Leela und Fry

von BoergyGT
GeschichteRomanze / P18
12.12.2010
24.03.2013
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Ich habe mich mal wieder an etwas neues herangetraut und ich hoffe diese Story gefällt euch.


Es war ein normaler Tag in Neu New York, überall schwirrten Fahrzeuge durch die Gegend und Fußgänger wurden durch das städtische Röhrensystem transportiert. Am Ufer des neuen Hudson River lag ein unscheinbares älteres Gebäude mit einem runden Turm an seiner Stirnseite. Die rostrote Farbe dieser Einrichtung war an einigen Stellen schon nicht mehr vorhanden. Aber es interessierte niemanden der daran vorbei lief. Fry saß wie immer vorm Fernseher und schaute sich „Alle meine Schaltkreise“ an. Bender war auch anwesend und zusammen tranken sie Bier. Fry schweifte immer wieder vom Fernseher ab. Immer wieder kam ihm eine Person in den Kopf und wollte so schnell nicht wieder verschwinden. Diese Gedanken hatte er öfter, aber in letzter Zeit häuften sie sich. Er war sich seiner Gefühle sicher, aber er wusste auch dass aus dieser Richtung nichts erwidert werden würde. Dann schüttelte Fry den Kopf und trank einen Schluck von seinem Bier. Kurz darauf war die Sendung zuende und Bender stand auf.
„So, ich wende mich jetzt anderen Vergnüglichkeit zu“, sagte der Roboter.
„Und die wären?“ fragte sein Freund.
„Ich gehe in mein Stammstriplokal“, sagte Bender nur und verschwand durch die Tür. Als sich die Tür wieder mit einem Zischen schloss, war Fry wieder allein mit seinen Gedanken. Er wollte wieder einen klaren Kopf bekommen und zappte wieder durch das Programm. Er blieb bei einer Reportage stehen und folgte der Sendung.
„Meine verehrten Zuschauer, hiermit stelle ich ihnen das komfortabelste Kreuzfahrtschiff vor, dass das Universum gesehen hat. Es trägt den Namen „Glorious“ und ist das am besten ausgestattete Schiff was jemals gebaut wurde“, sagte der Sprecher und die Kamera zeigte das Schiff in Großaufnahme. Fry erkannte Ähnlichkeiten mit der „Titanic“ mit der gefahren ist, zusammen mit seinen Freunden. Auch die Erinnerung an die Zeit an Bord kam ihm wieder und wie Leela ihn geküsst hat um Zapp Branningan von ihr fernzuhalten. Auch wenn dies kein richtiger Kuss war, hatte er dennoch gespürt wie zärtlich Leela doch war. In seinem Kopf spielte sich auch gerade die Erinnerung ab, wo er mit Leela an der Reling stand als sie das Dinner voreilig verlassen hat. Dass Leela keine Eifersucht empfand, konnte Fry nicht glauben denn ihr Gesicht sagte etwas anderes. Er erklärte ihr dass er deutlich mehr für sie empfindet als für Amy. Leela nahm es als solches hin. Dann beobachteten beide wie alle anderen einen Partner hatten und wie sie einen wunderschönen roten Nebel, der wie ein Herz aussah, betrachteten. Leela und Fry waren beide allein, was sie sich auch sagten und dann wurde beiden klar, dass es da doch mehr gab als nur Freundschaft und so näherten sich ihre Gesichter. Kurz bevor sich ihre Lippen berührten ging ein Ruck durch das Schiff, weil es von einem schwarzen Loch angezogen wurde. Fry verfluchte die ganze Situation und war sich sicher, dass das mit Leela nie was werden würde.
Und nun saß er immer noch im Aufenthaltsraum und starrte auf den Fernseher. Dann entschloss er sich etwas zu unternehmen. Denn so konnte es nicht mehr weitergehen. Er konnte es nicht mehr ertragen, dass Leela ihn immer wieder abweist. Er stand vom Sofa auf und ging entschlossen zum Professor.

In der Zwischenzeit arbeitete Leela am Raumschiff vom Planet Express. Von der letzten Lieferung hatte das Schiff auf der Reise kleinere Schäden erlitten und so bearbeitete sie die Außenhaut mit dem Hammer um die Beulen wieder herauszubekommen. Als sie die letzte Beule entfernt hatte betrachtete sie noch einmal ihr Werk und war zufrieden damit. Sie setzte sich dann auf einen Klappstuhl und schnappte sich ihre Limodose die auf dem Werkzeugwagen stand. Kurz darauf ging sie zu den Waschräumen und stellte sich unter die Dusche. Ihre verspannten Muskeln entspannten sich und ihr Gesicht trug ein kleines Lächeln. Dann kam ihr der Gedanke, dass sie immer noch Single ist. Insgeheim verfluchte sie wieder ihr Leben, dass ihr nur ein Auge bescherte. Keiner der Männer in ihrem Leben hatte ein wahres Interesse an ihr. Von Zapp ganz abgesehen, der wollte sie nur fürs Bett. Sie war immer noch sauer auf sich, dass sie das damals zugelassen hat. Dann schüttelte sie ihren Kopf um diesen Gedanken wieder zu verdrängen, kam aber nicht weit denn nun tauchte vor ihrem inneren Auge ein junger Mann in ihrem Alter auf. Er hatte rote Haare und war manchmal ein Chaot, und genau da war das Problem. Insgeheim liebte sie Philipp J. Fry aber wegen ihren einen Auge wurde sie immer wieder enttäuscht. Bei ihm war das anders, er kümmerte sich nicht darum. Genauer gesagt war es ihm sogar egal. Er sagte ihr immer wieder was er für sie fühlt und wie stark sie sind. Aber um sich selbst zu schützen hielt sie ihn auf Distanz. Aber dann stellte sie sich vor, wie es wäre wenn Fry sie jetzt massieren würde. Aus ihrem kleinen Lächeln wurde ein breites als sie sich vorstellte wie sie von der Dusche zum Bett wechseln würden. Kurz darauf schüttelte sie erschrocken den Kopf.
„Leela Turanga, du hast eine zu lebendige Phantasie“, schimpfte sie mit sich selber. Sie stellte die Dusche wieder ab und griff nach einem Handtuch. Wenig später war sie wieder angezogen und wollte gerade in die Küche als der Professor alle seine Mitarbeiter zu sich rief.

„Ich habe Neuigkeiten für euch alle“, eröffnete der Professor als alle am Konferenztisch saßen.
„Moment, wo sind denn Fry und Bender?“ fragte Leela.
„Keine Ahnung wo Bender steckt, aber um ihn geht es nicht. Es geht um Fry“, erwiderte der alte Mann. Jeder hörte gespannt zu, denn alle wollten wissen was mit ihrem Freund aus der Vergangenheit ist.
„Was hat er denn nun wieder angestellt?“ nörgelte Leela und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Fry hat fristlos gekündigt“, damit war die Bombe geplatzt. Jeder im Raum hatte ein erstauntes Gesicht.
„Wa…warum?“ fragte diesmal Amy.
„Er sagte mir, dass hier nicht sein Leben mehr sein darf. Er will was neues sehen“, sagte der Professor und redete weiter, „außerdem gab er mir einen elektronischen Brief, der verschlüsselt ist.“ Damit zückte der alte Mann ein Datenpad aus seiner Kitteltasche und ging um den Tisch und reichte es Leela.
„Warum ich?“
„Weil er an dich adressiert ist. Fry sagte mir, dass nur du den Schlüssel kennst um den Brief lesen zu können. Er gab mir auch einen Tipp damit du auch darauf kommst. Moment“, sagte er und tippte sich dabei an die Stirn um sich an den Satz zu erinnern, „Fry sagte, dass er dir das mehrmals indirekt gesagt hat.“ Damit war die Besprechung zuende und jeder ging wieder seiner Tätigkeit nach. Nur Leela nicht, denn sie ging ziemlich zügig in ihr Quartier.
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