Unfairer Kampf

von Nathalie
GeschichteAbenteuer / P16
30.09.2010
30.09.2010
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Talim drehte sich ruckartig um. War da ein Feind? Ein Tier? Oder waren es die Wassertropfen welche stets seltsame Geräusche von sich gaben wenn sie von der Decke des Tempels auf den Steinboden prasselten? Sie machte sich kampfbereit, wartete, doch nichts geschah. Langsam senkte sie die Klingen und drehte sich um. Hier lauerten viele Gefahren. Nur ein Fehler und alles könnte verloren sein. Kurz darauf betrat sie eine Halle. Inmitten ein viereckiges Podest aus dunklem Stein, umgeben von einem seichten Wassergraben. ,,Nur keine Angst Talim. Glaub an dich." In diesem Moment kam ihr ein schreckliches Monster entgegen. Der größte Teil seines Körpers bedeckt von schwerer Rüstung. Das Schwert, fast größer als Talim.
,,Erbärmlicher Mensch!", fauchte es. ,, Ich bin Nightmare. Niemand kann mich aufhalten!" Talim machte sich kampfbereit. Viele Kämpfe hatte sie bereits gewonnen. Dieser schien ihr aussichstlos.... Hatte sie zu große Furcht?
,,Stirb", brüllte das Ungetüm und hob sein Schwert. ,,Wind führe mich", beruhigte sich Talim. Das Monster kam auf sie zu, die Augen weit aufgerissen, das Schwert bereit zum niederprasseln und Talims Knochen zu zermalmen. So schnell sie konnte, voll führte Talim eine Drehung sodass sie hinter dem Monster stand und bohrte die Klingen in dessen Rücken, dass es einen lauten Schmerzensschrei ausstieß. Vor Wut drehte es sich samt Schwert und rammte es in Talims rechte Hüfte. Sie fiel, Tränen traten ihr in die Augen, Blut floss an ihrem Bein entlang. Benommen blickte sie in die Augen des Ungeheuers, welches bereit war zum entgültigen Schlag. Nein, sie durfte nicht aufgeben! Sie sprang hoch, über den Kopf des Ungeheuers und rammte ihn die Klingen in Kopf und Schulter. Endlich fiel es zu Boden. Als es wieder aufstehen wollte, nahm Talim ihre letzte Kraft zusammen, kreuzte ihre Klingen und teilte das Etwas in zwei Hälften. Stolz überkam sie aber auch Furcht was sie auf ihre weiteren Reise wohl noch alles erwarten würde.
 
 
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