lächelt er. „Was heißt das, dass du schon hier bist?“, flüstert er weiter und strahlt von einem Ohr zum anderen. Joe nickt und lächelt seinerseits, bis ihm einfällt ,dass Hashizu es nicht sehen konnte. „Ja, ich bin in ca. 20 Minuten am Bahnhof.“ Lässt du dir was einfallen, um Yakko zu mir zu locken? Ich möchte sie doch überraschen. Ich warte dann im Park auf euch!“ meint Joe. Hashizu bejahte und versicherte ihm, dass ihm schon was einfallen würde. Dann verabschieden sie sich und Hashizu rennt zu Shigemaru hinter die Theke. Leise flüstert er ihm was ins Ohr, nach einigem Gebrumme, sagte er dem Plan des Kindes zu. Er kann dem Kleinen doch nichts abschlagen, denkt er sich. Hashizu setzt sich auf seinem Stuhl und versucht unauffällig weiter zu essen.

Nach 10 Minuten:
„Yakkooooooo!“, schreit ihr Vater durchs ganze Restaurant. „Ich komme schon“, ruft sie von oben und begibt sich in den unteren Stockwerk. „Was ist los Papa?“, fragt sie. „Zieht euch doch warm an und geht etwas in den Park. Hashizu fragt schon die ganze Zeit, ob er nicht raus gehen darf, um zu spielen. Heiligabend soll man doch Freude bereiten.“, meint er streng. „Aber Papa, es ist doch schon Dunkel. Außerdem wird er sich bei dieser Kälte doch erkälten“, meint sie. „Dann zieht euch doch warm an. Außerdem ist der Park ja nicht weit weg. Wenn was ist seit ihr in einem Katzensprung wieder da.“, konterte er. Yakko gibt sich geschlagen und holt Schal und Handschuhe aus dem Schrank. Sie reicht diese Hashizu und zieht sich selber dann auch warm an. „Du Yakko, wie viel Uhr ist es denn?“, fragt der Junge. „Hm, es ist schon 22.30 Uhr.“, sagt sie und schaut ihn an.

Joe müsste jetzt angekommen sein. Wahrscheinlich ist er schon unterwegs zum Park.- denkt er. „Alles in Ordnung? Vielleicht sollten wir doch bleiben, es ist schon spät und es ist nicht schlimm, wenn du Angst hast.“, meint sie und deutet den nachdenklichen Gesichtsausdruck des Kindes falsch. Energisch schüttelt dieser den Kopf. „Nein, ich will in den Park, bitte.“, fleht der Junge. Yakko nickt ergeben und Hand in Hand machen sie sich auf dem Weg. Im Park angekommen setzt sich Yakko auf die Schaukel und schaut Hashizu zu, der wieder Flocken mit der Zunge auffängt. So bemerkt sie nicht, dass sich eine große Gestalt von hinten an sie schleicht. Erschrocken zuckt sie zusammen. Nachdem sie sich wieder gefangen hat versucht sie sich von den Händen zu befreien. Doch sie schließen sich nur fester um sie. Panik breitet sich in ihr aus, bis plötzlich eine bekannte Stimme ein „Hallo, mein Schatz“, ins Ohr haucht. Sofort verschwindet ihre Panik und ihr Herz beginnt vor Freude einen Takt schneller zu schlagen. Schnell dreht sie sich um und schmeißt sich in die Arme ihres Liebsten. „Joe, du bist wieder bei mir.“, lächelt sie und Freudentränen stiegen ihr in die Augen. Joe packt sie und wirbelt sie in der Luft umher. „Ja, mein Schatz, ich bin wieder bei dir. Ich hab dich so vermisst Yakko.“, sagte er und gab seiner Frau einen zärtlichen Kuss.

Jetzt macht sich auch Hashizu bemerkbar. Joe drückt seinen Kleinen Bruder und lobt ihn dafür, dass dank seiner Hilfe die Überraschung geglückt ist. Dann widmet er sich wieder seiner Liebsten. Hashizu machte ihm mit einer Handbewegung klar, dass er nun gehen würde. Joe nickt als er sieht, dass Shigemaru schon ungeduldig auf den Kleinen, am Parkeingang, wartet. Mit einem kleinen Nicken begrüßt und dankt er seinem Schwiegervater und gab dann Yakko wieder einen Kuss.

„Joe wie lange wirst du bleiben?“, fragt sie nach einer Weile. „Leider nur bis die Feiertage vorbei sind. Die ersten 10 Januartage werde ich noch mit dir verbringen können, aber dann muss ich zurück. Aber keine Sorge, dann nur für 4 Monate.“, antwortet er. Yakko nickt. „Immerhin bist du jetzt bei mir und das Neue Jahr begrüßen wir auch zusammen.“, lächelt sie und versinkt dann in den Augen ihres Ehemannes.
„Ach, Joe. Lass und nachhause gehen, in einer Stunde ist es Mitternacht, Hashizu, Juliano und Papa wollen sicher auch noch was von uns haben.“, kommt wieder die Vernunft in Yakko nach einer Weile hervor, obwohl sie am Liebsten die ganze Nacht, auf dieser Bank, mit ihrem Joe verbringen würde. Widerwillig nickte Joe und gemeinsam machen sie sich auf dem Weg zum Mambo.

Yakkos Augen strahlen vor Freude als sie den schön gedeckten Tisch sieht. Jetzt hat sie auch Zeit ein Paar schöne Momente mit ihrem Mann zu genießen, immerhin waren diese zu kurz gekommen, nach ihrer Hochzeit.  Der Weihnachtsbaum leuchtet, das Essen ist serviert und die Familie ist beisammen. Jetzt kann Weihnachten kommen, denn das Fest der Liebe, ohne den Mann dem diese Liebe gehört, wäre einfach nicht das Fest der Liebe gewesen.
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