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Adventskalender oder Story in kleinen Teilen

von Meg-Giry
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
01.12.2010
26.12.2010
24
8.782
2
Alle Kapitel
56 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
01.12.2010 492
 
Dies ist ein kleiner Adventskalender (auch wenn die Story nicht wirklich was Weihnachtliches an sich hat). Jeden Tag kommt ein neues Kapitelchen dazu. Nur zur Vorwarnung: Die Kapitel sind anfangs nur ca. 200 Worte lang.
Der Prolog sollte eigentlich als Vorläufer schon gestern online kommen, deshalb gibt es heute zwei Teile.
Und noch der Disclamer: Die zwei Süssen Herren gehören wie ihr ganzen Universum nicht mir. Ich habe sie mir nur ausgeliehn.


Prolog  I hate you

„Wie kannst du es wagen schon wieder zu versagen – du elende abstossende Kreatur. Wozu hab ich dir all die Mach gegeben, wenn du doch zu nichts taugst…“ Stampede geschriene Ansprache liess das ganze Hexagon erzittern und auch sein Erster Mann, der dem riesigen Semidrachen gegenüberstand und sich als Grund des Wutausbruch ansehen durfte, brauchte seine ganze Selbstbeherrschung nicht hemmungslos mitzuzittern.
„…so einen wie dich brauch ich nicht – ich will dich nicht mehr sehen! VERSCHWINDE!“ Rasend vor Wurt holte der sieben Meter grosse Semidrache mit seine Pranke aus und schlug seinen unliebsamen Diener einfach aus seinem Sichtfeld.
Tex Hex wurde von enormen Wucht von den Füssen gezerrt, flog gute drei Meter durch die Luft ehe er gegen die Höhlenwand prallte. Dieses eine Mal hatte der Desperado das zweifelhafte Glück, dass sein Kopf zuerst aufschlug und er schon bewusstlos war, ehe er die Schmerzen richtig wahrnehmen konnte.
Regungslos blieb er auf einem kleinen Vorsprung liegen, während sein Blut aus einer grossen Kopfwunde den ohnehin schon roten Wüstenboden dunkle färbte.
Doch selbst in diesem desolaten Zustand erzürnte er seinen Befehlsgeber. „Was fällt dir ein meine Höhle mit deinem Blut zu besudeln“, knurrte dieser und teleportierte sein wehloses Opfer weg. Wo dieser Plagegeist endete oder was aus ihm wurde was Stampede absolut gleichgültig.


Kapitel 1  Lost an’ Found

Verwirrt starrte Doc Slim auf den Desperado der auf seine Fussmatte vor der Hintertür lag.  Eigentlich war es nichts besonderes, dass er Patienten so vorfand. Doch die meisten erreichten ihr Ziel noch aus eigener Kraft – was bei Tex Hex’ Zustand unmöglich war.
Doch es blieb keine Zeit sich den Kopf zu zerbrechen. Zuerst kam bei ihm, wie bei allen guten Ärzten, das Wohlergehen seines Patienten.

Seufzend und benahe zu erschöpf auch nur die Tasten seines Computers anzuschlagen, verfasste der ehemalige Militärarzt seinen Bericht. Es schien ihm fast, als sei jeder Knochen in Tex Hex’ Körper gebrochen oder zumindest angeknackst gewesen, ganz zu schweigen von den Platz- und Fleischwunden.
Nur der Medizin des hiesigen Jahrhunderts sowie seinen modernen Instrumenten war es zu Verdanken, dass der Desperado überhaupt überlebt hatte.
Dennoch bereitete dem Arzt der Kopfscan seine Patienten beträchtliche Sorgen. Denn egal wie viele Fortschritte die Medizin in den letzten Jahrzehnten gemacht hatte – das Hirn war und blieb ein Mysterium. Und obwohl es nicht schien, dass die Hirnrinde grossen schaden genommen hatte, blieb nichts anderes als abzuwarten bis Tex aufwachte um eine Diagnose zu setzen. Das hiess – sollte er überhaupt jemals wieder erwachen. Denn ganz über den Berg war der Schurke dennoch nicht.
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