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All I want is snow (Uraboku FF)/Fesseln des Verrats

GeschichteLiebesgeschichte / P16
20.12.2010
20.12.2010
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Zu viel Leid,
zu viel Schmerz,
ich möchte endlich
frei sein.
Wie ein Vogel
Die Lüfte er-
klimmen und die
Welt von außen
Betrachten...

Winter…Schnee… Eis …, dachte Yuki während er aus dem Fenster des großen Gebäudes blickte. Der kleine Dämon auf seiner Schulter musterte ihn genau. Das kleine Wesen, welches auf den Namen Sodom hörte wandte sich plötzlich von dem blonden Jungen ab. „Herr!“ quietschte es fröhlich und das Hasen-Fledermaus ähnliche Tier verwandelte sich in einen Menschen. Wobei Mensch in diesem Fall nicht ganz passte, hatte er doch noch seine Ohren und Schwanz beibehalten. Lachend sprang Sodom seinem ganz in Schwarz gekleideten Herr in die Arme. Nun wandte sich auch Yuki der dunklen Gestalt zu. „Luca.“ sagte dieser erfreut und sah der großen Person vor ihm in die Augen. Ein komisches Gefühl überflutete ihn immer, wenn er Zess sah. Erinnerungen versuchten sich nach Oben zu kämpfen und dann immer dieses geborgene Gefühl, wenn er Yuki berührte. Oft hatte er versucht etwas über seine und Lucas Vergangenheit zu erfahren doch niemand wollte ihm etwas sagen. Insgeheim glaubte er sowieso, dass Luca den anderen verboten hatte darüber zu sprechen aber beweisen konnte er nichts. Während er schwieg entwichen ihm seine Gesichtszüge und erst als eine Hand seine Wange berührte bemerkte er das beunruhigte Gesicht seines Gegenüber. „ Was hast du?“ fragte die dunkle Stimme des Brand Zess besorgt. Yuki wendete sich der Terrassentüre zu und schob diese bedächtig auf. Dann trat er in den Hausschuhen nach Draußen in die Kälte. Am Geländer ließ er sich nieder und setzte sich so an den Rand, dass seine Beine in der Luft baumelten. Der weiße Pullover war eindeutig nicht der Temperatur angepasst, also entledigte sich Zess seinem Umhang und legte diesen Yuki über die Schultern. Als er neben dem Blonden Platz genommen hatte sah er wie dieser betrübt dem fallenden Schnee nachsah.
„ Schön! Nicht?“ fragte er. Yuki sah nach oben in den Himmel.
„ Ich mag den Schnee nicht. Seine Oberfläche wirkt rein doch betrachtet man ihn näher ist er doch verunreinigt. Außerdem ist er nur Beobachter und sieht zu wie alles um ihn herum erfriert. Dabei ist er doch der Grund für all das Unglück.“ sagte dieser betrübt und wartete bis die Eiskristalle in seiner Hand geschmolzen waren.
„Der Schnee ist doch nur verunreinigt, weil seine Umwelt verschmutzt ist. Und mit seiner Reinheit ist er sehr wichtig, denn er Säubert die Welt von all dem Dreck. Sieh doch wie schön der Garten so ganz mit Schnee bedeckt aussieht.“ Entgegnete Luca überzeugt. Er merkte, dass Yuki bedrückt war und legte ihm tröstend die Hand auf den Kopf.
Sodom der das Ganze nicht so ganz begriff spürte die betrübte Stimmung und beschloss etwas zu unternehmen. „ Yuki! Nicht traurig sein! Spiel lieber mit mir.“ forderte Sodom ihn auf, während er ihm auf die Schultern sprang. Yuki reagierte sofort und begann durch Sodoms Weiß gesprenkelte Haare zu wuscheln. Dieser kicherte und lachte laut. Selbst Luca lächelte ein klein wenig, bis dem Dämon etwas ins Auge fiel. Er hatte wohl die ganze Zeit nicht wirklich auf seine Umwelt geachtet und so bemerkte er erst jetzt, dass alles Weiß glitzerte. „ Woahhh! Alles glitzert!“ Seine Augen begannen begeistert zu glänzen und mit einem Hopser sprang er über die Terrasse in den Schnee hinein. Ein lauter Aufschrei war zu hören und das kleine niedliche schwarze Wesen kam herangeschwebt. Sein Fell war total nass und er zitterte. Natürlich hatte er nicht daran gedacht, dass dieses schöne glitzernde Zeug nass oder kalt sein könnte. Zitternd schlüpfte er zu Yuki unter Lucas Mantel und wärmte sich dort auf.
 
 
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