In Another Life - In Einem Anderen Leben

von -Pino-x3-
GeschichteDrama / P12 Slash
Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
27.11.2010
27.11.2010
10
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BANZAI! Ich habe mir wieder einmal etwas einfallen lassen, wie ich Yuri und Wolfram verkuppeln kann und siehe da, es entstand “In Another Life – In einem anderen Leben.“
Vorab kann ich euch schon mal flüstern, dass meine fiese Ader kräftig mitgewirkt hat, weswegen es vielleicht kein gutes Ende geben wird.
Also seid bitte nicht ganz so traurig/wütend/entsetzt/geschockt/sauer/erschüttert/froh/erleichtert/zufrieden…wie auch immer. ^^
Und nun Viel Spaß mit dem ersten Kapitel! :`D
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„Ich wünsche euch einen angenehmen Schlaf, Majestät!“ sagte Gunther, verbeugte sich höfflich und verließ als Letzter das Schlafzimmer des Königs.
Endlich allein, dachte er zufrieden und stieg in sein Bett, um sich den wohlverdienten Schlaf zu holen.
Heute war wieder einmal ein anstrengender Tag für ihn gewesen und sogar Wolfram hatte es verstanden und ihn in Ruhe gelassen.
Vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm?
Bei dem Blonden wusste man ja nie so recht, aber wie immer glaubte Yuri an das gute in seinem Verlobten und ruhigen Gewissens schlief er schließlich ein.

„Conrad, habt ihr seine Majestät gesehen?“ bereits in der früh lief der Berater umher und suchte seinen Schüler, sie waren verabredet.
„Wahrscheinlich liegt er noch in seinem Bett.“ Meinte der junge Mann nur und Gunther seufzte, sein Angebeteter hatte ihn vergessen, es versetzte seinem Herz einen kleinen Stich.
„Oh Majestät…“ wimmerte er vor sich hin, während er sein Taschentuch zückte.
Was er aber nicht wissen konnte, sein geliebter König hatte ihn weder vergessen, noch lag er schlummernd in seinem Bett.
„hmmm…“ verschlafen rieb sich der schwarzhaarige die Augen und gähnte einmal herzhaft, danach setzte er sich auf und streckte sich.
„…hm?“ nachdem er ein paar Mal zwinkerte, musste der Junge feststellen, das dies zwar ein durchaus gemütliches Bett, es aber nicht seines war.
„Wo zum Teufel…?“ er schlug die Bettdecke beiseite und ging auf leisen Sohlen zur Tür, ihn beschlich ein ungutes Gefühl, während er den Holzknauf berührte und die Tür langsam öffnete.
Im Selben Moment hatte jemand auf der anderen Seite der Tür die gleiche Idee und mit einem lauten Aufschrei landete Yuri auf einer ihm sehr bekannten Person.
„Wolfram?!“ er starrte den Blonden entsetzt an, der jedoch schaute weniger entsetzt als wütend, den bei dem kleinen Sturz hatte er sich das Handgelenk verstaucht.
„Guten Morgen.“ Murmelte Wolf, während er sich das linke Handgelenk rieb.
„Kannst du mir mal verraten, wo wir hier sind?“ er zog die Linke Augenbraue hoch und richtete sich zu seiner vollen Größe auf, der Blonde tat es ihm gleich.
Sie befanden sich in einem Haus mit drei Stockwerken, es hatte wunderschön verzierte Wände und hohe Decken.
„auf einem Erholungstrip, Naja so ähnlich jedenfalls. Ich dachte, du brauchst mal eine kleine Auszeit, von dem ganzen König sein.“
Die Augen des schwarzhaarigen weiteten sich, hatte er das gerade richtig verstanden?
Der Wolfram, der ihn immerzu belästigte, der Wolfram, der ihm immerzu auflauerte, der Wolfram, der am liebsten jeden in Yuris nähe töten würde, eben dieser Wolfram hatte einen Erholungstrip für ihn geplant?
Tja, wie heißt es so schön? Gerade, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt plötzlich ein Wunder daher.
Und dieses Wunder hieß Erholungstrip.
Kein Stapel von Papieren und kein Gunther, der einen zum stundenlangen lernen verdonnerte.
„Und die anderen?“ fragte er verunsichert.
„Sind nicht mitgekommen und…wünschen dir ein paar sehr erholsame Tage.“
Yuri strahlte über sein ganzes Gesicht, was den Blonden Dämon zufrieden stellte und er räusperte sich kurz.
„Das Frühstück ist fertig.“
Er lotse seinen Verlobten in das riesige Esszimmer und die schwarzen Augen des Dämonenkönigs fingen an zu leuchten, als er den Tisch mit all den Leckereien, die er gerne aß, entdeckte.
„das ist super!“ meinte er und setzte sich, doch bevor er anfing, sich über die vielen Speisen herzumachen, wandte er sich noch einmal an Wolf.
„ich danke dir wirklich, aber womit habe ich das verdient? Du warst doch derjenige, der immer gesagt hat, ich soll anständig lernen und nicht herumalbern. Woher also dieser plötzliche Sinneswandel?“
Wolfram zuckte mit den Schultern.
„naja, zum einen, da du mein Verlobter bist und ich mir Sorgen um dich mache. Und zum anderen, weil…“ er hielt kurz inne, das konnte er auf gar keinen Fall aussprechen.
„Weil?“ wiederholte Yuri Stirn runzelnd und der Blonde winkte ab.
„Nichts weil, das war es schon.“
Er ging in die Küche und hielt sein inzwischen ziemlich rotes und angeschwollenes Handgelenk unter kaltes Wasser.
Leise seufzte Wolfram, hätte er doch fast seinen Plan verraten.
Dann wäre alles umsonst, das Tagelange planen und die Anstrengung, seinen Verlobten schnell und behutsam in eine Kutsche zu tragen, ohne das der und alle anderen etwas bemerkten.
Er biss die Zähne zusammen, stellte den Wasserhahn ab und ging zurück ins Esszimmer, wo er dem schwarzhaarigen amüsiert beim Essen zuschaute.

„Yuri, jetzt beeil dich aber mal!“ der Ton von Wolf war leicht genervt, denn schon seit einer geschlagenen Stunde war sein König im Bad und gab keinen Mucks von sich.
„Also schön, ich komme jetzt rein!“ rief er verärgert und schlug wütend das Holzbrett auf, nur um dann mit großen Augen fest stellen zu müssen, das sich der schwarzhaarige ein Bad gönnte und dabei eingeschlafen war.
„YURI!!“ schrie er aus vollem Halse, naja, jedenfalls hatte er das vorgehabt, aber dann rief er sich in Erinnerung, warum sie hier waren und er atmete ein paar mal ein und aus, beruhigte sich wieder und schritt auf seinen Verlobten zu.
Wolfram sank auf die Knie, stützte den Ellenbogen auf seinen linken Oberschenkel und lehnte die linke Hand gegen sein Gesicht.
In Momenten wie diesen war der Blonde unglaublich glücklich und zufrieden.
Mit seiner rechten Hand strich er dem Jungen einige Haarsträhnen aus dem Gesicht, dann fuhr er langsam mit seinem Zeigefinger über dessen Lippen.
Sie waren so wunderbar weich, Wolf konnte der Versuchung eines Kusses gerade so widerstehen, doch dieser Anblick überwältigte den Blonden einfach und so beugte er sich langsam vor, ihre Gesichter näherten sich und gerade, als sich ihre Lippen zum ersten mal berührten, schlug der Dämonenkönig die Augen auf und war total überrascht, seinen Verlobten so nah bei sich zu erblicken.
Yuri erschrak dermaßen, dass er sich nicht wehrte und augenblicklich zu Stein erstarrte.
Er hatte das Gefühl, als würde sein Herz stehen bleiben, er konnte keine Schläge mehr vernehmen.
Irgendwie peinlich berührt, wich Wolfram etwas zurück, so etwas hatte er von dem schwarzhaarigen nicht erwartet.
Und als er dessen Gesichtsausdruck sah, war seine Verwirrung komplett.
Diese Situation sollte man auf Bild festhalten, ein irritierter Wolfram und ein versteinerter Yuri, es war wirklich eine ungewohnte und für beide unangenehme Situation.
„Hast du…Hast du…Hast du…“ mehr als zwei Wörter brachte der schwarzhaarige im Moment nicht heraus, der Schock saß ihm noch immer in den Knochen, doch merkwürdiger Weise fühlte sich ein kleiner Teil von ihm wohl, er konnte sich nicht erklären, wieso.
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