Liebe im Marienhof

GeschichteRomanze / P6
Agnetha "Netty" Töppers Dr. Nicolas "Nic" Stein
08.12.2010
30.12.2010
4
2560
 
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Infos:
Ich habe in Schottland einige Soaps gesehen und hab hier auch ein wenig angefangen, und nun mal versucht etwas zu Papier zu bringen. Ich beschäftige mich allerdings nur mit Marlon und die anderen Figuren tauchen wenn dann nur am Rand auf.

Rating: P12
Pairing: Hannah/Marlon
Genre: Romanze
Kapitelanzahl: 2x2
Eigencharakter: Hannah

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LIEBE IM MARIENHOF

TEIL 1 – DIE NEUE HEIßT HANNAH
Kapitel 1 – Überraschungen

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Marlon recherchierte für seinen neuesten Bericht. Er musste seine Gedanken, die er sich wegen des bevorstehenden Prozesses von Tarek machte, zu Papier bringen. Dazu hatte er sich in die Redaktion begeben und tippte nun eifrig, als plötzlich hinter ihm eine Stimme ertönte: „`Tschuldigung, könntest du mir vielleicht helfen? Die Kiste ist verdammt schwer.“

„Ja, natürlich. Bist du die Neue? Ich bin Marlon.“ Marlon begrüßte die Brünette freundlich und reichte ihr direkt eine Hand zur Begrüßung. Doch dann fiel ihm ins Auge, dass sie ihn gar nicht begrüßen konnte, da sie ja noch die schwere Kiste trug, welche sie ihm nun aus den Händen nahm. Nun war es aber Marlon, der ihr keine Hand mehr reichen konnte, was sie offensichtlich nicht interessierte. Denn die Brünette war forsch und gab Marlon einen Kuss auf die Wange, bevor sie sich auf dem Absatz umdrehte und vorausging. Marlon beobachtete ihren Schritt und schüttelte dann seinen Kopf: „Sie glaubt auch, sie kann sich alles erlauben. Ja, wenn eine Berlinerin nach Köln kommt. – Das kann ja heiter werden.“

„Tut mir leid, hast du was gesagt? Nein? Okay, dann kannst du die Kiste hier abstellen – mein Name ist übrigens Hannah.“ Die Berliner Brünette streifte ihren grünen Parka ab und zum Vorschein kam ein schwarzes Kleid, das Marlon verwirrte. Denn diese Frau war schön, doch musste sie ihre Reize so offensichtlich machen? Musste sie in einem kleinen Schwarzen zur Arbeit erscheinen? Ja, das war wohl eine Frage, die nur Frauen beantworten können. Marlon tat deshalb so, als würde es ihn nicht interessieren, doch Hannah durchschaute ihn sofort: „Willst du mir nicht was von dir erzählen oder willst du gleich im Kopierraum verschwinden?“

„Meinst du nicht, dass du das zu schnell angehst? – Ich will ja nicht abstreiten, dass ich dich attraktiv finde, aber ich bin nicht so ein Typ der was mit seinen Kolleginnen anfängt, vor allem nicht wenn sie neu sind.“ Marlon wollte zurück an seinen Bericht gehen, doch Hannah stoppte ihn und gab ihm einen Kuss, dem er sich nicht entziehen konnte. Erst als sie wieder von ihm abließ realisierte er, was gerade passiert war und sah wie Hannah ihn angrinste. Ihr Lächeln war verräterisch und siegesgewiss, so als könnte sie nicht verlieren: „Ich bekomme immer was ich will. Und du bist süß… Marlon.“

Hannah verließ die Redaktion und Marlon tat einige Augenblicke später dasselbe. Er wollte Hannah erwischen und sie zur Rede stellen. Doch als er auf der Straße stand, war sie weit und breit nicht zu sehen. Stattdessen klopfte Nick, Marlons Cousin, auf seine Schulter und begrüßte den jungen Reporter: „Na, was machen die Schlagzeilen?“

„Ah, gar nichts. – Sag mal, hast du zufällig eine attraktive Brünette in einem schwarzen Kleid gesehen? Sie müsste gerade die Straße entlang gekommen sein.“ Marlon hielt die Augen nach Hannah offen, aber er konnte sie nirgendwo entdecken und drehte sich dann zu Nick um, der seinen Kopf schüttelte: „Nein, ich hab keine solche Frau gesehen. Wieso willst du das denn wissen? Hat sie dir dein Portemonnaie gestohlen?“

„Nein, sie arbeitet jetzt in der Redaktion. Sie ist neu in der Stadt und hat vorher in Berlin gearbeitet. – Und gerade hat sie mich aus heiterem Himmel geküsst.“ Marlon war immer noch ganz perplex und seinem Cousin Nick ging es ihm ersten Moment nicht anders, aber dann musste er lautstark lachen: „Marlon, Marlon. Du willst das wohl wiederholen.“