Soweit die Flügel tragen

von sanoa
GeschichteAllgemein / P12
Demir Azlan
23.11.2010
22.08.2013
5
2.980
 
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23.11.2010 893
 
Autor: Sanoa

Version:  November 2007 / Februar 2008 - Mai 2008

Disclaimer: Alle Rechte an der Fernseh-Serie GSG 9 und ihren Charakteren gehören
Mir nicht, ich habe sie mir nur ausgeliehen. Die Marken Ikea und Alex gehören mir ebenfalls nicht, ich habe sie mir nur ausgeliehen.
Alle anderen Charaktere gehören mir.

Anmerkung 1: Ich habe mir so meine Gedanken gemacht, wie in Gebs Familie mit seinem Beruf umgegangen werden würde. Des weiteren ist es ein Versuch, einiges zu erklären, was mir selbst in der Serie fehlt. Es ist ein Versuch, und ich hoffe, dass er mir gelingt, da ich noch beim Schreiben bin (die gesamte Story besteht aus drei Teilen und ist insgesamt noch nicht fertig). Es wird zwischen durch ein kleines Abweichen vom eigentlichen Charakter werden, doch auch der spielt für den weiteren Verlauf der FF eine wichtige Rolle.

Ich hatte mit der FF wie gesagt sehr früh begonnen und beschlossen sie nach der Folge „Todesspiel (28.02.) umzuschreiben. Eine weitere Idee kam mir nach der Folge Hochspannung 2, schaut was dabei herausgekommen ist.

Anmerkung 2: Ich hatte mit dieser FF begonnen, bevor die zweite Staffel losging und habe die Folge mit dem Banküberfall und Demir, Geb und Konny nicht gesehen. Eventuelle Ähnlichkeiten sind unbeabsichtigt und da ich die Folge immer noch nicht gesehen habe, kann ich leider nichts ändern.

Anmerkung 3: Eventuelle Ähnlichkeiten mit anderen FF sind ebenfalls unbeabsichtigt und es sind alles meine eigenen Ideen. Ich habe diese FF schon einmal in einem anderen Forum gepostet, (ich glaube aber unter einem anderen Nutzernamen). ich möchte sie nun zu Ende schreiben udn beginne daher sie hier zu posten. Wenn ich mir mal Nutzernamen, Passwörter und so aufgeschrieben hätte, würde ich sie auch im ursprünglichen Forum weiterposten.

Über FB freue ich mich natürlich immer.


Soweit die Flügel tragen

Prolog

Donnerstag Nachmittag 16:35 Uhr
Onkel Toms Hütte
Berlin, Deutschland

Sophia war mit Lissy auf dem Heimweg vom Sport. Sie waren schon etwas spät dran, denn Lissy hatte beim Umziehen etwas länger gebraucht. Normalerweise war sie die schnellste, doch heute musste sie noch etwas mit einer Freundin für den Geburtstag ihrer Schwester klären.

Sie wollte ihrer Schwester eine besondere Freude machen, doch da sie noch so jung war, kam sie an die Sachen noch nicht heran, so dass dies die große Schwester einer guten Freundin übernahm. So hatte sie jetzt also die Karten für das Konzert in der Tasche, welche sie ihrer Schwester schenken wollte.

Sie kam gerade nach draußen und sah ihre Schwester schon gelangweilt herum stehen.
>Sie kann sich sicherlich auch etwas besseres vorstellen, als ständig mit mir durch die Welt zu ziehen. Warum können mich Mama und Papa nicht alleine nach Hause gehen lassen?<

“Entschuldige Sophia. Ich musste noch etwas wichtiges klären.”
“Ja, schon gut. Nur wir müssen jetzt sehen, dass wir pünktlich nach Hause kommen, wir sind schon zu spät dran.”

“Na dann komm.”, sagte Lissy und schnappte sich die Hand ihrer Schwester. Die beiden gingen nun Hand in Hand zur Straßenbahnhaltestelle. Auch wenn man das in dem Alter nicht mehr machte, war Lissy stolz darauf, dass sie das durfte und dass sie so eine tolle Schwester hatte.

Sie mussten die letzten Meter rennen, und schafften die Bahn gerade nur noch knapp. Doch nun waren sie drin und setzten sich auf die Plätze. Eigentlich mussten sie noch ein paar Stationen mit der Bahn fahren, als diese außerplanmäßig hielt.

Die beiden dachten sich noch nichts dabei, doch als sie nach fünf Minuten immer noch standen, wurde Sophia langsam etwas nervös. Sie hatte keine Lust, schon wieder Ärger von ihrer Mutter zu bekommen, weil sie so spät dran waren.

Und auf ihren Vater konnte sie sich nicht verlassen. Normalerweise könnte er schon zu Hause sein, doch dessen war sie sich nicht sicher, schließlich konnte ja wieder irgendetwas wichtiger als seine Familie sein und seine Anwesenheit erfordern.

Und außerdem wussten sie beide nicht, ob er heute mit ihnen essen würde, oder ob er ganz bei Demir bleiben würde. Schließlich war er immer noch nicht wieder bei ihnen zu Hause eingezogen.

Schließlich wurden sie aufgefordert, die Straßenbahn zu verlassen, bekamen aber nicht mitgeteilt, was passiert war. In Gedanken ging sie schon die Möglichkeiten durch, wie sie jetzt nach Hause kommen würden.

Ihre Mutter müsste sie eigentlich auch anrufen, aber sie hatte keine Lust schon wieder dafür zu bezahlen, schließlich musste sie ihr Handy selber finanzieren.

Lissy hatte sie in der Zwischenzeit an die Absperrung gezogen und nun standen sie an der vordersten Absperrung und beobachteten, was sich dort abspielte. Sie konnten nicht viel sehen, aber das, was sie sahen, nahm ihnen den Atem.

Vor der Bank auf der anderen Straßenseite standen unzählige Polizeiwagen, einige Krankenwagen und auch einige Ärzte waren zu sehen. Daneben sah sie noch einige Vitos am Rande stehen, in denen sich ebenfalls Menschen aufhielten. Doch sie konnte sie nicht erkennen, zu gerne hätte sie gesehen, ob sie vielleicht jemanden kannte, sie waren alle vermummt.

“Was glaubst du, was passiert ist?”, fragte Lissy ihre große Schwester.
“Ich weiß es nicht, vielleicht ein Banküberfall mit einer Geiselnahme. Siehst du die Männer da?”, fragte sie Lissy und zeigte mit dem Finger auf die beiden Vitos. “Die machen bestimmt so etwas, was Papa auch immer macht. Meinst du, wir sollen uns da ansehen?”

“Au ja, ich will auch endlich wissen, was Papa macht.”, freute sich Lissy, dass sie beide bleiben würden.