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Adventskalender oder Story in kleinen Teilen

von Meg-Giry
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
01.12.2010
26.12.2010
24
8.782
2
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Dieses Kapitel
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01.12.2010 347
 
Kapitel 16  Marshalls Office

Als die Tür zu meinem Office aufgestossen wird, finde ich diesen Umstand nur mässig interessant. Erst als meine beiden Deputies verwirrt und überrascht Tex’ Namen rufen, blicke ich auf und nur Sekunden später stehe ich dich vor ihm, packe ihn an den Schultern. Ich kann mich knapp noch beherrschen ihn nicht zu schütteln.
„Was machst du hier?! Ich wollte dich doch nach meinem Feierabend abholen.“
Mein Schurke grinst mich an. „Sei mir nicht böse aber ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten. Zudem ist es doch nur fair, wenn ich dich auch einmal besuche. Slim hat mich ja bis vor die Stadt gebracht…“
Als ob mich das beruhigen würde. Das heisst Tex ging ganz alleine durch die Strassen hierher, vorbei an so vielen Bürgern und bestimmt auch dem einen oder anderen Desperado, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat. Er hat es eindeutig nur seinem schlechten Ruf zu verdanken, dass er unbehelligt blieb.

Brave Starr wirk richtig besorgt. Und ganz egal wie er es zu tarnen versucht, ich bemerke doch, dass er mich nach Verletzungen absucht. So schlecht steuert der Doc das Turbomulin nun auch wieder nicht!
Aber was mich wirklich nervt, ist die ungewohnte Distanz. Muss wohl an der Anwesenheit des Wüstenwesens und des Pferdetypen liegen. Auch wenn ich es irgendwie verstehen kann, dass er sich vor seinen Kollegen oder Untergebenen (so klar bin ich mir mit den Sternen noch nicht) blossstellen will, dennoch wünschte ich mir eine Umarmung – sei sie auch noch so kurz.
Schliesslich kann ich nicht mehr anders und seufze genervt auf. „Mir fehlt nichts Brave Starr. Naja, abgesehen von der Erinnerung… Also höre bitte auf mich so zu inspizieren, das hat Doc Slim schon zur Genüge getan!“
Und da ich schon dabei bin, schliesse ich ihn auch endlich richtig in die Arme.

Entschieden ignoriere ich Thirty und Fuzz die uns anstarren und erwidere die Umarmung.
Ach Texie, wenn ich dich so halte, in diesen kurzen, kostbaren Momenten, wünsche ich du würdest für immer so bleiben, dich nie erinnern oder für deine frühern Taten geradestehen müssen.
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