We Faded Faster Than The Speed Of Light

GeschichteRomanze / P16
Emma Ludbrook Jared Leto Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
14.12.2010
30.12.2016
123
338.588
3
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14.12.2010 2.197
 
Hello there!

Hier kommt wieder ein kleines Gemeinschaftswerk von Jilly & Bloom. Ja, wir posten nebenbei auch noch eine weitere Story, aber seit geraumer Zeit schreiben wir an dieser  und mit ein wenig Glück wird sie dir/euch gefallen. ;)

Viel Spaß und hinterlasst und doch bitte eine kleine Bemerkung, ob ihr Interessan an mehr habt. Vielleicht schaffen wir es dann auch diese Geschichte täglich zu posten.

Danke
GLG
Jilly&Bloom

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„Oh mein Gott!“
Holly las immer wieder die Zeilen in ihrer Inbox.
„Was ist los?“, murmelte der kleine recht stämmige Mann, der dabei war den Küchenschrank zu reparieren.
„Die Jungs sind wieder in der Stadt und ich hätte es beinahe vergessen.“ Wieder erntete sie einen fragenden Blick von Peter und die Dunkelblonde holte tief Luft.
„Shannon und Jay? Du hast sie doch vor ein paar Jahr auf Kays Party kennengelernt.“, versuchte sie ihm die Erinnerung aufzufrischen.
„Wahrscheinlich genau wie die anderen 100 Leute die da waren.“, murmelte er und zog die letzte Schraube fest. Er sah sich das Ergebnis an und testete es nochmal, ehe er sich ihr wieder gegenübersetzte.
„Danke fürs Reparieren, jetzt muss ich nicht immer Angst haben, dass mir die Tür auf den Kopf fällt.“, grinste sie und nippte an ihrem Tee.
„Wir sind doch Nachbarn und da sich dein Freund um sowas nicht kümmert.“
„Der kümmert sich um kaum noch was… Der ist ständig auf Achse und hat immer irgendwelche Ausreden, warum er nicht kommen kann“, murrte sie und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Wie lange seid ihr schon zusammen?“
„Knapp eineinhalb Jahre und ich merke wie es alles Routine wird, auch wenn er die Sache mit dem Treffen verschieben erst seit knapp 3 Monaten hat.“
„Meinst du-“
„Eine Affäre? Hm… Nein, sowas traue ich ihm nicht zu, er ist sicher nicht die Unschuld vom Lande, aber sowas… Nein, wenn doch, dann war er längste Zeit mein Freund gewesen.“, stellte sie klar und schrieb schnell eine Antwort zu der Einladung auf die kleine Feier in einem der Clubs.
„Ich muss jetzt auch wieder rüber, Bridget wartet bestimmt schon.“, warf Peter dann ein und stand auf.
„Danke nochmal, für die Hilfe und sag Bridget es tut mir leid, dich dafür geliehen zu haben.“, grinste Holly schief und winkte Peter kurz ehe er das Haus verließ.
Holly betrachtete nochmal das wieder einsatzfähige Möbelstück und schickte nochmal eine SMS an Darren, ihren Freund, ehe sie unter die Dusche sprang um sich für den Abend fertig zu machen. Sie föhnte ihre Haare und lief gerade in Unterwäsche durchs Haus um auf ihr Handy zu sehen, als dieses eine eingehende Nachricht ankündigte.
Sie öffnete die SMS und wie gewohnt sagte Darren ab. Die Anmerkung von Peter machte sie nachdenklich. Dass er eine Affäre haben könnte, daran hatte sie schon öfters Gedacht, aber wirklich glauben wollte sie das nicht. Schließlich beteuerte er jedesmal wenn er bei ihr war, wie sehr er sie doch liebte.
Seufzend legte sie das Telefon weg und beschloss am nächsten Tag bei ihm vorbeizuschauen. Sie zog sich einen kurzen Faltenrock an, darüber ein schwarzes Top, dazu ein paar Stiefeletten und der Ramones Sweater durfte nicht fehlen, denn so warm es auch tagsüber in L. A. war, es konnte ziemlich frisch werden.
Sie stieg in ihren Wagen und machte sich auf den Weg die alten Freunde zu treffen, die nach der Tour für ihr zweites Album nun endlich wieder da waren. Der Club war zwar voll, aber lange nicht überfüllt dementsprechend konnte es nicht allzu schwer werden die Jungs auszumachen, besonders, wenn diese wie so oft im VIP-Bereich rumhingen. Holly strich nochmal über ihren Rock, zog das Top ein wenig tiefer, aber nicht so, dass man oben zu viel sah. Mit dem Sweater über den Arm streifte sie durch den Club und hielt dann vor dem VIP-Bereich inne. Sie war zwar eine recht erfolgreiche Geschäftsfrau, auch wenn man das auf Grund ihrer gerade mal 29 Jahre kaum glauben konnte, aber allein durch einen gewissen Kontostand kam man hier nicht rein, hing man nicht gerade an einem VIP.
„Hey, Holly!“ hörte sie dann hinter sich und drehte sich um.
„Jay! Hey wie geht’s dir? Wie war die Tour?“, wollte sie sofort wissen und umarmte Jared, der sie kurz darauf musterte.
„Ganz gut und selbst? Du siehst toll aus!“
„Danke“, grinste sie und dachte unweigerlich, wann sie diesen Satz das letzte mal von Darren gehört hatte. Das war verdammt lange her. „Mir geht’s gut, ich hab mich gefreut, als ich gelesen hab, dass ihr wieder hier seid. Geht es jetzt daran am neuen Album zu basteln?“
„Ja, unter anderem. Es stehen vorher noch ein zwei andere Projekte an aber danach, genug Zeit fürs neue Album“, grinste er und legte seinen Arm um sie ehe, sie gemeinsam den VIP-Bereich betraten.
„Wo ist Shannon?“, fragte sie neugierig und blickte sich um.
„Keine Ahnung, er wollte eigentlich schon hier sein. Wo ist Darren, hatte der keine Lust?“, fragte Jared nach und setzte sich mit ihr an einen der Tische.
„Frag mich nicht, er hatte wieder irgendeine Ausrede.“, murrte sie, wollte aber eigentlich nicht drüber sprechen.
„Hört sich ja nicht so prickelnd an“, bemerkte Jared, ließ aber das Thema fallen und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf Shannon der nun an ihrem Tisch auftauchte.
„Hey, Holly! Heiß siehst du aus, aber du bist immer noch vergeben, richtig?“, grinste Shannon und ließ sich nachdem er Holly umarmt hatte neben Jared auf den Stuhl fallen.
„Ja, bin ich, auch wenn ich langsam echt überlege, dass das Single leben doch was für sich hat“, gab sie nachdenklich zurück und schenkte den Männern ein Lächeln. „Ihr müsst mir jetzt unbedingt was von eurer Tour erzählen. Wo wart ihr und was habt ihr seltsames erlebt?“, wechselte sie das Thema und die Männer seufzten und dachten nach.
„Was seltsames?“
„Meinetwegen auch was lustiges, irgendwas.“ Wieder schwiegen die beiden und dachten nach.
„Wart ihr überhaupt auf Tour?“, fragte Holly dann lachend und schüttelte den Kopf.
„Ja, waren wir, aber da war so viel los… Uhh wir sind bei Rock am Ring aufgetreten, sollte dir doch ein Begriff sein“, stellte Jared fest und Holly nickte. Ihr Vater war früher bei der Army gewesen und wie so viele, in Deutschland stationierte, hatte er sich dort in ihre Mutter verliebt und sie zu sich nach Kalifornien geholt.
„Das klingt super. Ich wollte da immer mal hin, aber irgendwie hat es noch nie geklappt.“
„Du willst da wirklich zelten? Ich durfte mit MTV da durch latschen und es war… teilweise echt eklig. Und bei den vielen Betrunkenen würd ich dich als Frau da auch nicht hinlassen.“, meinte Jared und Holly zuckte mit den Schultern.
„So schnell wird mich das schon nicht schocken.“
„Wenn du meinst, Süße“, gab Jared nun auch schulterzuckend von sich und wieder gesellten sich ein paar weitere Freunde von Shannon und Jared dazu.
Die Feier verlief ziemlich ausgellassen alle schienen ihren Spaß zu haben und schweren Herzens machte Holly sich auch wieder auf den Nachhauseweg. Erschöpft schlüpfte sie aus Rock und Top ehe sie sich bettfertig machte und sich in ihre Decke kuschelte.

Am nächsten Morgen wachte sie, nach ihrem Geschmack etwas zu früh auf, aber genau richtig für einen kleinen Überraschungsbesuch bei Darren. Also sprang sie schnell unter die Dusche, zog sich schnell einen Rock, ein Shirt und ein paar Uggs an ehe sie sich auf den Weg zu Darren machte. Es war Samstagmorgen, wenn sie also nicht ganz falsch lag, dann war Darren noch am Schlafen und so nutzte sie die Chance und hielt noch kurz beim Bäcker. Wenn sie ihn schon weckte, dann sollte er auch ein vernünftiges Frühstück bekommen. Mit einem Lächeln auf den Lippen ging sie die kleine Treppe bis zum Haus hoch und klingelte. Sie ahnte schon, dass sie warten musste, wenn sie recht mit ihrer Vermutung hatte, aber zu ihrer Verwunderung, hörte sich recht schnell Schritte hinter der Tür.
„Hey, Schatz! Wie geht’s?“, grinste sie ihrem Freund entgegen und wollte sich wie sonst auch an ihm vorbeischieben, aber dieser ließ es nicht zu.
Etwas verwirrt sah sie ihn an und wieder kam ihr der Gedanke, dass er wohlmöglich gerade seine Liebschaft verstecken wollte.
„Ich hab nicht aufgeräumt“, murmelte er und Holly legte den Kopf schief. „Okay, komm rein“, grinste er dann durch seine verschlafenen Augen. Stirnrunzelnd trat sie dann ein. Er hatte nicht gelogen, hier war wieder das typische Chaos, über das sie sich so gerne aufregte.
„Komm mit ich mach uns einen Kaffee“, gähnte er dann und jetzt erst fiel Holly auf, dass er bis auf ein Handtuch scheinbar nichts trug. Darrens Figur war auch alles andere als unsportlich, was wahrscheinlich auch mit daran lag, dass er in seiner Freizeit gerne Fußball spielte. Sie konnte nicht anders als ihm ein wenig hinterher zu gucken, nur um ihm dann zu folgen.
Er stellte die Kaffeemaschine an und musterte dann Holly, sie sich gerade ein wenig Luft zufächelte. Scheinbar hatte er die Klimaanlage noch immer nicht reparieren lassen und das in LA, wo es quasi immer warm war.
„Nettes Outfit“, grinste er dann anzüglich und Holly sah wie sich seine dunklen Augen, sogar noch ein wenig mehr verdunkelten.
Ihr fiel schon fast ein Stein vom Herzen, denn würde hier wirklich noch eine andere Frau im Haus sein, dann hätte er sie nicht reingelassen und erst recht würde er nicht mit ihr flirten. Darren trat auf sie zu und sah sie abschätzend an, ehe er ihre Hand nahm und sich auf die durchtrainierte Brust legte. Er selbst legte eine seiner Hände in ihren Nacken, die andere an ihre Taille um sie näher an sich zu ziehen. Er küsste sie und krabbelte mit einer Hand unter ihr Shirt nur um es ihr kurz darauf auszuziehen.
Holly genoss seine Berührungen und keuchte leicht auf, als er sie gegen die Küchenzeile drückte und sich selbst gegen sie presste. Sie wusste zwar, dass es nicht auf ein erhofftes Gespräch hinauslaufen würde, aber danach hatte zumindest sie noch ein wenig Zeit. Deutlich spürte sie sein verlangen und so wunderte sie sich nicht, dass er sie auf die Arbeitsplatte setzte und ihr Dekolleté mit Küssen bedeckte. Genießerisch schloss sie die Augen und lehnte kurz den Kopf in den Nacken, ehe sie sich wieder nach vorne beugen wollte um ihn für einen Kuss zu sich hochzuziehen. Soweit kam sie aber nicht, als sie eine ziemlich unbekleidete junge Frau in der Küchentür stehen sah. Starr vor Schock sah sie die Frau an und nun schien auch Darren etwas bemerkt zu haben.
„Darren wer ist diese Frau?“, fragte die vollbusige Blondine und suchte sich schnell einen herumliegenden Pulli um ihre Blöße zu verstecken. Holly hatte nun wieder Gewalt über ihren Körper und holte dementsprechend weit aus um mit einer brennenden Hand von der Küchenzeile zu hüpfen, während Darren sich die Wange hielt.
„Ich bin ab jetzt seine Ex“, zischte Holly und merkte wie Tränen in ihr hochstiegen. Sie sammelte schnell ihr Shirt ein und zog es über.
„Holly, Schatz! Ich-“
„Halt den Mund! Ich hab es sowieso schon geahnt“, fauchte sie ihn an und trat nochmal auf ihren Exfreund zu.
„Darren, wie kannst du nur, ich dachte ich wär deine Fr-“
„Sei ruhig Eva! Holly, bitte ich “, versuchte Darren wieder anzufangen und wollte Holly in die Arme, ziehen, diese nutze aber ihr Knie um sich geschickt davor zu schützen und ihm zumindest ein wenig wehzutun. Leidend sackte Darren zusammen und hielt sich den Schritt, ehe Holly an ihm und Eva aus der Küche lief.
„Viel Spaß mit ihm!“, warf sie der Blondine zu und lief schnell zum Auto, nur um dort wütend aufs Lenkrad zu hauen.
Dieses verdammte Arschloch!“, schrie sie und merkte wie die Tränen nur so liefen. Sie atmete ein paarmal tief durch und wühlte in ihrer Tasche nach ihrem Handy was durch die zittrigen Finger garnicht so leicht war. Sie wählte die Nummer von Zoe, ihrer besten Freundin, aber es ging nur die Mailbox dran. Frustriert schluchzte sie auf und wählte die nächste Nummer, die ihr ins Gedächtnis kam. Diesmal nahm auch jemand ab.
„Hey, kann ich vorbeikommen?“, fragte sie mit dünner Stimme und glücklicherweise bekam sie die Zusage.

Eine knappe Viertelstunde später parkte sie ihren Wagen vor Leto’scher Tür und versuchte sich wieder halbwegs normal aussehen zu lassen ehe sie ausstieg und Richtung Tür ging. Ihre Knie wackelten immer noch ein wenig, aber wenigstens kamen ihr momentan keine Tränen. Sie klingelte und atmete nochmal tief durch. Dann wurde die Tür geöffnet und sie konnte nicht anders als ihm in die Arme zu fallen.
„Hey, schon gut… Komm erstmal rein“, sagte Jared ruhig und schloss die Tür hinter ihr. Bei ihrem langjährigen Freund fühlte sie sich schon jetzt besser. Jared wusste immer Rat, wenn welcher nötig wurde und trotz der vielen Arbeit nahm er sich Zeit für sie.
Er legte seinen Arm um sie und führte sie auf die Couch im Wohnzimmer. Wieder liefen die Tränen unaufhaltsam und Jared holte gleich eine Packung Kleenex aus einer der Schubladen der Beistelltische.
„Ganz ruhig. Jetzt erzähl mir doch mal, was passiert ist“, forderte er sie sanft auf und reichte ihr ein Taschentuch, während sie sich an ihn kuschelte und versuchte den tränen Herr zu werden.
„Er… Ich…“, fing sie an, aber wusste nicht weiter.
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