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*~Vampire Academy – Unsterbliche Liebe~*

von x-Sunny-x
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Adrian Ivashkov Christian Ozera Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
08.10.2010
02.08.2011
2
1.672
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
 
08.10.2010 1.200
 
Kapitel 1: Normalzustand



So, nach den tollen Kommentaren zum Prolog und den schon zahlreich vertretenen Schwarzlesern nun das 1. Kapitel. Viel Spaß damit :)

Und vielen Dank für eure Kommentare! *sich nen Keks freut*




Knapp eine Woche ist vergangen, seit ich an die Akademie zurückgekehrt bin. Ich darf mich mittlerweile wieder stolze Novizin nennen, was ich wohl größtenteils meinem durchgeknallten Vater zu verdanken habe. Schließlich hat er Alberta dafür geschmiert.
Aber egal, Hauptsache ich kann wieder mit Lissa zusammen sein. Das Leben nimmt wieder seinen gewohnten lauf, „morgens“ aufstehen, zur Schule gehen, Adrians Flirterei in der Mittagspause erdulden, nach der Schule ein wenig Freizeit haben und dann zur Sperrstunde ins Bett gehen. Durch den Angriff der Strigoi vor einigen Wochen hat sich das Leben hier zwar dahingehend verändert, dass noch mehr Wächter die Schüler beschützen, aber ansonsten ist alles beim Alten geblieben.
Lissa und Christian haben sich –wie sollte es auch anders sein- wieder vertragen. Darauf möchte ich nicht näher eingehen, denn es war mal wieder eine sehr unschöne Begegnung, die ich in Lissas Kopf miterleben „durfte“.
Alles ist wie immer, für die Anderen zumindest. Ich hingegen trauere noch immer um meinen Geliebten Dimitri. Warum musste ausgerechnet ihm ein solch grausames Schicksal vorherbestimmt sein? Ich kenne genügend andere Leute, für die eine solche Bestrafung eher angebracht gewesen wäre. Aber es trifft halt immer nur die Falschen!
Doch was bringt es mir darüber nachzudenken? Deswegen bekomme ich ihn auch nicht zurück… Doch eines weiß ich gewiss, ich werde ihn wieder sehen. Dabei hatte ich gehofft an dieser Brücke sein Leid endlich beendet zu haben. Doch dem war scheinbar nicht so. Ich habe so viele Strigoi getötet, doch ihn konnte ich nicht töten. Dabei weiß ich nicht einmal, wie er es geschafft hat, mich so zu täuschen. Ich bin hierher zurückgekommen in der Hoffnung, dass diese Qual ein Ende hat. Doch prompt bekomme ich diesen Brief von ihm. Er ist irgendwo dort draußen und wartet nur darauf, mich zu seiner Gefährtin zu machen, oder mich zu töten. Schöne Aussichten. Wenn irgendjemand von den Wächtern davon erfährt, werde ich meinen Wächterjob bei Lissa vergessen können. Und dann hätte mein Leben gänzlich seinen Sinn verloren…

Schließlich hatte ich nur 2 Ziele:
1.     auf Lissa aufpassen, ihr als ihre Wächterin immer zur Seite zu stehen und sie so vor all dem Bösen dort draußen zu beschützen
2.     mit Dimitri zusammen sein. Egal, wie Falsch unsere Beziehung auch sein mochte, wir hatten schlussendlich doch eingesehen, dass wir unsere Gefühle nicht einfach ignorieren konnten.

Nun habe ich nur noch ein Ziel, denn eine Beziehung zu Dimitri wird es nie wieder geben. Deswegen muss ich mein Bestes geben, um den Job als Lissas Wächterin zugeteilt zu bekommen. Über Dimitri kann ich mir danach immernoch Gedanken machen. Und früher oder später werde ich das tun müssen, denn ich weiß er wird niemals aufgeben.
„Hallo kleiner Dhampir.“, der hat mir gerade noch gefehlt…
„Adrian, wie oft soll ich dir noch sagen, dass du mich Rose nennen sollst?“
„Ich finde es immer wieder faszinierend, wie schön du bist, wenn du dich aufregst.“
Ich klatsche mir mit der Hand gegen die Stirn. Wie kann man nur so schnulzig veranlagt sein? Ist ja grauenhaft!
„Geh und nerv jemanden, der von dir genervt werden will!“, fauche ich ihn an. Lissa fragt mich laufend, warum ich ihm nicht einfach eine Chance gebe. Eigentlich ist er ja auch ganz süß, wenn er nicht gerade seine 5 Minuten des Spinnens hat… Aber ich liebe ihn nun mal nicht. Es käme mir vor wie Verrat an Dimitri. Schließlich ist er mehr oder weniger noch immer am Leben und mein Herz weigert sich zu akzeptieren, dass es nie wieder so sein wird wie vorher.

Schließlich kommt Christian um die Ecke und beobachtet uns amüsiert.
„Adrian, wie viele Körbe willst du eigentlich noch bekommen?“, fragt er sarkastisch.
„Hey, Ozera. Wenn du es schaffst Lissa zu gefallen, dann dürfte es ein Kinderspiel werden früher oder später Rose für mich zu gewinnen.“
„Wenn du damit mal nicht auf die Nase fällst.“, meint Christian schulterzuckend.
Christian ist noch immer sauer auf Adrian, weil er auch öfters mal in Lissas Gegenwart anfängt zu flirten. Und wenn Christian eines nicht leiden kann, dann ist es Konkurrenz. Das musste sogar ich schmerzhaft erfahren, dabei ist meine „Beziehung“ zu Lissa vollkommen anders, als die seinige zu ihr. Aber so sind die Männer halt. Ständig versuchen sie ihr „Eigentum“ zu beschützen. Die Beiden streiten sich noch eine Weile, wo ich gelangweilt zuschaue. Schließlich steht Alberta vor mir.
„Miss Hathaway?“
„Ja, Alberta?“
„Ihre Mutter möchte sie sprechen. Worum es geht erfahren Sie dort.“
„Danke, ich werde sofort zu ihr gehen.“, ich verabschiede mich  noch schnell von den Jungs und begebe mich zum Wohnbereich der Wächter.

Meine Mutter hat ein eigenes Büro auf dem Campus bekommen. Nach 5 Minuten Fußweg komme ich schließlich dort an und klopfe an die Tür.
„Herein.“, vernehme ich die Stimme von Janine Hathaway, meiner allseits bekannten Wächter-Mutter.
Ich öffne also die Tür, hier scheint ja eine richtige Versammlung vonstatten zu gehen. Und ich soll scheinbar an ihr teilnehmen. Meine Mutter bedeutet mir mit einer Kopfbewegung, dass ich mich auf den einzig noch freien Stuhl setzen soll, der direkt vor ihrem Schreibtisch steht. Gespannt tue ich wie mir aufgetragen und warte darauf, dass sie endlich mit der Sprache raus rückt.
„Rose, wir haben lange überlegt, ob wir dich in dieses Gespräch mit einbeziehen sollen oder nicht. Schließlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für dich zwar gefährlich sein wird, aber dass wir dich brauchen.“
„Wofür?“, frage ich neugierig.
„Dimitri Belikov ist in der Nähe der Schule gesichtet worden.“, nach diesem Satz bricht meine Welt zusammen. Dimitri ist bereits hier? Ich hätte mir früher Gedanken darum machen sollen, wie dieses Zusammentreffen aussehen soll…
„oh“, mehr kann ich dazu erstmal nicht sagen.
„Wir werden Gruppen bilden, um ihn zu suchen. Und so schwer es mir fällt das zu sagen: Du wirst unser Lockvogel sein.“, geschockt schaue ich meine Mutter an. Doch ich verstehe den Sinn der Sache. Dimitri ist eine Gefahr für jeden hier, denn er kennt jede Möglichkeit den Campus zu betreten und die Wächter zu täuschen. Dabei ist es nicht nur gefährlich für die Wächter, sondern auch für die Moroi, die zu schützen wir ausgebildet werden. Ein einzelner Wächter ist nichts wert, selbst jetzt, wo unsere Zahl nach dem letzten Kampf so drastisch gesunken ist. Ein Strigoi, der solche Macht besitzt wie Dimitri, muss vernichtet werden!
„Ich werde es tun. Aber nur, wenn ich die Erlaubnis bekomme, ihn zu töten, falls ich die Möglichkeit dazu erhalte.“
„Einverstanden.“
Damit ist also alles geklärt. Dimitri, nimm dich in Acht. Kampflos werde ich mich nicht von dir töten lassen!





Sooo, Ende für heute. Hat’s gefallen? Ich hoffe doch sehr. ^.^

Bis zum nächsten Mal *winkt*








Aktuelle News vom August 11:

Hey meine lieben Leser, ich weiß ihr wartet alle sehnsüchtig auf ein neues Kapitel. Doch leider lag ich in der letzten Zeit des Öfteren im Krankenhaus, weswegen neue Kapitel zu all meinen Geschichten ein wenig länger auf sich warten lassen. Aber ich verspreche euch so bald wie möglich ein neues Kap online zu stellen! Ich hoffe ihr könnt euch noch ein wenig gedulden x.x
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