Der Spiegel - Mein wahres Ich

von -Pino-x3-
GeschichteHumor / P12
Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
12.10.2010
18.12.2010
10
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Hallo, Welcome zu meiner neuen Kyou Kara Maou Story, “Der Spiegel – Mein Wahres Ich“.
Die Idee hierzu bekam ich, als ich den Spruch, Die Augen sind der Spiegel der Seele, im Internet las.
Ich habe schon lange nach einem Einfall für eine neue Geschichte gesucht und es sollte unbedingt ein Mädchen drin vorkommen, das Yuri sehr nahe steht.
Die erste Idee war, das eine Klassenkameradin zufällig Yuri und Ken am See trifft und ausersehen mit ins Dämonenreich gelangt.
Aber dann kam der Spruch und hopp, hatte ich schon das erste Kapitel fertig geschrieben.
Hoffentlich gefällt es euch. ^^
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Ein ganz normaler Morgen im Hause Shibuya.
„Guten Morgen Yu-chan!“ rief Miko glücklich und hatte das frühstück bereits auf den Tisch gestellt.
„Morgen!“ Yuri warf sich seine Jacke über und hüpfte in seine Turnschuhe.
„Sorry, aber ich muss weg!“
Der schwarzhaarige schnappte sich seine Tasche und schon war er aus dem Haus.
„Das hat ja mal wieder ziemlich lange gedauert, Shibuya!“ rief Ken und grinste.
„Ja, mach dich Ruhig über mich lustig!“ sagte der König und verollte angenervt seine Augen.
„Immer wieder gerne, können wir dann jetzt los?“
„ja, ich hab alles dabei.“ Er deutete auf seine Tasche und dann machten sie sich auf den Weg.
Aber nicht etwa, um nach Shin Makoku zu reisen.
Die beiden Jungs gingen auf direktem Weg in die Schule, den heute stand eine wichtige Klassenarbeit an und Yuri hatte in beiden Welten gelernt, was das Zeug hält.
Diese Arbeit beeinflusste seine Endnote enorm.
„bereit für die Arbeit?“ fragte Ken und konnte ein schmunzeln nicht unterdrücken.
„fang gar nicht erst an, davon zu reden. Mir ist jetzt schon ganz schlecht.“ Murmelte der schwarzhaarige und hielt sich seinen Magen.
„du hast so viel gelernt, das kann gar nichts schief gehen.“ Murata klopfte seinem Freund auf die Schulter und gemeinsam betraten sie das Schulgelände.

„Und dann, als der Test begann, hatte ich ein völliges Blackout!“ rief Yuri aufgebracht, mittlerweile war die Schule aus und er befand sich in Shin Makoku, zusammen mit Murata.
„Tja, da hättest du gar nicht lernen brauchen, was?“ witzelte sein Kumpel, aber der König fand das alles andere als Lustig.
„ich wette, du hast mal wieder alles gewusst!“
„tja, also…“
„aha. Okay, lassen wir das Thema.“ Sagte der schwarzhaarige, erhob sich von seinem Stuhl und verließ das Büro.
Ken folgte ihm seufzend und kurzer Hand waren sie auf dem Hof, wo sie Gunther schon erwartete.
„Majestät, da seid ihr ja endlich! Ich habe interessante Neuigkeiten für euch!“ rief sein Hauslehrer, er war ziemlich hibbelig.
„Yozak hat, während eines Auftrags, eine interessante Entdeckung gemacht.“
Gwendal trat neben Lord von Kleist.
Hinter den beiden Männern waren Soldaten damit beschäftigt, etwas Großes und anscheinend reichlich schweres, aus einem Wagen zu heben und es ins Schloss zu bringen.
„was ist das?“ Yuris Neugierde war geweckt.
„das, wovon ich gerade sprach.“ Erklärte Gwen.
„es ist der so genannte Spiegel der Seele.“
„Spiegel der Seele?“ der König runzelte die Stirn, er kannte nur so einen Spruch, die Augen sind der Spiegel der Seele.
Aber das eine hatte mit dem anderen wohl sicher nichts zu tun.
„es heißt, wenn man in den Spiegel blickt, sieht man seine innersten Wünsche und Begierden.“
Conrad kam mit einem charmanten lächeln auf sie zu und trat neben Gwendal.
„also zeigt der Spiegel das wahre Ich.“ Fügte Ken hinzu.
„das stimmt, aber bis jetzt konnte niemand diese Kräfte bestätigen.“
„YURI!“ jeder wusste, wem diese Stimme gehörte und so war es nicht verwunderlich, das der König schlagartig zusammenzuckte und einen Schritt rückwärts ging, als er den wütenden Wolfram erblickte.
„w-was ist denn?“ fragte der Junge zaghaft und hielt weiterhin Abstand.
Der Blonde funkelte in zornig an, aber anscheinend war dass, was er zu sagen hatte, ziemlich wichtig, denn er verschränkte seine Arme eingeschnappt vor seiner Brust und schwieg.
„nun gut, nachdem ich seine Majestät unterrichtet habe, sollten wir uns diesen Spiegel einmal genauer ansehen.“ Sagte Gunther und wollte Richtung Büro laufen, aber sein Schüler hatte andere Vorstellungen.
„dafür ist später noch genug Zeit, der Spiegel hat Vorrang.“
„Aber Majestät-“ begann der Berater, doch der König unterbrach ihn.
„auf zum Spiegel!“ rief er und lief mit einer kleinen Wutfalte ins Schloss zurück.
„oh je, seine Majestät ist Sauer auf mich!“ jammerte der Hauslehrer.
„Nein, er ist eher Sauer auf sich selbst.“ Meinte Ken und grinste.
Nachdem er die verdutzen Gesichter der anderen sah, erklärte er warum.
„wir haben heute eine wichtige Arbeit geschrieben und er hat, trotz Lernens, versagt.“
„die, für die er so eifrig gelernt hat?“ fragte Conrad.
„ja, genau die.“
„Kommt ihr jetzt endlich??“ rief der schwarzhaarige König ärgerlich und die anderen beschlossen, ihn in dieser gereizten Stimmung nicht warten zu lassen.
„Also ist es entschieden.“ Sagte Gunther, nachdem sie darüber gesprochen hatten, wie sie mit dem Spiegel weiter verfahren sollten.
Heraus kam, dass der König persönlich sich vor das Glas stellen und herausfinden sollte, was es genau mit dem “Spiegel der Seele“ auf sich hatte.
Was ich wohl sehen werde?, Fragte sich Yuri und im gleichen Moment schoss ihm etwas anderes durch den Kopf.
Ob die anderen es wohl auch sehen würden?
Das wäre nicht ganz so prickelnd, dachte er sich und kurzerhand warf er alle aus dem Zimmer, nur Wolf sträubte sich bis zum Schluss.
„Na schön, dann bleib eben drinnen.“ Maulte der schwarzhaarige und stellte sich etwas nervös vor den Spiegel.
Noch wurde er von einem Tuch umhüllt, aber der Blonde Dämon änderte dies schnell und aus Angst kniff der König der Dämonen seine Augen zu.
Ganz ruhig, sprach er sich mut zu, du schaffst das Yuri, du hast schon ganz andere Sachen geschafft.
Er atmete einmal tief ein und wieder aus, dann öffnete er schließlich seine Äuglein und blickte in den Spiegel, der nichts, außer seiner selbst, zu erkennen gab.
„ähm…hallo?“ mit einem mulmigen Gefühl im Magen ging er einen Schritt näher an sein Spiegelbild und beäugte den großen Gegenstand.
Aber außer seinem Abbild konnte er nichts Ungewöhnliches entdecken, bis plötzlich ein Mädchen hinter ihm stand und fröhlich winkte.
Schlagartig drehte er sich herum, aber er war mit seinem Verlobten allein im Zimmer.
„Wie…?“ stotterte er und wandte sich dem Spiegel wieder zu.
Und Tatsächlich, dort war wieder das Mädchen und winkte noch immer lächelnd.
„Wolfram, komm doch mal bitte her.“ Rief er seinen Verlobten zu sich heran.
„Was ist?“ der Schönling schaute stirnrunzelnd in den Spiegel, sah aber außer ihnen niemanden.
„siehst du sie?“ und während Wolf verneinte, schüttelte das Mädchen im Spiegel den Kopf und eine Stimme erklang.
„Niemand außer dir kann mich sehen oder hören.“
Und mit diesen Worten lief sie an ihm vorbei und befreite sich dann aus dem Spiegel.
Unserem König klappte die Kinnlade herunter, das Mädchen stand nun direkt vor ihm!
„Mein Name ist Yurika und ich bin der Inbegriff all deiner Wünsche und Sehnsüchte.“
Sie hatte langes, schwarzes Haar und Augen derselben Farbe, ihr Kleid war ebenfalls in ein dunkles Schwarz getaucht, Yuri als Mädchen.
„Wolf, fällt dir irgendetwas auf?“ fragte Yuri, um ganz sicher zu gehen, dass er nicht verrückt geworden war.
„naja, wir stehen vor einem angeblich magischen Spiegel, der wahrscheinlich nur ein gewöhnlicher Spiegel ist.“
„ah, ja genau. Am besten sagst du das den anderen auch gleich.“
Der Schock stand unserem König ins gesicht geschrieben, aber wenn niemand Yurika weder sehen noch hören konnte, warum sollte er sie da erwähnen?
Als der Blonde das Zimmer verlassen hatte, seufzte der schwarzhaarige und musterte dann Yurika von oben bis unten.
Sie sah wirklich haargenau wie er aus, nur mit dem Unterschied, dass sie weiblich war.
„freut mich, dich endlich kennen zu lernen, Yuri.“
Der junge wusste nicht, ob er seinen Augen glauben schenken konnte.
Spielte ihm sein Verstand einen Streich?
„Du siehst verwirrt aus. Ich sage es dir gerne noch einmal. Ich bin Yurika, der Inbegriff all deiner Wünsche und Sehnsüchte. Niemand, außer dir selbst, kann mich sehen oder hören und ich verschwinde erst wieder, wenn du bereit bist, allen dein wahres ich zu zeigen.“
Yuri schluckte.
„Das bedeutet zum Beispiel, das du zu deinen Gefühlen, wie Liebe oder Angst, stehen musst, seien sie noch so Kompliziert.“
„und wenn ich es nicht mache, oder es nicht schaffe?“
Der schwarzhaarige hatte schon so eine Ahnung, was Yurika mit Liebe und Angst meinen könnte.
Doch diese lächelte nur und schüttelte den Kopf.
„dafür bin ich in Erscheinung getreten, ich werde dir dabei helfen, so zu werden wie ich, dein wahres ich.“
„Mein wahres Ich…?“ wiederholte der König.
„es wird nicht allzu schwer, denn tief in dir bist du es schon, du musst es nur noch nach außen bringen.“
„Majestät?“ Gunther betrat den Raum und musterte seinen Angebeteten, der grübelnd vor dem Spiegel stand und ziemlich ratlos dreinschaute.
„oh, ähm, alles in bester Ordnung!“ sagte er hastig und lächelte aufgesetzt, die anderen kauften es ihm aber ab.
„was habt ihr gesehen?“
„ähm…mich und, tja, sonst nichts weiter, leider.“
Er lachte übertrieben und ging dann Richtung Tür.
„das ist wohl nur ein Spiegel, der so aussieht wie der so genannte “Spiegel der Seele“, nicht das Original.“
„Majestät, ihr habt einfach ein Auge für so etwas!“ quiekte der Berater freudig und hüpfte aufgeregt hinter seinem Schüler hinterher, denn jetzt war es Zeit für den Unterricht, den der König eigenmächtig verschoben hatte.
Übertrieben gut gelaunt setzte er sich an seinen Schreibtisch und sein Hauslehrer fing an, ihm weitere Sachen über die nicht mehr ganz so fremde Welt der Dämonen zu berichten.
Jedoch achtete sein Schüler nicht auf ihn.
Yuri starrte noch immer entgeistert an die Wand, wo Yurika stand und sich ein wenig über Gunther lustig machte.
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Das war das erste Kapitel und ich hoffe, ich konnte euch für das Weiterlesen begeistern.

Den Namen Yurika, auch wenn es so rüber kommt, habe ich nicht einfach aus Yuri weiterentwickelt.
English Production Producer – Yurika.
Dieser Name taucht beim Abspann von Kyou Kara Maou auf, ich fand ihn passend und hab ihn mir gemopst. ^^
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