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Unerwünschte Gefühle

von Snuggle
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Access Time Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
21.11.2010
29.11.2018
25
111.651
12
Alle Kapitel
202 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
21.11.2010 2.964
 
also mir ist aufgefallen, dass der prolog nicht sooo gut angekommen ist. es ist euch wahrscheinlich etwas zu schnell gegangen. Aber in diesem kapitel werdet ihr erfahren warum ich es so geschrieben habe. Wenn ich etwas schreibe bin ich mir immer bewusst darüber was und wie ich schreibe. und hier ist das nicht anders ;)
trotzdem danke für eure reviews :)

@Babsy17: Danke :) In meiner Story ist es für ihn eher untypisch. du wirst aber gleich erfahren warum ;)
@ChaosQueen94: Danke :D wer möchte das nicht? xD ich habe mich extra beeilt^^
@ashley95: danke :) freut mich, dass du wieder mit an Bord bist^^ warum marons gefühle unerwünscht sind oder eher werden erfährst du jetzt. und damit nimmt das chaos seinen lauf ;) ich hab mich ganz doll beeilt
@xoxoDramaQueen: Es kommt auf jeden Fall noch mehr


Ich wünsche euch viel Vergnügen :P

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Grummelnd drehte sich Maron um. Ihr Kopf schmerzte tierisch, ihr tat alles weh und sie hatte keine große Lust ihre Augen zu öffnen. Widerwillig schlug sie sie dennoch auf, musste sie anschließend wieder schließen, weil das Licht zu hell war. Murrend zog sie die weiße Bettdecke über ihren Kopf und kuschelte sich wieder an die Person neben ihr.
Erschrocken fuhr sie hoch, bereute es aber wieder, weil ihr Kopf nur noch mehr weh tat.
Mit großen Augen schaute sie geschockt auf den Mann, der neben ihr lag. Er hatte kurze, blaue Haare. Seine Augen waren geschlossen.
die 24- Jährige an sich hinunter sah, musste sie feststellen, dass sie nichts mehr trug. Warum war sie nackt? Vorsichtig hob sie Bettdecke kurz an. Und warum in aller Welt war er auch nackt? Sie hatten doch wohl nicht…? Oder doch?
Leise stand sie auf, wickelte die Decke um ihren Körper und machte sich auf die Suche nach ihrer Handtasche. Immer wieder traf sie auf diverse Kleidungsstücke, die entweder von ihr oder diesem Mann stammten. Irgendwie hatte sie einen totalen Filmriss und konnte sich nicht an seinen Namen erinnern.
Im Flur fand sie ihre Tasche, aus der sie schnell ihr Handy zog und in das nächst beste Zimmer verschwand. Schnell stellte sie fest, dass sie sich wahrscheinlich im Bad befand. Hektisch wählte sie eine Nummer und wartete bis auf der anderen Seite abgenommen wurde.
„Hallo?“ meldete sich eine verschlafene Rinako am anderen Ende der Leitung.
„Rinako! Ich bin’s.“
„Maron? Verdammt, wo bist du? Ich hab mir totale Sorgen gemacht als du mit diesem Kerl verschwunden bist.“
„Tut mir leid. Aber ich habe einen totalen Filmriss.“
„Wo bist du?“
„Ganz ehrlich? Ich hab keine Ahnung.“
Kurzes Schweigen herrschte am anderen Ende der Leitung.
„Hör zu, sprich mit ihm und dann kommst du sofort wieder nach Hause.“
„Mach ich. Mach’s gut.“
„Pass’ auf dich auf.“
Und damit war das Gespräch beendet.
Rasch warf Maron einen Blick in den Spiegel. Ihre Haare waren zerzaust, ihr Make-up war verschmiert und sie hatte leichte Augenringe. Mit Mühe und Not versuchte sie diese Spuren zu beseitigen, die nur bestätigten, dass sie in der letzten Nacht mit einem wildfremden Mann geschlafen hatte, den sie eigentlich überhaupt nicht kannte. Was wusste sie schon? Sie hatte ja sogar seinen Namen vergessen!
Aber eigentlich war sie selbst schuld. Warum hatte sie sich auch auf diese blöde Wette einlassen können, die sie letztendlich ihre Unschuld gekostet hatte? Aber zu ändern war es auch nicht.
Leise öffnete die ehemalige Studentin die Badezimmertür und trat hinaus in den Flur. Rasch ließ sie ihr Handy wieder in ihrer Handtasche verschwinden und machte sich wieder auf den Weg in das Schlafzimmer.
Doch anders als erwartet traf sie den jungen Mann nicht an. Doch schon im nächsten Moment kam ihr der Geruch von Kaffee entgegen, dem sie folgte. In der kleinen, offenen Küche fand sie Chiaki letztendlich.
Er saß an dem kleinen Küchentisch und hatte eine dampfende Tasse Kaffee vor sich stehen. Während er ab und an wieder  einen Schluck davon trank massierte er seine Schläfen. Die Augen hatte er währenddessen zugekniffen.
Als er Maron erblickte sah er sie mit seinen haselnussbraunen Augen an. Als er ihre zersausten Haare sah und die Bettdecke, mit der sie noch immer bekleidet war.
„Guten Morgen.“ sprach er mit rauchiger Stimme.
„Guten Morgen.“ Antwortete Maron schüchtern.
„Kaffee?“
„Gern.“
Eine ganze Zeit lang herrschte Schweigen zwischen den beiden. Niemand wusste etwas in dieser Situation zu sagen. Sie hatten miteinander geschlafen, so viel stand fest. Aber sie wussten nichts voneinander. Maron war inzwischen wieder Chiaki’s eingefallen aber mehr auch nicht. Sie wusste weder wo er wohnte, noch ob er Familie hatte oder alleine lebte.
„Ka-Kann ich deine Dusche benutzen?“ fragte die junge Frau deutlich unsicher. Es war ihr etwas unangenehm ihn das zu fragen aber ungeduscht wollte sie nicht aus dem Haus.
„Klar. Wo das Bad ist hast du ja schon raus gefunden.“ Antwortete Chiaki und konnte nicht anders als zu grinsen. Er hatte ihr Telefonat vorhin mitbekommen trotz, dass sie genau das hatte verhindern wollen.
Mit roten Wangen machte sich Maron auf in Richtung Bad ohne sich noch mal umzudrehen oder gar ein Wort zu sagen.

Eine halbe Stunde später verließ sie den gefliesten Raum frisch geduscht und mit geföhntem Haar, das wieder seidig um ihre Schultern fiel.
Sie trug wieder das Kleid von gestern, da sie natürlich nicht Neues in ihrer Tasche hatte. Immerhin war es nicht geplant gewesen, dass sie mit Chiaki nach Hause gehen und dann auch noch mit ihm schlafen würde. Die High-Heels hatte sie noch nicht angezogen. Sie hatten ihre Füße gestern genug gequält. Sie hatte nicht vor sie wieder anzuziehen, lieber ging sie barfuß nach Hause.
Im Flur wartete Chiaki bereits auf sie. Locker lehnte er an der weißen Wand und musterte sie von oben bis oben. Sie war wirklich hübsch musste er sagen.
Seufzend fuhr sich Maron kurz durch ihre Haare. „Hör zu, das mit der letzten Nacht war eine einmalige Sache und wird nicht mehr vorkommen, okay?“
„Aber natürlich“, man konnte deutlich die Belustigung in seiner Stimme hören “, kann schließlich jedem passieren, dass er mal einfach so mit einer fremden und durchaus attraktiven Person in die Kiste springt.“ Das Grinsen in seinem Gesicht wurde noch breiter als auch Maron über die Antwort des jungen Mannes lachen musste.
„Möchtest du frühstücken?“
„Tut mir leid aber ich muss dann auch langsam gehen. Tschüß!“
Gerade als sie die Tür öffnen und gehen wollte wurde sie noch einmal von dem jungen Mann aufgehalten. „Warte, Maron.“
„Was ist denn?“ Erstaunt sah sie Chiaki an als er in schnellen Schritten auf sie zukam und ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchte.
„Kann ich dich anrufen, wenn ich wieder zu Hause bin?“
„K-Klar.“ Schnell nahm sie einen Zettel und einen Kuli aus ihrer Tasche und schrieb ihre Handynummer auf. Warum sie ihm ohne zu zögern ihre Nummer gab wusste sie selbst nicht aber sie wusste, dass sie ihn sehr sympathisch und anziehend fand. Mit einem Lächeln gab sie Chiaki den Zettel und verließ anschließend das Hotel.

Chiaki lief nervös im Schlafzimmer umher. Seufzend fuhr er sich durch seine kurzen Haare. Er konnte einfach nicht glauben was er getan hatte. Augenblicklich plagte ihn das schlechte Gewissen. Warum hatte er es nicht einfach bei einem One-Night-Stand belassen? Warum musste er sie zum Abschied noch küssen und sie nach ihrer Nummer fragen? Und selbst wenn er sie näher kennen lernen wollte. Eins war klar: Keiner dürfte jemals etwas davon erfahren.

Erleichtert fiel Sakura Maron um den Hals, als diese endlich die Wohnungstür öffnete.
„Bin ich froh!“
„Schon gut. Mir geht’s gut, kein Grund zur Sorge.“
„Kein Grund zur Sorge? Du warst die ganze Nacht nicht zu Hause und ich hatte keine Ahnung wo du warst!“ sie war mehr als aufgebracht, was man deutlich hören konnte.
„Tut mir leid, aber da war dieser Mann in der Bar und wir haben geflirtet, getrunken und…“
„Und was? Sag’ mir jetzt nicht dass ihr… oh mein Gott! Habt ihr?“
„I-Ich glaube schon.“ Gab die Absolventin kleinlaut von sich.
„Maron! Du bist noch nie mit einem Mann einfach so in die Kiste gesprungen! Du bist überhaupt noch nie mit einem im Bett gewesen! Da-Das glaub ich jetzt nicht.“
"Was glaubst du nicht?"
Hörte man eine Stimme aus dem Wohnzimmer. Maron erkannte sofort, dass es Fujita war. Sie wollte ihn schon begrüßen als Sakura sie davon abhielt.
„Maron hat mit einem wildfremden Kerl geschlafen!“
„Was? Und? Wie sah er aus?“
„Fujita!“ riefen Maron und Sakura vorwurfsvoll.
„Schon gut.“ Beschwichtigend hob er beide Hände bevor er wieder ins Wohnzimmer verschwand.
Kurz fuhr sich Sakura durch die Haare.
„Hör zu, ich bin mit Hayato verabredet. Ich bin spätestens in ein paar Stunden zurück. Mach’s gut!“ Damit verließ sie die Wohnung und machte sich auf den Weg zu ihrem Freund.
Ohne ihr nachzusehen drehte sich die 24jährige um und machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo Fujita auf sie wartete.
Gespannt sah der Student sie an.
„Lass uns Koffer packen.“

Während sie alles für Maron’s Umzug vorbereiteten verloren sie nicht ein Wort darüber, was Maron in der letzten Nacht getan hatte. Trotz seiner Neugier verstand Fujita, dass sie nicht darüber reden wollte. Immerhin war es ihr erstes Mal gewesen und Maron konnte sich noch nicht mal ganz daran erinnern. Aber dafür war sie relativ gut gelaunt. Oder täuschte sie das nur vor?

Circa zwei Stunden später war Sakura mit guter Laune zurück. Das war sie immer, wenn sie sich mit ihrem Freund traf. Die beiden waren schon über ein halbes Jahr zusammen. Kennen gelernt hatten sie sich in der kleinen Bar, in der Maron Chiaki getroffen hatte.
In der Zeit hatte Maron viel über die letzte Nacht nachgedacht. Und sie hatte einen Beschluss gefasst. Wenn er sich bei ihr melden würde, wäre sie gerne bereit ihn ein bisschen näher kennen zu lernen. Und wenn nicht, dann würde sie es dabei belassen. Immerhin waren hier keine tiefen Gefühle oder so was im Spiel. Sie hatten sich kennen gelernt und hatten total betrunken eine Nacht miteinander verbracht. Mehr war einfach nicht gewesen.

„Maron. Ich hab noch ein paar von deinen CDs bei mir gefunden.“
„Danke, Sakura.“
Es war bereits Abend und Maron’s Zimmer ausgeräumt und ihre Koffer gepackt. Der Flug zurück nach Momokuri würde morgen schon früh morgens abfliegen und so hatten sie bereits am Sonntag alles gepackt und vorbereitet haben. Maron war Fujita und Sakura sehr dankbar für ihre Hilfe. Ohne sie wäre sie noch lange nicht fertig. In den vier Jahren an der Universität hatte sich einiges angesammelt und Maron war es deutlich schwer gefallen sich von dem ganzen Krimskrams zu trennen.
Während dem Packen hatten sie einiges ausgegraben, das alte Erinnerungen wieder hochkommen ließ. Bilder, Videos und Ähnliches. Diese Sachen hatte Maron einfach nicht entsorgen können. Kurzerhand hatte sie alles irgendwo anders in der Wohnung verstaut.

Fujita, Sakura und Maron saßen zu dritt auf der Couch und tranken Eistee. In der Wohnung war er schwül, wegen dem  Sommerwetter, das draußen herrschte und so war Eistee eine angenehme Erfrischung nach dem anstrengenden Zusammenpacken.
Sakura würde noch heute Abend von ihren Eltern abgeholt werden damit sie ihren Flug nach Spanien erwischen würden. Sakura freute sich schon riesig auf den Urlaub. Strand, Palmen, Sonnen, Cocktails, heiße Jungs. Hörte sich doch echt verlockend an. Allerdings hieß es auch, dass sie sich noch heute von Maron verabschieden müsste. Die Studentin konnte sich jetzt schon denken, dass es ein tränenreicher Abschied werden würde. Immerhin hatten sie ganze zwei Jahre zusammen gewohnt und, dass diese Zeit jetzt beendet war, daran wollten beide Mädchen nicht denken.
Das Klingeln der Haustür riss sie aus ihren Gedanken. Das waren sicher ihre Eltern. Schnell warf sie einen bedauernden Blick zu Maron bevor sie die Haustür öffnete und ihre Eltern stürmisch begrüßte. Seit drei Monaten hatten sie sich nicht gesehen und dementsprechend froh waren sie darüber sich endlich wieder in den Armen liegen zu können.
Als sie sich wieder trennten drehte sich Sakura augenblicklich um und schaute Maron traurig an. Ohne zu zögern umarmten sie sich stürmisch bis dann doch die Tränen aus ihren Augen liefen. Es dauerte nicht lange und lautes Schluchzen war zu vernehmen. Sie hatten eine wunderschöne Zeit zusammen verbracht und würden auch weiterhin in Kontakt bleiben. Doch oft sehen würden sie sich trotzdem nicht. Sakura brauchte jeden Yen für ihr Studium und Maron brauchte jetzt erstmal einen Job, bei dem sie genug Geld verdiente um über die Runden zu kommen. Mal eben nach Tokio zu fliegen war nicht drin.
Lange brauchten die beiden Frauen um sich voneinander zu trennen. Doch mit Mühe und Not hatten Sakura’s Eltern ihre Tochter doch noch in das Auto bekommen und befanden sich auf dem Weg nach Kyoto.

Ungefähr eine Stunde später legten sich Maron und Fujita schlafen. Der Student übernachtete für heute ebenfalls in der kleinen Studentenwohnung um Maron morgen früh zum Flughafen zu begleiten.

Mühsam quälte sich Maron von der Couch, auf der sie heute Nacht geschlafen hatte, da ihr Bett bereits abgebaut wurde. In den nächsten Tagen würden auch ihre Möbel per Flugzeug nach Momokuri gebracht werden. Gleich heute Morgen bevor Maron die Wohnung verlassen würde kamen die Möbelpacker und würden die Möbel in einen kleinen LKW packen und zum Flughafen fahren.
Mit kleinen Augen begab sie sich ins Bad und duschte, bevor sie sich erstmal in die Küche begab um zu frühstücken. Wie nicht anders zu erwarten war, wartete Fujita bereits gut gelaunt auf sie. Er trug diesmal ein pinkes Hemd und eine graue Stoffhose. Dazu schwarze Lackschuhe und seine gewohnte Franzosenkappe. Maron hatte ihren besten Freund noch nie schlechtgelaunt. Es sei denn ein Date verlief nicht so, wie er es sich gewünscht hätte. Als Mann mit homosexueller Neigung hatte er es nicht sonderlich leicht und deswegen nahm Fujita jede Chance wahr Männer kennen zu lernen. Der Richtig war leider nicht dabei gewesen. Maron tat ihr bester Freund ein bisschen leid aber sie war sich sicher, dass bald jemand für ihn dabei sein würde. Aber mit oder ohne Freund, sie mochte ihn wie er war.

Einige Stunden dauerte der Flug nach Momokuri. Maron hatte währenddessen entweder geschlafen, gelesen oder einfach nur aus dem Fenster gestarrt und nachgedacht. Der Abschied von Fujita war ihr noch schwerer gefallen. Doch sie würden sich schreiben und telefonieren. Bei Gelegenheit würden sie sich besuchen aber auch hier gab es das Problem des Geldes.
Es war kurz nach elf Uhr als das Flugzeug landete. Lächelnd und doch nervös stieg sie aus. Sie war seit sechs Jahren nicht mehr in ihrer Geburtsstadt gewesen. Mit 18 hatte sie Momokuri den Rücken gekehrt und war nach Tokio gezogen, wo sie zwei Jahre später ihr Studium begonnen hatte.

Als Maron in der Innenstadt ankam sah sie sich erst einmal um. Es hatte sich wenig verändert. Es waren ein paar Häuser gebaut oder abgerissen worden oder ein paar Läden waren geschlossen worden aber ansonsten war alles geblieben, wie Maron es in Erinnerung hatte. Das Meer war noch genau so schön wie damals. Als Kind war sie oft am Strand gewesen und hatte der Sonne zugesehen, wie sie langsam am Horizont verschwand und letzte, warme Strahlen in den Himmel warf. Besonders nach der Trennung ihrer Eltern hatte ihr der Sonnenuntergang einen besonderen Trost gegeben.

„Maron? Maron Kusakabe?“ Ertönte eine weibliche Stimme hinter ihr? Etwas erschrocken drehte sich die junge Frau um.
„Ja?“
„Erkennst du mich nicht? Ich bin’s, Miyako!“
„Miyako? Doch nicht etwa Miyako Todaiji?“
„Doch genau die!“
„Oh, Wow! Wir haben uns ja ewig nicht gesehen!“
„Seit sechs Jahren um genau zu sein. Wollen wir uns nicht in ein Cafe setzen?“
„Oh, natürlich.“
Lachend hakte sich Maron bei Miyako ein. Die beiden waren früher die besten Freundinnen gewesen. Als Maron aber nach Tokio ging brach der Kontakt leider ab. Warum wusste wohl keiner von beiden.
In dem kleinen Cafe angekommen setzen sie sich in eine kleine Sitzecke. Maron stellte ihren Rollkoffer neben sich ab und setzte sich auf die eine Seite des Tisches.
„Erzähl’, wie geht’s dir? Was hast du in den letzten Jahren gemacht?“ begann Miyako das Gespräch erneut.
„Ich kann mich nicht beschweren. Ich war die letzten Jahre in Tokio gewesen und habe Psychologie und soziale Arbeit studiert und bin erst seit einer Stunde wieder hier. Was hast du so getrieben?“
„Wow, wirklich beeindruckend. Ich bin nach der Schule hier in Momokuri geblieben und bin Polizistin geworden. Und nächstes Jahr werde ich heiraten.“
„Herzlichen Glückwunsch! Und wer ist der Glückliche?“
„Was hältst du davon, wenn ich ihn dir heute Abend vorstelle? Du könntest zu mir nach Hause gekommen und wir machen uns einen netten Abend zu dritt… viert.“
„Oh. Oh nein. Ich… ich habe keinen Freund. Aber ich komme sehr gerne vorbei. Wohnst du immer noch im Orleans?“
„Ja. Seit 24 Jahren.“
„Was für ein Zufall. Ich bin auch gerade dort eingezogen.“
Die beiden Frauen redeten noch eine ganze Weile über Gott und die Welt bevor sie sich gemeinsam zu ihrem Wohnblock machten, wo ab jetzt auch Maron leben würde.

Nachdem sich Maron ihre neue Wohnung angesehen hatte packte Maron ihre Sachen aus, die sie vorerst in einem kleinen Regal unterbrachte, das sich bereits an der Wand befand. Schnell zog sie sich frische Sachen an und schon war es Zeit zu Miyako zu gehen.
Kurz richtete sich die Absolventin die Klamotten, bevor sie an Miyako’s Tür.
Als sich die Tür öffnete dachte Maron sie würde der Schlag treffen. Vor ihr stand Chiaki! Geschockt starrte er die junge Frau an. Er wollte gerade etwas sagen als er von Miyako unterbrochen wurde, die sich neben ihn in den Türrahmen stellte.
„Maron! Schön, dass du da bist! Darf ich dir meinen Verlobten vorstellen: Das ist Chiaki Nagoya!“


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Ich hoffe das kapitel hat euch besser gefallen :D
ich war zuerst mit dem Anfang nicht zufrieden und habe ihn grundlegend verändert :P ich hoffe ihr seid zufrieden mit meiner Arbeit :P

bitte lasst mir reviews da ;)

hab euch lieb

♥eure Snuggle♥
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