Weihnachten bei den Potters

GeschichteAllgemein / P12
James "Krone" Potter Lily Potter
23.12.2010
23.12.2010
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Hei!
Dies war ein Wunsch von Elenyah zur Wichtelaktion 2010 bei Harry Potter:
Eine Geschichte mit Lily und James, zur Zeit des ersten Krieges, so eine Art bittersüße Weihnachtsgeschichte
Ich bin mir aber nicht sicher, wie ich das Bittersüß so getroffen habe...

Viel Spaß und Frohe Weihnachten!
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Weihnachten bei den Potters

Lily gab ihrem Mann, James noch einen Kuss bevor sie das Flohpulver in den Kamin schmiss und ebenfalls hineintrat: „Potter Manor“ Kaum trat Lily aus den Kamin in ein großes, gemütliches Wohnzimmer wurde sie auch schon von James Eltern begrüßt. „Lily! Schön, dass du gekommen bist!“ Amy und Matthew drückten Lily. Kaum hatte Amy sie wieder losgelassen kam auch James aus dem Kamin. Auch er begrüßte seine Eltern. „Schön das ihr da seid! Wir müssen den Weihnachtsbaum noch schmücken!“, meinte Amy und lief aufgeregt die Treppen hoch um die Christbaumkugeln zu holen. Matthew rollte mit den Augen: „Kennst ja deine Mum, James, Weihnachten...“ James nickte und Lily rannte Amy kichernd hinterher. Es war ihr erstes Weihnachten bei den Potters und eigentlich hatte sie eher erwartet, dass alle etwas distanziert wären. Nach außen traten die Potters nämlich immer ziemlich distanziert auf und obwohl James und Lily bereits geheiratet haben, hatte Lily seine Eltern noch nie richtig kennen gelernt.

Schon bald waren Lily und Amy am schmücken des Weihnachtsbaums. Beide lachten viel und unterhielten sich. Amy erzählte Geschichten aus James Kindheit. „...und wie er immer über dich geschimpft hatte!“, lachte Amy. Lily blickte mit einem fragenden Blick hinter einigen Ästen hervor zu Amy. „Er hat immer erzählt wie blöd du doch wärst, er würde dir die ganze Zeit anbieten deine Freundin zu sein und du würdest immer noch mit dem unbeliebten Slytherin rumhängen.“ Bei der Erwähnung von Severus wurde Lily traurig. Severus, er war ihr bester Freund. Und dann, dann hat er sie Schlammblut genannt. Lily wusste, dass er es nicht so gemeint hatte und nur gesagt hatte, damit er nicht mehr von allen ausgegrenzt wird. Aber es hatte Lily verletzt. Und auch wenn sie den Grund wusste, so etwas würde sie ihm nicht durchgehen lassen. Sie hatte ihm die Freundschaft gekündigt und James nachgegeben. James, ja, sie liebte ihn, aber er hatte ein großes Loch in sie gerissen. Sie wollte ihm nachdem sie ihn eine Weile leiden lassen hatte wieder vergeben. Doch James, er hatte ihr verboten sich wieder mit ihm zu treffen. Würde sie das tun wäre es aus, für immer.
Lily spürte wie sich Tränen in ihr sammelten als sie an Severus dachte. Mit aller Kraft versuchte sie diese zurück zu halten. Amy, die merkte, dass Lily still wurde kam um den Baum herum und nahm sie in den Arm: „Du magst ihn immer noch, oder?“ Lily nickte: „Ich wollte die Freundschaft nicht beenden, ich wollte nur, dass er sich bewusst wird, dass er etwas falsch gemacht hat. Aber als ich ihm verzeihen wollte, da hat James gesagt, wenn ich wieder zu ihm zurück gehe, ist es aus, für immer.“ Mittlerweile liefen die Tränen über Lilys Gesicht. Eilig wischte sie sie weg: „Aber wir haben jetzt andere Probleme. Wir sind immer in Lebensgefahr, wegen dem Krieg. Ich bin schwanger und setze unserem Kind eine schlechte Zukunft voraus. Es muss im Krieg aufwachsen, stirbt vielleicht sogar früher.“ „Ach Lily, mach dir darüber doch jetzt keine Sorgen! Freu dich doch einfach, dass du jetzt schwanger bist und wir Weihnachten haben.“ Lily nickte und machte sich wieder daran den Baum zu schmücken. Die beiden Frauen wechselten das Thema und lachten wieder viel.

Nachdem der Baum geschmückt war beschlossen Lily und Amy zu schauen, wie weit die Männer mit dem Garten oder besser gesagt Park waren.
James und Matthew waren noch nicht weit gekommen, da Amy darauf bestanden hatte, dass dieses Weihnachten nichts mit Zauberei geschmückt wird. Sie hatte auch gleich die Zauberstäbe der Beiden einkassiert, damit sie es gar nicht erst versuchen können.
Die Bäume, die auf den Wiesen verteilt Standen, hauptsächlich Apfel- und Kirschbäume wurden mit Lichterketten geschmückt. Und am Weg wurden auf beiden Seiten Kerzen aufgestellt. Matthew und James hatten etwa ein Viertel der Bäume geschmückt. Lily und Amy machten sich daran die Kerzen zu verteilen. Als alle Kerzen verteilt waren nahm jeder ein Feuerzeug und sie begannen die ganzen Kerzen zu entzünden. Beide mussten mehrmals nachfüllen.

Eine Stunde später standen Lily und Amy in der Küche und bereiteten alles für den Weihnachtsbraten vor. Der Braten selbst war bereits im Ofen und auch die Klöße waren schon im Topf. Lily und Amy hatten es sich am Tisch gemütlich gemacht und aßen Plätzchen. Plötzlich legten sich zwei Arme um Lily, welche den Kopf zurück lehnte und in James braune Augen sah. Kurz darauf lagen seine Lippen auch schon auf ihren. „Ihr seid mir ja welche, lasst uns draußen schuften und esst hier in aller Ruhe Plätzchen“, beschwerte sich Matthew, der gerade den Raum betreten hatte.
Amy blickte ihn vorwurfsvoll an: „Also wirklich Matthew! Lily und ich haben den Weihnachtsbaum geschmückt, draußen die Kerzen verteilt und der Braten ist auch schon im Ofen.“ Lily und James lachten und fingen erst einen vorwurfsvollen Blick von Amy und Matthew ein. Doch die Beiden haben es wohl schnell verstanden, denn nach kurzem fingen auch sie an zu lachen.

So saßen die Vier noch eine Weile am Tisch und unterhielten sich über das vergangene Jahr als plötzlich ein Piepen aus der Küche drang. Lily sprang sofort auf, wobei sie James, auf dessen Schoß sie gesessen hatte und dessen Arme sie festhielten gleich mitriss. James hatte allerdings nicht so viel Glück, da Lily gleich losgelaufen war und er vom Stuhl fiel. Durch das Geräusch des Aufpralls drehte Lily sich um und lachte als sie James auf dem Boden liegen sah. „Lach doch nicht so! Warum bist du überhaupt aufgestanden? Ohne Vorwarnung?“, meckerte James. „Ach, James, der Braten ist fertig... Ich dachte du hättest das Piepen auch gehört.“, mit diesen Worten drehte Lily sich wieder um und machte sich auf den Weg in die Küche. Amy verschwand ebenfalls in der Küche, kam aber kurze Zeit später mit Tellern und Besteck wieder zurück. Sie wies Matthew und James an den Tisch zu decken und brachte auch noch die Gläser. Sie zündete die Kerzen an, dimmte das Licht herunter und half Lily den Braten und die Klöße nach draußen zu bringen. James und Matthew waren damit beschäftigt die Kerzen am Weihnachtsbaum anzuzünden.

„Du hättest sehen müssen, wie Sirius zum ersten Mal hier war!“, erzählte Amy gerade. Doch James unterbrach sie: „Bitte nicht, Mama!“ Jetzt wurde Lily neugierig. Wenn James nicht wollte, dass Amy es erzählt, dann musste es ja interessant sein, oder zumindest peinlich: „Jetzt erzähl schon, Amy!“ Dafür erntete Lily einen bösen Blick von James, doch sie zuckte nur mit den Schultern. „James war gerade mal fünf und es regnete in Strömen. James war zum spielen rausgegangen und als er wieder reinkam war er voller Schlamm, genau wie sein Freund, den er dabei hatte. Wir konnten nicht einmal sehen wer von den Beiden James war, so schlammig waren sie.“ Alle lachten nur James schien das gar nicht lustig zu finden. „Und weißt du, wir hatten damals einen Hund, der hatte James geliebt und als die Beiden reinkamen, da hat er Sirius statt James begrüßt. Und James ist dann weinend in sein Zimmer gerannt und hat gleich sein Bett schlammig gemacht.“ Während alle lachten war James weniger gut gelaunt: „Können wir vielleicht über andere Themen reden? Oder wollt ihr noch mehr Peinlichkeiten aus meiner Kindheit erzählen? Dann gehe ich nämlich.“ Lily beugte sich zu ihm rüber und küsste ihn: „Du bleibst schön hier! Es gibt ja bald Geschenke! Wir müssen nur noch fertig essen.“

Alle vier saßen vor dem Weihnachtsbaum und suchten die Geschenke nach Namensschildern ab um sie zu sortieren, damit auch jeder das Richtige bekam. Als alle verteilt waren öffnete Lily ihr Erstes, es war ein kleines Armband. Es war silbern mit dunkelgrünen kleinen Steinchen. Lily drehte die Karte um, es war von Severus:

Auch wenn wir uns nicht mehr sehen,
ich werde dich nie vergessen, du warst
meine einzige richtige Freundin.
Severus

Lily spürte, wie die Tränen wieder kamen. Schnell zerstörte sie die Karte, denn James wollte gerade schauen, wer ihr das Armband geschenkt hatte: „Oh, verdammt! Das wollte ich nicht.“ Lily tat als wäre es ein Versehen gewesen. „Von wem hast du das?“, fragte James auch gleich. „Einer alten Schulfreundin, hatten lange keinen Kontakt mehr.“ James ließ es darauf beruhen, doch Amy blickte sie fragend an. Lily nickte nur und Amy schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. Lily legte sich das Armband an und öffnete die weiteren Geschenke. Sie bekam eine Kette mit ihrem Namen von James, ein Fotoalbum über ihre Schulzeit von Sirius und Bücher von allen anderen.

Die Vier waren noch lange wach und unterhielten sich über ihre Geschenke. Gegen Mitternacht gingen dann aber doch alle schlafen.
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