Never ending Love

GeschichteRomanze / P16
Hiei Jaganishi Kurama Youko Kuronue Mokuro
10.12.2010
10.12.2010
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Kapitel 1:


Es war bereits Mittag als Kurama endlich aufstand.
,,Guten Morgen, Hiei”
,,Morgen, Kurama. Wenn man das noch ,,morgen” nennen kann!”
,,Tut mir leid, aber ich war bis in die Morgenstunden bei Kuronue, und bis ich endlich wieder zu Hause war, war es schon um 8.… Ich dachte, ich leg mich lieber für ein paar Stunden hin… Und das hab ich auch getan..”
,,Du warst also bei Kuronue?!”
,,Ja, warum?”
,,Du weißt genau was ich von diesen Aktionen halte! Ich kann den Gedanken nicht leiden, euch beide zusammen zu sehen!”
,,Ach Hiei, du weißt das Kuronue und ich nur Freunde sind? Abgesehen davon, kann dir das ja wohl egal sein! Du benimmst dich so, als währen wir ein Paar! Du bist viel zu eifersüchtig! Und ich frag mich jedes mal warum…”
Nach diesen Satz verließ Kurama den Raum und ging ins Bad um sich fertig zu machen.
So blieb ein sprachloser Hiei zurück.
,,Wenn du nur wüsstest, Kurama”
Das war das einzige, was Hiei noch raus bekam, doch es war so leise, dass selbst er es kaum verstand.
,,Du solltest es ihm endlich sagen Hiei!”, sprach eine Stimme aus der Küche.
,,Mukuro, wie kamst du in die Wohnung?!”
,,Das ist doch unwichtig! Hiei versteh es doch, deine Gefühle für Kurama sind zu stark, um sie zu verbergen! Erzähl es ihm endlich!”
,,Nein, es reicht mir schon, dass ich mir eine Wohnung mit ihm teilen kann, mehr will ich nicht!”
,,Das glaube ich dir nicht! Erzähl es ihm doch einfach! Was ist schon dabei? Du brauchst doch endlich mal Gewissheit! Seid 2 Jahren schwärmst du schon von ihm! Seid du 15 bist, heißt es nur noch Kurama hier, Kurama da! Ein Wunder, dass er es noch nicht selbst bemerkt hat! Es wird langsam Zeit, Hiei!”
,,Das weiß ich doch alles selbst Mukuro, nur wie soll ich das bitte machen?!? Soll ich zu Kurama gehen und sagen  ,,Hey Kurama, übrigens, ich liebe dich!” Hast du dir das so vorgestellt?!”
,,Warum stellst du dich in solchen  Sachen immer so dumm an? Natürlich nicht so! Du musst es ihm schonend beibringen, mit der Tür ins Haus fallen, bringt dich nicht weiter. Und gib nicht gleich auf, wenn er dir irgendeine unverhoffte Antwort gibt. Aber so oder so, du musst mit Kurama darüber reden”
,,Wenn ich doch nur wüsste wie… Und wie kommt das überhaupt rüber?! Du weißt, wie ich sonst drauf bin! Und dann so was?! Das kann ja echt lustig werden…”
,,Verlier doch nicht gleich den Mut. Als du deiner Schwester gebeichtet hast, dass du ihr lang verloren geglaubter Zwillingsbruder bist, hast du auch mehrere Anläufe gebraucht, aber am Ende hast du es geschafft! Das ist vielleicht kein besonderst guter Vergleich, aber es ist einer!”
,,Ich weiß, ich weiß, du kannst jetzt gerne aufhören. Ich erzähl es ihm, heute Abend!”
,,Na da bin ich mal gespannt!”
In dem Moment wo Hiei und Mukuro ihr Gespräch beendet haben, kam Kurama auch schon wieder.
,,Oh Mukuro, du bist hier? Schön dich mal wieder zu sehen! Weißt du, ich hab kein Problem damit, wenn uns mal alte Freunde besuchen!”
,,Oh man, wenn die jetzt schon Stress haben”, dachte sich Mukuro ganz nebenbei, bis sie antwortete:
,,Ja, ich war grad in der nähe, und da dachte ich, ich kann euch mal besuchen. Aber ich muss gleich auch wieder gehen. Vielleicht sehen wir uns später noch mal.”
,,Na ja, ok, dann will ich dich nicht aufhalten.”
Nach diesen Worten haben sich die beiden von Mukuro verabschiedet und sich zusammen in die Küche gesetzt.
,,Also Hiei, was ist los? Warum bist du ständig eingeschnappt, wenn ich was mit Kuronue unternehme?
Oder mit Yomi oder Karasu… Bei denen reagierst du ja nicht anders. Verrate mir doch einfach was los ist!”
,,Das werde ich noch, aber erst heute Abend!  So lange wirst du dich noch gedulden müssen.”
,,Das hat meine Mutter zu Weihnachten auch immer gesagt.”
,,Ja toll, vergleiche mich mit DEINER MUTTER! Wirklich super Vergleich! Wir sind bestimmt kaum auseinander zu halten! Aber weißt du was, ich gehe! Bis heute  Abend!”
,,So war das doch nicht gemeint!”
Aber das hörte Hiei nicht, viel zu schnell war er aus der Tür.
,,Na toll! Jetzt ist er wieder sauer… Ich hoffe, dass er sich wieder einkriegt… Aber so lange kann ich mich ja noch  ausruhen, wenigstens für eine halbe Stunde..”
Also legte er sich auf das Sofa im Wohnzimmer, deckte sich mit der dünnen Decke zu, die über dem Sofa hing, und schlief sofort ein.
Einige Stunden später, es war jetzt 19 Uhr, kam Hiei wieder und ging  direkt ins Wohnzimmer, weil er sich denken konnte, dass Kurama auch da war. Kurama wachte sofort auch, als er die Haustür hörte.
,,Wo warst du so lange, Hiei?”
,,In deinem Arsch!”
Auf diese Antwort hin konnte Kurama nur grinsen und dachte sich noch ,,Ganz der alte Hiei, immer einen frechen Spruch auf Lager.“ Doch je länger Hiei über seinen Kommentar nachdachte, desto unpassender fand er ihn, doch das sollte man ihn nicht ansehen, also tat er so, als hätte er das nie gesagt, und antwortete noch einmal: ,,Ich war in der Stadt und hab mich umgesehen.”
,,Na ja, ok. Aber warum wolltest du mich sprechen?”
,,Ich muss dir was sagen”
Hiei senkte seinen Kopf und fuhr fort:
,,Es.. Es ist so, ich…. Ich empfinde für dich mehr wie Freundschaft…”
Kurama blickte Hiei ganz ungläubig an, als er seinen Satz beendete, bis Hiei fort fuhr:
,,Kurama… Ich………………… Ich liebe dich….”
Diese Worte waren mehr geflüstert, wie sonst was, doch Kurama verstand sie, ging auf Hiei zu, umarmte ihn, und flüsterte ihn iss Ohr: ,,Ich liebe dich auch”
Darauf hin küsste er Hiei auf den Mund um ihn zu zeigen, dass er nicht gelogen hatte.
Hiei war überrascht von Kuramas Reaktion, trotzdem erwiderte er den Kuss, denn viel zu lange hatte er darauf gewartet.


                                           Fortsetzung     folgt