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Die Sterne über Dalaran

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
22.11.2010
11.09.2013
23
117.737
 
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22.11.2010 2.630
 
Es war unüblich, dass die Sonne derart auf Dalaran niederbrannte, und die Temperaturen auf ein erträgliches Mass hochheizte. Seit die Magier der Kirin Tor die Stadt in den eisigen Norden überführt hatten und sie nun  dort über dem Kristallsangwald thronte, waren die Tage meistens eher frostig und die Nächte eiskalt. Selten schien die Sonne, doch wenn sie es tat, wärmte sie die Umgebung auf angenehme Temperaturen.  
Ylaria Silbersang blickte in den Himmel. Sie würde hier wie üblich von der zweiten Nachmittagsstunde bis in den späten Abend Wachdienst leisten. Neben ihr stand Verian Himmelswispern, der es sich zur Angewohnheit gemacht hatte, die Kunden zu mustern, die das Gasthaus „Zum gefeierten Helden“ in der Silberbundzuflucht in Dalaran besuchten. Sie musste schmunzeln, als sie ihn dabei ertappte, wie er einen offensichtlich betrunkenen Menschen dabei beobachtete, wie der von seinem zwergischen Gefährten noch mehr besoffen gemacht wurde und der ihm gleichzeitig mit immer abstruseren, halblegalen Wetten das Geld aus der Tasche zog. Allerlei Gestalten zogen während einem dieser belebten Nachmittage auf der Strasse vor ihnen vorbei, und sie hatten die einfache Aufgabe, zu sehen, dass niemand Unbefugtes die Räumlichkeiten betrat, allen voran die Hordischen Geschöpfe. Sie schüttelte kurz den Kopf. Zum Glück waren diese gut zu enttarnen, denn ihre Körpergestalt und ihr teilweise arg strenger Geruch liessen eine Tarnung kaum je glücken. Selbst magische Tarnungen konnte die Quel´dorei gut durchschauen.
Sie zupfte ihren Wams zurecht, der das Zeichen des Silberbunds trug und straffte sich. Es würde noch ein langer Nachmittag werden. „Verian“, sagte sie zu dem Elfen, der neben ihr stand und dessen silbrig-blonde Haare in der Nachmittagssonne schienen.
„Hör auf, Leireth anzustarren und konzentrier dich“.  Links neben ihnen vor dem Portalraum der Allianz, standen noch einmal zwei Wachen wie sie es waren. Eine davon war die hübsche Leireth, und Verian war hoffnungslos in sie verschossen, obwohl sie sein Werben bisher immer deutlich, aber höflich zurückgewiesen hatte. Verian blickte kurz zu ihr, dann wanderten seine Augen wieder über die Strasse, und er seufzte tief und etwas theatralisch. Ylaria seufzte ebenfalls. Das würde ein langer Nachmittag werden. Lang und nervenaufreibend. Sie konnte nur hoffen, dass Verian heute seine Schweige-Phase hatte, und sie nicht die ganze Zeit seinem Gequatsche zuhören musste.
Sie straffte sich etwas, und stellte den Stab, den sie trug, aufrecht vor sich hin.

XXXX

„Seid Ihr endlich soweit, Herr Sonnenhoffnung?“
Energisches Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. Natürlich. Die Dienstmagd. „Gleich, gleich, Lady.. Ich bin noch am Packen“, rief er und hoffte, man hörte es gut durch die Tür. Es war nicht einmal gelogen. Dairean liess seinen Blick durch den Raum schweifen. Auf dem etwas zu prunkvollen Himmelbett lagen seine wenigen Habseligkeiten, die er mit sich führte, zu einem Bündel geschnürt. Er würde es später bei Arille Azurlicht in Verwahrung geben, dem Verwalter des Zauberkastens, dem neutralen Gasthaus der Magierstadt Dalaran. Erneut blickte er kurz in den Spiegel, wie er es schon so oft getan hatte an diesem Tag, strich sich über das Gesicht und belegte es erneut mit einer kleinen magischen Illusion. Er grinste, als er sich selber nun aus strahlend blauen anstatt den üblichen, felgrünen Augen anschaute. Er hörte, wie die Dienstmagd noch einmal am Türknauf rüttelte, die – natürlich – versperrt war, und dann mit einem ziemlich wüsten Fluchwort von ihrem Aufgeben Kund tat. Dairean verzog sein Gesicht zu einem Grinsen, während er mehrere Waffen sorgfältig in diversen Teilen seiner Rüstung verstaute, die aus einfachem Leder und zweimal verstärktem und gefüttertem Stoff bestand. Er prüfte jede einzelne Schnürung doppelt, ebenso den Sitz der Waffen. Heute musste alles perfekt laufen. Den letzten Dolch schob er in eine dafür vorgesehene Halterung am Fussknöchel, die in den ledernen Stiefel hineinreichte. Von aussen kaum zu sehen war sie eine eine perfekte Waffe, vor allem, da sie mit dem Gift einer Riesenspinne aus den Wäldern von Lordaeron eingeschmiert war. Lordaeron, murmelte er leise. Er korrigierte sich. „Silberwald“. Als auch diese Waffe verstaut war, griff er zu seinem Meisterstück, einem magiegewobenen Umhang, der ihm einmal um den ganzen Körper reichte, wenn er denn wollte. Von einfachem, unscheinbarem Grau bedeckte er den Träger. Die Magie machte ihn zwar nicht unsichtbar, wohl aber unscheinbar. Er war perfekt für sein Vorhaben. Die Kapuze konnte man tief ins Gesicht ziehen, um sich zu verhüllen, man konnte sie aber auch so drapieren, dass sein Gesicht erkennbar bliebe.  Er blickte auf das Bündel, welches immer noch auf dem Bett lag, und hob es hoch, schulterte es, und verliess endlich den Raum, den er sich für eine Nacht gemietet hatte. Unten im Schankraum gab er es bei Arille Azurlicht ab, und versprach dem weisshaarigen Elfen, später wiederzukommen, um es zu holen. Nachdem er seinen Worten mit einigen Goldstücken Gewicht verliehen hatte, verliess er schliesslich den Zauberkasten.
Sein Blick wanderte hoch zur Sonne und gleichzeitig zog er einen kleinen Beutel hervor, den er für diese Zwecke am Gürtelbund befestigt hatte. Er wanderte langsam und gemächlich, wie es die Bürger Dalarans taten, die Strassen hinunter. Kurz vor dem Springbrunnen in der Mitte der Stadt hielt er inne, rieb sich etwas von dem getrockneten Pulver aus dem Beutel auf das Zahnfleisch. Sofort begann seine Mundhöhle zu prickeln, das Blutdistelpulver tat seine Wirkung. Die genau abgestimmte Dosis brachte ihm ein Gefühl von Berauschtheit, beraubte ihn aber nicht des klaren Denkens. Er war kein Distelsüchtiger.
Er straffte sich und dann führten ihn seine Schritte in die Richtung, in die er zu gehen hatte, um seinen Auftrag auszuführen. Warm fielen Sonnenstrahlen auf seinen Rücken und er deutete es als gutes Omen. Die Sonne war ihm gnädig.
Er lächelte.

Nichts.. seit Stunden nichts Brauchbares. Dairean trank noch einen Schluck von dem furchtbaren Gesöff, welches sie hier als „Bier“ verkauften, und wunderte sich, wie die diversen Zwerge dies überhaupt aushielten, fernab vom eigenen Gebräu. Wobei er natürlich auch nicht wusste, ob sie den anderen Völkern vielleicht etwas von einem niederwertigen Fass ausschenkten, bloss um zu testen, wie weit sie gehen konnten. Quel’dorei waren hier nicht sonderlich beliebt, auch wenn der Silberbund und Rhonins Flittchen Vereesa eine Menge zu sagen hatten in der Magierstadt. Mit einem auffälligen Geräusch stellte er den halbvollen Krug wieder zurück an den Tresen. Er fuhr sich über den Mund, um einen imaginären Bierschnauz wegzuwischen und seufzte übertrieben laut „Aah...“, als ob er das Gesöff auch noch loben wollte. Dann stützte er die Ellbogen auf die dreckige Theke, und den Kopf in die Arme, und tat so, als würde er halb einschlafen. Doch in Wahrheit waren seine langen Ohren hochkonzentriert bei der Arbeit. Für alle sah er wohl aus wie ein einfacher Silberbundler, der gerade seine Freizeit versoff. Sollte ja vorkommen. Gut sichtbar, und gerade deswegen unscheinbar wie jeder andere Gast in der Schankwirtschaft sass er hier, und hatte gelauscht.
Dairean grinste leicht, und trank erneut einen Schluck des grässlichen Gebräus, als er die Ereignisse – oder sollte er sagen die Nicht-Ereignisse – des Nachmittags in seinem Kopf passieren liess.
Das Betreten des „Gefeierten Helden“ war ziemlich einfach gewesen. Ohne lang herumzudrucksen war er gemütlich, aber mit zielstrebigen Schritten von der Statue in der Mitte Dalarans bis hin vor das Gasthaus gegangen, und hatte es betreten, die Kapuze gerade noch weit genug im Gesicht, um nicht allzu viel zu verraten, aber nicht zu tief, um Verdacht zu erregen. Der Umhang um sich geschlungen, wie ein schützendes Schild, das einfache Graubraun deckte ihn zusätzlich. Er lächelte die weibliche Elfe leicht an, und grüsste gerade noch höflich, verschwand dann im Gasthaus. Er machte nicht den Anfängerfehler, sich verdächtigerweise in einen der eher dunkleren Nischen zu setzen, sondern suchte sich einen Platz an der Theke, wo er gut sichtbar war, und gerade dadurch unscheinbar. Aus gutem Grund konnte er so sein Gesicht von den meisten Gästen des Gasthauses abwenden, und würde so nur wenigen Leuten in der Erinnerung bleiben. Doch setzte er sich nicht direkt mittig hin, sondern etwas an der Seite, um nicht allzu auffällig zu wirken, sollte er dennoch einmal den Kopf heben wollen, um eine Person genauer zu mustern.
In den nächsten Stunden erfuhr er vom Verhältnis des Morgan Hammermeister, einem schwarzhaarigen, braungebrannten Menschen, dessen Akzent darauf hindeutete, dass es ihn aus Westfall hierher verschlagen hatte. „Man, ey.. die hat so einen Arsch, da kannste n Bierglas draufstellen, und s fällt nich runter, eh?“ Grinsend waren die Worte zu einem weiteren Menschen gesprochen worden, im Alter ungefähr 10 Jahre jünger, der kicherte wie ein Schuljunge. „Ich sags euch.. Evi Allenstein hats drauf, da kommt nich mal die Rote Spinne hin.“, grölte der glückliche Ehebrecher gerade, nicht bemerkend, dass die Gastwirtin, Marcella Blüher, soweit Dairean sich erinnerte, sich gerade zu ihrer Tochter hinab beugte, und mit ihr tuschelte, dabei auf Morgan deutend. Er unterdrückte ein Grinsen. Vermutlich wäre Morgan am nächsten Tage nur noch ein halber Mann, von der Strohwitwe zunichte gemacht. Oder die genannte Evi hatte etwas dagegen mit der grössten Bordellmutter Sturmwinds in einem Zuge genannt zu werden.
Er hatte von den Plänen der Gebrüder Flint und Gramsul Eisenbart gehört, die darüber sprachen, am nächsten Tage in die Sturmgipfel vorzudringen, auf der Suche nach Schätzen. „Ich sags dir, Flint, wir müssen da unbedingt hin. Die Forscherliga bezahlt kräftig Kohle und Met für so Schätze, die da zu Haufen rumliegen..“ Gramsul, der Ältere von beiden, dessen Bart soviel von seinem Gesicht bedeckte, dass man eigentlich nur noch die Nase aus dem krausen, rostroten Gewirre hinausschauen sah, schien der Wagemutigere von beiden zu sein. Flint putzte die meiste Zeit seine – wie könnte es anders sein – Schrottflinte, ein Kunstwerk zwergischer Herkunft, welchem man schon von weitem ansah, welchen Höllenlärm es machte, wenn man es betätigte, und brummelte nur ungehalten in seinen etwas weniger wuchernden, aber dennoch stattlichen und mit Zöpfen durchflochtenen Bart. Fast wäre ein Bierhumpen heruntergefallen, als Gramsul eine riesige Karte auf dem Tisch ausbreitete, und weiter schwafelte. Die Gnomische Bedienstete, die auf den Namen Inzi hörte, summte irgendwelche gnomischen Lieder, während sie die tische im oberen Stockwerk putzte, wo sie mittlerweile angekommen war. Dairean schien es, als wäre die Arbeit in einem Gasthaus endlos. Das kleine Geschöpf war auch schon um ihn herumscharwenzelt, und hatte mit einem Besen den gröbsten Dreck entfernt, und dabei der Bedienung hinter der Theke, einem gewissen Steven, immer wieder hübsche Blicke zugeworfen. Oder hatte sie nur begierig auf das Monokel gestarrt, welches der Mensch an seinem Hüftgurt befestigt hatte?
In der einen Ecke sass eine Lichtpriesterin, und sprach ununterbrochen Gebete, oder übte eine Ansprache. Auf jeden Fall klang das Ganze sehr gebetsmühlenartig zu ihm hin, wie sie das Licht lobte und pries, die Hände gefaltet, vor sich ein Pergament und ein Tintenfass inklusive Feder.
Dairean seufzte. Er hatte sogar die eine männliche Wache gehört, die immer wieder von einer Person namens Leireth anfing zu schwafeln, und höchst offensichtlich die Elfe, die neben ihm Wache stand, in den Wahnsinn trieb. Die Seufzer waren bis hierher zu hören. Diese Leireth musste eine wahre Heilige sein, so wie sie geschildert wurde.
Er hatte auch erfahren, dass die Truppenbewegungen im Norden sich vor allem auf den Aufbau des Turniers, der neusten Idee Fordrings, konzentrierten. Offenbar waren Befehle vom kürzlich zurückgekehrten Varian Wrynn nach Dalaran und in die Aussenposten gedrungen, man habe das Turnier unverzüglich und mit voller Kraft zu unterstützen. Ein etwas untersetzter, aber dennoch gut trainierter Mensch, der auf den Namen Simeon hörte, fluchte je mehr Alkohol seinen Buschigen Schnauzbart passiert hatte. Er war offenbar für eine Weile vom Dienst suspendiert worden, weil er den Alkohol zu sehr liebte, und dafür erwischt worden war.
Gerade herrschte im Gasthaus eine Aura der Stille. Es ging auf den Abend zu. Und noch immer hatte er nichts erfahren. Das alles waren Kinkerlitzchen, Vergnügungen für den Nachmittag, aber keine Ergebnisse. Weit und breit niemand, der sich die Zunge lockern liess. Er fluchte leise. Sein Auftraggeber wurde ungeduldig. Die Sonnenhäscher wurden ungeduldig.
Er sass hier nun schon den fünften Nachmittag in Folge, und mittlerweile betrachtete er das Ganze als grossen Unsinn.
Seufzend zählte er zwei Silbermünzen auf den Tisch, beide mit dem Bildnis des Ansirem Runenweber, dem Vorgänger Rhonins. Es war ein grosszügiges Trinkgeld dabei, dafür, dass das Bier wie Drachenfalkenpisse geschmeckt hatte.
Gerade als er aufstehen wollte, bemerkte er, dass offenbar Schichtwechsel bei den Wachen vor dem Gasthaus war. Pünktlich, so dass man sich eine gnomische Uhr danach richten könnte. Die eine Elfe betrat zusammen mit der männlichen, in Leireth verliebten Wache das Gasthaus, löste den imposanten, samtenen Umhang, und schmiss sich auf einen Stuhl, seufzte. „Ich schwör dir, Verian, ich dreh durch, wenn das so weitergeht. Soll das denn alle sein, immer nur dieses Gasthaus voller besoffenen und grölenden Taugenichtsen zu besuchen?“ Der angesprochene mit Name Verian zuckte nur mit den Schultern, und spähte zum Eingang. „Himmel. Sie wird sicher nicht herkommen...“, sagte die Elfe erneut, und strich sich durch das bis zum Ohr reichendende sonnengelbe Haar. Verian wurde leicht rot, brummelte ein „Hm... hm...“, und schaute plötzlich sehr interessiert seine Hände an. Die Elfe seufzte, und rief in Gemeinsprache nach etwas zu trinken. Die kleine Gnomin tippelte sofort mit zwei für ihre Grösse fast riesig anmutenden Gläsern zu den beiden Wachen ausser Dienst. „Danke Inzi“, sagte die Elfe, und lächelte die Gnomin an. „Bitte, Ylaria, es ist der beste Mondbeerensaft, direkt von den Nachtelfen gekl.. ich meine gekauft.“ Das Kichern des kleinen Geschöpfes klang perlenrein, und wie von einem kleinen Glöckchen. Ylaria schmunzelte, schob ihr eine Münze zu, und trank das Glas in einem Zug.
Dairean wandte den Blick nicht von ihr ab. Ylaria, wie die Elfe offensichtlich hiess, war eine schöne Frau, der die Stoffkleidung der Magierwachen des Silberbunds nur zu gut stand. Sie mochte um die 150 Jahre zählen, doch genau konnte man das bei den Kindern der Sonne nie genau sagen. Kinder der Sonne.. Er korrigierte sich. Die Augen der Elfe vor ihm leuchteten in einem strahlenden Blau, klar wie der Herbsthimmel, wenn er von Wolken befreit ist. Klar wie das Meer an der Küste des Immersangwalds. Klar wie die Springbrunnen auf dem Königlichen Markt Silbermonds. Dairean schüttelte den Kopf, und fluchte innerlich, dass er sich hatte ablenken lassen – und wie zu erwarten die einzigen interessanten Gesprächsfetzen nur halb aufgeschnappt. Er klinkte sich wieder ins Gespräch ein, und bekam gerade noch die Worte des Elfens namens Verian mit, der zu Ylaria sprach, offenbar besänftigend. „..weiss, wir können nicht wissen, ob sie uns auswählt, aber wir tun unsere Pflicht doch. Es wäre eine Abwechslung.. Sie hat von Arkanist Tyballin…“ „Du weisst doch nicht einmal, ob sie diesen Auftrag..“ „Unterbrich mich doch nicht, Ylaria. Arkanist Tyballin hat ihr den Auftrag gegeben, dem Gerücht nachzugehen. Sie wird sicher nicht allein losziehen.“ „Denkst du nicht Braedin ist für den Auftrag geeigneter?“ „Braedin ist doch für die Kämpfe um Tausendwinter verantwortlich. So schnell werden sie ihn da nicht abziehen, zumal es mittlerweile fast als Strafe angesehen wird, diesen Posten zu erledigen. Die Horde ist ziemlich angriffslustig, wenn es um die Ressourcen..“ Erneut wurde der Elf unterbrochen. „Langweil mich nicht mit diesem Geschwätz.. Ressourcenblabla.. Hrmpf..“ Sie schnappte nach Verians Glas, und trank es ebenso leer. „Wie dem auch sei. Braedin macht die stabilsten Portale, den werden sie sicher nicht schicken, um einem Gerücht nachzujagen.“ Verian schmunzelte. „Gerücht hin oder her.. Wenn es wahr ist, was man sich sagt, wird das eine Wende im Kampf darstellen.“ „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es wahr ist. Die Zwillingsklinge.. Lachhaft.“ Ylaria zuckte mit den Schultern. „Ich weiss es nicht. Aber lass uns hier nicht weiter darüber reden. Imenia wird uns schon unterrichten, wenn es weiter von Belang ist.“
Daireans Mundwinkel hob sich ein wenig, während er so tat, als betrachtete er interessiert den Barmann Steven beim Auswischen der Gläser mit einem sehr schmuddeligen Lappen. Konnte das die Spur sein, die er suchte? Er hoffte es. Es lohnte sich ihr nachzugehen, auch wenn es sein konnte, dass es schlichtweg dasselbe Gerücht war, welches auch die Sonnenhäscher erreicht hatte.
Die Zwillingsklinge, die Schwesterklinge. Quel´delar.

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