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Unerwünschte Gefühle

von Snuggle
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
Access Time Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
21.11.2010
29.11.2018
25
111.651
10
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Dieses Kapitel
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21.11.2010 2.113
 
hier bin ich mit meiner neuen Story :D
Ich hoffe sie gefällt euch wieder so gut wie meine letzte^^
also... ich will jetzt nicht lange um den heißen Brei reden und wünsche euch viel Spaß mit dem Prolog:


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„…Mit dem Abschluss ihres Studiums haben sie einen wichtigen Lebensabschnitt gemeistert, der ihnen den Weg in ihre Zukunft pflastern wird. Ich hoffe, dass sie ihre Erfahrungen, die sie hier sammeln durften und ihr Wissen sinnvoll einsetzen und ein gutes Leben aufbauen werden. Hiermit wünsche ich unseren diesjährigen Absolventen alles Gute.“
Jubelnd standen alle ehemaligen Studenten auf und warfen ihre Mützen in die Luft. Eine dieser Absolventen hieß Maron Kusakabe. Sechs Semester lang hatte sie Psychologie und soziale Arbeit studiert.
In ein paar Tagen würde sie aus ihrer Studentenwohnung ausziehen, die sie zusammen mit einer ihrer Freundinnen Sakura bezog. Sie studierte Jura und Medizin und hatte noch einige Semester vor sich. Maron würde sie vermissen. Die 24 Jährige Maron hatte immer wieder gesagt, dass Jura nicht zu ihr passte. Sie war viel zu schrill, laut und auffallend für dieses Fach.
Demnächst würde Maron wieder in ihre Geburtsstadt Momokuri ziehen, wo sie 18 Jahre lang gelebt hatte. Für das Studium war sie dann nach Tokio gezogen, wo sie an einer der besten Universitäten Japans angenommen wurde. Doch sie musste zugeben, dass sie all das hier sehr vermissen würde. Vor allem die Freunde, die sie hier kennen gelernt hatte. Jeder von ihnen würde jetzt in eine andere Stadt ziehen um zu arbeiten.  

„Komm schon Maron! Die Party geht gleich los!“ wurde sie von ihren kreischenden Freundinnen aus ihren Gedanken gerissen.
„Ich komme gleich nach.“ Antwortete Maron bevor sie sich umdrehte und noch mal auf die Universität zusteuerte.

Es war Samstag und so waren alle Gänge ruhig. Alles was zu hören war, waren Maron’s High-Heels, die sie sich extra für die Party gekauft hatte.
Der Boden und die Wände der Universität waren aus rötlichem Marmor. Die Decken dagegen waren kunstvoll gestaltet so wie man es aus mittelalterlichen Kirchen kennt.
Ein letztes Mal ging die Absolventin durch die Gänge, die sie drei Jahre lang durchschritten hatte. Jede kleinste Erinnerung kam in ihr hoch.
Die ganze Zeit über hatte sie sich gefreut endlich ihr Studium zu beenden und nicht mehr lernen zu müssen. Und jetzt, wo sie endlich hatte was sie wollte wünschte sie sich die Zeit zurückdrehen oder zumindest verlängern zu können. Man konnte es nun mal nicht jedem Recht machen.
Man lebt und die Zeit läuft. Mehr ist es eigentlich nicht.

„Maron!“ hörte sie auf einmal eine Stimme nach ihr rufen. Als sie sich umdrehte entdeckte sie Fujita, ihren besten Freund. Er studierte Kunst und Schauspiel im zweiten Semester und hatte wie immer ein eng anliegendes Hemd und eine enge Hose an. Die Franzosenkappe, die er auf seinem Kopf trug, war genau wie sein Hemd rosa.
Maron hatte schon länger vermutet, dass er homosexuell war. Vor einem Jahr hatte er dann endlich dazu gestanden und gesagt, dass er schwul sei. Maron hatte rein gar nichts dagegen. Sie mochte ihn wie er war.
„Ich wollte mich noch mal verabschieden, bevor du wegziehst.“ Sprach er mit seiner Stimme, die einen deutlich femininen Touch hatte.
„Echt lieb von dir Fujita“, dabei umarmte sie ihn “, aber ich ziehe erst in zwei Tagen weg und ich wäre sowieso noch mal zu dir gekommen.
„Dann wünsche ich dir eben viel Spaß auf der Party später.“
Maron musste kurz kichern. Sie wusste, dass ihr bester Freund nur zu gerne mit auf die Party kommen würde um Männer kennen zu lernen. Da er aber noch Student war und sein Studium erst in einem Jahr abschließen würde, durfte er nicht mitkommen. Aber jetzt waren erstmal Semesterferien und er würde zu seinen Eltern nach Shizuoka fahren. Allerdings blieb er extra ein paar Tage länger, weil er Maron versprochen beim Koffer packen zu helfen. Die 24- Jährige hatte schon begonnen ein bisschen auszumisten. In vier Jahren hatte sich viel angesammelt und es musste noch sortiert werden, was ihr gehörte und was Sakura. Wenn es nach Sakura ging würde Maron gar nicht ausziehen. Das bedeutete nämlich, dass sie eine neue Mitbewohnerin bekam und nicht wusste ob sie sich mit ihr verstehen würde. Sakura war 22 Jahre alt und würde über die Eltern, die in Kyoto lebten, Urlaub in Spanien machen.
Ein bisschen neidisch war Maron schon. Ihre Eltern würden zu Hause nicht auf sie warten. Ihre Mutter Korron war berühmte Modendesignerin in Paris und ihr Vater Takumi war Architekt in New York.  Korron und Takumi hatten sich scheiden lassen als Maron gerade mal 6 war.  Lange hatten sie sich um das Sorgerecht gestritten. Als dann aber feststand, dass Maron vorerst bei ihrem Vater in Momokuri bleiben, ihre Mutter sie aber jederzeit besuchen dürfe, war sie Nebensache gewesen. Ihre Mutter kam nur selten um sie zu besuchen und ihr Vater hatte viel zu tun wegen seiner Arbeit. Mit 16 Jahren war Maron dann ausgezogen, war aber in Momokuri geblieben. Damit war sie dann komplett abgeschrieben und ihr Vater wanderte nach Amerika aus. Ihre Mutter war schon seit der Scheidung in Frankreich gewesen. Maron’s Studiengebühren hatten sich beide Elternteile geteilt. Das war für Maron kein Grund ihnen dankbar zu sein. Das war ja das Mindeste nachdem sie sie so im Stich gelassen hatten. Doch Maron war deswegen nicht mehr traurig. Sie würde jetzt ihr eigenes Leben aufbauen und irgendwann vielleicht sogar ihre eigene Familie gründen. Und sie würde auf jeden Fall eine bessere Mutter sein, als ihre Mutter es gewesen war.

Als Maron auf die Party kam war es schon sehr voll. Nach und nach kamen ihr bereits ein paar Personen entgegengestolpert, die wohl etwas zu tief ins Glas geschaut hatten. Überall waren Girlanden aufgehängt. Inmitten der Stehtische war eine große Tanzfläche, über der eine große Diskokugel hing. An eine der weißen Wände wurden mit einem Projektor verschiedene Bilder von den ehemaligen Studenten projiziert. Auch Maron war ein paar Mal mit ihren Freunden, ihrer Clique, mit Fujita oder auch mit dem einen oder anderen Professor gezeigt, mit denen sie sich nach dem Unterricht unterhalten hatte.
Manche Studenten hatten öfter versucht die Professoren zu verführen um an bessere Noten zu kommen. Maron fand nicht, dass sie so etwas nötig hatte. Sie hatte noch ein bisschen Zeit ihre Unschuld zu verlieren, sagte sie immer wieder.

Die 24- Jährige wollte sich schon auf den Weg machen und ihre Clique zu suchen, als diese schon urplötzlich hinter ihr stand. Die kleine Mädchengruppe bestand aus Ayaka, Hina, Yui, Aoi und Rinako.
Ayaka hatte Mathematik und Physik studiert, Hina Philosophie und Musik, Yui Mediendesign und Photographie, Aoi Sport und Schulmedizin und Rinako Naturwissenschaften und BWL.  Alle waren wie Maron 24 Jahre alt und alle, bis auf Ayaka und Aoi, würden bald in verschiedene Städte ziehen. Die beiden würden in Tokio bleiben und an der Tokio-High unterrichten. Hina hatte eine Festanstellung in einer kleinen Oper in Beijing, Yui hatte vor eine eigene Werbeagentur in Osaka zu eröffnen und Rinako hatte einen Platz in einem Betrieb in Shima ergattern können. Maron würde jetzt erstmal wieder in ihre Geburtsstadt ziehen und wollte dann weitersehen. Sie hatte während ihres ganzen Studiums von einer eigenen, kleinen Praxis geträumt doch zuerst wollte sie etwas praktische Erfahrung sammeln. Sie hatte sich bei einer Psychologin in Momokuri beworben und wartete schon sehnsüchtig auf die Antwort.

Die Party war in vollem Gange überall feierten und tanzten die Leute. Überall roch es nach Alkohol und Schweiß. Es war schon weit nach Mitternacht als Maron mit ihrer Clique die Location verließ. Sie wollten noch in die kleine Bar an der Ecke gehen um in aller Ruhe noch mal auf ihren Abschluss anstoßen zu können. Alle Sechs hatten schon viel Alkohol getrunken, aber ein Glas ging noch. Immerhin war es wahrscheinlich das letzte Mal, dass sie in dieser Gruppe zusammen Spaß haben würden.
Sie kicherten noch viel als sie die Bar betraten. Dann setzten sie sich an einen der Tische und bestellten sich noch etwas zu Trinken.

Chiaki Nagoya hatte endlich Feierabend. Er war 25 Jahre alt und erfolgreicher Arzt in dem Krankennhaus seines Vaters. Für eine Woche hatte er in einem Krankenhaus in Tokio gearbeitet und würde morgen wieder abreisen. Es war für ihn nichts Neues bis spät in die Nacht arbeiten zu müssen. Aber er gewöhnte sich dran.
Da er zurzeit wahrscheinlich eh nicht schlafen könnte, machte er sich auf den Weg zu einer kleinen Bar. In der Nähe war laute Musik zu hören. Er wusste, dass es die Absolventen waren, die ihren Abschluss feierten. Immerhin war er auch mal Student gewesen.
Als er die Bar betrat, war nicht viel los. An einem Tisch saßen ein paar kichernde Mädchen, an einem anderen ein paar alte Männer mit ihren Bieren und an der Bar saß nur ein älterer Mann und starrte Löcher in die Luft. Also nichts Besonderes.
Seufzend ließ sich Chiaki auf einen Barhocker nieder und bestellte sich etwas zu Trinken.

Die Mädchen waren sofort auf den gut aussehenden Mann aufmerksam geworden, der gerade die Bar betreten hatte. Augenblicklich hörten sie auf zu kichern.
„Wer von uns spricht ihn an?“ fragte Aoi.
„Maron!“ antwortete der Rest wie aus einem Mund.
„Was? Wieso ich?“
„Weil du die einzige von uns bist, die noch keinen Sex hatte.“
„Und ich habe auch nicht vor das zu ändern!“
„Oder hast du Angst?“ versuchte Rinako Maron zu ärgern. Sie wusste wie man sie am besten auf die Palme bringen konnte.
„Ich habe keine Angst!“
„Und warum gehst du nicht zu ihm?“
Das reichte für Maron. Abrupt stand sie auf und ging entschlossen auf den Mann zu. Er hatte kurze, blaue Haare, trug ein weises Hemd durch das man seinen gut gebauten Oberkörper sehen konnte und dunkle Jeans.
Ein paar Schritte hinter ihm blieb sie stehen, richtete noch mal kurz ihr Kleid und ihre langen Haare und ging anschließend in eleganten Schritten auf ihn zu.
Als sie direkt neben ihm stand wandte er ihr seinen Kopf zu.

Chiaki wollte gerade in Gedanken versinken als er jemanden neben sich wahr nahm. Langsam drehte er seinen Kopf in Richtung der Person.
Es war eine junge Frau. Sie hatte lange, braune Haare, die ihr in sanften Locken auf die Schulter fielen. Ihre haselnussbraunen Augen sahen ihn schüchtern an, ihre vollen Lippen waren leicht geöffnet. Langsam ließ er seinen Blick ein wenig nach unten wandern. Sie hatte einen zierlichen Hals, schmale Schultern. Ihre Oberweite war weder zu groß noch zu klein. Perfekt, wie der junge Mann fand. Ihre Beine waren lang, leicht gebräunt und glatt. Die High-Heels, die sie trug machten sie größer, als sie eigentlich war. Doch trotz hoher Absätze war sie noch immer ein ganzes Stück kleiner als er selbst.
„Ähm… ka-kann ich mich zu ihnen setzen?“
„Aber natürlich.“ Antwortete er mit einem charmanten Lächeln und deutete auf den Barhocker neben sich.
„Ich bin übrigens Maron Kusakabe.“
„Chiaki Nagoya. Freut mich.“
Schon wieder dieses charmante Lächeln. Die beiden redeten noch eine ganze Zeit miteinander und die College Absolventin musste zugeben, dass es gar keine so schlechte Idee gewesen war ihn anzusprechen. Er war nett, höflich, charmant gut aussehend. Und noch dazu war er Arzt, wie sie herausgefunden hatte. Also alles was sich eine Frau wünschte. Ab und zu spielte Maron mit einer ihrer Strähnen. Das hatte sie schon oft in Filmen gesehen und Chiaki schien das wirklich auf sie aufmerksam zu machen.
Sie tranken ein alkoholisches Getränk nach dem anderen und beide begannen schon  zu lallen. Irgendwann beugten sich Chiaki vor und küsste Maron’s Lippen. Mit vernebelten Sinnen erwiderte diese den Kuss mit voller Leidenschaft. Ein paar Minuten lang ging das so weiter bevor sie gemeinsam die Bar verließen und die Straße entlang torkelten.

Circa zehn Minuten lang liefen sie lachend durch die Straßen bevor sie das Hotel erreichten, in dem Chiaki für diese Woche wohnte. Mit ein paar Problemen kamen sie aber noch in seinem Hotelzimmer an, wo sie ihren leidenschaftlichen Kuss fortsetzten.
Wild entledigten sie sich ihrer Kleidungsstücke, die achtlos auf dem Boden landeten. Ab und zu mussten sie den Kuss unterbrechen um nach Luft zu schnappen doch keiner dachte daran, sich vollkommen zu lösen. Sie wollten mehr, viel mehr.
Vorsichtig legte er Maron auf das Bett und legte sich auf sie. Genießerisch seufzte Maron als er begann ihren Hals zu verwöhnen und schloss ihre Augen. Immer weiter ging er, verwöhnte jeden Teil ihres Körpers. Noch einmal stöhnte Maron und zog Chiaki zu sich nach oben um ihn zu küssen bevor sie sich ihm völlig hingab.

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Und? wie findet ihr's ?
ich hoffe es gefällt euch :)
eigentlich könnte ich hier schluss machen, happy end, alles super... xD
aber so nett bin ich nicht *muhahahahaha* xD

ich hoffe auf viele, liebe reviews^^

hab euch lieb

eure Snuggle
♥♥♥
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