Ferne Welten

GeschichtePoesie / P12
14.10.2010
14.10.2010
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Hm, ja, da hat sich mal wieder irgendwas aus meinen Gedanken verselbstständigt. Ich bin nicht so ganz sicher, ob ich dieses Gedicht an der richtigen Stelle gepostet habe. Wenn jemandem eine bessere Kategorie einfällt, soll er sich bitte melden.
Das Ganze kam einfach so über mich und ich hab einfach drauf los getippt. Erwarte also nicht zu viel.

Ferne Welten

Von fernen Welten
Träume ich
Des nachts.

Träume von dir
Und von
Abenteuern,
Die auf mich warten.
Auf die ich
Meinerseits
Warte.
Voller Sehnsucht.
Wandere in ferne Welten.
Den Abenteuern
Und der
Freiheit entgegen.

Fliehe
Vor mir
Und vor meiner Welt.
Fliege durch die Nacht
Und suche nach dir.
Nach dir
Und
Dem Duft
Der Sterne.
Irgendwo dort draußen
Bist du
Das weiß ich
Ganz sicher.

Von fernen Welten
Träume ich
Des nachts
Und wünschte
Ich könnte entfliehen
Aus dem Nichts
Welches mich festhält
Mich knebelt
Und fesselt.
An diese Welt.
An diese Unfreiheit.
An mein Gefängnis.

Meine Gedanken spinnen
Netze aus wirrem
Gedankensaft.
Keiner versteht es.
Keiner sieht es.
Keiner hört es.
Keiner kennt es.

Denken
Ich bin verrückt.
Denken
Ich bin nicht wie sie.
Denken
Ich bin eine Gefahr.
Für sie.
Für mich.
Für alle.
Recht haben sie.
Bin nicht
Wie ihr.
Will nicht sein
Wie ihr.
Will nicht sprechen
Wie ihr.
Will nicht reden
Wie ihr.
Will nicht laufen
Wie ihr.
Will nicht denken
Wie ihr es von mir verlangt.
Und ihr?
Sperrt mich ein.
Verschließt die Zelle
Mit den Gittern
Vor meiner Türe.
Schlösser an meiner Türe
Fünf Stück sind es.
Fünf.
Und nur einen Schlüssel.

Dick ist die Türe.
Dick wie Elefantenhaut.
Und schwer.
Schwer wie ein Wal.

Ich lache.
Über euch.
Eure Dummheit.
Eure Unverständnis.
Eure Angst.
Vor mir.
Ich fürchte mich nicht
Vor mir.
Warum auch?
Ich bin ich.
Wieso sollte ich mir etwas tun?
Wieso sollte ich schlecht
Für mich selbst
Sein?

Ihr seid so dumm
Unwissend
Angsterfüllt.
Ich lache immer noch.
Egal,
wie viele Schlösser
und Schlüssel.
Wie viele Türen,
wie schwer und dick
diese Türen
sein mögen.
Meine Gedanken
Und Phantasie
Könnt ihr nicht
Einsperren.
Keine Tür ist
Dick genug
Schwer genug
Um meiner Phantasie
Grenzen zu setzen.
Denn mein Denken
Ist frei.

Des nachts,
wenn alle schlafen,
mache ich mich auf den Weg
suche nach dir.
Nach den Abenteuern.
Nach der Freiheit.
Und finde euch.