Wenn Wünsche wahr werden...

GeschichteRomanze / P12
Gellert Grindelwald Luna Lovegood
23.12.2010
23.12.2010
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Hei!
Hier ein Wunsch von Fluffy Bond zum Harry Potter Wichteln 2010.

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Wenn Wünsche Wahr Werden

Luna lief durch die leeren Gänge Hogwarts, wieder einmal hatten Nargel ihre Schuhe versteckt. Und Harry, ihr Freund, nein, Ex-Freund, hatte sich mal wieder mit Cho getroffen. Eine Träne lief über ihre Wange. Sie hatte ihn geliebt, er war der Einzige, der zu ihr gehalten hatte, außer Ginny. Ja, Ginny war eine super Freundin, aber nie war sie so verständnisvoll wie Harry. Und jetzt, es war gerade mal eine Stunde her, da kam er zu ihr, begrüßte sie nicht wie normalerweise mit einem Kuss, sondern erklärte ihr das es vorbei war, er ist wieder mit Cho zusammen. Luna wünschte sich all dem entfliehen, keine Mitschüler mehr, die sie Loony nannten, keine Nargel die andauernd ihre Schuhe klauen und keine Harrys die sie für Cho Chang verlassen.

Plötzlich drehte sich alles um sie herum. Als sie wieder stand und klar sehen konnte, schaute sie sich verwundert um. Sie kannte diese Gänge nicht, aber in irgendeiner Weise kamen sie ihr bekannt vor, erinnerten sie an Hogwarts. Gedankenverloren machte Luna sich auf den Weg die unbekannten Gänge zu erkunden. Harry und Cho waren vergessen. Plötzlich kam ihr ein Junge entgegen. Die blonden Locken hingen ihm ins Gesicht, als er durch den Gang hastete. Luna lächelte, er wirkte so vertraut, so anziehend. Im nächsten Moment waren stoß er auch schon mit Luna zusammen. Durch die Wucht landete Luna auf dem Boden und blickte den, jetzt stehen gebliebenen Jungen an. Sie lächelte: „Tut mir leid.“ Der Junge erwiderte das Lächeln und murmelte: „War meine Schuld.“ Luna lächelte noch immer und antwortete verträumt: „Ich hätte aber ausweichen können.“ Wieder lächelte der Junge und wollte seinen Weg fortsetzen, nach dem er Luna aufgeholfen hatte. Plötzlich runzelte er die Stirn: „Ich habe dich noch nie gesehen, wie kommst du nach Durmstrang?“ Verwundert blickte Luna ihn an: „Durmstrang?“ „Ja“ Luna überlegte, plötzlich hatte sie eine Idee: „Welches Jahr haben wir?“ „1899“ Überrascht zog Luna die Luft ein: „Ich habe eine Zeitreise gemacht.“ Sie sagte es mehr zu sich selbst als zu ihm. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte der Junge weiter. „Luna, Luna Lovegood und du?“ „Gellert Grindelwald“ Luna lächelte verträumt: „Gellert ist ein schöner Name.“ Gellert verzog das Gesicht: „Ich finde ihn schrecklich. Aber Luna, Luna ist spanisch und heißt Mond. Es passt gut. Mit deinen hellen Haaren.“ Am Ende des Satzes lächelte Gellert. Luna lächelte glücklich. Nichtmal Harry hatte ihr Komplimente gemacht. Er hatte immer nur gesagt er würde sie lieben, aber selbst das stimmte nicht.

Nachdem beide eine Weile geschwiegen haben ergriff Gellert das Wort: „Komm mit, wir dürften eigentlich schon nicht mehr auf den Gängen sein. Ich hab ein Zimmer für mich, du kannst erstmal mitkommen.“ Luna folgte Gellert durch die Gänge, zwei Treppen nach unten und wieder einige Gänge. Luna fragte sich, wie er es schaffte sich hier zurecht zu finden. Plötzlich stoppte er. Er drehte sich zu dem Portrait einer jungen Reiterin. „Lilien und Veilchen“, das Portrait schwang zur Seite und die Beiden traten ein. Unsicher ergriff Gellert das Wort: „Du kannst dich aufs Bett setzen. Entschuldigst du mich bitte kurz.“ Mit diesen Worten ging er in einen Nebenraum, das Bad. Kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen, sprach er auch schon einen Schweigezauber aus.

„Verdammt, verdammt, verdammt!Wie konnte das nur passieren?“, wütend schlug Gellert gegen die Wand. Er hätte nie freundlich zu Luna sein dürfen. „Verdammt, ich liebe sie“, flüsterte er gegen die Wand. Er wusste es, er wusste es durch die Weise, wie er reagiert hätte. Normalerweise hätte er nie freundlich mit einem fremden Mädchen gesprochen, ihr aufgeholfen oder sie gar angelächelt. „Sie muss zurück.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ das Bad.

Luna lächelte ihm schon entgegen. Er konnte nicht anders, musste zurück lächeln. Doch sofort wurde er wieder ernst: „Du musst zurück Luna, es tut mir leid.“ Ihr fröhliches Lächeln verschwand und es blieben nur traurige Augen. Gegen seinen Willen zog Gellert sie an sich. Er fing an sanft über ihr Haar zu streicheln. Innerlich verfluchte er sich dafür. Langsam liefen die Tränen Lunas an ihren Wangen hinunter, bis sie immer schneller kamen. Nach kurzer Zeit schluchzte Luna verbittert. Gellert wusste nicht, was er tun sollte. Er hatte überhaupt keine Erfahrung mit weinenden Mädchen. Unbeholfen strich er ihr durchs Haar. Luna schmiegte sich an ihn und flüsterte: „Ich will nicht zurück.“ „Warum denn nicht? Da sind doch deine Freunde...“, Gellert war von Lunas Aussage verwundert. Lunas Stimme brach während sie sprach: „Ich habe nur eine Freundin, Ginny. Und die anderen, die halten mich alle für verrückt. Und mein Freund Harry, Ex-Freund, er, er hat sich von mir getrennt, er wollte lieber wieder mit Cho zusammen sein.“ Ihre klare Stimme stockte bei Harry. Gellert wunderte sich, wie sie so klar über diese Dinge reden können, so verträumt. Aber merkwürdigerweise war ihre Stimme immer verträumt und irgendwie gefiel ihm das. Es erinnerte ihn an eine andere Welt, eine Welt mit Liebe, in der keiner enttäuscht wurde. Er hatte den Weg mit schwarzer Magie gewählt, aus Liebe zu seinen Eltern. Doch wieder zeigte es sich, nicht einmal das ehrlichste Mädchen, so schätzte er sie zumindest ein, schaffte es in dieser Welt glücklich zu werden. Auch sie wurde enttäuscht, von ihrer Liebe. Wie als hätte sie seine Gedanken gelesen fing sie an zu sprechen: „Ich glaube, ich habe ihn nicht wirklich geliebt, ich glaube ich mochte ihn nur so gern, weil er sich nicht über mich lustig gemacht hatte. Sondern nett zu mir war, bis vor einigen Stunden, oder bis in einigen Jahren.“ Luna lächelte ihn an. „Bitte, lass mich hier bleiben. Hier bin ich nicht die Loony, die keiner mag, zumindest noch nicht und hier ist auch kein Harry, der mich verlässt.“ Gellert lächelte, doch schnell wurde er wieder ernst, er musste sie beschützen, vor ihm: „Luna, es, es tut mir leid, aber du, du musst gehen.“ Seit wann war ein Grindelwald unsicher? Das durfte nicht passieren. Luna lächelte ihn warm und verträumt an: „Warum denn?“ Kaum hatte sie diese Frage gestellt, lagen ihre Lippen auch schon auf seinen.
Eine Welle von Gefühlen durchflutete ihn. Überrascht riss er die Augen auf. Nachdem er den Schock überwunden hatte erwiderte er den Kuss. Es war nicht sein erster Kuss, aber eindeutig der Beste, den er je hatte. Nach einigen Minuten lösten sie sich von einander. Während Gellert sie überrascht musterte, ergriff Luna das Wort, ihre Stimme klang leise und verträumt: „Liebe, ist nicht, was ich für Harry gefühlt hatte, dass war Zuneigung. Liebe ist, was ich für dich fühle.“ Gellert war überrascht, mal wieder. Wie schaffte dieses Mädchen es nur ihn so oft zu überraschen? Es machte ihn glücklich und traurig zugleich. Glücklich, weil sie seine Liebe erwiderte und traurig, weil sie zurück musste, allein schon um sie vor ihm zu beschützen. „Aber Luna, du musst zurück!“, seine Stimme hatte bereits einen verzweifelten Ton angenommen, was Gellert nur noch mehr verwirrte. Seine Stimme klang sonst immer ruhig und vielleicht auch kalt, aber nie sanft oder verzweifelt. Was machte dieses Mädchen nur mit ihm? Gellert hatte alles als Erwiderung erwartet, aber nicht das: „Gibt es denn hier Nargel oder kommen die erst später?“ Von dieser Frage war Gellert ziemlich überrascht: „Nargel? Habe ich noch nie von gehört, die müssen wohl erst später kommen.“ Wieder lächelte Luna, dieses Lächeln machte ihn verrückt, er hatte einen Drang sie zu küssen, einen Drang, den er nicht verstand. „Siehst du, dann muss ich hier bleiben.“ Gellert runzelte die Stirn: „Warum musst du hier bleiben?“ „Weißt du, bevor ich hier her kam bin ich durch die Gänge von Hogwarts gelaufen und habe meine Schuhe gesucht, die Nargel hatten sie mal wieder versteckt. Und da hab ich mir gewünscht irgendwo zu sein, wo es keine Nargel gibt die meine Schuhe verstecken, niemand mich Loony nennt und es niemanden gibt, der mich wie Harry einfach verletzt. Dann bin ich hier gelandet. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, daher muss ich wohl hier bleiben und ich will auch hier bleiben.“ Mit gemischten Gefühlen antwortete er zögerlich: „Aber … du kannst nicht bei mir bleiben...“ Luna blickte ihn flehend an: „Warum denn nicht?“ „Weißt du, Luna, ich bin normalerweise nicht so freundlich, wie ich es im Moment bin, ich selbst kann mir meine Freundlichkeit nicht erklären. Aber, ich hab ziemlich viel mit schwarzer Magie zu tun, zu viel, damit könnte ich dich in Gefahr bringen und das will ich nicht.“

Eine Weile lang waren beide still. Schließlich ergriff Luna wieder das Wort: „Gellert, wenn es dir darum geht, dass ich in Sicherheit bin, dann bin ich in meiner Zeit, also in der Zeit, aus der ich komme noch mehr in Gefahr, dort versucht Voldemort, der wohl gefährlichste Schwarzmagier aller Zeiten die Weltherrschaft an sich zu reißen.“ Luna strich eine Strähne zurück, die Gellert ins Gesicht gefallen war. „Das, das geht nicht...“ Luna nahm seine Hand und lächelte ihn an: „Bitte Gellert, lass mich dir helfen. Ich liebe dich, ich will nicht mehr zurück und ich will weder Harry noch Nargel wieder treffen.“ Gellert schluckte hart. So hatte er sich das nicht vorgestellt, aber wer rechnete auch damit, dass sie ausgerechnet aus der Zeit eines Schwarzmagiers stammte. Verzweifelt fuhr er sich durch die Haare: „Luna, versteh doch, ich bin gefährlich, ich habe viel zu viel mit schwarzer Magie zu tun!“ Luna lächelte wieder: „Wenn das dein Problem ist, wir können das zusammen Vergangenheit werden lassen, ich kann dir helfen von der schwarzen Magie weg zu kommen.“ Gellert schluckte hart, doch Luna ließ ihm keine Zeit etwas zu erwidern, stattdessen küsste sie ihn wieder. Nie hätte Gellert gedacht, dass er so etwas einmal erleben dürfte, er war immer davon überzeugt, dass es Liebe nicht gibt. Und jetzt, da tauchte Luna auf und beweist ihm das Gegenteil. Sein Widerstand brach zusammen, während Luna und Gellert sich küssten. Der Kuss schien ewig zu dauern und mit jeder Sekunde brach sein Widerstand mehr und mehr zusammen. Als Luna den Kuss schließlich löste und ihn auch noch fragend anlächelte nahm er ihre Hand und zog sie an sich: „Du hast gewonnen. Morgen gehen wir zum Schulleiter.“
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Das Pairing war Grindelwald/Luna, weiß nicht wie gut ich das hinbekommen habe, freu mich aber auf eine Review!
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