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Sangue alle mani dell’angelo

GeschichteDrama / P12 / Gen
24.10.2010
24.10.2010
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Weise und bescheiden,
gläubig und gerecht,
eisern und doch sanft.
Friedliebend und doch kämpferisch.
Geduldig und diszipliniert.
Das sind die Tugenden eines Priesters.
Und dennoch hüllt dich Schwärze ein.

Das alles vereinst du in dir,
das alles macht dich zu einer Lichtgestalt.
Was ist was du versteckst.
Unter dem Mantel der Frömmigkeit,
Hinter dem Schutz des Glaubens,
in den Schatten deines Seins.
Du bist ein Engel.
Und dennoch das Böse selbst.

Der Herr ist dein Licht und dein Heil,
wen solltest du fürchten?
Was grämt dich also?
Was füllt dein Herz mit Zweifeln?
Was belastet dich und führt dich
in die Dunkelheit?
Du bist ein Priester,
und dennoch ein Mörder.

Ist es etwa die Rache,
die Gier nach Macht,
die dich treibt?
Ist es der Wunsch nach Unsterblichkeit?
Ist es der Wunsch nach Geld?
Nein es ist die Liebe zu deinem Gott
und dennoch klebt Blut an den Fingern des Engels.
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