Tränkemeister und Dschinn

GeschichteHumor / P12
23.12.2010
23.12.2010
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Hei!

Die Idee hierzu kommt von SchmokSchmok.

Frohe Weihnachten! Und viel Spaß beim lesen!
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Ein Tränkemeister und ein Dschinn

Mit zügigen Schritten lief eine dunkle Gestalt durch die Gänge Hogwarts, durch die Kerker. Es war kein geringerer als Professor Snape. Er bog in sein Büro und mit einer Bewegung seines Zauberstabes knallte die Tür hinter ihm zu. Endlich hatte er seine Ruhe, mal keine nervigen Schüler. Kein Potter, der ihn hasserfüllt anguckt, aus Lilys Augen. Er hielt es nicht mehr aus, immer wenn er in Potters Augen blickte sah er nur Lilys. Und es tat ihm weh, verdammt weh, wenn diese Augen ihn hasserfüllt anblickten. Er wollte sie doch nie Schlammblut nennen, aber er musste es tun, für sie, um sie zu schützen. Aber er hatte sie geliebt und freiwillig hätte er sie sicherlich nicht an Potter abgegeben.Und trotzdem ist sie gestorben, seine Lily.
Er wollte gerade seinen Zauberstab beiseite legen, als er jemand anderen erblickte, er hatte ihn noch nie in Hogwarts gesehen. Sofort richtete er seinen Zauberstab auf den Unbekannten: „Wer sind Sie und was wollen Sie?“ Seine Stimme war kalt, beherrscht und ruhig. Der Angesprochene blickte auf: „Kennst du mich nicht? Mein Name ist Bartimäus von Uruk. Bartimäus reicht aber vollkommen. Ich bin ein Dschinn und was für ein Wesen bist du?“ „Reden Sie nicht in diesem Ton mit mir und vor allem sprechen Sie mich gefälligst mit Sie an, wir kennen uns nicht einmal.“ „Ein Dschinn spricht niemanden mit Sie an. Also, was für ein merkwürdiges Wesen bist du? Du siehst aus wie einer dieser Menschen, aber ein Zauberer kannst du nicht sein, die haben nicht so ein komisches Ding in der Hand.“ Langsam war Severus genervt, dieser Dschinn, was auch immer ein Dschinn sein sollte nervte wirklich, wenn man das überhaupt noch nerven nennen konnte... „Von was für einer Welt du auch kommen magst, Bartimäus, ich bin ein Zauberer. Und dieses ´Ding` ist mein Zauberstab, mit dem ich Magie ausführe und von einem Dschinn hab ich auch noch nie gehört. Es gibt Einhörner, Drachen, Hippogreife und viele mehr, aber Dschinn, das gibt es nicht“, die Weise, wie er Bartimäus betonte zeigte sofort, wie viel er von ihm hielt.

Beleidigt drehte sich der Dschinn weg. „Hätten sie wenigstens die Güte mein Büro zu verlassen oder muss ich Sie erst verhexen?“ Langsam wurde Severus wütend. Der Dschinn hingegen drehte sich verwundert um: „Ich stehe nicht in deinen Diensten, also habe ich auch nicht auf deine Befehle zu hören. Als Zauberer müsstest du das wissen. Das selbe gilt auch für Dämonen. Sie müssen den Befehlen eines Zauberers auch nur folgen, wenn sie in dessen Diensten stehen und ich stehe im Dienst von John Mandrake. Wie ist überhaupt dein Name?“ Severus stöhnte auf: „Severus Snape, aber ansprechen müssen Sie mich mit Professor Snape. Also sind sie so etwas wie ein Hauself und dienen ihrem Meister.“ Bartimäus blickte Snape nun verächtlich an: „Was soll denn bitte ein Hauself sein?“ „Hauselfen sind kleine Wesen, mit riesigen Augen und Ohren. Sie haben ihre eigene Magie und dienen ihrem Meister. Der kann sie frei lassen in dem er ihnen ein Stück Kleidung schenkt“, erklärte Severus tonlos. „Und die nennen ihren Meister, Meister?“ Bartimäus war skeptisch, wer würde schon jemanden Meister nennen? „Ja“, war die knappe Antwort.
„Also ich versteh das nicht. Warum sollte irgendjemand jemanden Meister nennen?“ „Todesser nennen den dunklen Lord auch Meister.“ „Und was für armselige Wesen sind Todesser?“ Jetzt wurde Severus richtig wütend. Was bildete sich dieser Dschinn eigentlich ein? Er zischte während sich seine ohnehin schon schwarzen Augen verdunkelten: „Todesser sind Zauberer die dem dunklen Lord, Lord Voldemort dienen. Der dunkle Lord will eine Welt auf der es nur reinblütige Zauberer gibt. Wenn Sie jetzt bitte mitkommen. Wir gehen zu Professor Dumbledore, der schafft es bestimmt Sie in Ihre Welt zurück zu schicken.“

Überrascht stellte Severus fest das der Dschinn ihm folgte. Sie gingen durch ein Wirrwarr von Gängen. Plötzlich blieb Severus stehen. Was für ein komisches Wesen war das denn schon wieder? Heute war echt nicht sein Glückstag. Erst musste er seinem eigenen Haus Punkte abziehen, glücklicherweise durfte er die selbe Anzahl an Punkten zur gleichen Zeit bei Gryffindor abziehen, da Mr. Zabini und Miss Weasley sich lautstark unter einem Mistelzweig beschimpft haben. Dann tauchte dieser Dschinn auf, Bartimäus oder wie der hieß und jetzt auch noch dieses merkwürdige Wesen da. Es sah aus wie ein Troll, nur um einiges kleiner, um genau zu sein in der Größe eines Hauselfs. Er blickte sich nach Bartimäus um. Der war allerdings verschwunden. Severus zuckte nur mit den Schultern. Wenigstens einen bin ich los, dachte er. Da sprang der Troll-Hauself-Mix auf und rannte auf ihn zu. Severus zückte seinen Zauberstab, als dieses Wesen schon an ihm vorbei war. Vorsichtig drehte Severus sich um. Dort stand dieses merkwürdige Wesen und hatte einen Hasen im Arm. Für Severus Geschmack hatte der Hase etwas zu viel Fell, aber das war nichts worüber er sich Sorgen machen musste. Zumindest jetzt nicht, da gab es wichtigeres.
Das Wesen begann den Hasen zu kraulen: „Du bist aber süß! Na komm her...“ Plötzlich verwandelte sich der Hase in einen Adler, der aus den Armen des Wesens flog und sich schließlich zurück in einen Menschen verwandelte, oder zumindest in die Gestalt eines Menschen. „Bartimäus“, stellte Severus fest. Er zeigte mit dem Zauberstab auf die Beiden. Sie beide, mitkommen!“ Bartimäus folgte ihm, während das andere Wesen stehen blieb: „Ich geh da nicht lang!“ Wieder wurde Severus wütend, heute war echt nicht sein Tag. Er zischte: „Und warum nicht, wenn ich fragen darf?“ „Weil da so ein rothaariges Mädchen mit einem schwarzhaarigen Jungen steht und die sich irgendwelche dummen Wörter an den Kopf schmeißen!“ Severus rollte mit den Augen, Mr. Zabini und Miss Weasley stehen also immer noch unter dem Mistelzweig. Wie sehr Severus Weihnachten doch hasste! „Kommen sie mit, ich sorge dafür das die beiden aufhören.“

Er setzte sich wieder in Bewegung und diesmal folgte ihm nicht nur Bartimäus, sondern auch das andere Wesen. Sie bogen um eine Ecke und schon hörte Severus die Beschimpfungen: „Blutsverräterin“ „Elender Slytherinidiot“ „Bescheuerte Füchsin“ „Malfoys Arschkriecher“ Severus schüttelte den Kopf, die Beschimpfungen wurden auch immer schlechter... Er bog um die nächste Ecke und sah die Beiden Streithähne. Mr. Zabini und Miss Weasley standen ziemlich dicht beieinander, was wohl hauptsächlich an der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, dank Mistelzweig lag und starrten sich wütend in die Augen. Sie standen bestimmt schon über 5 Stunden unter diesem Mistelzweig, Zeit dem ein Ende zu machen, oder sein Haus würde noch so einiges an Punkten verlieren: „Mr. Zabini, Miss Weasley. Wie mir scheint möchten Sie gerne noch länger beisammen sein, nur ist ihnen das wohl durch ihre Hausrivalitäten nicht möglich.“ Damit hatte Severus die Aufmerksamkeit der beiden Schüler. „Nun, wenn Sie die Gesellschaft des Anderen nicht schätzen würden, würden sie sich wohl eher schnell küssen als für 5 Stunden eng aneinander zu stehen.“ Er beobachtete die Reaktion der Beiden. Während sich der Kopf von Miss Weasley rot färbte wurde Mr. Zabinis Blick kalt. Severus grinste in sich hinein. Er wusste es, er hatte Recht mit seiner Aussage. „Aber da weder ich, noch die anderen Lehrer Freude daran haben ihre Beschimpfungen mit anzuhören, stelle ich sie vor die Wahl. Für den Rest des Jahres jeden Abend das Klassenzimmer putzen, außer am Wochenende plus einen 4 Pergamentrollen langer Aufsatz, was man unter einem Mistelzweig tun sollte, warum es diese Tradition in Hogwarts gibt, woher sie kommt und was man auf keinen Fall unter einem Mistelzweig tun sollte. Oder sie küssen sich jetzt.“ Er blickte in die geschockten Gesichter und grinste zufrieden in sich hinein als sich die Beiden näherten. Als der Kuss jedoch in einen längeren Kuss ausartete wandte er sich angeekelt ab.

Wieder setzte er sich in Bewegung. Bartimäus und das andere Wesen waren ihm dicht auf den Fersen. Plötzlich spürte er das er nicht weiter kam. Er blickte auf. Mistelzweig. Wie sehr er Weihnachten doch hasste. Jetzt steckte er mit zwei merkwürdigen Wesen unter einem Mistelzweig. Bartimäus, dem es mittlerweile, nachdem er auf dieses merkwürdige Wesen gestoßen ist, wieder in seiner Welt zu sein stöhnte genervt auf: „Warum geht es denn jetzt schon wieder nicht mehr weiter?“

Severus blickte nach oben und seine Vermutung wurde bestätigt: Mistelzweig. Wieder einmal verfluchte der Tränkemeister Weihnachten. Jetzt stand er auch noch mit zwei anderen Wesen unter einem Mistelzweig, die beide etwas merkwürdig waren. Das Wesen, von dem Severus nicht einmal wusste, was es war oder sein sollte ergriff das Wort: „Und was muss man jetzt machen, damit man wieder weiter laufen kann?“ Auch Bartimäus blickte ihn fragend an. Severus stöhnte, wussten die beiden denn gar nichts? „Haben Sie beide denn nicht aufgepasst? Das haben wir doch eben erst bei Miss Weasley und Mr. Zabini gesehen.“ Bartimäus erfasste das Problem relativ schnell: „Also müssen wir uns küssen? Jeder jeden?“ Severus antwortete zähneknirschend: „Nun, ich habe zwar noch nie erlebt das drei unter einem Mistelzweig standen, aber es scheint wohl so.“
Statt dem Mann stand plötzlich eine Frau neben ihm. Sie hatte schwarze lockige Haare und braune Augen. „Bartimäus?“, Severus klang unsicher,was ziemlich ungewöhnlich für ihn ist. „Ja, der bin ich, immer noch. Wären sie jetzt bitte so freundlich mich zu küssen?“ Es war nicht die Stimme des Mannes, es war die einer Frau die sprach. Ein Gedanke durchschoss ihn bevor er sich zu ihr beugte um sie zu küssen: Faszinierend Kaum hatten sich die Lippen der Beiden berührt zog sich Severus wieder zurück. Er hatte sich einmal geschworen, niemand anderen als Lily zu küssen, aber leider kam ihm Dumbledore jedes Jahr mit seinen Mistelzweigen dazwischen. Dies war der Hauptgrund, warum er Weihnachten hasste. Bartimäus verwandelte sich zurück und wandte sich an das andere Wesen: „Wenn ich mich wieder in einen wuscheligen Hasen verwandle, wirst du mich dann küssen?“ Das Wesen nickte begeistert und kurz darauf saß wieder ein wuscheliger Hase vor Severus. Das hauselfengroße Wesen stürzte sofort auf den Hasen zu, nahm ihn hoch und knuddelte ihn. Severus verdrehte die Augen: „Nur küssen, nicht knuddeln, ich würde gerne endlich wieder komplett frei sein.“ Das Wesen blickte ihn wütend an, tat aber wie geheißen. Kaum hatte er den Hasen geküsst sprang dieser auch schon aus den Armen des Wesens und verwandelte sich zurück. Bartimäus war frei.

Severus verzog angeekelt das Gesicht. Jetzt musste er auch noch dieses hässliche Wesen küssen. Das Wesen schien aber nicht minder abgeneigt zu sein als Severus. Als Bartimäus das sah fing er an zu lachen: „Severus, was hat du denn eben zu dem rothaarigen Mädchen und dem schwarzhaarigen Jungen gesagt?“ Severus Augen schossen mit Blitze als er zu Bartimäus blickte und zischte: „Das sie nicht den ganzen Tag unter einem Mistelzweig stehen sollen und andere mit ihren Beleidigungen belästigen sollen.“ Bartimäus grinste: „Und?“ Severus dachte einen Moment nach, dann verstand er: „Das man den Anderen sofort geküsst hätte wenn man nicht nur länger Zeit mit dem Anderen verbringen will.“ Severus, der seinen eigenen Worten nicht untreu werden wollte beugte sich zu dem Wesen hinunter und küsste es. Das Wesen wollte zwar zurück weichen, wurde aber von der Barriere aufgehalten. Kaum berührten seine Lippen das Wesen sprang Severus wieder zurück, die Barriere war nicht mehr da und er taumelte nach hinten.

Kaum hatte er sich wieder gefasst wandte er sich an die anderen Beiden: „Bartimäus und … Wie heißen Sie eigentlich?“ Die Frage war an das Wesen gerichtet. „Ich? Ich heiße Catellus.“ „Gut, Bartimäus und Catellus, folgen Sie mir.“ Severus setzte ungerührt seinen Weg fort. Bartimäus jedoch hatte andere Pläne. Er holte auf und sprach Severus an: „Jetzt weiß ich zwar was Hauselfen sind, von Einhörnern und Drachen habe ich ja schon gehört, aber was zum Teufel sind Hippogreife?“ Severus stöhnte auf, wenn er nicht bald bei Dumbledores Büro ankommen würde, würde er wohl nie seine Ruhe bekommen. Jetzt könnte er Miss Granger gut gebrauchen, die würde sich sicherlich freuen Bartimäus Vorträge halten zu dürfen, aber so musste er wohl selbst antworten: „Hippogreife sind Wesen, die eine Mischung aus Adler und Pferd sind. Hinterbeine, Schweif und Körper sind die eines Pferdes während Flügel, Vorderbeine und Kopf eines Adlers sind.“ Bartimäus nickte langsam: „Gibt es hier noch mehr solcher Mischwesen?“ Severus nickte: „Ja, zum Beispiel Zentauren. Sie sind eine Mischung aus Mensch und Pferd. Sie haben den Körper eines Pferdes und den Oberkörper eines Menschen.“ Bartimäus nickte: „Das ist sehr interessant. Aber es gibt hier keine Dschinns und Dämonen?“ Severus schüttelte genervt den Kopf und zischte: „Nein.“ Bartimäus schien sehr verwundert darüber zu sein. Sie waren an den Wasserspeiern angekommen: „Pfefferkuchen“ Severus schüttelte den Kopf als sich die Wasserspeier zur Seite schoben und eine Wendeltreppe frei gaben. Wozu brauchte Dumbledore überhaupt ein Passwort, man konnte es so oder so immer relativ erraten, immer waren es Süßigkeiten.

Er betrat die sich drehende Wendeltreppe, gefolgt von Bartimäus und Catellus. Oben angekommen klopfte er an die Tür, welche sich kurz darauf öffnete. Ein selig lächelnder Dumbledore erschien: „Ah, Severus, Sie haben Besuch mitgebracht?“
„Nun, um ehrlich zu sein, er hier, Bartimäus behauptet er wäre ein Dschinn und er ist entweder verrückt oder kommt von einer anderen Welt. Und Catellus, über den weiß ich gar nichts.“
Jetzt wandte Dumbledore sich an alle: „Folgen Sie mir doch bitte.“ Er beschwor zwei weitere Stühle vor seinem Tisch herauf und forderte die Drei auf sich zu setzen. Nach dem er Catellus eine Weile lang beobachtet hatte ergriff er das Wort: „Nun, Bartimäus, du bist also ein Dschinn?“ Bartimäus nickte stolz. Dumbledore lächelte nun: „Dann glaube ich, ich weiß von welcher Welt Sie gekommen sind.“ Severus blickte zu Dumbledore als wäre dieser verrückt geworden. Dumbledore lächelte noch immer: „Hören Sie, Severus, durch irgendeinen Zauber, den Dolores unglücklicherweise ausgesprochen hat wurde hier in Hogwarts eine Öffnung zu anderen Welten hergestellt. Ich konnte zum Glück verhindern das noch mehr Wesen in andere Welten gelangen. Zwei sind allerdings in Hogwarts gelandet. Einer kam von einer Welt, in der es ebenfalls Zauberer gibt, die führen ihre Magie allerdings anders herauf und beschwören Dämonen, oder Dschinns, damit diese für sie arbeiten. Ich denke, aus dieser Welt kam Bartimäus.“ Bartimäus nickte. Plötzlich schien alles Sinn zu machen. Bartimäus ergriff das Wort: „Gibt es denn eine Möglichkeit zurück zu kommen?“ Dumbledore nickte: „Ja, ich muss nur einen Zauber ausführen, dann kommen Sie zurück.“ „Und was ist mit Catellus?“, fragte Severus. „Catellus, nun ich denke er ist der Bösewicht aus der anderen Welt, über die ich leider nicht viele Informationen habe.“ Severus lachte innerlich auf: „Catellus, ein Bösewicht? Ich glaube, Albus, Sie liegen falsch. Er ist vor Miss Weasley und Mr. Zabini weggelaufen, weil sie sich beleidigt hatten. Und als Bartimäus sich in einen Hasen mit zu langen Haaren verwandelt hatte, hat Catellus ihn in die Arme genommen und geknuddelt!“ Catellus blickte Severus beleidigt an: „Du kennst unsere Welt doch gar nicht! Beleidigungen gelten als so etwas wie Freundlichkeit. Und wenn unsere Art irgendwelche Tiere oder andere wuschelige Dinge sieht, müssen wir automatisch anfangen die zu knuddeln. Dagegen können wir nichts tun.“ Severus blickte zu Dumbledore: „Können wir dem jetzt ein Ende setzen und die Beiden zurück schicken?“ Bartimäus stand auf: „Einen Moment noch.“ Bartimäus verwandelte sich in eine Frau, doch diesmal sah sie aus wie Lily: rote Haare, grüne Augen. Severus blickte ihn verwundert an und Bartimäus ergriff das Wort: „Ich habe in deinem Büro ein Bild von ihr gesehen.“ Er kam auf Severus zu und umarmte ihn: „Ich werde dich vermissen, du bist mir ziemlich ans Herz gewachsen.“ Severus blickte ihn verwirrt an. Bartimäus hingegen verwandelte sich wieder zurück und sprach zu Dumbledore: „Ich wäre bereit.“ Dumbledore hob dem Zauberstab, schwang ihn und murmelte etwas, woraufhin Bartimäus verschwunden war. Das selbe wiederholte er bei Catellus.

„Und jetzt, Severus, erzählen Sie mir bitte mal was da mit Miss Weasley und Mr. Zabini war.“ Severus sah den verschmitzten Gesichtsausdruck Dumbledores und musste sich stark zurück halten um nicht laut zu seufzen.

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bei Bartimäus

Bartimäus stand in Nathanaels Zimmer. Seine Gestalt war die von Severus Snape. Nathanael selbst saß auf seinem Bett: „Das musst du mir jetzt noch einmal genau erklären, in was für einer Welt warst du jetzt und wessen Gestalt hast du jetzt angenommen?“
Bartimäus stöhnte auf und fing an zu erklären.

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bei Catellus

Es fühlte sich so gut an. Endlich konnte man mal wieder den Bösewicht spielen, ohne dass ihn irgendjemand missverstand.
Glücklich grüßte er jeden der an ihm vorbei kam, woraufhin jeder weg rannte. Ach, das machte ja solchen Spaß!

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Mein Auftrag war folgender:
Snape aus Harry Potter
Bartimäus aus Bartimäus
Sam und Dean aus Supernatural

Er/Sie hat einen Sonderwunsch: (Ich zitiere wörtlich:)
Mein Stichwort wäre Wer kennt sich am besten mit Übernatürlichem aus? &' ich hätte vllt. (wenn's nicht zu viel wäre) einen kleinen Bösewicht drin, der auf Flauschige Sachen/Tiere steht.

Sam und Dean konnte ich leider nicht miteinbringen, da ich nichts über sie wusste. Und bei dem Bösewicht weiß ich auch nicht, wie ich den getroffen habe. Und Bartimäus, nun, den hab ich vermutlich etwas OOC werden lassen...

Und dann entschuldige ich mich noch für das bisschen Ginny/Blaise, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen...
Und außerdem passt das bei Dumbledore so gut, find ich.
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