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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
27.09.2010 3.092
 
HIer bin ich ^^
Ja und ich wollte mich für die wahrhaftige Reviewflut bedanken. 2 Stück, ein neuer Rekord. Ich bin richtig aus meinen Socken und vom Stuhl gefallen, so baff war ich. So wenige hab ich noch nie bekommen, danke
Man merkt, dass ich Sarkasmus liebe
Naja egal. Ich bedanke mich trotzdem und hoffe, dass euch das Kapi gefallen wird.





Samstag. Der sehnlich erwartete Tag war endlich da. Die ganze Woche über hatte sich Josy schon darauf gefreut. Endlich konnte sie mit ihrer besten Freundin mal wieder so richtig feiern gehen. Zwar war Paul auch dabei – Josef hatte ihn dazu überreden können – aber das war ja nicht so schlimm. Viel wichtiger waren im Moment die Vorbereitungen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte Emily extra bei ihrer Freundin übernachtet, um nicht zu spät zur Party zu kommen. Schließlich mussten sich beide Frauen noch fertig machen.
Am Mittag saßen also beide im Kleiderschrank und diskutierten sich die Münder fusselig. Der einen gefielen die Schuhe nicht. Der anderen der Schmuck. Josy wollte das Kleid später enger haben, Emily fand das nicht.
Um es kurz zu machen: ein einziges Chaos. Und das schlimme war, das Make up lag noch vor ihnen.

Ein paar Stunden später hatten die beiden es dann doch geschafft sich fertig zu machen, ohne sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Das Ergebnis sah nun folgendermaßen aus: Beide hatten ihre Kleider recht eng geschnürt – was der Sinn von Korsetts war. Ihre Haare hatten ziemlich viel Haarspray abbekommen, besser gesagt Josy’s, da Emily sie sich geglättet hatte. Josy auch, aber auch nur, damit sie besser in zarten Spitzen abstanden. Das Make up der beiden war wiederum ziemlich gleich. Beide hatten sich Smokie Eyes geschminkt. Dazu noch der passende Silberschmuck, Handtaschen und High Heels. Perfekt.
„Wir werden den Männern ganz schön den Kopf verdrehen“, grinste Emily. Sie bekam daraufhin einen vielsagenden Blick seitens Josy.
„Jaja schon gut, du hast schon einen.“ Abwinkend machte sie sich auf zur Tür. Seufzend folgte Josy ihr.

Der Weg zu Party war nicht weit. Nach etwas einer Viertel Stunde waren beide angekommen. Josy parkte den Impala wenige Meter vom Gebäude entfernt. Dieses leuchtete schon in grellen Farben. Grün, rot, lila, alle Farben die mit Punk in Verbindung gebracht werden konnten, waren vertreten.
Beide Frauen waren im ersten Moment gefesselt. Kein Wunder, schließlich waren beide noch nie dort gewesen. Das wollten sie jedoch schnell ändern. Schnell machten sie sich also auf den Weg.
Vor der Eingangstür war auch schon eine lange Schlange mit unzähligen Gästen, die es anscheinend kaum erwarten konnte hinein zu kommen. Leider mussten Josy und Emily dieses Mal auch anstehen, denn der Einfluss der Eltern brachte nicht überall etwas. Aber das machte nichts, denn die beiden waren schon nach ein paar Minuten vorn angekommen. Dort zeigten sie dem Türsteher ihre Ausweise. Nickend trat er ein Stück zur Seite und ließ die beiden durch. In dem kleinen Vorraum bekamen beide noch einen Stempel auf die Hand, so konnten sie ohne anstehen zu müssen wieder hinein, falls sie mal raus gingen.
Aber die beiden hatten das sowieso nicht wirklich vor. Gut gelaunt begaben sie sich ins Innere und in den Hauptraum. Von dort drang auch schon laut Musik zu ihnen vor. American Idiot, um genau zu sein.

Das war genau die Musik, die Josephine und Emily hörten. Vor allem bei der Journalistin lief sie den ganzen Tag.
„Das hier muss doch für dich das Paradies sein, oder?“, fragte Josy grinsend.
„Klar. Fehlen nur noch süße Jungs“, grinste Emily zurück und wandte sich zur Tanzfläche. So konnte sie auch Josy’s Gesichtsausdruck nicht sehen, als sie die Jungs erwähnte. ‚Die wirst du schneller bekommen, als es dir lieb ist.’
Suchend blickte die Brünette sich um. Paul müsste schon längst hier sein. Josef hatte ihm bestimmt gesagt, dass er auf die beiden aufpassen sollte. Und das ging nun mal schlecht, wenn man zu spät kam.
„Suchst du jemanden?“, riss Emily sie aus ihren Gedanken.
„Nein, ich hab mich nur ein wenig umgesehen.“
„Wers glaubt. Ich kenne dich Josy, du suchst nach deinem Millionär, hab ich recht?“ Emilys Grinsen war kaum mehr zu übertreffen, aber dieses Mal hatte sie unrecht. Josy suchte zwar nach einem Millionär, allerdings nicht nach ihrem. Aber das brauchte sie ihr ja nicht unter die Nase zu reiben. Also log sie, mit Erfolg: „Ja du hast Recht, aber ich glaube er ist noch nicht da.“
„Den findest du schon noch. Na komm, ich hab Durst.“ Und schon wurde Josephine zur Bar gezogen.

Kurze Zeit später saßen beide in einem Separee und beobachteten die Gesellschaft. Vor ihnen standen bereits leere und volle Gläser. Bloody Marys um genau zu sein. Sie waren auch schon leicht angetrunken, aber es war noch kein Drama. Bei anderen Gästen sah das schon schlimmer aus.
„Ich hab keine Lust mehr hier rum zu sitzen. Lass uns tanzen gehen!“ Ohne einen Protest seitens Josephine abzuwarten, zog Emily ihre beste Freundin Richtung Tanzfläche.
Es war auch viel besser als auf der Gala. Irgendwie konnte Josy bei solchen Anlässen immer besser tanzen.
Es dauerte auch nicht lange, da wurden beide schon mächtig von anderen Männern angeflirtet. Emily ließ sich das gefallen und Josy ging auch schon auf manch einen ein. Allerdings nicht zu viel, sie wollte ja nicht, dass Josef nachher die komplett falschen Schlüsse zog. Aber ein bisschen eifersüchtig machen konnte man ihn ja, er musste es ja nicht erfahren.
Die Sache verkomplizierte sich jedoch, als Josy sich umdrehte. Am anderen Ende des Raumes stand Paul. Unbemerkt huschte Josy zu ihm rüber. Emily hätte sowieso nichts mitbekommen, da sie gerade mit einem Schwarzhaarigen Mann tanzte, der wirklich ihr Typ war. Josy als beste Freundin wusste das natürlich, aber warum sollte sie sie aufhalten?

„Du hältst es ohne Vampire einfach nicht aus oder?“, grinste Paul, nachdem Josy bei ihm ankam. Sie ging jedoch erst gar nicht auf seinen Kommentar ein, es würde sowieso nichts bringen. Stattdessen ärgerte sie ihn lieber: „Wo warst du eigentlich die ganze Zeit? Mir hätte was passieren können. Und dann hättest du Josef und meinen Vater am Hals gehabt.“
„Jetzt will sie ihrem Bodyguard auch noch drohen. Dabei hat er schon genug für sie gemacht. Zum Beispiel ihrer Freundin ein Auto organisiert.“ Jetzt war Josy wirklich sprachlos. „Du hast wirklich eins bekommen?“
„Ein Kinderspiel.“
„Typisch Millionäre, bilden sich ein sie wären besser als andere.“
„Ich bin besser. Außerdem bin ich ein Vampir.“
„Jaja, das kenne ich schon. Wird auf die Dauer auch langweilig zu hören“ winkte Josy ab und drehte sich wieder zur Tanzfläche. Dort flirtete Emily noch immer mit dem Schwarzhaarigen.
‚Ich sollte Emily ein wenig zu ihrem Glück zwingen...’
„Paul, wie wäre es wenn du Emily die gute Nachricht überbringst?“
„Warum?“
„Weil es um „euch“ geht und ich ihr die Sache mit dem Auto nicht sagen werde, das ist dein Job.“ ‚Außerdem wird sie dir dann die Ohren zukreischen. Und die sind empfindlicher’, dachte sich Josy innerlich grinsend. Um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen, machte sie sich auf zur Bar und bestellte sich erst einmal einen Bloody Mary.

Mit der Zeit wurde der Club immer voller und die Gäste auch ausgelassener. Ebenso wie Josy und Emily. Diese hatten schon den ein oder anderen Drink gekippt und waren daher auch schon leicht angetrunken. Was ihrer Stimmung nicht unbedingt Abklang verschaffte.
Paul hatte sich dann doch endlich dazu durchgerungen mit Emily zu reden. Aber wahrscheinlich wollte er einfach nur warten bis sie wieder im gleichen Zustand wie beim letzten Mal war, dann wäre sie ihm sicherlich nicht böse.
Josy sollte das egal sein, schließlich war er selbst schuld. Um sich nicht weiter Gedanken um das angehende Paar – Josy verfolgte nämlich schon einen Plan diesbezüglich – machen zu müssen, widmete sie sich dem gutaussehenden Typen, der sie antanzten. Warum? Nun, sie war nicht offiziell mit Josef zusammen, also warum nicht?

Gegen Mitternacht war der Club bis zum brechen voll. Überall wo man hinsah konnte man nur bunte Frisuren und kurze Röcke erkennen. Bei den Kerlen waren es zerrissene Klamotten. Also genau der richtige Ort für zwei Punkgirls wie Emily und Josy. Beide hatten sich bereits vor über einer Stunde aus den Augen verloren. Aber das bekamen beide nicht so wirklich mit. Josy saß noch immer bei dem gutaussehenden Typen, welcher sich in der Zwischenzeit als Joe zu erkennen gegeben hatte. Allerdings hielt die Brünette ihn auf Abstand, schließlich war sie theoretisch schon vergeben. Das wollte sie zumindest hoffen.
„Weißt du, du bist echt süß“, säuselte Joe.
„Danke schön.“ Ein wenig geschmeichelt fühlte sich Josy schon. Aber welche Frau wäre das nicht?
„Sag mal, hast du eigentlich einen Freund?“ Jetzt wurde er jedoch ein klein wenig zu persönlich. Vor allem da er schon wieder näher zu ihr gerückt ist. Viel Abstand war da nicht mehr. Unglücklicherweise saß Josephine bereits an der Kante des Sofas und konnte somit nicht mehr wegrücken.
„Ja, hab ich!“
„Ist der auch hier?“
„Ja!“ Hoffentlich war diese Aussage klar genug. Aber Joe schien das anders zu sehen. „Ich seh ihn aber nirgends. Ich denke du hast gar keinen Freund. Aber das ließe sich ändern“, er rückte penetrant nahe an sie ran und legte einen Arm um ihre Schultern, „Sollen wir zu mir oder zu dir gehen?“
Das durfte doch wohl nicht wahr sein! Warum ließ der Kerl sie nicht einfach in Ruhe? /Verschwinde Josy, das könnte sonst ein böses Ende nehmen!/ Genau, da hatte ihr logischer Verstand ganz recht. Der Kerl durfte sie so nicht behandeln, sie war schließlich kein Kind und konnte sich gut wehren, auch ohne Selbstverteidigungskurs.

Schnellstmöglich stand sie also auf und wollte sich aus dem Staub machen. Aber daraus wurde nichts. Joe war schnell aufgestanden und hielt sie an der Hüfte fest. „Zier dich nicht so Süße, du willst es doch auch.“ Josephine wurde schon richtig schlecht, als sie seinen Atem an ihrem Ohr spürte. Leider war sie zu gelähmt um irgendetwas zu machen. Er jedoch nicht, denn er fuhr genüsslich an ihren Seiten entlang und näherte sich ihrem Busen. Bevor er DA jedoch seine Hände drauf legen konnte, wurde er von hinten weggezogen.
Erleichtert drehte Josy sich um, nur um in Pauls doch sehr wütendes Gesicht zu blicken. Dieses galt Gott sei Dank dem Typen, welchen er am Kragen gepackt hatte. Innerlich lachte Josy schadenfroh darüber.
„Ich glaube nicht, dass die Dame etwas mit ihnen zu tun haben möchte. Verschwinden sie!“ Auch wenn er die Worte nur gezischt hatte, blieb er höflich. Da merkte man mal wieder, dass Paul nicht aus dieser Zeit kam, dafür redete er zu höflich. Selbst bei einem solch schmierigen Typen.
Eben jener machte sich auch schnell aus dem Staub. Sogleich bedankte sich Josy bei ihrem Retter.
„Lass gut sein. Wenn ich es nicht getan hätte, würde morgen ein Silbermesser in meinem Herz stecken.“ Da hatte er recht, Josef verstand in der Beziehung keinen Spaß.
„Ich danke dir trotzdem.“
„Jaja, aber da sieht mans mal wieder.“
„Was sieht man?“
„Dass du jemanden brauchst der auf dich aufpasst. Wenn das schon bei Menschen so ist, will ich gar nicht erst wissen was passiert, wenn du einem Vampir über den Weg läufst.“ Da hatte er leider Recht, das musste sogar Josephine zugeben. Allerdings nicht laut, so viel Stolz besaß sie.
„Ist schon gut, ich weiß es ja. Du brauchst es mir ja nicht unter die Nase zu reiben. Ach ja bevor ich es vergesse, bitte sag Josef nichts.“
„Der wird es erfahren. Er kriegt alles raus, glaub mir. Aber wenn du möchtest verspreche ich es dir trotzdem.“
„Danke Paul“, lächelte sie ihn an, doch ihr fiel noch etwas ein, „Was ist jetzt eigentlich mit Emily?“
„Was soll mit ihr sein?“
„Das will ich doch von dir wissen!“
„Beruhige dich! Also, sie freut sich über das Auto und hat mir dementsprechend die Ohren weg geschrien.“
„Das wusste ich“, nun musste Josy doch grinsen, ob sie nun wollte oder nicht.
„Hinterhältig bist du also auch noch. Dann sollte ich dich wohl besser allein lassen.“
„Wenn du es dir bei Josef verscherzen willst, bitte, tu dir keinen Zwang an.“

Er tat allerdings etwas womit die Brünette nicht gerechnet hätte. Er ging wirklich, und zwar zu Emily.
‚Wenigstens verstehen die beiden sich. Daraus könnte was werden.’ Darauf würde sie jedoch erst später eingehen, jetzt brauchte sie erst einmal eine Erfrischung. Jedoch nur ein Glas kühles Wasser, denn Alkohol wäre in dieser Situation nicht gut gewesen. Das wusste in ihrem angeschwippsten Zustand sogar Josephine.
Als sie sich dann von der Bar aus ein wenig umschaute musste sie stutzen. Den Kerl am anderen Ende des Raumes kannte sie doch. Und das schon als Kind. ‚Das darf doch wohl nicht wahr sein!’ Erbost schritt Josy auf eben jenen Mann zu. Er war in etwa so groß wie sie, hatte schwarze Haare und dunklere Haut. Außerdem arbeitete er in einem Leichenschauhaus. Woher sie das so genau wusste? Nun, Mick bekam von ihm immer sein Blut.
„Hallo Guillermo.“
„Oh, hallo Josephine, wie lange haben wir uns denn schon nicht mehr gesehen?“, lächelte er sie freundlich an. Nun, was er konnte, konnte sie schon lange. Bei ihrer Antwort lächelte sie ihn also ebenso an, doch im Innern brodelte es. „Das ist schon ewig her. Ich glaube damals war ich 6 und wollte unbedingt mal mit Mick mitkommen.“
„Oh ja ich erinnere mich, du hast uns mit einem Skalpell gedroht.“
„Die guten alten Zeiten, nicht?“
„Ja genau.“
„Ich hätte auch noch eine Frage: was tust du hier?“
„Ich will feiern.“
„Auf einer Punk-Party?“
„Ja.“
„Seit wann hörst du solche Musik?“
„Schon länger.“
„Guillermo hör auf mich anzulügen. Das mit der Musik kann ich dir zwar nicht nachweisen, aber ich bin mir sicher, dass du von Mick geschickt wurdest.“
„Wie kommst du bitte auf diese Idee?“
„Weil er eine übertriebene Angst um mich hat und denkt, dass ich noch mehr Bodyguards um mich rum brauche.“ Während dieses Verhörs, hatte sich Josephines Mine immer mehr verdunkelt. Selbst Guillermo müsste auffallen, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte.
„Josephine, ich schwöre dir, dass ich nicht auf Wunsch deines Dads hier bin.“
„Gut, das lässt sich ja schnell überprüfen. Wollen wir doch mal sehen, was passiert wenn ich mein Handy ausschalte.“ Gesagt getan. Mit einem kleinen Knopfdruck schaltete sich das Mobiltelefon aus. Nun hieß es warten.

Das brauchten die beiden auch nicht lange, denn schon einen Augenblick später, klingelte das Handy des Vampirs. Bevor dieser jedoch abnehmen konnte, hatte die Brünette es ihm aus der Hand genommen und abgehoben. Allerdings meldete sie sich nicht – dazu hätte sie sowieso nicht die Zeit gehabt.
„Guillermo verdammt! Wo steckt sie? Ich hab dir doch gesagt, dass du sie nicht aus den Augen lassen sollst. Logan kann ihr Handysignal nicht mehr orten. Wo steckt sie?“
„Am Telefon, Dad!“ Das hatte gesessen. Mick am anderen Ende der Leitung verstummte augenblicklich. Selbst durch das Telefon konnte er ihren wütenden Unterton hören.
„Josy ich...“ Weiter kam er nicht, denn sie unterbrach ihn.
„Was? Ich finde das unfair von dir Dad. Ich habe dir gesagt, dass ich auf mich aufpasse und sogar noch jemand dabei ist. Vertraust du mir denn so wenig?“
„Nein aber...“
„Kein aber, Mick! Ich bin weder ein Kind noch ein Teenager, ich kann auf mich selbst aufpassen. Einen schönen Abend noch!“ Das letzte hatte einen mehr als zynischen Unterton gehabt. Noch dazu hatte sie ihn Mick genannt, was sie nur machte, wenn sie äußerst wütend war.
„Ich...ähm...“, versuchte nun ihr Gegenüber seine Haut zu retten. Das war jedoch nicht nötig, denn Josy drückte ihm wortlos das Handy in die Hand und drehte sich um. Mit schnellen Schritten war sie bei Paul angelangt, welcher an der Bar stand.
Schnell erklärte sie ihm, dass sie verschwinden würde, er sich aber keine Sorgen zu machen brauchte, da sie zu Josef wollte. Nickend kommentierte er diese Aussage und machte sich wieder zu Emily auf.
Josy indes war nach draußen zu ihrem Wagen geeilt. Auch wenn sie an dem Abend schon ein paar Cocktails getrunken hatte, war sie nach dieser Aktion soweit nüchtern geworden, dass sie ohne Probleme die Strecke zu Josef schaffen würde.

Das tat sie auch, und in was für einer Geschwindigkeit. Wenn die Polizei irgendwo auf dem Weg gewesen wäre, hätte Josephine ihren Führerschein wohl einbüßen müssen. Aber dem war Gott sie dank nicht so.
An der Villa angekommen klingelte sie erst einmal Sturm. Das war mitten in der Nacht zwar nicht besonders höflich, aber das war ihr im Moment ziemlich egal. Ebenso wie das nicht gerade erfreute Gesicht des Butlers, an welchem sie einfach vorbei ging. Ihr Ziel war das Wohnzimmer.
In diesem war der Hausherr auch zu finden. Er stand mit einem Glas Blut vor dem Fenster. Drehte sich allerdings um als er die junge Frau wahrnahm. Doch dann war er überrascht. Was wohl an Josys recht freizügiger Kleidung lag. Man konnte förmlich sehen, wie ihm der Atem stockte. Er fing sich jedoch schnell wieder und kam mit einem breiten Grinsen auf sie zu. „Was verschafft mir die Ehre?“
„Ich brauche etwas Ablenkung!“
„Wovon?“
„Mick!“
„Warum?“
„Er hat mir einen weiteren Bodyguard auf den Hals gehetzt obwohl ich das nicht wollte.“
„Du bist sauer weil er dir nicht vertraut hat“, schlussfolgerte der Millionär und nahm sie in den Arm. Sie schmiegte sich auch sofort an ihn. Das tat so unheimlich gut in seinen starken Armen zu liegen. ‚Wenigstens einer der mir vertraut.’
„Und wie genau soll diese Ablenkung von der du sprachst aussehen?“, raunte er ihr verführerisch ins Ohr. Dieses Schlitzohr wusste doch genau was sie wollte. Aber wenn er unbedingt wollte, konnte sie ihm gern ein wenig auf die Sprünge helfen. Kurzerhand legte sie ihm die Hände in den Nacken und zog ihn zu sich runter. Seine Lippen verschloss sie mit einem hungrigen Kuss, auf welchen er auch sofort einging. Provozierend langsam fuhr er mit seinen kalten Händen über ihre nackten Schultern und registrierte voller Zufriedenheit ihre Gänsehaut. Schnell schlang sie eines ihrer Beine um seine Hüften und drückte sich gegen den harten Beweis seines Begehrens.
Eines stand definitiv fest: in dieser Nacht, würde Josephine die Ablenkung bekommen, die sie haben wollte.






Und? ^^ Habt ihr sowas erwartet? ^^
Mal sehn wie es weiter geht (und ob es einige erraten können ^^)
Aber jetzt muss ich noch ein Geständis ablegen: Ich habe noch genau 1 Kapi vorgeschrieben. Die 29. An der 30 schreibe ich grade aber ich komme nicht weiter. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass nach nächste Woche erst mal Schluss ist. Traurig aber wahr.
Wenn ihr wollt könnt ihr mich auch anschreien und mir Morddrohungen an den Kopf werfen. Vlt motiviert mich das ja XD
Aber vlt komme ich ja noch weiter

LG
Isa-chan
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