Second Life

GeschichteHumor / P12
15.12.2010
26.12.2010
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Jaa.. mir war (mal wieder) langweilig und da ist mir dieser Schrott hier eingefallen:
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„Uff! Endlich hinter uns!“ seufzte ich als ich aus den Vorlesungssaal trat. „Anatomie ist echt lahm!“ stimmte mir Angie zu. Ich sah zu meiner Besten Freundin und musste grinsen. Sie sah aus als ob sie die ganze Stunde geschlafen hätte. „Als ob du da auch nur irgendetwas mit bekommen hättest!“  Da legte sich eine Hand über meine Augen. „Wer bin ich?“ hörte ich die Stimme meines besten Freundes. „Takeru, wenn du es jemals schaffst mich erschrecken, oder ich dich nicht erkenne, wird der Tag zum Feiertag erklärt!“ meinte ich trocken. Immer wieder musste ich über meinen Freundeskreis schmunzeln. Angie, oder mit vollem Namen Angelique war eine waschechte Französin und Takeru, wie konnte es anders sein war Japaner. Und ich selbst, Christiane, alias Chrissi war Österreicherin. Und wir alle drei studierten in England Medizin.
Endlich war der Tag zu Ende und ich freute mich auf mein wohlverdientes Bad in meiner gemütlichen kleinen Studentenwohnung. Ich wollte gerade über die Straße gehen, als ich jemanden meine Namen rufen hörte. Ich drehte mich verwundert um. Das nächste, das ich hörte, waren quietschende Bremsen,  dann wurde es rings um mich schwarz,
„Schade eigentlich! So jung. Sebastian brauchst du nicht eine Seele?“ Moment, wer hatte das gerade gesagt? Sebastian? Seele? Verwirrt schlug ich die Augen auf. Ich sah eine seltsame Kreatur, die ich nach längerem Nachdenken doch als Mensch, oder zumindest menschenähnlich identifizieren konnte. Graue, lange Haare die seine, zumindest nahm ich an das es männlich war, Augen verdeckten und extrem langen Fingernägel, wenn man nicht schon Krallen dazu sagen konnte. „Oh, schon wach? Willkommen unter den Lebenden!“ begrüßte mich dir Gestalt. Ich sah ihn mit einem *Willst-du-mich-verarschen?-Schmink-dirs-ab!-Blick* an. „Mein Name ist Undertaker. Sag Danke, dass ich dich nicht einfach so unter die Erde verfrachte!“ er ignorierte mich gekonnt. Mein Gesichtsausdruck musste mehr als verwirrt sein, denn dieser Undertaker begann zu lachen und meinte: „Ich werd dir das mal erklären. Eigentlich bist du tot! Aber da ich ja so eine liebenswürdige Kreatur bin, könnte ich dich weiterleben lassen. Allerdings müsstest du dafür einen Vertrag mit Sebastian abschließen. Bevor du fragst, du wurdest von einem Auto überfahren, 20 Meter weit geschleudert und hattest einen offenen Genickbruch. Hat lange gedauert das zu zu nähen!“ Reflexartig fuhr meine Hand zu meinem Hals. Tatsächlich spürte ich unter meinen Haaren eine Naht. Ich seufzte und ließ meinen Blick in dem Raum ich war umherschweifen. Die Wände waren schwarz gestrichen und überall lagen und standen Särge herum. Dann blieb mein Blick an einer zweiten Person hängen. Schlank, groß, schmales Gesicht, dämonisches Lächeln, schwarze Haare, rote Augen,.. Moment! ROTE Augen? Das konnte nicht sein! Noch einmal sah ich hin. Tatsächlich hatte die Iris des Wesens eine leuchtend rote Farbe. „Also, was ist denn jetzt? Leben oder sterben?“ fragte Undertaker ungeduldig. „Also das ist eine Frage, die man nicht in einer Minute beantworten kann! Das braucht Überlegung! Und was hat es mit diesem Vertrag auf sich?“ fragte ich. Ich hatte es geschafft meinen Mund zu öffnen, ein Wunder! „Oho! Nicht so schnell! Leben oder sterben, danach bekommst du den Vertrag zu hören!“ meinte der grauhaarige. „Also das geht gar nicht! Nach Paragraph, ach scheiße, keine Ahnung mehr welcher das war, auf jeden Fall müssen beide Vertragspartner die Vertragsbedingungen kennen!“ protestierte ich und bereute zum ersten Mal in meinem Leben, ach war das schön ironisch, da ich ja tot war, dass ich bei der Gesetzeslehre nicht aufgepasst hatte. „Vielleicht ist das bei euch mickrigen Menschen so, aber nicht bei uns! Leben oder sterben, warm oder kalt, wachsen oder von Würmern zerfressen werden, entscheide dich!“ Ich sah Undertaker an. „Haha! Wenn da auch nur einer sagt, dass es zwei verschiedene Optionen gibt, erkläre ich das zum neuen Witz des Jahrtausends!“ Meinte ich so trocken wie ein Sandkorn. „Oh, Miss hat aber einen guten Humor!“ grinste Undertaker. Ja, dieses Wesen grinste! „Ich nehme leben!“ seufzte ich. Das Grinsen wurde breiter und irgendwie war ich mir nicht ganz sicher, ob das jetzt ein gutes Zeichen war. „Na, dann ist das hier dein neuer Butler, Sebastian Michaelis.“ meinte Undertaker, während der schwarzhaarige Typ auf mich zu kam. „Verrückter Typ mit Krallen sagt was?!“ rutschte es mir herraus. „Es ist so. Dafür, dass du weiter leben kannst, musst du Sebastian deine Seele verkaufen immerhin muss sich der Arme Teufel auch von etwas ernähren. Und damit deiner Seele bis zu deinem endgültigen Tod nichts passiert, und als kleines Trostpflaster, muss dieser nette junge Mann hier Treue schwören, er darf dich nicht anlügen, beschützt dich mit seinem Leben und so weiter. Alles was ihr jungen Dinger von heute cool findet.“ während Undertaker mir das erklärte, hatte er meine Hand genommen und mit einer seiner Krallen in meinen Finger geschnitten. Nun tropfte er einen Tropfen des hervor quellenden Blutes auf eine Pergamentrolle, die er aus einer Tasche gezogen hatte. Das gleiche wiederholte er bei Sebastian. Kaum war sein Blut auf dem Pergament, spürte ich ein unangenehmes Ziehen in meinem Dekolleté. Undertaker setzte wieder sein Grinsen auf und hielt mir einen Spiegel hin. Dort wo ich das Ziehen gespürt hatte, wunderbar mittig zwischen den beiden Schlüsselbeinen, prangte eine Art Siegel. Es war ein Pentagram in zwei Kreisen. Der innere war ein normaler Kreis, der äußere war aus Zacken. Es kam mir irgendwoher bekannt vor. „Ok, was soll der Scheiß jetzt?“ fragte ich. „Dies ist das Vertragssiegel, dass uns aneinander bindet.“ erklärte Sebastian. „Ach Undertaker: Wie oft soll ichs dir noch sagen. Ich bin kein Teufel, nur ein Dämon.“ Jetzt war ich doch etwas überfordert. Einerseits, dass ich es hier tatsächlich mit einem Dämon zu tun hatte, andererseits war Sebastians Stimme umwerfend! Da bemerkte ich, wie müde ich eigentlich war. „Kann ich jetzt eigentlich nach Hause?“ fragte ich gähnend. Undertaker nickte und brachte mich und Sebastian zur Tür.
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soooooooo das war der erste Streich. Hoffe es gefällt =)
erbarmt ihr euch ein Kommentar hier zu lassen??? *ganz lieb guck und Schoko kekse da lass*