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Easy As Life

von Meg-Giry
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Brave Starr Tex Hex Vipra
07.12.2010
15.02.2011
5
3.871
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
07.12.2010 690
 
Dies ist für MariLuna. Extra für dich ausgebuddelt und entstaubt.

Für diese Fanfic liess ich mich vom Muscal AIDA inspirieren. Besonders sie Songs „The Dance of the Robe“ und „Easy As Life“ flossen in die Geschichte ein.
Disclamer: Die Charas habe ich mir von L. Sheimer geborgt und das Musical gehört Elton John und Tim Rice.


Easy As Life

Kapitel 1  Not Enough

Wieder rufen sie nach mir – ein so genannter Notfall. Was es wohl diesmal wieder ist? Womöglich nur wieder ein Kätzchen, das nicht mehr von Hausdach runter will…
Damit wir uns richtig verstehen: Ich helfe ja gerne und ich mag Katzen; wirklich! Aber DAS ist einfach zuviel.
Diese Heldenrolle die mir aufgedrängt wird kann ich unmöglich erfüllen. Es macht mir sogar Angst.
Ich bin nicht so perfekt wie sie mich haben wollen – nicht der strahlende Held in der Goldenen Rüstung. Ich bin einfach nur ein Mann mit Stärken und Schwächen.
Ihre Erwartungen sind riesig, hoch über dem, was ein Mensch erfüllen kann. Dennoch versuche ich meine Pflicht gerecht zu werden, jederzeit. Ich bin gerannt, Tag und Nacht – seit drei Wochen ohne Pause. Doch nun reicht es!
Ich muss hier raus – einfach weg aus dieser Stadt, die mich zu erdrücken droht. Zumindest ein paar Stunden.
„Thirty, ich nehme den Rest des Tages frei“, verkünde ich entscheiden.
„Das wird aber auch höchste Zeit!“ Überrascht starre ich auf meinen Deputy, der nur zögernd seinen Kopf von seinem Bericht hebt und mich ernst mustert. „Fuzz und ich planten schon, dich in deine Wohnung einzusperren, damit du mal Ruhe hast. Und wehe du kommst morgen ins Office! So viel Arbeit ist nicht gesund. Bleib ein paar Tage weg!“
He! Wer ist hier der Boss? Naja, Recht hat er ja. So nicke ich artig, lehne aber sein Angebot mich zu Shaman zu bringen ab.
Ich brauche diesmal etwas Zeit für mich allein.

***

Natürlich war es nur eine Ausflucht von Billy Bob, er habe eine neue Keriumader gefunden. Dennoch tauschte ich artig den angeblichen Plan gegen die Hälfte meiner Beute – sprich, die Hälfte seines frisch geschürften Keriums.
Weshalb ich das tat oder besser tue, weiss ich selber nicht genau. Denke, das Jagdfieber war schuld.
Doch kaum materialisiere ich mich in vor der so viel versprechenden Höhle, ist mir klar, dass ich nicht alleine bin. Lautlos schleiche mich in bester Tex-Hex-Manier an. Schliesslich will ich nicht blindlings in eine Falle tappen.

***

Was ist eigentlich mit mir passiert? Ich erinnere mich nur noch, dass ich mir bei Handlebar ein Turbomuli lieh und eilig aus der Stadt floh.
Und nun lieg ich hier – wo auch immer das sein mag. Mein ganzer Körper dröhnt vor schmerzen, ich kann mich nicht einmal rühren, keinen Funkspruch senden und um Shaman zu erreichen bin ich langst zu schwach.
Als ich mich schliesslich meiner Hoffnungslosigkeit ergeben will, fühle ich, die Gegenwart einer anderen Person. Ich schaffe es nicht meinen Kopf zu drehen oder auch meine Augen aufzuzwängen.

***

Schnell erfasse ich die Szene die sich vor mir in der Abenddämmerung erstreckt. Neben einem kleinen Lagerfeuer liegt – vollkommen regungslos – Marshall Brave Starr.
Die Waffe verschwindet im selben Moment aus meiner Hand, in welchem ich zu meinem Erzfeind stürze, neben ihm lautlos in die Knie sinke.
Schweiss bedeckt seine besorgniserregend heisse und blasse Stirn.
Mist – ausgerechnet jetzt wo Doc Slim für ein paar Tage verreist ist. „Hast dir mal wieder den perfekten Zeitpunkt ausgesucht – Marshall. Was mache ich nur mit dir?“
Ich weiss nicht ob er meine Anwesenheit wirklich bemerkt oder gar, dass ich es bin, der sich so dicht neben ihm aufhält. Eigentlich kann ich nur hoffen, ihn damit nicht noch mehr zu belasten.
Jedenfalls kann er auf keinen Fall hier bleiben – dazu ist er schon in einem viel zu kritischen Zustand. Ich MUSS mich um ihn kümmern.

***

Arme die mich sanft und vorsichtig halten, gefolgt von einem merkwürdigen – nicht unangenehmen – Kribbeln, dass kurzzeitig meinen Ganzen Körper erfüllt.
Ich weiss nicht wie mir geschieht, viel zu benommen bin ich schon und drifte immer wieder zwischen Bewusstlosigkeit und einer verschwommenen Wahrnehmung.
Aber die starken Arme meines Retter und die Gewissheit seiner nähe nehmen wir die Furcht. Er kommt mir so vertraut vor…
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