The Immortals/Geliebte der Nacht

von MsMad
GeschichteAllgemein / P16
10.12.2010
21.12.2010
3
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10.12.2010 672
 
Hektisch sah der Mann sich um, während er lief. Seine schritte waren viel zu schnell und abgehackt. Es war, als würde er vor etwas davon laufen. Plötzlich schien es, als habe er eine Bewegung war genommen. Hinten in seinem Augenwinkel. Abrupt drehte er sich herum. Sein Blick schaute hektisch den Gang entlang. Doch er konnte niemanden entdecken. Das schicke Luxusappartement mit einer super Lage in der Stadtmitte von New York war leer, vollkommen leer, außer der modischen Einrichtung und ihm. Doch er konnte es sich selbst kaum glauben. ER konnte, ER durfte ihn nicht finden. Nicht jetzt, nicht hier, noch nicht. Langsam drehte sich der Mann um und ging den Gang weiter. Die Sohlen seiner teuren, italienischen Schuhe hallten viel zu laut auf dem Pakettboden. Aber da war noch etwas anderes. Erneut verlangsamte er seine Schritte. Doch er hörte wieder nur das Geräusch seines eigenen Atems. Schließlich fasste er sich ein Herz und rief: „Hallo? Ist da jemand?“ Es kam keine antwort. Von wem auch. Hier war niemand. Doch er glaubte es nicht. Die Atmosphäre war unruhig. Das Haus wirkte bedrohlicher als sonst. Eigentlich konnte ER ihn überall finden. Plötzlich erklang ein Rauschen, das fast wie ein Lachen klang. Der Mann erbleichte und ließ die Briefe fallen, die er getragen hatte. Er drehte sich abrupt um und rannte davon. Er rannte zurück durch die langen weißen Flure. Alles war weiß und lackiert. Die Wände, die Möbel, die Böden und die Deckenlampen. Er verlor langsam die Orientierung. Hier war er nicht hergekommen. Plötzlich meinte er Schritte hinter sich zu hören. Doch als er seinen Lauf unterbrach und anhielt, war da nichts. Kein laut, kein Schritt und kein Mensch weit und breit. Also setzte er sich wieder in Bewegung. Sofort hörte er wieder die schritte. Und der gang vor ihm endete noch nicht, sondern führte immer endlos weiter. Er schleuderte einen weiteren Blick über seine Schulter, doch da war niemand. Also richtete er seinen Blick wieder nach vorne und stoppte abrupt. Der Gang zweigte in einen anderen. Gerade als er um die ecke bog hörte er wieder das Rauschen, das wie einlachen klang. Wie ein, gemeines, höhnisches Gelächter. Und er wusste, dass ER ihn gefunden hatte.  Das Rauschen materialisierte sich vor seinen Augen zu Rauch, der die Form eines aufragenden Turms annahm, und aus dem ein paar funkelnder, unheimlicher, roter Augen böse auf ihn hinabstarrten. Der Mann fiel auf die Knie: „Meister. Ihr seid es. Ich hatte nicht gedacht, dass Ihr mich verfolgen würdet. Ich wusste nicht das Ihr es seit, sonst wäre ich nicht o gerannt...“ „Schweig!“, unterbrach der Geist ihn. „Du wusstest, dass ich es war! Du wusstest, dass ich kommen würde! Und du bist vor mir davongelaufen!“ „Nein, ich..“, unterbrach der Mann. Doch ein Blick aus den Augen des Dämons brachte ihn zum Schweigen. „Du bist ein Lügner! Und hast du die Informationen besorgt, um die ich dich gebeten hatte?“ Der Mann senkte den Kopf: „Nein Meister. Ich konnte sie nicht finden. Ich habe nah ihr gesucht. Doch es ist als ob sie Tod wäre. Nirgends eine Spur von ihr, mein geliebter Herr!“ Der Dämon tobte: „Du Nichtsnutz!! Ich will sie, ich will sie nicht tot. Ich will sie töten!“ „Aber Bliss war doch immer so ein braves Mädchen“, setzte der Mann an, doch der Geist unterbrach ihn: „Sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin! Sie hat mir meinen Körper genommen!“ „Gabrielle...“, versuchte der Mann e ein weiters mal. „Gabrielle, ist dumm. Sie hat sie befreit. Aber Bliss muss sterben. Das ist klar! Und du hast mir nicht geholfen sie zu finden, ich brauche einen Körper, doch davor muss sie sterben! Wenn du mir nicht dabei hilfst, kümmere ich mich halt selbst darum. Und du..“ „Bitte, Meister, Herr! Lasst  ich sie suchen, ich verspreche ich werde sie finden und...“ „Niemand unterbricht mich!!!“ Dann Fuhr der rauch durch den Mann und die glühenden Augen brannten Löcher durch sein Herz. Der rauch verschwand und Forsith Lewellyn sackte leblos zu Boden, auf seiner Brust bluteten zwei tiefe Wunden.
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