Suzumiya Haruhi no Taikutsu

von SaSaSnOw
GeschichteHumor / P12
Haruhi Suzumiya Itsuki Koizumi Kyon Mikuru Asahina Yuki Nagato
12.11.2010
15.02.2011
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Es war ein Tag wie jeder andere auch. Ich saß gelangweilt in dem Clubraum und trank eine wunderbare Tasse Tee von Asahina-san während ich mit Koizumi Othello spielte. Asahina-san kochte, in ihrem ihr unglaublich gutstehenden Kleid, welches Haruhi irgendwann einmal anschaffte, neuen Tee und die rätselhafte Yuki saß wie immer in einer Ecke, wo sie ein Buch las. Ich setzte einen Spielstein zwei Felder vor und drehte diesen und den daneben um. So sah ein Tag der SOS-Brigade (diesen Namen habe ich nicht gewählt beschwert euch bei unserer Leiterin) aus. Es fehlte nur Haruhi, die bestimmt jeden Moment mit einer neuen, schrecklichen Idee reinplatzen würde, die mir bestimmt nichts als Stress und Ärger bereiten würde und Nerven kostete. Wofür die SOS-Brigade da ist wusste ich selbst nicht so genau. Es geht um die Suche nach ''Interessantem und Ungewöhnlichem'' so sagte unsere Clubgründerin. Kaum zu glauben, aber der Raum war voll von ungewöhnlichen Personen. Mich mal ausgeschlossen. Die wunderschöne Asahina Mikuru war ein Mädchen aus der Zukunft, Koizumi Itsuki war ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten und Nagato Yuki eine Außerirdische. Ihr müsst mir nicht glauben. Ich bin selbst nicht so wirklich überzeugt davon, aber es ist so wie ich es sage. Diese drei Personen sind alle hier um Haruhi Suzumiya zu überwachen. Oder sie sind hier weil Haruhi es sich so gewünscht hatte. Denn vor vier Jahren wünschte sich Haruhi eine Weltveränderung: Dass übernatürlich Begabte, Zeitreisende und Außerirdische existieren würden. Alles was sie sich wünscht, tritt ein. Das ''Komische'' wie die drei mir erzählten ist, dass ich, ein ganz normaler Mensch, so wichtig für Haruhi bin. Was auch immer das heißen mag. Um ehrlich zu sein will ich es gar nicht wissen. Haruhi Suzumiya ist also eine ''Göttin'', die die Welt verändern kann wie sie es will. Das sollte euch Angst einjagen! Mir jagt es auf jeden Fall Angst ein. Wie erwartet wurde die Tür aufgerissen und das Mädchen mit den kurz geschnittenen, kastanienbraunen Haaren und einem Grinsen bis über beide Ohren stand bewaffnet mit einigen Einkaufstüten im Türrahmen. »Entschuldigt die Verspätung aber ich musste etwas wichtiges erledigen«, trällerte sie und stürmte in den Raum. Was das wohl wichtiges war? Vielleicht hat sie ein neues Mitglied entführt oder schon wieder irgendwelche Kostüme gekauft, die sie und Asahina-san tragen werden, um irgendwelche Werbung für den Club zu verteilen. Ich werde es wohl gleich erfahren.
»Wir werden..«, sie unterbrach. Was sollte das werden? Eine spannende Pause? Wenn ja, ist sie gescheitert.
»Einen neuen Clubraum haben!«, verkündete sie, als hätte sie im Lotto gewonnen. Ich trank einen weiteren Schluck Tee. Koizumi lächelte und fragte, wo dieser Raum denn sein sollte. Haruhi atmete ein.
»Im Raum für Astrologie!«, meinte sie begeistert. Ich verschluckte mich an meinem Tee und hustete. Nach einigem Klopfen auf die Brust fragte ich sie: »Dürfen wir da überhaupt hin?«
»Natürlich! Ich würde doch nie was verbotenes tun!«, entgegnete sie. Wenn sie sich da mal nicht irrt.
»Und wie bist du dazu gekommen? Der Raum gehört dem Klub für Astrologie und wird auch für Unterrichtszeiten verwendet«
»Jetzt nicht mehr«
Hat sie die Lehrer und Klubmitglieder etwa wieder erpresst? So wie sie an den Computer des Computerclubs gekommen ist, trau ich ihr das voll und ganz zu. Sie zeigte immer noch breitgrinsend die silbernen Schlüssel, die offensichtlich für den neuen Clubraum waren. Ich sah verzweifelt zu Yuki und Asahina-san. Sagt doch was dazu! Aber Yuki las einfach still ihr Buch weiter und Asahina-san sah Haruhi ungläubig an. Von Koizumi erwarte ich gar keine Unterstützung, der ist doch sowieso für alles, was Haruhi vorschlägt. Haruhi warf mir die Schlüssel zu.
»Was soll ich damit?«, fragte ich sie.
»Na was wohl? Du wirst den Raum einrichten! Bau alles von hier in den Raum für Astrologie und sorge dafür, dass wir auch Verbindung zum Internet haben! Damit solltest du morgen oder übermorgen fertig sein«, entgegnete sie. Ich seufzte. Wieso war ich immer das Opfer ihrer Ideen? War nicht Koizumi Stellvertretender Chef? Sollte er das doch machen. Er hätte sogar bestimmt nichts dagegen.
Alle verabschiedeten sich nach und nach und gingen aus dem Raum der SOS-Brigade. Ich machte mich an die Arbeit und ging erstmal hoch zu dem neuen Clubraum und schloss ihn auf. Er war mindestens fünfmal so groß wie das alte Zimmer. Es stand auch ein Tisch mit Stühlen dort und ein Waschbecken und Kühlschrank war auch aufzufinden. Genauso wie ein Bücherregal. Ich musste also nur den Computer, die Bücher und den Kleiderständer mit Asahina-sans und Haruhis Kleidern herbringen. Ich verstand wieso Haruhi den Raum mochte. Er war schön, groß und hatte auch eine Terrasse wo sogar ein Teleskop war. Ich ging wieder zu unserem Clubraum und brachte nach und nach die Sachen nach oben. Wie sollte man hier eigentlich Unterricht machen? Ich sah mich weiter um und fand auch eine Tafel, die direkt neben der Tür war, weshalb ich sie nicht sehen konnte. Sitzplätze waren wohl nicht nötig. Ich ging auf die Terrasse. Es war ein schöner Ausblick. Die Sonne ging eben unter. Ich nahm also meine Tasche, schloss den Raum ab und ging nach Hause. Meine Schwester schien schon zu Schafen und ich legte mich auch aufs Ohr. Ich wollte gar nicht an morgen denken.. Welche Clubaktivitäten sie sich wohl ausdenken wird, diese Haruhi! Ich konnte nur hoffen, dass es nicht allzu schlimm wird. Mit diesem letzten Gedanken schlief ich ein.