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Herz des Anubis

von Liwen
GeschichteAbenteuer / P12
Kurtis Trent Lara Croft Zip
24.10.2010
21.08.2012
25
60.315
 
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24.10.2010 2.621
 
Hallo...
:)
So, nachdem mein PC mal wieder einen Schaden hatte...hatte ich einiges nachlesen und nachschreiben müssen, aber jetzt ist alles wieder im grünen Bereich und ich hoffe, ihr habt die Lust an der Story nicht verloren...es wird noch interessant werden.   ;)
vlg L.
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Lara drehte sich von der Seite auf den Rücken und seufzte.
Es war noch früh an diesem Morgen, doch irgendwie hatte sie letzt Nacht keine Ruhe gefunden. Lara schloss erneut die Augen vor der Helligkeit, die in ihr Zelt drang und ruhte sich wenigstens noch ein bisschen aus, bevor sie sich wieder an die Arbeit machte.
Gestern Abend hatte sie noch lange mit Dr. Kenneth Burnham an der alten Steintafel gearbeitet, aber nur wenig heraus gefunden, da das Meiste einfach zu unleserlich gewesen war. Vielleicht hatte sie ja heute etwas mehr Glück.
Lara verschränkte die Arme hinter dem Kopf und überschlug die Beine.
Sie wusste nicht, ob es Ägypten war, das ihr den Schlaf raubte, oder etwas anderes. Was es auch war, sie hatte längst beschlossen Kurtis´ Rat zu folgen. Alles was sie wollte, war diese Ausgrabung hier fertig zu bekommen und dann wieder nach hause zu fahren.
Lara gähnte und schlug dann doch die Augen auf. Sie starrte noch einige, lange Momente an die Decke ihres Zeltes, bis eine Stimme vor ihrem Zelt erklang: ,,Mrs. Trent…sind Sie schon wach?”
Lara erkannte die Stimme und setzte sich auf: ,,Ja, Miss Schubert, was gibt es denn?”
Die Grabungstechnikerin kam in das Zelt der Archäologin und lächelte ihr freundlich zu: ,,Guten Morgen. Ich wollte nur bescheid sagen, das es in etwa fünfzehn Minuten Frühstück im Speisezelt gibt.”
,,Ihnen auch einen guten Morgen. Vielen Dank. Ich werde kommen.” gab Lara zur Antwort.
Leslie nickte und verließ dann das Zelt wieder.
Lara stand auf und füllte die Schüssel erneut mit Wasser aus der Kanne, wie schon am Vorabend. Dann begann sie sich fertig zu machen. Allerdings war sie froh, das sie keinen Spiegel hatte, sie sah bestimmt ziemlich mitgenommen aus, nachdem sie letzt Nacht nicht richtig geschlafen hatte.
Lara spürte jetzt schon wieder die unglaubliche Hitze, die selbst für ein Wüstenland wie Ägypten schon fast ungewöhnlich hoch zu diesen frühen Morgenstunden war und band sich deshalb, nachdem sie sich frische, knappe Kleidung angezogen hatte, das Haar wieder zu einem Pferdeschwanz hoch.
Als sie dann fertig war, verließ sie ihr Zelt und ging zu den Anderen…

Das Speisezelt war fast genauso groß, wie das Hauptzelt.
Lara betrat es an diesem Morgen und wurde von allen anderen begrüßt. Am Tisch herrschte eben die typische Stimmung, wie sie eben so herrschte, wenn alle durcheinander redeten.
Marianna redete mit Kenneth über die Internetverbindung, die andauernd Schwierigkeiten machte und der Doktor redete mit Leslie über den heutigen Verlauf der Grabung und das die Arbeiter mit genügend Pausen und Wasser versorgt werden sollten. Von Randan erfuhren alle, das die Arbeiter sich abwechseln würde, da die Hitzewelle allen wohl ganz schön zu schaffen machte.
Lara trank gerade aus ihrem Pappbecher einen Schluck von englischem Earl Grey Tee, als Leslie sich zu ihr rüber beugte: ,,Sagen Sie, Mrs. Trent, was uns alle interessiert. Stimmen die Gerüchte über Ihre vielen Abenteuer? Das hat uns alle schon seit dem Tag beschäftigt an dem wir erfuhren, das Sie zu uns kommen würden.”
Lara blickte die Frau an und stellte die Gegenfrage: ,,Welche `Abenteuer´ meinen Sie?” Ihre Abenteuer waren zwar keine Geheimnisse, aber dennoch gab Lara nicht gerne Interviews. Schon gar nicht an Leute, die sie nicht oder kaum kannte. Sie wollte eben nichts an die große Glocke hängen, es reichte, wenn sie ihrer Familie alles ausführlich erzählte.
Natürlich waren auch die anderen Mitarbeiter darauf aufmerksam geworden und hörten neugierig und interessiert zu.
,,Na alles eben. Es gibt Gerüchte über Abenteuer von Ihnen indem Sie leibhaftigen Dinosauriern gegenüber standen oder in der berüchtigten Area 51 zu tun hatten, ganz zu schwiegen von der Ägypten-Episode und nicht zuletzt Ihr Abenteuer in Prag.”
Lara wusste nicht wirklich, wie sie auf diese Frage antworten sollte, doch tat einen Versuch: ,,Es em…gibt sicher Gerüchte, die lediglich ihren Zweck erfüllen. Ich weiß nicht von wem Sie diese Gerüchte über lebende Dinosaurier gehört haben oder die geheime Einrichtung namens Area 51, sicher von der Presse und...Ja, es stimmt, ich hatte einst mal in Nevada zu tun, auch in der Südsee, aber ich bin weder Urtieren begegnet, außer einigen Eidechsen, noch in irgendeine geheime Anlage der amerikanischen Regierung eingebrochen, von der nachgesagt wird, das sie überhaupt nicht existiert…” Lara schluckte kurz, ,,…Es wird viel über mich und meine Abenteuer erzählt, Mrs. Schubert, und vieles davon ist selbstverständlich nicht wahr.”
,,Und das Sie Ihren Mentor von Croy getötet haben sollen, war dann sicher auch nur ein Gerücht.” Es war Marianna, die diese zweideutige Feststellung formuliert hatte.
Lara blickte zu der jungen Frau: ,,Wie meinen Sie das?” Lara hatte die Kühlheit und Gleichgültigkeit der jungen Frau ihr gegenüber schon gestern gespürt, als sie einander vorgestellt wurden.
,,Na so wie ich es gesagt habe, Lady Croft…” entgegnete der Gothik-Fan, ,,…Haben Sie den Alten auf dem Gewissen?”
Lara klappte die Kinnlatte unmerklich herunter. Diese Frage hatte sie doch mehr überrascht, als sie es erwartet hatte und noch bevor Lara ihre Perplexheit überwinden und antworten konnte, fiel Kenneth dazwischen.
,,Marianna!…” tadelnd blickte er die junge, schwarzhaarige Frau an, ,,…Sie sollten sich Ihre Fragen erst überlegen, bevor Sie diese stellen.”
Marianna blickte Kenneth verachtend an, stand dann ruckartig auf und verließ das Speisezelt.
Die anderen hatten ihr nachgeblickt, nur Lara hatte noch immer einen fragenden Ausdruck in den Augen.
,,Ich muss mich für Marianna entschuldigen, Lady Croft…” begann Kenneth dann, dem dieser Vorfall doch etwas unangenehm gewesen war, wie man unschwer erkennen konnte, ,,….Marianna ist zwar in ihren jungen Jahren schon ein Genie, aber es fehlt ihr noch an Respekt und Taktgefühl.”
Lara nickte: ,,Irgendwie kann ich es ihr nicht verübeln. Ich war früher genauso.” Sie senkte den Blick und sah stumm auf ihren Tee.
,,Ja, aber es war trotz allem kein feiner Zug von ihr und es gehört sich nicht für eine Engländerin aus feinem Hause.” meinte Leslie Schubert dann.
,,So sind die jungen Dinger eben…” meinte Robert und rückte sich seine Brille zurecht, ,,…Kein Wunder das sie eifersüchtig ist.”
,,Eifersüchtig?” jetzt wurde Lara wieder aufmerksam.
,,Ach lassen Sie dieses Thema, Robert.” meinte Mr. Burnham.
,,Also, ich habe das Gefühl, das Marianna mit meinem Aufenthalt hier nicht ganz einverstanden ist. Das ist mir auch schon gestern aufgefallen, ist das richtig?” fragte Lara die Anderen.
,,Ach die Kleine hat mit jedem hier so ihre Probleme…” meinte Leslie, ,,…Machen Sie sich nichts daraus.”
Lara nickte und beließ es erst mal dabei, doch sie hatte das ungute Gefühl, das doch noch etwas mehr dahinter steckte.
,,So, nachdem wir das Frühstück nun zu uns genommen haben, schlage ich vor, das wir uns wieder an die Arbeit machen…“ meinte Kenneth dann voller Tatendrang und klatschte dabei einmal in die Hände, ,,…sonst sitzen wir an Pflaumenpfingsten noch hier in dieser Wüste fest.”
Robert, Leslie und Randan nickten eifrig, standen dann auf und begannen den Tisch vom Geschirr zu befreien. Lara tat es ihnen gleich…

Der Mittag verlief genauso, wie der von gestern. Die gleichen Arbeitsschritte für jeden und die gleiche Arbeit.
Leslie beaufsichtigte die Arbeiter an der Ausgrabungsstätte, ebenso wie Randan. Marianna saß im Tech-Zelt und hantierte an ihren Computern herum, um den Auftraggebern die Fortschritte mitzuteilen, sobald es welche gab. Der Doktor passte auf, das die Campmitglieder auch genügend tranken und Lara und Kenneth grübelten über der Steinplatte, bis in den späten Nachmittag hinein.
Lara sah sich mit einer Lupe die Hieroglyphen an, während Kenneth die bereits entzifferten übersetzte.
,,Das ist wirklich einmalig und faszinierend…” hauchte Lara erstaunt.
,,Was?” fragte Kenneth. Er hatte ihr gegenüber gesessen, doch stand nun auf, ging um den Tisch herum und sah ihr über die Schulter.
,,Diese Steintafel scheint mir die Geschichte der Stadt zu erzählen und…” Lara lachte kurz auf, ,,…Es ist wahr. Das ist Amnara!”
Kenneth beäugte die Hieroglyphen und fragte skeptisch: ,,Sind Sie sicher, Lara?”
Die Archäologin nickte und zeigte es ihm auf der Steinplatte: ,,Sehen Sie sich diese drei Symbole an…Eines bedeutet Anubis, die anderen beiden stehen für das Siegel der Stadt Amnara. Es ist eindeutig hier zu sehen.”
Lara lächelte.
Kenneth blickte durch die Lupe und überzeugte sich selbst davon. Ehrfürchtig erhob er sich: ,,Es ist wahr.”
Dann begann er ebenfalls zu lächeln: ,,Sie haben recht, Lara, wir stehen hier wirklich vor den Überresten von Amnara, der Schwesterstadt von Amarna…” Kenneth konnte es kaum fassen und legte eine Hand auf Laras Schulter, als er ihr in die Augen blickte, ,,…Ich kann es kaum fassen…Wir haben sie wirklich gefunden…Wissen Sie, was das für die archäologische Welt bedeutet? Das ist fantastisch, das muss ich dem britischen Museum sagen!”
Kenneth wollte schon los stürmen, doch Lara hielt ihn lächelnd zurück: ,,Mr. Burnham, warten Sie…” als er sich dann wieder zu ihr umdrehte, fuhr sie fort, ,,…Lassen Sie uns zuerst den Text übersetzen, dann können die dem britischen Museum die Nachricht mit vielleicht schon einigen weiteren Details überbringen.”
Kenneth schien knapp zwei Sekunden zu überlegen, doch nickte dann…

Wenige Stunden später, es wurde bereits wieder dunkel, waren die beiden fertig. Kenneth hatte Leslie, Robert, Marianna und Randan zusammen getrommelt, damit Lara ihnen die Übersetzung der Steintafel vorlesen konnte.
,,…Diese Stadt wurde am 4ten Tage des ersten Monates dem Gott Anubis geweiht. Sein Geist wird auf immer in deren Gemäuern weilen, zu großen Taten fähig sein und zu dem Himmelsreich den Weg bereiten. Amnara sei der Name der heiligen Stadt. Weder Leid noch Gewalt wird hier herrschen, nur die Göttlichkeit Anubis´ und seiner toten Seelen, die er auf ewig ins Himmelsreich empor geleitet…” Lara schluckte kurz, bevor sie weiter las, ,,…Kein anderer Gott sei hier geduldet, kein anderer Herrscher der Menschen soll hier weilen, keine Sünde soll begangen werden, sonst ist die Stadt verdammt….In der Hölle wird sich finden jener, der…”
,,Ja was?” ragte Robert Williams.
Lara legte den Zettel mit der Übersetzung weg: ,,Nichts, mehr gibt das Bruchstück nicht her.”
,,Der Text ist unvollständig.” fügte Kenneth hinzu.
,,Tsss…” machte Marianna gelangweilt und verschränkte die Arme.
Lara blickte zu der jungen Frau, die allerdings gelangweilt aus dem Zelt blickte und die kühle Nachtluft genoss.
,,Und was heißt das?” fragte Leslie.
Lara schluckte: ,,Ich bin ziemlich sicher das eine Warnung dahinter steckt…Ich habe das schon oft erlebt, als ich bei Ausgrabungen beschäftigt war.”
,,Und was für eine Warnung?” wollte der Doktor wissen.
Kenneth schluckte und antwortete ihm: ,,Wenn wir den Rest der Steintafel hätten, wüssten wir das, aber ohnehin ist das nur Humbug. Wer glaubt denn heute noch an alte Flüche und Drohungen, die vor tausenden von Jahren aufgeschrieben wurden.”
Lara zog eine Augenbraue hoch, denn die letzte Warnung, die sie ignoriert hat, hatte Seth aus seinem Gefängnis freigesetzt, doch sie wollte dieses Thema jetzt nicht ansprechen. Allerdings hatte sie selbst wenigstens einen Funken Respekt vor altägyptischen Warnungen.
,,Vielleicht können wir mehr dazu sagen, wenn wir weitere Schrifttafeln finden.” sagte Lara dann.
Kenneth nickte: ,,Das werden wir…Ach Leslie, wie weit seid ihr eigentlich?”
,,Wir liegen gut in der Zeit und dürften in etwa zwei Tagen, also am Freitag, soweit fortgeschritten sein, das wir den freigelegten Eingang und den dahinter liegenden Durchgang passieren können.” antwortete die Grabungstechnikerin.
,,Was für ein Eingang?” fragte Lara dazwischen und blickte ihre Kollegen an.
Alle jedoch schwiegen einige Sekunden.
,,Was soll das hier?…“ Lara war leicht verärgert über die Verschlossenheit ihrer Mitarbeiter, verärgert, ,,…Wenn ich Ihnen hier helfen soll, dann dürfen Sie mir auch nichts verschweigen…Ich wurde hier her geschickt um Ihnen zu helfen und irgendwie sagt mir mein Instinkt, das hier etwas vor geht, von dem ich nichts weiß.”
,,Nun…wir wollten erst etwas sagen, wenn wir Erfolge haben…” begann Kenneth und blickte Lara an, ,,…Ja, wir haben einen Durchgang gefunden, der wohlmöglich in die Ruinen führt, die unter dem Sand sind. Sobald diese frei gelegt wurden, können wir runter steigen und dort eingehend Forschen, denn Leslie sagte, es sein unmöglich den gesamten Ruinenkomplex zu bergen.”
,,Ja der Sand ist einfach überall und bietet keine Abstützmöglichkeiten.” fügte die Grabungstechnikerin hinzu.
Lara kniff die Augenbrauen leicht zusammen: ,,So viel ich weiß, sollten wir überirdisch Forschen und in die tieferen Ebenen erst eindringen, nachdem wir den Befehl von `Oben´ bekommen haben.”
,,Wir sind so nahe dran, Lara. Und Sie müssen zugeben, das dieser Fund einmalig ist in der Geschichte der Archäologie.” entgegnete Kenneth.
,,Sicher…” sagte Lara, ,,…aber trotzdem dürfen wir nicht gegen unseren Missionsauftrag verstoßen. Wir wissen nicht was da unten ist, geschweige denn, ob die Trümmer unter uns stabil genug sind.”
,,Ist das der Grund…” begann Marianna und kam näher an die kleine Gruppe. Sie verschränkte die Arme und sprach weiter, ,,…oder ist es die Tatsache das Sie Angst haben dort hinab zu steigen, wenn es soweit ist.”
Lara musterte die junge Frau und antwortete: ,,Sie vermuten zurecht, das es mir nicht behagt dort hinab zu steigen, doch fürchte ich mich keineswegs.”
,,Sie müssen es ja wissen…” meinte die Schwarzhaarige und drehte sich von ihr weg.
Lara holte Luft und blickte in die Runde, um etwas zu sagen: ,,In Zukunft würde ich gerne rechtzeitig über fortgeschrittene Grabungen informiert werden, denn wenn wir hier einander helfen sollen, führt Heimlichtuerei, ob sie nun gut gemeint war oder nicht, meist zu Missverständnissen und zu einem fehlschlagen der Expedition.”
Robert und Leslie nickten leicht.
,,Ja…” sagte Kenneth, ,,…es tut uns Leid, Lara…”
,,Mr. Burnham…” unterbrach Lara ihn, ,,…unterlassen Sie bitte die Erklärungsversuche. Von jetzt an werden wir uns einfach an das halten was uns unsere Auftraggeber sagen.”
Er nickte stumm. Ebenso wie die anderen drei.
Nur Marianna zeigte keine Reaktion, ihr war es egal, da sie sowieso nur mit den elektronischen Sachen hier zu tun hatte.
,,Wenn Sie es wollen, dann können Sie dem britischen Museum unsere Fortschritte mitteilen.” sagte Lara dann zu dem Historiker.
Dieser wollte gerade antworten, als Marianna ihm zuvor kam: ,,Die Internetverbindung steht.”
Kenneth blickte zu ihr und nickte. Dann zogen die beiden schweigend ab…

Lara drehte sich zu dem Tisch neben ihr, an dem sie den ganzen Tag über der Steintafel gegrübelt hatte und besah sich die Notizen. Sie nahm die Blätter zusammen und begann auf zuräumen.
,,Es tut mir wirklich Leid, wenn Sie sich überfahren fühlen, Mrs. Trent…” begann Leslie und kam zu ihr, ,,…Ich dachte Sie wären darüber in Kenntnis gesetzt worden.”
Lara blicket zu der Frau und schüttelte den Kopf: ,,Niemand hat etwas derartiges erwähnt. Aber ich bin nicht nachtragend. Sorgen wir nur dafür, das jeder genau weiß, was er zu tun hat und wie weit die Grabungen fortgeschritten sind.”
Miss Schubert nickte: ,,Okay, dann werden wir die Arbeiter für heute mal erlösen.” Sie nickte zu Randan.
Der Einheimische verstand und ging davon, um seinen Kollegen Feierabend zu geben.
,,Können wir Ihnen vielleicht noch etwas helfen?” fragte Robert an Lara gerichtet, als er und Leslie ihr zusahen, wie sie ihre Unterlagen zusammen räumte.
,,Nein danke…” antwortete Lara und blickte auf, ,,…allerdings würde ich mir morgen, wenn es hell ist gerne diesen Durchgang ansehen.”
Die Grabungstechnikerin nickte leicht lächelnd: ,,Natürlich, gleich nach dem Frühstück.”
Lara nickte freundlich.
,,So, dann werden wir uns auch mal zurück ziehen…” meinte der Arzt beiläufig, wandte sich dann aber erneut an Lara, ,,…Arbeiten Sie nicht mehr so viel heute Abend, bei der Hitze ist das nicht gut.”
,,Das sagt er zu jedem hier…” meinte Leslie amüsiert.
Die Archäologin blickte in an und lächelte: ,,Vielen Dank für den Tipp, Doktor.” Lara war nicht sonderlich überrascht von Robert. Immerhin war er ja Mediziner und solche Sprüche sicher ganz normal für ihn.
Leslie und Robert grinsten, drehten sich um, wünschten Lara dabei noch eine gute Nacht und verließen das Hauptzelt.
Lara beschloss es ihnen, sobald sie hier fertig war, gleich zu tun…
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