How it could be.. PAUSIERT

GeschichteMystery / P16
10.11.2010
11.03.2011
26
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Dieses Kapitel
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„Komm schon Stefan, foltere mich. Halte mich gefangen, mache mich blutleer bis mein Körper zu Staub zerfällt. Das wird niemals die Wahrheit ändern. Ich habe deine Liebe niemals erzwungen. Deine Liebe für mich war echt. Genau wie meine.“. Katherines Stimme war leise und beherrscht. Sie war beherrscht, anders als Stefan. Ihre Worte hallten in seinem Kopf wider und wider.  ‚Deine Liebe für mich war echt. Genau wie meine.‘. Sie sagte ihm jetzt dass sie ihn liebte. Katherine Pierce, die Katherine Pierce, die ihm früher den Verstand geraubt hatte. Die Frau, die ihn nächtelang wachhielt, weil sein Herz zu schnell raste und seine Gedanken verrückt spielten weil sie ihn am Abend besucht hatte. Die Frau.. „Stefan?“. Stefan blickte auf. Tränen hatten sich in seinen Augen gesammelt und er wusste dass Katherine es sah. „Nicht doch.“, murmelte sie und stand plötzlich vor ihm. „Wie..“. „Stefan, die Fesseln waren ein Kinderspiel und ich nehme seit den letzten 145 Jahren jeden Tag ein bisschen Eisenkraut zu mir, so dass ich mittlerweile immun dagegen bin.“. Stefan suchte nach Worten, doch er fand keine. Katherine beugte sich leicht über ihn und sah ihn an. „Katherine, ich..“. „Pscht..“, sagte sie und legte ihm einen Finger auf die Lippen. „Denkst du an Elena wenn du in mein Gesicht siehst?“, fragte sie und sah ihn ernst an. Katherine war eine temperamentvolle Frau, doch nur dieses eine mal war es ihr ernst.  „Nein.“, flüsterte Stefan. Nein, wenn er in Katherines Gesicht sah, sah er Katherine Pierce, nicht Elena Gilbert. Katherine genügte diese Antwort und näherte sich Stefan. „Wirst du mich zurückweisen?“, fragte sie bevor ihre Lippen gänzlich die Seine berührten. Stefan antwortete nicht, doch er sagte auch nicht Nein. „Hallo?“, ertönte es von oben und Katherine sah zur Decke. „Elena..“, sagte Stefan und zog die Augenbrauen zusammen. „Elena.“, wiederholte Katherine und grinste. Im nächsten Moment war Stefan alleine im Raum.

„Du musst Elena sein.“. Elena drehte sich um und starrte in ihr eigenes Gesicht. „Katherine.“, sagte sie. „Warum sind immer alle so bestürzt wenn sie mich sehen?“, sagte Katherine lachend und ging ein paar Schritte auf Elena zu. „Wie ist das möglich? Wie können wir genau gleich aussehen?“, fragte Elena und sah ihr Ebenbild an. „Du stellst die falschen Fragen.“, murmelte Katherine und ging an Elena vorbei, während sie ihr mit einer Hand über die Schulter strich. „Wo.. wo ist Stefan?“. „Elena?“, „Stefan!“. Elena trat auf Stefan zu und wollte ihn umarmen, doch er hielt sie zurück. Katherine stand noch immer im Wohnzimmer und grinste. „Herzallerliebst ihr beiden.“, sagte sie und lächelte. Elena ging einen Schritt zurück und sah Stefan an. „Was ist? Was ist los?“. „Elena, ich..“. „Ihm ist klargeworden dass er mich liebt, Elena.“. Elena drehte sich nicht zu Katherine um, sondern starrte weiter Stefan an. „Stefan?“. „Ich, ich weiß nicht.“, sagte er und sah Elena an. „Was?“, fragte sie erschrocken. „Was für en Drama...“, kicherte Katherine und schüttete sich etwas von dem Whiskey in ein Glas.  „Katherine, bitte.“, mahnte Stefan. „Nein, nein, schon okay Stefan.“, sagte Elena. „Ich, ich werde jetzt gehen.“, sagte Elena, drehte sich um und verließ das Haus. „Elena, nicht..“, sagte Stefan und wand sich zur Tür, doch Katherine stand bereits zwischen ihm und dem Ausgang. „Möchten sie etwa schon gehen, Mr.Salvatore?“, sagte Katherine und kicherte. „Ich muss.. ich muss Elena finden.“, sagte Stefan, drängte sich an Katherine vorbei und ging aus der Tür. „Chears.“, sagte Katherine und erhob ihr Glas bevor sie daraus trank. Ein Teil der Mauer von Stefan war schon zerstört.

„Gott Stefan, du hast mich erschrocken!“, japste Elena und griff sich automatisch ans Herz als sie erkannte, dass der Mann der durch ihr Fenster geklettert war, Stefan ist. Im nächsten Moment verwandelte sich die Erleichterung in Wut. „Was willst du hier?“, fragte sie forsch. „Elena, bitte, du weißt wie Katherine sein kann.“. „Ja, das weiß ich, aber ich dachte wir wären stark genug um uns durch ihre Sticheleien nicht auseinanderbringen zu lassen.“. „Elena, es tut mir Leid.“, sagte er und ging auf sie zu, doch sie ging ein paar Schritte zurück. „Mir nicht, Stefan. Ich habe diesen Blick gesehen. Diesen Blick wenn Sie in deinen Gedanken ist. Dieses verzweifelte in deinem Blick. Ich will nicht mit dem Gefühl leben, dass ich nur der Lückenfüller für Katherine bin.“. „Elena, das bist du ni..“, „Stefan, ich weiß. Aber ich weiß dass sie dir noch etwas bedeutet. Ich weiß nicht wie viel, aber genug um uns auseinander zu bringen.“. Elenas Stimme war stark, doch die Tränen flossen. „Elena, nicht.“. „Doch Stefan!“. Sie war sich sicher, auch wenn es ihr das Herz rausriss. So wollte sie es nicht. Sie hatte gesehen was für eine Macht Katherine über Stefan hatte. Stefan sah sie an, er konnte nicht glauben was grade geschah. „Also?“, fragte er und wusste dass auch ihm Tränen über die Wangen flossen. „Also ist es vorbei.“, sagte Elena und nickte. Stefan ließ den Kopf hängen, sah sie noch ein Mal an und im nächsten Moment war er verschwunden. Elena fiel auf die Knie und legte das Gesicht in die Hände. Ihr Schluchzen und ihr Weinen übertonten die Geräusche vom Fernseher die von unten drangen.

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