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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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282 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
27.09.2010 2.062
 
OK Leute hier bin ich wieder ^^
ein klein wenig spät, aber immerhin gibts was. auf den letzten drücker mal wieder.....naja wat solls
ich bedanke mich mal wieder für die lieben reviews und wünsche viel spaß mit dem kapi ^^







Noch immer saßen die drei bei Josy in der Wohnung. Beide Vampire hatten sich wieder eingekriegt und schmollten nicht mehr. Auch wenn es bei beiden knuffig aussah, das musste Josy zugeben. Inzwischen hatte Josy auch schon für Getränke gesorgt. Dank Josef befanden sich ja immer ein paar Beutel Blut bei ihr im Kühlschrank. Blieb nur noch zu hoffen, dass Emily die nicht mal aus Versehen bemerkte. Aber soweit wollte Josephine im Moment noch nicht denken.
„Leute, ich geh mich mal schnell umziehen“, meinte Josy und verschwand im Schlafzimmer. Ihr war nämlich jetzt erst aufgefallen, dass sie noch immer ihre kurzen Schlafklamotten trug. Wenigstens war Mick noch dabei, sonst hätte Josef die Situation ganz bestimmt ausgenutzt. ‚Noch einmal Glück gehabt.’
/Du hast es dir doch gewünscht, dass Josef mal wieder über dich herfällt./
‚Sag mal, wie oft soll ich das noch sagen? Ich bin nicht so notgeil wie die meisten anderen Menschen!’
/Ach, aber bei deinem Freund wirst du fast immer schwach./
‚Man darf sich also nicht mehr ändern?!’
/Doch, aber dir fällt es immer so schwer./
‚Halt einfach mal die Klappe!’ Das durfte doch nicht wahr sein, jetzt stritt sie sich schon wieder mit ihrem logischen Verstand. Wenn das jemand mitbekam, würde Josy in der Irrenanstalt enden. Schnell schüttelte sie diesen Gedanken ab. Stattdessen ging sie in ihren Schrank und wühlte sich ein wenig durch die Regale. Sie zog ein rotes Top und eine schwarze Jeans heraus.
Schnell schlüpfte sie hinein und betrachtete sich im Spiegel – der praktischerweise auch im Schrank Platz gefunden hatte. ‚Upps. Richtig, das hier war das Top mit dem tiefen Ausschnitt. Deshalb hab ich das auch nie bei der Arbeit getragen.’
/Du hast echt Alzheimer, Kleines./
‚Halt verdammt noch mal die Schnauze!’ Leicht angesäuert verließ Josy ihren Schrank wieder. Gerade als sie wieder zu den beiden Männern ins Wohnzimmer gehen wollte, stoppte sie. Die letzten Strahlen der Sonne trafen auf ihre Kommode und ließen etwas aufblitzen. Grinsend nahm Josy es in die Hand. Es war die Silberkette, die sie vor längerem gekauft hatte. Ein verschlagenes Grinsen machte sich auf den Zügen der Brünetten breit. Schnell hatte sie die Kette umgelegt. Den Pentagrammanhänger ließ sie in ihrem Ausschnitt verschwinden. Mick und Josef sollten es ja nicht sofort bemerken. Nun wieder wesentlich besser gelaunt ging Josy zurück ins Wohnzimmer.

„Was bist du denn so gut gelaunt?“, fragte Mick überrascht.
„Ach, ich hab mich nur an eine lustige Sache erinnert.“
„Dürfen wir da teilhaben?“, fragte Josef.
„Vielleicht“, antwortete Josy geheimnisvoll und ließ sich neben ihrem Freund nieder. Als sie so neben ihm saß, spannten sich seine Muskeln an. Seine braunen Augen lagen nervös und misstrauisch auf ihr. Langsam rutschte er etwas von ihr weg, den Blick nicht von ihr lassend. Mick verstand es nicht. Nicht direkt. Wenige Augenblicke später konnte man auch seine Anspannung nur zu genau erkennen. Josef witterte eine Chance und war in Sekundenbruchteilen neben seinem besten Freund. Beider Blicke lagen auf der jungen Frau, die sich zufrieden lächelnd zurücklehnte. „Was habt ihr beide denn?“
„Hast du rein zufällig irgendetwas aus Silber da?“ Gespielt überrascht schaute Josy zu ihrem Vater. „Nicht das ich wüsste.“ Gedankenverloren spielte sie ein wenig mit der Kette herum. Den Anhänger zeigte sie jedoch noch nicht. Plötzlich ging ihr jedoch ein Licht auf. Schauspielern zu können war wirklich praktisch. „Ach, du meinst das hier.“ Endlich zog sie ihre Kette hervor. Das Pentagramm ließ sie vor sich hängen. Beide Vampire drückten sich weiter in das Sofa. „Würdest du die bitte wegmachen?“, fragte Josef angespannt.
„Warum denn?“
„Wir fühlen uns nicht gerade wohl wenn du sie trägst.“
„Warum trägst du sie überhaupt?“, warf nun Mick ein. Trotz der Anspannung konnten sie sitzen bleiben. Auf diese Entfernung konnte die kleine Menge Silber nicht viel anrichten. Aber sicher war sicher.
„Naja, man kann ja nie vorsichtig genug sein. Außerdem läuft Coraline frei rum.“
„Stimmt.“
„Und ich will verhindern, dass mich ein gewisser JEMAND wieder beißt.“ Dabei warf Josy grinsend einen Blick auf ihren Freund. Dieser spannte sich unmerklich noch mehr an. Mick schaute belustigt zwischen den beiden hin und her.

Aus heiterem Himmel heraus fing er an zu lachen. Sowohl Josy als auch Josef schauten ihn an, als ob er nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. Das schien ihn aber nicht im Mindesten zu stören, denn er lachte noch immer herzhaft.
Nach ein paar Augenblicken hatte er sich weitestgehend gefangen und grinste die beiden an. „Dad, geht es dir auch wirklich gut?“
„Natürlich.“ Das schienen die beiden ihm nicht ganz abzukaufen. „Darf man fragen, was denn nun so witzig war?“, fragte Josef misstrauisch. Auch Josy interessierte sich für die Antwort.
„Sie ist ganz eine St. John. Sie hält dich an der kurzen Leine, Kumpel.“ Und wieder brach der Privatdetektiv in schallendes Gelächter aus. Seine Tochter konnte ebenfalls nicht mehr an sich halten und lachte mit. Einzig und allein Josef sah ganz schön sauer aus. Oder beleidigt. Oder beides.

Und dieses Mal konnte Josy nicht mehr an sich halten. Sie legte die Kette weg und setzte sich neben Josef. Sie gab ihm einen sanften Kuss auf die noch immer schmollenden Lippen. Das schien ihn zu beruhigen, denn er erwiderte den sanften Kuss. Doch die zwei lösten sich für ihre Verhältnisse recht schnell voneinander und schauten Mick prüfend an. Man wusste schließlich nie, wie er darauf reagieren würde. Aber er war noch immer bester Laune und grinste sogar anerkennend. „Josef also eines muss ich dir lassen, du hast Geschmack was Frauen angeht.“
„Hatte ich doch schon immer“, grinste Angesprochener zurück und zog Josy an sich. Diese wurde ausnahmsweise mal nicht sofort rot wie eine Tomate.


In den kommenden Tagen war Josephine die pure Lebensfreude. Seit dem Tag, an dem die beiden Vampire bei ihr waren, konnte sie gar keine schlechte Laune mehr haben. Ihr Vater hatte anscheinend ihre Beziehung zu Josef akzeptiert. Und Josef schien auch ganz und gar nicht abgeneigt zu sein, sie als seine Freundin zu bezeichnen.
Alles in allem lief bei der jungen Frau alles blendend. Ihr Job zahlte sich mehr als aus, die Wohnung war wundervoll, Josef noch viel mehr und zu ihrem Vater war das Verhältnis endlich wieder so wie es vor der ganzen Sache war.

An einem Samstag saß Josephine gerade auf ihrem kleinen Balkon. Neben ihr, auf einem kleinen Tisch, stand ein leckerer Eistee und eine Schale Erdbeeren. Auf dem Schoß hatte Josephine ihren Skizzenblock liegen. Sie liebte es zu zeichnen und die Skyline hatte es ihr angetan. Dazu noch das Meer; einfach himmlisch.
Im Hintergrund spielte leise Klaviermusik aus ihrer Stereoanlage.
Besser konnte der Tag fast nicht mehr werden. Oder vielleicht doch.
Die Brünette war so in ihre zeichnen vertieft, dass sie erst gar nicht merkte, dass jemand bei ihr klingelte. Schnell stand sie auf und lief zur Tür.
Davor stand Emily. Wenigstens war sie nicht schon in der Wohnung so wie beim letzten Mal. „Hey Emily, was verschafft mir die Ehre?“
„Kann ich reinkommen? Ich muss dir ganz dringend was erzählen“, grinste die Journalistin ihre Freundin an. Diese ließ sie natürlich hinein, denn sie war gespannt darauf, was Emily ihr denn so unheimlich wichtiges zu erzählen hatte.

Nachdem die beiden dann auf dem Balkon saßen und auch Emily ein Glas Eistee vor sich stehen hatte, fragte Josephine: „Also, was ist denn nun das dringende, was du mir sagen wolltest?“
„Es geht um Paul.“
„Aha, das grenzt es schon mal ein Stückchen weit ein. Könntest du bitte genauer werden?“
„Wir sind denke ich ein Paar.“
Josy, welche gerade einen Schluck Eistee genommen hatte, spuckte diesen sofort wieder aus. Mit großen Augen sah sie ihre Freundin an. „Was?“
„Naja, wir sind zusammen.“
„Moment, Moment, Auszeit! Noch einmal von vorn bitte! Warum? Wieso? Weshalb? Wie?“
„Immer nur eine Frage stellen!“
„Du bist Journalistin, du musst mit vielen Fragen klarkommen!“
„Jaja, soll ich nun erzählen oder nicht?“
„Ist ja gut“, verteidigte Josy sich, „Dann erzähl mal. Warum seid ihr zwei denn so plötzlich ein Paar?“
„Also, ich muss zugeben, dass ich schon seid geraumer Zeit ein Auge auf ihn geworfen habe. Ich denke, es war kurz nach dem Pokerabend. Spätestens bei der Party. Er war so charmant und hilfsbereit. Er hat mich nach Hause begleitet und war richtig fürsorglich. Normalerweise steh ich darauf ja nicht so, zumindest nicht in dem Maß, aber bei Paul war das irgendwie anders. Es hat so zu ihm gepasst.“ Emilys Augen bekamen einen verträumten Ausdruck, als sie sich erinnerte. Josephine musste unweigerlich grinsen. So hatte sie ihre Freundin schon lange nicht mehr gesehen. Sie war wohl schwer verliebt.
„Jedenfalls“, fuhr diese fort, „haben wir noch ein Treffen ausgemacht. Er ist mit mir in ein Nobelrestaurant gegangen. Danach waren wir noch tanzen. Es war wunderschön. Solche Treffen gab es noch mehr und irgendwann ergab sich dann eben mehr.“
„Mehr?“ Jetzt war Josy doch neugierig. Besser gesagt, noch mehr als sowieso schon. Sie hatte da nämlich schon einen Verdacht.
„Ja mehr. Es ist noch nicht lange her, da waren wir wieder zusammen aus. Spontan hab ich ihn noch zu mir nach Hause eingeladen. Und da ist es dann halt passiert.“
„Ihr habt also miteinander geschlafen?“
„Ja, und es war atemberaubend.“
„Schön und gut, aber so genau will ich das eigentlich gar nicht wissen!“, wehrte Josy schnell ab, bevor Emily noch ins Detail gehen konnte.
„Hey, bei dir musste ich mir das auch anhören!“
„Ich will ja nur nicht, dass du ins Detail gehst!“
„Keine Sorge, wäre ich schon nicht“, schmollte die Schwarzhaarige beleidigt. Seufzend lehnte Josephine sich in ihrem Stuhl zurück. Sie wusste genau, dass Emily so reagieren würde. „Es tut mir Leid, Emily.“
„Das sollte es auch!“ 'Gerissene Schauspielerin', dachte sich Josephine, als sie Emilys „Spiel“ durchschaut hatte. Natürlich war die Journalistin nicht sauer. Wie immer ärgerte sie die Brünette gern.
„Emily, liebste Freundin, bitte verzeih mir meine törichte Tat.“ Mit übertrieben theatralischer Stimme kniete sich Josephine vor ihre Freundin und sah sie mit großen Kulleraugen an.

Lange konnten die beiden das nicht aushalten. Sie brachen in schallendes Gelächter aus. Emily konnte sich noch auf dem Stuhl halten, aber Josephine kniete ja schon. Im Endeffekt lag sie lachen auf dem Boden. Als sie sich dann wieder eingekriegt hatten – zumindest halbwegs – quatschten sie noch mindestens eine Stunde lang über Männer. Besser gesagt über Josef und Paul. Und zwei verliebte Frauen hatten eine Menge zu erzählen. Beste Freundinnen waren da noch schlimmer.
Erst am späten Abend verabschiedete sich Emily wieder. Die beiden hatten eine Menge Informationen und Schwärmereien ausgetauscht. Auch wenn die beiden eigentlich nicht der Typ für eben solche waren.
Nachdem Emily die Wohnung wieder verlassen hatte, setzte sich Josy wieder auf den Balkon. Sie wollte ihr Bild wenigstens noch ein klein wenig weiter zeichnen. Doch auch dazu sollte sie nicht kommen. Denn jemand anderes hatte sich ihren Block bereits genommen.
„Josef, was machst du denn hier?“
„Brauche ich eine Anmeldung um meine Freundin zu sehen?“
„Wenn du so weiter machst, dann ja!“ Josephine liebte diese kleinen Kabbeleien. Die hatte sie früher schon immer gemocht.
Lächelnd setzte sie sich auf Josefs Schoß und beobachtete mit ihm zusammen die langsam untergehende Sonne. Es war ein unheimlich romantischer Augenblick. Keiner der beiden sagte etwas. Es war eine angenehme Stille und beide genossen sie. Es war einfach ein Moment der Zweisamkeit, den die beiden brauchten.
„Wäre es zu viel verlangt, wenn ich dich bitten würde, heute Nacht bei mir zu bleiben?“, fragte Josy irgendwann in die Stille hinein.
„Ich hätte mich nur schwer rauswerfen lassen“, grinste der Millionär seine Freundin an. Diese musste automatisch zurückgrinsen. Eigentlich hatte sie ja einen Kommentar auf den Lippen, aber der Moment war einfach zu schön. Und die Silberkette lief ja nicht weg.

An diesem Abend lagen die beiden seit langem wieder zusammen im Bett. Josephine hatte sich eng an den Vampir geschmiegt und genoss seine Nähe. Er war auch nicht abgeneigt und strich ihr immer wieder beruhigend über den Rücken. Dadurch glitt die Brünette auch recht schnell in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Nichts ahnend was am nächsten Tag auf sie zukommen würde.






so ich hoffe nun seid ihr endlich zufrieden. hat ja nur gefühlte 50 kapis gedauert bis ich die kette eingebaut habe....egal ^^
sagt mir doch bitte wie ihrs gefunden habt

LG
Isa-chan
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