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Herz des Anubis

von Liwen
GeschichteAbenteuer / P12
Kurtis Trent Lara Croft Zip
24.10.2010
21.08.2012
25
60.315
 
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24.10.2010 2.706
 
Hallihallo....  :)
So, I´m finally back.
War länger ja etwas `abwesend´ wie man sicher bemerkte, aber jetzt geht es wieder weiter...
Ich hoffe euch wird es weiterhin auch noch gefallen...
vlg L.
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,,Ah Lara, da bist du ja…” drang Zips Stimme in ihre Ohren, als sie gerade die Treppe zur Haupthalle hinunter stieg.
Er und Nathan waren wohl gerade auf dem Weg in den Tech-Raum.
Lara, die gerade noch auf den Ausdruck geblickt hatte, den sie noch immer in der Hand hielt, blickte auf und trat näher: ,,Ja, was gibt es?”
,,Noch nichts…” meinte Nathan, ,,…die junge Schnecke ist noch nicht aufgetaucht, vielleicht hat sie doch kalte Füße bekommen.”
Lara schüttelte den Kopf: ,,Nein, das denke ich nicht…Ich kenne diesen Typ, sie ist hartnäckig glaubt mir…” sie setzte den Weg fort zum Tech-Raum, ,,…Haben wir den Kerl schon?”
,,Nein Lara…” antwortete der Computerfreak.
In diesem Moment, als ob es der Zufall so gewollt hätte, klingelte es an der großen Eingangstür.
Natürlich konnte die Klingel nicht im gesamten Manor gehört werden, deswegen hatte Zip sie in die entsprechenden Räume, außer die Schlafzimmer natürlich, vernetzt.
,,Das wird sie sein…einen Moment bitte…” meinte Lara dann und ging höchst persönlich zur Tür.
,,Sag mal…” Zip wandte sich an Nathan, ,,…diese Kleine da…ist auch so ein Hacker?”
,,Nun…sie ist ziemlich fitt in technischen Dingen…ihr werdet euch bestimmt blendend verstehen.”
Zip verschränkte nur schweigend die Arme vor der Brust und brummte etwas unverständliches. Er war sich dessen noch nicht wirklich sicher. Er gab es ungern zu, aber er mochte es nicht, Konkurrenz zu haben.
Gut, die Kleine war sicher keine für ihn, sie war gerade erst Anfang zwanzig, was sollte sie denn auch schon groß über die Welt der Computer wissen?
,,Zig? Alles klar, Kumpel?” fragte Nate mit einem schiefen Grinsen im Gesicht.
Der Computerfreak, der aus den Gedanken gerissen wurde, grinste ebenfalls und nickte dann: ,,Jo, Mann, hab gerade nur an etwas gedacht.”
Nathan nickte und wollte etwas antworten, doch wurde von der Stimme der jungen Schwarzhaarigen unterbrochen…

,,…Woww…ich hätte das nie gedacht…Ich meine, man hört ja so viel über…das hier, aber mal ehrlich, Lady…das Ding hier ist keine Villa, sondern ein Palast…” die junge Frau schwebte im Staunen, ,,…Da hätten beide Kinderheime drin platz und die Uni und…”
,,Marianna…” Lara unterbrach sie einfach mal in ihren Übertreibungen, ,,…ganz so schlimm ist es auch nicht…du kannst damit aufhören.”
Die beiden Frauen kamen zu den Männern.
,,Okay, okay…Sorry…” Marianna grinste verlegen, ,,…ich war nur noch nie in so einem
Luxusappartement.” Dann blickte sie jedoch auf, und erblickte Nathan und einen schwarzen Mann.
,,Marianna, das ist Zip, mein technischer Berater und…mein bester Freund und meine rechte Hand.”
Zip lächelte und nickte ihr zu: ,,Hi…”
,,Hey…” Marianna musterte ihn und grinste, ,,…starke Frisur!”
Zip erwischte sich, wie seine Augen zur Stirn wanderten, bis er merkte, das er seine Haare überhaupt nicht sehen konnte.
,,Äh…danke…” Zip wusste nicht recht, wie er der jungen Frau gegenüber treten sollte.
Sie war ein Goth, so viel stand fest. Das erkannte man zweifellos an dem Schwarz ihrer Kleidung, ihrer Frisur und ihrem Make-Up. Er konnte sich nur schwer vorstellen, das dieses Girl ein Crack in seinem `Gebiet´ war.
,,So…Sie sind also das `Wunderkind´ hier`…” begann Marianna schlicht weg, ,,…dann zeigen Sie mir doch mal das Herz dieses Schlosses…Lara hat schon gesagt, das Sie allerhand Equipment besitzen.”
Ohne weiteres drehte sie sich um und ging au den Tech-Raum zu, den sie vorhin beim reinkommen gesehen hatte.
Zip wurde sogleich nervös: ,,Hey em…Moment!” Er folgte der jungen Frau, denn wenn es um seine `Babys´ ging, war er mehr als pingelig. Er duldetet es gerade so, das Lara ab und an ihre Finger über die Tastaturen hüpfen ließ, wenn sie es denn wirklich tun musste und einem Fremden, oder in diesem Fall einer Fremden, würde er sicherlich keinen Freifahrtschein gewähren.
,,Da haben sich aber zwei gefunden, was?” fragte Nate grinsend und verschränkte die Arme vor der Brust.
Lara blickte erst zu ihm und dann zu Zip und Marianna, die bereits im Tech-Raum angekommen waren: ,,…Scheint so…obwohl Zip sehr eigen ist, was seine Computer betrifft. Ich glaube wohl kaum, das er ihr viel erzählen wird.”
,,Und Wir? Ich meine, warten wir hier jetzt einfach ab?”
Lara nickte: ,,Ja, was sollen wir denn sonst tun?…Aber keine Sorge, solche ein Spinner lässt sicherlich nicht lange auf sich warten, ich bin sicher, das er schon bald irgendwo auftauchen wird und ich werde auch noch mal mit Marianna reden.”
,,Vertraust du ihr?” fragte der Schatzsucher.
Lara brauchte nicht allzu lange, um ihm zu antworten: ,,Ich wäre eine Närrin ihr blind zu vertrauen, ich kenne sie nicht wirklich…wie so manchen…Vertrauen ist ein kostbares Gut, das lange braucht, um zu entstehen.” sie sah ihn an.
,,Gut, das wir keine Probleme damit haben…” er zwinkerte ihr zu und ging dann los in Richtung Tech-Raum.
Lara sah ihm nach und sprach nur leise zu sich: ,,Das glaubst auch nur du…”
Ja, es stimmte, sie vertraute ihm nicht zu einhundert Prozent.
Er war merkwürdig.
Wenn sein Auftrag doch so wichtig war, wieso war Nathan dann jetzt hier? Wieso wollte er auch diesen Alexander Morris finden? Irgendetwas war faul, das spürte Lara instinktiv und sie wusste auch, das sie nicht lange warten müsste, bis Licht ins dunkel kam.
Bis jetzt konnte noch keiner lange etwas vor ihr verheimlichen. Es war Lara also sogar nur recht, alle hier zu haben, denn hier, im Manor hatte Lara sie unter Kontrolle. Hier würde nichts geschehen, ohne das sie es mitbekam…


,,So…” Lara öffnete die Tür zu einem Gästezimmer im Ostflügel des Manors und trat ein, ,,…hier kannst du dich einrichten. Bitte fühl dich einfach wie zuhause und wenn du etwas brauchst, dann frag einfach mich oder Zip.”
Marianna folgte der Archäologin und staunte noch mehr über dieses `einfache´ Gästezimmer.
,,Woww…” stieß sie fassungslos aus und sah sich ausgiebig um, ,,…in diesem Raum könnte man locker die ganzen Kinderzimmer verstauen, in denen ich mal gewohnt habe…Krass…”
,,Marianna…” Lara fiel ihr einfach ins Wort, ,,…ich weiß schon, was du damit ausdrücken willst.”
,,Okay…“ die junge Frau warf schweigend ihre Tasche auf das große, rustikale Himmelbett. Ein Grinsen zierte ihr Gesicht.
Lara beobachtete sie.
,,Wer putzt denn das alles hier?…” Marianna drehte sich wieder zu der Archäologin um, ,,…Du?”
Lara kam nicht drum herum zu lächeln und antwortet ihr einfach: ,,Nein…das heißt, wenn ich wirklich mal überhaupt nichts zu tun habe, dann packe ich schon mit an, aber im Normalfall erledigen das meine Assistenten.”
,,Also dieser Zip?”
Lara schüttelte den Kopf: ,,Nein, er kocht meistens…Ich habe noch andere. Eine Frau namens Madeleine, sie kümmert sich hier um alles und sie macht es gut und dann ist da noch Sammy…er ist mein Patenonkel, aber die beiden habe ich gerade erst vor ein paar Tagen in einen wohl verdienten Urlaub geschickt.”
,,Ah…” meinte Marianna feststellend und widmete sich dem auspacken ihrer Tasche, ,,…Em…wie lange müssen wir wohl hier bleiben?”
,,Keine Ahnung…” Lara steckte die Hände in die Hosentaschen und sah der jungen Frau zu, ,,…du trägst auch nur Schwarz, oder?”
,,Ja…”
,,Hat das irgendeinen Grund, oder?”
Marianna blickte sie an: ,,…Es gefällt mir, das ist alles.”
Die Archäologin nickte, doch erkannte in dem Ton, in dem Marianna sprach eindeutig, das sie nicht darüber reden wollte.
,,Okay…ich red nicht lange um den heißen Brei…” begann Lara dann einfach strikt, ,,…wenn du vielleicht doch noch irgendwas über Alexander Morris wissen solltest, oder dir etwas einfallen sollte, dann sprich es gleich aus, denn das spart uns Zeit, okay?”
Marianna gefiel der ansagende Ton von Lara sichtlich wenig, dennoch nickte sie: ,,…Okay…aber ich weiß echt nicht wo er sich hin verkrümelt hat, so weit hat er mich in seinen Plan nicht eingeweiht.”
,,Gut…” entgegnete die Archäologin, sie beschloss ihr vorerst zu glauben, doch fuhr dann fort ,,…ich lass dich dann mal alleine, damit du auspacken kannst. Um sechs Uhr gibt es Abendessen im Speisesaal, ich werde dich dann wieder holen kommen, damit du dich in diesen Gemäuern hier nicht verirrst. Es steht dir frei den Computer dort hinten zu benutzen.”
,,Danke…” Marianna blickte kurz zu dem Schreibtisch am Fenster neben dem Kamin des großen Zimmers. Dort lag ein Notebook.
Lara drehte sich derweil um und war schon dabei aus dem Zimmer zu gehen, als sie sich doch noch einmal zu der Schwarzhaarigen umdrehte: ,,Ach, Marianna?…”
Die junge Frau blickte die Archäologin fragend an.
,,…Nicht, das es hier etwas gibt, was du nicht sehen solltest, aber…” fuhr Lara fort, ,,…ich würde es trotzdem begrüßen, wenn du nicht unangemeldet auf Erkundungstour gehen würdest. Wenn du verstehst, was ich meine.”
Die Augen der beiden Frauen blicken derweil einander an.
Marianna grinste und hielt den Daumen hoch: ,,Kein herumgeschnüffelt, ich verstehe!”
Lara nickte allerdings nur, ohne eine Emotion zu zeigen, dann ging sie vollends und schloss die Tür hinter sich.
,,Hoffentlich hält sie sich auch daran…” murmelte Lara zu sich selbst, als sie den Gang entlang ging. Marianna konnte nicht wirklich etwas finden, da Lara ihr Arbeitszimmer und ihre private Ausstellung, sowie andere Bereiche des Manors, die für Gäste nicht zugänglich waren, immer abgeschlossen hatte, aber wer garantierte ihr, das die junge Frau nicht auch ein Schloss knacken konnte?
…Wie auch immer…wenn es so ist, dann werde ich es schon früher oder später herausfinden…


Recht schnell wurde es doch dunkel. Der volle Mond stieg allmählich über dem Manor empor und im innern des Herrenhauses war es still.
Niemand war mehr in den Fluren, auch sie nicht.
Genau das wollte er.
Darauf hatte er gewartet und nun nutzte er seine Chance.
Er wollte Lara nicht hintergehen oder so, aber es war eben sein Ding. Er hatte es gefunden.
Der junge Mann war so leise, wie es nur ging.
Ja, das Manor war riesig und sicher würde es niemand hören, wenn er laute von sich gab, denn die Schlafzimmer waren im anderen Flügel des Hauses, dennoch wollte er lieber so leise wie möglich sein.
…Wer weiß, welche High-Tech-Spielereien Zip hier eingebaut hat um neugierige Blicke zu verhindern…
Schon oft hatte er sich in hoch gesicherte Häuser gebracht, er beherrschte alle Vorteile eines Schurken, dennoch hatte er ein schlechtes Gewissen.
…Mit etwas….viel…Glück, wird sie es nicht mitbekommen…Moment! Rede ich mir gerade ein, das Lara Croft etwas übersieht, was direkt vor ihrer Nase passiert?…Hm…Ach, es gibt immer ein erstes Mal, Nate, das solltest du doch am Besten wissen…
Mit den Schultern zuckend, öffnete er behutsam die große Tür zur Bibliothek.
Er war drin.
Rasch schlich er über den Teppich und ging zum erst besten Bücherregal.
Seine Augen suchten, doch wurden nicht fündig.
Zum Glück schien der Mond recht günstig ins Zimmer, sodass er nicht unbedingt das Licht anschalten musste.
Auch das Bücherregal daneben, gab ihm nicht das, was er suchte.
…Wo hat sie denn diese Dinger stehen?…
Er ging etwas weiter in den Raum, zum Schreibtisch und sah sich um, als hoffte er darauf, das ihm das Buch, das der suchte, zuwinken würde.
…Wo wäre ich denn wenn…
Er brach ab und ging rechts hinter den Schreibtisch. Das Bücherregal reichte, genau wie die anderen bis unter die Decke, doch hier, so war er sich sicher, würde er bestimmt etwas finden. Er las die Einbände durch.
…Ägyptisch…Syrisch…Arabisch…Ja, das kommt schon näher hin…Das Buch der alten Sprachen…klingt doch ganz gut…
Nathan zog es aus dem Regal, drehte sich zum Schreibtisch, knipste die kleine Lampe an, setzte sich und schlug es auf.


Es reichte ihr nun. Zu lange schon hatte er sich zu verdächtig verhalten, also deckte sie nun ihr Kartenspiel auf.
Sie schaltete sie das Licht an: ,,Guten Abend, Nate…so ließt es sich doch gleich viel besser, oder?“
Nathan erschrak im gelichen Moment, da das große Licht anging und ihre Stimme über ihm erklang.
Verdutzt und erschrocken blickte er zur Balustrade hoch und schluckte.
Dort stand sie.
,,Weißt du Nate…” begann Lara in ihrem sarkastischen Ton, ging zur Treppe und stieg diese hinab, bis sie vor dem Schreibtisch stehen blieb, an dem Nate noch immer wie verschmolzen saß., ,,…nicht nur du verstehst es, dich lautlos zu bewegen…dabei dachte ich noch vor wenigen Stunden, das Marianna wohl die geeignetste Kandidatin für eine nächtliche Erkundungstour ist!”
Sekundenlang tat sich nichts. Er blickte Lara einfach nur an und erkannte wohl in ihrem Blick, das er bei ihr gerade in Ungnade gefallen war.
Ihr Blick durchlöcherte ihn förmlich und er kam sich vor, als hätte er in ihrer Unterwäscheschublade herumgewühlt, nein, als hätte Elena ihn mit Chloe erwischt. Zum Glück war Lara ja nicht Elena.
,,Lara…em…” versuchte er einen kläglichen Verteidigungsversuch, nachdem er sich wieder der Realität besann. ,,…du bist wie eine Katze, weist du das? Dich hört man ja gar nicht.”
Sie schwieg, aber ihre Augen sprachen noch immer Bände und sie verschränkte die Arme vor der Brust.
Nathan schluckte und kratzte sich verlegen am Nacken: ,,Em…weißt du, es ist nicht das, wonach es aussieht…em…” er suchte verzweifelt nach den richtigen Worten, als er langsam aufstand. Er hob dann beide Hände, ,,…ich würde dich niemals bestehlen.”
Lara verzog keine Mine. Sie wusste bereits, dass das nicht der Grund für Nates `Mitternachtsausflug´ war, denn dann wäre er geradewegs in ihre Schatzkammer gelaufen. Sie waren hier in der Bibliothek und wieso sollte Nathan freiwillig mitten in der Nacht nach einem Buch suchen, wenn er nichts zu verbergen hatte?
Drake schluckte hart und erkannte es.
Lara hatte ihn jetzt genau dort, wo sie ihn von Anfang an, seit seinem mysteriösen Auftauchen in Amnara, haben wollte.
Die Archäologin lächelte hauchzart über ihren Triumph und endlich spielte sie ihre Karten aus: ,,Du bist ein schlechter Lügner, Nate, das wissen wir beide und wir wissen beide auch, das ich dir nur aus einem Grund hier Asyl gewährt habe. Danke…denn ich glaube, jetzt haben wir unsere Antworten, die wir brauchen.”
,,Lara…em…” er kam näher und versuchte einen erneuten Erklärungsversuch, ,,…Hör mal…mir ist das eben erst eingefallen, ich wollte nur mal was nachlesen, es besteht kein Grund zur Sorge…Ich wollte dich nur nicht wecken, morgen hätte ich es dir erzählt…”
Laras Lächeln wurde breiter. Selbst jetzt wollte er es leugnen. Hielt er sie etwa für blöd?
,,Weißt du, Nate, du bist ein sehr, sehr schlechter Lügner…Ich bin nicht erst seit gestern in diesem `Geschäft´. Man lernt mit der Zeit zwischen den Zeilen zu lesen und du…du bist ein offenes Buch…” sie ging um den Schreibtisch herum und las den Einband des Buches, das er sich eben genommen hatte, ,,…ich wusste gleich, das du mir nicht die Wahrheit erzählst und wieso solltest du auch, wir waren und sind ja wohl irgendwie Konkurrenten, aber ich weiß, das du das bei dir trägst, was unser lieber Freund Alexander Morris so sehnlichst haben will…” sie blickte ihn über ihre Schulter hin an.
Nathan schwieg. Sie war gerade dabei ihm voll `in die Eier´ zu treten.
Sie blickte weiterhin zu Nathan: ,,So etwas hatte ich schon erwartet, aber ich bin nicht sicher, ob dir dieses Buch weiter hilft.”
Er kam näher: ,,Du willst mir helfen? Du bist nicht sauer?”
,,Nun…es ärgert mich schon, das du hinter meinem Rücken hier herumschleichst, aber sauer bin ich nicht…” sie sah ihn weiterhin an, ,,…wenn du mir zeigst, was du gefunden hast, dann bin ich sicher, das ich dir helfen kann. Ich würde nur vorher gerne alles wissen, was sich in deinem Oberstübchen verankert hat.”
Nate zögerte. Sein Auftraggeber wollte, das er alles für sich behielt, also keinen Kontakt zu niemandem über die Sache.
,,Aber wenn du nicht willst, auch okay…gerne, darfst du meine Bücher benutzen, es ist immerhin deine Sache und auch dein Auftrag. Nur frag vorher bitte.” Lara ging an ihm vorbei, zur Tür.
Nathan seufzte und verdrehte die Augen. Es war ohnehin schon zu spät, er hatte ja schon `Kontakt´ und Lara wusste vermutlich mehr wie er darüber.
,,Hey…” er drehte sich zu ihr um, ,,…warte!”
Lara unterdrückte ein Schmunzeln und drehte sich wieder zu ihm. Sie hatte ihn in der Tasche.
Die Archäologin sah zu, wie er zögerlich ein uralt aussehendes Schriftstück aus seiner Hosentasche hervorzog.
,,…Aber das bleibt unter uns, okay?…”
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