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Liebe im Marienhof

GeschichteLiebesgeschichte / P6
Agnetha "Netty" Töppers Dr. Nicolas "Nic" Stein
08.12.2010
30.12.2010
4
2.341
 
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Dieses Kapitel
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08.12.2010 524
 
Rating: P12
Pairing: Hannah/Marlon
Genre: Romanze
Kapitelanzahl: 2x2
Eigencharakter: Hannah

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LIEBE IM MARIENHOF

TEIL 2 – HANNAHS CHANCE
Kapitel 2 - Ein Date

Hannah hatte sich Marlons Angebot nicht lange überlegt. Sie drückte ihr Bier dem nächsten Typen in die Hand und schnappte sich Marlon, den sie aus dem Club hinter sich herzog: „Hey, was soll das nun wieder? Willst du mich entführen? So hatte ich mir das nicht vorgestellt.“

„Merkst du eigentlich, dass du dich ständig neu entscheidest? Ich will nur verhindern, dass du es dir wieder anders überlegst. Es wäre doch zu schade, wenn es mit dem Date nicht klappt, nur weil du Angst hast.“ Hannah lief weiter und Marlon musste ihr folgen. Er wollte Netty bei Gelegenheit fragen, ob ihre Schulfreundin schon immer so lebenslustig und offenherzig war, doch jetzt blieb ihm dazu keine Zeit. Er versuchte stattdessen mit Hannah mitzuhalten und schaffte es dann sie im Park einzufangen, wo sie in den Himmel schaute: „Du kannst mir nichts vormachen, dass du keine Angst mehr vor mir hast. Ich kann es dir im Gesicht ablesen – du traust mir nicht.“

„Du bist eben… anders und ich bin diese besonders offene Art nicht gewöhnt. Ich würde aber nicht mehr sagen, dass sie mich noch stört. Mein erster Eindruck hat mich getäuscht, das kann doch jedem Mal passieren oder?“ Marlon trat an Hannah heran und schaute wie sie in den Himmel, über den plötzlich eine Sternschnuppe vorbei glitt. Hannah kniff sofort die Augen zu, während Marlon Hannah überrascht anschaute: „Hast du gewusst, dass heute Nacht Sternschnuppen zu sehen sind?“

„Jap. Und du musst dir jetzt was wünschen, sonst war meine Dreistigkeit umsonst.“ Hannah sprach mit geschlossenen Augen und Marlon lächelte glücklich. Diese Frau war wirklich anders und immer für eine Überraschung gut. Vielleicht konnte er also auch über seinen Schatten springen und stellte sich dazu vor Hannah, die langsam ihre Augen öffnete und ihn verträumt ansah: „Mein Wunsch hat sich erfüllt – du bist noch da.“

Marlon lachte und sein Blick ging wieder in den Himmel, über den sich nun noch mehr Sternschnuppen zogen. Es hatte etwas Magisches - und diesen Moment teilen zu können, machte ihn umso schöner, was auch Marlon sich eingestehen musste: „Ja, ich bin noch da und das sind die besten ersten fünf Minuten, die ich bei einem Date je hatte. Was hast du jetzt noch vor?“

„Mal sehen, was der Abend so bringt und vielleicht werden dann noch mehr Träume wahr. Vielleicht auch einer deiner Träume – was natürlich einfacher wäre, wenn du mir davon erzählen würdest.“ Hannah kräuselte ihre Lippen und erreichte etwas, das sie noch vor fünf Minuten für unmöglich gehalten hätte. Marlon umarmte sie und grinste übers ganze Gesicht: „So wie ich dich einschätze, muss ich es dir nicht vorher sagen. Du findest es schon so raus. – Ich hätte jetzt übrigens Lust auf ein Eis und ich weiß auch, wo wir eins bekommen. Kommst du mit?“

„Natürlich. Für Spontanität bin ich immer zu haben.“ Hannah hielt Marlons Hand und gemeinsam liefen sie auf eine Kneipe zu, namens „Uns Veddel“. Eine Kneipe, in der Marlons bester Freund, Dino, ihnen helfen würde auch die nächsten fünf Minuten perfekt zu machen.


ENDE
 
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