Clark Kent & Sarah de Coster

von Grisu1977
GeschichteHumor / P16
Clark Kent Cloe Sullivan Pete Ross
03.11.2010
06.11.2010
11
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Lana Lang ist als Austauschschülerin in Belgien und Sarah de Coster aus Belgien dafür in Smallvilee und wohnt bei Lana Langs Tante

Kent Farm:
Clark drehte sich in seinem Bett und schlug die Augen auf, als die ersten Sonnenstrahlen durch sein Zimmerfenster fielen. Noch verschlafen richtete er sich auf und wollte aus dem Bett steigen, als er auf sein Hemd trat, dass er am Abend vorher in einem Anfall von Müdigkeit einfach nur noch vors Bett geworfen hatte. Noch bevor er richtig realisiert hatte was los war, fand er sich auf dem Boden wieder.

‚Verdammt, dass hat weh getan’

Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass dies nicht nur eine blöde Floskel gewesen war, sein Ellbogen schmerzte tatsächlich, aber Clark konnte keine Anzeichen einer Verletzung entdecken und auch ein kurzer Check mit seinem Röntgenblick förderte nichts zu Tage.

‚Irgendwann ist immer das erste Mal’ Clark schüttelte den Kopf, irgendwie beunruhigte ihn diese Erlebnis, aber er beschloss es erst mal beiseite zu schieben und machte sich auf den Weg in die Küche.

Langs:
Sarah de Coster stand in ihrem Zimmer, sie zog ihre Jacke über ihr rotes Top und drehte sich unschlüssig zu der kleinen Box um die auf ihrem Bett stand. Sie schaute auf die Box.
Sie war als Austauschschülerin da

Flashback:
„Manchmal ist das Loslassen der erste Schritt, um weiterzukommen.“
Flashback Ende:

Sie wollte die Box schon wieder weg stellen, entschied sich dann aber doch dafür die Kette zu tragen. Vorsichtig öffnete sie die Box und hob die Kette heraus, der grüne Stein glühte im Licht. Plötzlich überkam sie ein Gefühl von Übelkeit, sie ließ die Kette aufs Bett fallen und rannte in Richtung Bad, aber schon auf halbem Weg bemerkte sie wie ihre Übelkeit genauso schnell wieder verschwand wie sie gekommen war.

‚OK, vermutlich hätte ich nicht so viel Kaffe trinken sollen’, sie dachte an die zig Tassen Kaffe, die sie während ihrer Morgenschicht im Talon getrunken hatte, selbst schuld, was hatte sie sich auch diese Schicht aufhalsen müssen, aber so war sie halt, sie hätte die Schicht locker einer ihrer Mitarbeiterinnen aufs Auge drücken können, aber nein Sarah war viel zu nett dafür. Sie lächelte bei diesem Gedanken, dann ging sie zurück in ihr Zimmer, nahm die Kette vom Bett und machte sich auf den weg zum Smallville Freizeitsee.

Dort machte sie ein paar Dehnübungen und joggte um den See und schaute auf die Uhr, es war schon 7, sie hatte tatsächlich zwei Stunden hier gejoggt. Sie schaute ein letztes Mal auf den See und stand auf um zurück in Richtung ihres Hauses zu gehen, als eine vertraute Stimme sie aus ihren Gedanken riss.

„Hab ich dich doch noch endlich gefunden“ Sarah drehte sich um und sah Clark am der Strandhütte des  See stehen.

„Clark, schön dich zu sehen. Was machst du hier?“

„Ich suche eine gewisse Cafegeschäftsführerin, die eigentlich heute mit mir für unsere Matheklausur hatte üben wollen, weil sie einige Sachen nicht ganz verstanden hatte, dann aber urplötzlich wie vom Erdboden verschluckt war.“
„Es tut mir leid Clark, aber jetzt hast du mich ja gefunden, was hältst du davon wenn wir jetzt noch ins Talon gehen und das Ganze durchgehen“

„Kein Problem, mein Truck steht vorne.“ Sarah versuchte Clark einen Klaps. „Hey.“ sagte dieser.

„Dann wollen wir mal“ Gemeinsam machten sie sich Arm in Arm auf den Weg zu Clarks Pick Up.

Talon:
Clark und Sarah saßen gemeinsam im Talon, vor ihnen diverse Blätter Formelsammlungen und Bücher.

„Ich kann nicht mehr, mein Kopf ist voll mit Zahlen und Formeln und ich habe das Gefühl er platzt jeden Moment!“ Sarah ließ ihren Stift fallen und sank in sich zusammen.

„OK, dann machen wir halt Schluss für heute, es wäre schade wenn dein Kopf platzen würde ...“

„Danke Clark. Hast du Durst? Ich geh mir etwas holen“, sie stand auf und machte sich auf den Weg in Richtung des großen Kühlschranks der hinter der Theke stand.

„Gerne, bring mir einfach dasselbe mit was du auch trinkst“, er beobachtete wie sie hinter der Theke verschwand, dann wandte er sich wieder dem Tisch zu und begann die Blätter zusammen zu packen, ein lautes Poltern ließ in hochfahren und keine drei Sekunden später stand er hinter der Theke, wobei er beinahe auf die Kühlschranktür getreten wäre, die am Boden lag.

„Ok, was ist denn hier passiert?“ „Ich weiß es nicht, ich wollte die Tür aufmachen und plötzlich hatte ich das Ding im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand“, Sarah starte etwas verstört auf die am Boden liegen Tür.

„Scheint so als wären die Halterungen rausgerießen, vermutlich ein Konstruktionsfehler, wobei so etwas eigentlich nicht vorkommen sollte. Lex sollte mal ein ernstes Wort mit seinem Lieferanten reden“ Clark stand wieder auf nachdem er seine Inspektion der am Boden liegenden Tür abgeschlossen hatte „Fürs erste sollten wir sehen, dass wir die ganzen Sachen in das Lager hinten gebracht kriegen, hier tauen sie nur unnötig auf.“ Damit machte sich Clark daran den hauptsächlich aus diversen Getränkeflaschen bestehenden Inhalt in den im hinteren Teil des Talons gelegenen Lagerraum zu bringen und ihn so gut wie möglich in die dortigen Kühltruhen zu verstauen.

Sarah hatte sich währenddessen wieder hingesetzt, sie war noch immer geschockt, aber schließlich hat man nicht jeden Tag die Tür eines 2 Meter Kühlschranks in der Hand. Sie sah auf, als Clark aus dem Lagerraum kam und sich zu ihr setzte.

„Alles in Ordnung“, er sah sie besorgt an.

„Keine Sorge, ich werd`s überleben, aber ich weiß nicht wie ich Lex das Ganze erklären soll“

„Am besten so wies war, es muss ein Fehler am Kühlschrank gewesen sein, schließlich kannst du ja schlecht die Tür rausgerissen haben!“

„Wohl kaum, aber wenn ich das könnte, hätte das auch einen Vorteil...“ Sie grinste.

„Und welchen?“

„Ich könnte mich beim nächsten Meteoriten Freak selber verteidigen!“

„Dann würde ich mir aber ziemlich nutzlos vorkommen.“ Clark zog ein beleidigtes Gesicht.

„Nicht beleidigt sein, wir würden schon einen anderen Job für dich finden, außerdem wie du bereits sagtest, ich kann es schlecht gewesen sein, somit wirst du wohl weiter auf mich aufpassen müssen, obwohl ich Gewichtheberin bin!“ „Mit Vergnügen, aber jetzt muss ich dich wohl erst mal nach Hause bringen, sonst ruft Nell noch die Polizei ...“ Ein kurzer Blick auf ihre Uhr verriet ihr, dass es inzwischen kurz vor zehn war.

„Ich denke da hast du Recht!“

Langs:
Sarah stieg aus dem Pick Up und nahm ihre Sachen, sie verabschiedete sich von Clark und machte sich auf den Weg nach drinnen, nach einer kurzen Erklärung gegenüber Nell, ging sie in ihr Zimmer und ließ sich auf ihr Bett fallen. Dabei hätte sie sich fast den Kopf an der kleinen Bleibox gestoßen, die immer noch auf ihrem Bett lag. Lana nahm die Kette ab und legte sie zurück in die Box und verstaute diese in ihrem Nachttisch, dann machte sie sich fertig fürs Bett und war kurz darauf eingeschlafen.

Kent Farm:
Clark parkte den Truck, schaute kurz im Haus rein, stellte fest, dass seine Eltern wohl schon schlafen gegangen waren und machte sich dann auf den Weg in die Scheune. Die Erinnerung an seine etwas unsanfte Bruchlandung diesen Morgen hatte ihn wieder eingeholt, er hatte bisher nie in seinem Leben Schmerz empfunden, die Kopfschmerzen als er damals seinen Röntgenblick entdeckte mal ausgenommen. Also ging er die Treppen hoch, nur um kurz darauf mit einem kleinen Sprung über das Geländer, wieder runter in die Scheune zu springen. Er landete absichtlich nicht auf seinen Füßen, sondern auf dem Rücken, aber zu seinem Erstaunen spürte er nichts. Er wiederholte das Ganze noch zweimal mit demselben Ergebnis. Was auch immer er heute Morgen gespürt hatte, es musste Einbildung gewesen sein. Sicherheitshalber untersuchte er sich selbst noch mal mit seinem Röntgenblick, konnte aber nichts Ungewöhnliches feststellen.

Langs:
Vorsichtig schwebte Sarah durch ihr Zimmerfenster, sie wusste selber nicht wie, warum oder wohin sie flog, aber irgendwie gefiel es ihr. Kaum dass sie ihr Zimmer hinter sich gelassen hatte, beschleunigte sie und sah unter sich die Felder und Weiden vorbeiziehen. Erst jetzt bemerkte sie worauf sie zusteuerte, sie kannte den Ort ganz genau, wie oft hatte sie dort schon mit Clark gestanden und den Sonnenuntergang beobachtet. Ihre Geschwindigkeit reduzierte sich und vorsichtig manövrierte sie sich durch die Öffnung der Scheune und schwebte dann cirka 2 Meter über dem Boden von Clarks „Festung der Einsamkeit“. Sie sah Clark auf der Couch liegen, er schien zu schlafen, Sarah musste grinsen. Sie wollte sich grade in seine Richtung drehen, als ein schrilles Piepen ertönte.

Sarah schlug die Augen auf und musste sich erst mal orientieren, halb hatte sie erwartet sich auf dem Boden der Scheune wiederzufinden, aber natürlich befand sie sich in ihrem Zimmer, sie bemerkte erneut das Piepen und gab intuitiv ihrem Wecker einen Schlag auf den Deckel worauf dieser verstummte.

‚Es war nur ein Traum, aber irgendwie fühlte es sich ziemlich echt an...’

Sie musste über sich selbst und ihre anfängliche Orientierungslosigkeit lachen, sie hatte wirklich erwartet sich in der Scheune wiederzufinden, aber selbstverständlich war das unmöglich.

Kent Farm, Scheune:
Clark hatte das Gefühl als wäre noch jemand in der Scheune und schreckte aus seinem Schlaf hoch, nur um knapp zwei Meter in die Tiefe zu rauschen und sich mit einem lauten Knall auf dem Boden der Scheune wiederzufinden. Clark verharrte erschrocken und lauschte in die Dunkelheit, in der Hoffnung, dass ihn sein Gefühl trog und sich nicht noch jemand in der Scheune befand, der seine kleine Flugeinlage beobachtet hätte. Als er nichts hörte richtete er sich vorsichtig auf und knipste das Licht an, im Stillen verfluchte er, was auch immer ihn aus seinem Traum von ihm und Lana gerissen hatte und machte sich daran die Scheune mittels Röntgenblick genauer unter die Lupe zu nehmen, allerdings ohne Erfolg.

‚Ich sollte wirklich daran arbeiten, diese Schwebesache in den Griff zu kriegen, dass wird mir irgendwann noch mal das Genick brechen, um es mal bildlich auszudrücken’

Er dachte an die in zwei Wochen stattfindende Kursfahrt und was Pete wohl denken würde wenn er Clark plötzlich in der Luft über seinem Bett entdecken würde. So ernst der Gedanke auch war musste Clark doch lachen, er konnte sich Petes Gesicht wirklich vorstellen.

Er schaute auf seine Uhr, kurz vor 5, es lohnte sich nicht mehr sich noch mal hinzulegen, also begab er sich rüber ins Haus um sich etwas anderes anzuziehen und sich dann an seine tägliche Farmarbeit zu begeben, bevor er sich in Richtung Schule aufmachte.
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