Lovely Criminal

von Knubbelx3
GeschichteDrama / P12
21.10.2010
29.12.2010
4
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Erstes Kapitel meiner zweiten Story! Hoffe sie gefällt euch und natürlich freu ich mich über Kritik sowohl prositive als auch negative!
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„Man, Jungs, mir ist so langweilig! Könnt ihr nicht mal irgendetwas Spannendes oder Lustiges oder irgendwas machen?“ Ich hing mit dem Kopf nach unten auf unserem Sofa im Tourbus. Die Jungs schauten mich etwas über meine Haltung verwirrt an und seufzten.
Wir waren vor nicht einmal zwei Stunden losgefahren zu unserem ersten Konzert auf unserer the final riot Tour. Sprich wir waren noch nicht einmal 200 km von zuhause entfernt und ich wollte schon wieder zurück. Nicht das ich es nicht mochte auf Tour zu sein, ganz im Gegenteil. Ich liebte es. Ich liebte es auf der Bühne zu stehen und zu performen. Aber ich hasste es, ich hasste es mehr als alles andere tagelang durch die Gegend zu fahren und in diesem Bus eingesperrt zu sein.
Ich wusste nie, was ich während der Fahrt machen sollte. Die Anderen lasen oder hingen hinterm Laptop, schliefen oder spielten Karten oder so. Ich würde das ja auch machen aber ausm Fenster gucken ist langweilig und bei den andern Sachen wurde mir immer schlecht, also blieb mir nicht weiter übrig als mich zu langweilen. Das war auch der einzige Nachteil nur Jungs in der Band zu haben. Sie redeten nicht bzw. nicht viel, wie alle anderen auch. Daher wünschte ich mir oft noch ein Mädel in die Band aber umso länger ich darüber nachdachte, wollte ich doch keins. Dann gäbe es Zickenkrieg und schlechte Laune, weil eine ihre Tage hat oder so.
Eigentlich konnte ich mich nicht beschweren. Die Jungs waren für mich mittlerweile nicht nur meine besten Freunde, sie waren für mich schon Familie und nie würde ich einen austauschen wollen. Ich würde alles für sie tun, genaus wie sie für mich.
Ich setzte mich wieder richtig hin, weil ich das Gefühl hatte, der Bus würde irgendwo abbiegen. Und tatsächlich, der Bus bog in eine Raststädte ab. Ich sprang sofort auf und machte die Tür auf. Draußen drehte ich mich kurz, atmete tief durch und schaute dann, ob die anderen nachkamen. Sie fielen mehr oder weniger aus dem Bus.
„Lasst was machen, Fangen spielen oder ein Wettrennen oder so!“ schlug ich scherzhaft vor. Josh sah mich kopfschüttelnd an. „Du hast echt zu viel Energie!“ sagte er schmunzelt. Ich sah die Jungs frech grinsend an und zuckte mit den Schultern. „Also ich hohl mir erstmal einen Kaffee“ sagte Zac und gähnte. Er war, gleich nachdem wir losgefahren waren, eingeschlafen und nun endlich aufgewacht. Die Idee war gut also kamen wir alle mit.
Wieder am Bus angekommen fuhren wir auch gleich weiter. Da wir jetzt alle wach waren und auch niemand mehr schlafen wollten, sprachen wir den Verlauf des heutigen Abends durch. Aber auch das dauerte leider nicht ewig.
Ich schaute kurz gelangweilt aus dem Fenster, dann fiel mir etwas ein. „Zaaac, nicht wieder einschlafen!“ sagte ich frech grinsend „Komm, setz dich doch mal neben mich!“ Zac schaute mich etwas verwirrt an aber tat einfach was ich sagte. „Sag mal, was war das eigentlich für ein Mädel letzte Woche im Club?“ Kaum hatte ich das gesagt fing Josh an ein Lachen zu unterdrücken, was allerdings nicht gut klappte. „Dich hab ich nicht gefragt sondern deinen Bruder“ sagte ich kurz zu Josh und dann sah ich wieder zu Zac. „Ja also, das war Sydney“ –„Ja man jetzt lass dir nicht alles aus der Nase ziehen, woher kennst du sie? Wie stehst du zu ihr und sie zu dir? Erzähl doch mal!“ – „Sydney ist die Schwester von einem meiner früheren Schulfreunden, den ich letztens zufällig getroffen habe und da war sie halt dabei.“ Er machte eine kurze Pause. Ich sah kurz zu Josh rüber, der immer noch vor sich hingrinste. Dann schaute ich noch zu den anderen. Jeremy hörte und gar nicht zu und Taylor machte den Eindruck, er wollte alles genau so gerne hören wie ich. Als Zac immer noch nicht weitersprach machte ich eine Handbewegung, dass ich noch mehr hören wollte. „Ja gut wir sind danach einmal ausgegangen und sie ist voll süß“ er schaute auf den Boden „Aber ich nicht“ Ich wusste nicht was ich jetzt genau tun sollte und schaute kurz Rat suchen zu Taylor, welcher aber auch nicht genau wusste, was zu tun ist.
„Ach Zaci, komm her. Du bist doch ein richtiger Teddy. Hat sie dir das denn gesagt?“ fragte ich und legte einen Arm und ihn. Er schüttelte nur den Kopf. „Hat sie irgendwas anderes gesagt, dass sie dich nicht mag oder so?“ wieder schüttelte er den Kopf. „na also, wieso glaubst du denn, dass sie nichts von dir will?! Du musst einfach bloß dran bleiben dann wird das schon“ sagte ich aufmunternd. „Wenn du das sagst, muss es ja stimmen“ sagte er jetzt auch wieder lächelnd. Dann setzte er sich wieder dahin wo er vorher saß. Dann ging die Fahrt wieder genauso langweilig weiter wie sie angefangen hatte.
Bei dem nächsten Stopp war Josh und Zac eingeschlafen und Jeremy wollte im Bus bleiben, also gingen Taylor und ich alleine raus, uns ein wenig die Füße vertreten.
„Glaubst du das wird was mit Zac und dem Mädel?“ fragte Taylor kurz nachdem wir ein wenig vom Bus entfernt waren. „Ich will es hoffen. Er ist schon so lange Single, ich würde ihm ein nettes Mädchen echt wünschen aber ich bin mir nicht sicher ob’s klappt“ Taylor nickte und fing dann langsam an zu grinsen. „Wieso grinst du so?“ fragte ich. „Naja, wenn es nicht klappt, dann können wir uns ja mal als Kuppler versuchen“ schlug er vor. „und hast du schon jemanden im Sinn, den man mit Zac verkuppeln könnte?“ – „Glaubst du ich schlag so was vor, wenn ich niemanden wüsste? Ich hab da so ne Freundin, ich glaube, die könnte sein Typ sein“ Ich knuffte ihn. „Ich mag es, wenn du so Idee hast“ sagte ich grinsend „aber jetzt lass wieder zurückgehen“
Der Busfahrer wartete schon auf uns, sodass wir gleich weiter fuhren.
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