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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
Alle Kapitel
282 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
27.09.2010 1.889
 
Hier bin mal wieder ich ^^
Ich brauche noch immer eine neue Einleitung, aber egal. Wie immer danke für die lieben Reviews. Aber auch NUR an die, die mir schreiben. Die die nur lesen und nix schreiben mag ich nicht! So, da habt ihrs!
Aber jetzt viel Spaß beim Kapi




Die Tage vergingen. Josephine hatte eine Menge zu tun in dieser Zeit. Das Museum boomte; warum auch immer. Mister Smith meinte jedoch, dass es an einem Tanzpaar der Gala gelegen hatte, welches bereits einen Tag später auf sämtlichen Titelblättern zu sehen war. Josy war daraufhin leicht genervt. Allerdings nur innerlich, sie wollte ihren Chef ja nicht verärgern.
Zudem kam auch noch, dass sie sich fast permanent Gedanken um ihr Outfit machte. Auf eine Punk-Party konnte man ja nicht in normalen Klamotten gehen. Aber auch für dieses Problem gab es eine Lösung. Emily wollte ein paar Tage, bevor die Party stieg, mit ihr shoppen gehen. Sie selbst brauchte nämlich auch noch was zum anziehen.

„Wo sollen wir als erstes hin?“, fragte Emily, nachdem sie und Josy in die Innenstadt gefahren waren. Diese jedoch zuckte nur mit den Schultern. Sie wusste es ja selbst nicht. Außerdem hatte sie auch keine Ahnung, wo man die entsprechenden Klamotten kaufen konnte. So gut kannte sie sich in L.A. nämlich auch nicht aus. Emily dafür schon. „Na komm, gehen wir in das erste das wir finden. Wir gehen sowieso in alle, da ist es egal.“ Mit diesen Worten zog Emily ihre Freundin mit.

Ein paar Stunden später waren die beiden Frauen einem Nervenzusammenbruch nahe. Sie waren in sage und schreibe zwölf Geschäften gewesen und hatten nichts gefunden. Noch nicht einmal Schmuck und das sollte schon was heißen.
„Ich glaube nicht, dass wir noch was finden“, seufzte Josephine resigniert.
„Keine Sorge, ein Geschäft haben wir noch. Ansonsten müssen wir improvisieren oder uns selbst etwas nähen“, versuchte Emily die Brünette aufzumuntern. Es hätte auch fast geklappt, wenn sie nicht „nähen“ ins Spiel gebracht hätte. Josy war nämlich eine Niete darin. Zeichnen konnte sie großartig, aber wehe man gab ihr eine Nadel in die Hand. Das endete meistens in einem halben Blutbad. Das hatte Mick ihr auch schon einmal gesagt. Das war, nachdem sie ein Loch in ihrem T-Shirt nähen wollte. Der Vampir war allarmiert, als er ihr Blut roch. Seitdem fasste Josy nie mehr eine Nadel an. Aber zurück zum Geschehen. Emily hatte ihre Freundin gerade in ein kleines Geschäft gezogen. Dort hingen jede Menge Klamotten. Röcke, Oberteile, Kleider, Corsagen. Einfach alles, was das Frauenherz begehrt.
„Guten Tag, kann ich ihnen helfen?“ Eine Frau, schätzungsweise 26, kam auf die beiden zu. Sie hatte rote Haare, Piercings im Gesicht und Punkklamotten an. Sie passte einfach in den Laden und war sowohl Emily als auch Josy sofort sympathisch.
„Ja, wir suchen Outfits für eine Party. Leider haben wir bisher nichts gefunden. Sie sind unsere letzte Hoffnung“, eröffnete Josy ihr Problem. Nickend dachte die Frau nach. „Was genau sucht ihr denn?“
„Kleider. Wenn möglich kurz“, antwortete dieses Mal Emily.
„Da haben wir einiges. Sagt mir eure Größen und ich suche schon mal was raus.“ Nachdem Josy und Emily ihre Größen und Farbwünsche geäußert hatten, suchten sich beide jeweils eine Kabine und warteten auf die ersten Kleider. Diese kamen auch schon bald. Das anprobieren konnte beginnen.

„Das ist doch hoffnungslos“, seufzte die Journalistin nach dem gefühlten 500. Kleid, welches ihr nicht gefiel.
„Ganz ruhig, wir finden schon was“, versuchte Josy sie aufzuheitern. Und das, obwohl sie selbst am verzweifeln war. Ihre letzte Hoffnung lag also bei Mary, der Verkäuferin, welche gerade wieder zwei Kleider brachte. Schon beim ansehen staunten die beiden nicht schlecht. Die Kleider sahen einfach toll aus. Und sie passten auch noch wie angegossen. Das fand auch Mary, nachdem sich Josy und Emily gezeigt hatten. „Ihr seht toll aus.“
„Danke schön“, grinsten die beiden.
Kurzerhand wurden die Kleider gekauft. Natürlich mit passendem Schmuck und High Heels. Das ganze war zwar nicht gerade billig, aber die beiden konnten es sich locker leisten.
„Was machen wir jetzt?“, fragte Emily als sie den Laden verlassen hatten.
„Ich muss leider noch dringend zu einem Termin. Da kannst du auch leider nicht mitkommen, aber wenn du möchtest kannst du morgen zu mir kommen.“ Was Emily nicht wissen musste war, dass Josy zu Paul wollte um ihn um einen Gefallen zu bitten.
„OK, dann wünsche ich viel Spaß, bei was auch immer.“ Winkend machte sich Emily auf den Weg nach Hause, sie hatte es ja nicht weit. Außerdem waren die beiden mit dem Impala gekommen.

Dieser wurde ein paar Minuten später vor einem großen Bürogebäude geparkt. Josy stieg aus und ging zielstrebig auf den Hauteingang zu. Dahinter erstreckte sich eine große Empfangshalle mit flauschigem rotem Teppichboden. Auch die Sitzgelegenheiten und der Tresen waren nur aus dem besten Material. Das sah Josy auf den ersten Blick.
Hinter jenem Empfangstresen saß auch eine Sekretärin. Zu Josy’s Freude war sie nicht Blond sondern Schwarzhaarig. Auf diese ging die Brünette auch schnell zu. „Guten Tag, ich möchte gerne zu Mister Paul Benett.“
„Haben sie einen Termin?“
„Nein, aber Mister Benett kennt mich.“
‚Hoffentlich hat wenigstens die Frau was im Hirn’, dachte sich Josy.
„Ich frage nach Miss…wie war ihr Name?“
„St. John. Josephine St. John.“
Sofort nahm die Schwarzhaarige das Telefon zur Hand und wählte eine Nummer. Kurz darauf wurde abgenommen. Viel konnte Josy nicht verstehen, nur das was die Sekretärin sagte. Sie schilderte Paul offensichtlich wer bei ihr stand. Nachdem sie aufgelegt hatte, war Josy doch recht gespannt.
„Sie können nach oben, Miss. Der Fahrstuhl ist dort hinten und sie müssen in die oberste Etage. Einen schönen Tag noch.“
Josy folgte der Anweisung, nachdem auch sie einen schönen Tag gewünscht und sich bedankt hatte. Danach fuhr sie nach oben.

Als sich die Fahrstuhltüren leise öffneten, staunte Josephine nicht schlecht. Sie befand sich in einem riesigen Büro. Es konnte mit dem von Josef locker mithalten. Und das sollte schon etwas heißen.
Hinter einem großen Mahagonischreibtisch, saß Paul und tippte auf seinem Computer rum. Zielstrebig ging Josy auf ihn zu und setzte sich in einen gemütlichen Sessel vor dem Schreibtisch. Wenige Augenblicke später, blickte Paul zu ihr. „Was verschafft mir die Ehre?“, fragte er grinsend.
„Ich wollte dich mal besuchen.“
„Das kauf ich dir nicht ab.“
„Warum?“
„Weil du mich kaum kennst. Und  bevor du zu mir kommst, stattest du lieber Josef einen Besuch ab.“ Wieder ein Grinsen. Woher wusste der Kerl bloß so viel?! Josy jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen: „Da könntest du recht haben, aber ich wollte dich noch was fragen.“
„Ist es zufälligerweise etwas über deine Freundin Emily?“
„Ja.“
„Also ich muss schon sagen, so direkt waren bisher wenige Frauen“, meinte Paul geheimnisvoll. Josephine ahnte schon das Schlimmste, trotzdem fragte sie nach „Was meinst du damit?“
„Nachdem wir sie abgesetzt hatten, ist Josef auch recht schnell verschwunden. Darauf hat Emily anscheinend nur gewartet, denn sie hat mich schon regelrecht ins Haus gezerrt.“
‚Oh Gott.’ Man musste ihr ihre Verzweiflung angesehen haben, denn der Vampir hob beschwichtigend die Hände: „Keine Sorge, es ist nichts passiert. Sie wollte zwar, aber so was mach ich nicht. Sie war schließlich nicht zurechnungsfähig.“
/Ist das jetzt gut, dass Emily wollte aber Paul sie davon abgehalten hat?/ Das war in der Tat eine gute Frage. Auf der einen Seite hatte Paul wenigstens so viel Anstand, Emily zu nichts zu zwingen. Andererseits wollte Emily wie gesagt mit ihm schlafen. Das konnte ja noch heiter werden.
„Was soll ich jetzt Emily sagen? Die rastet aus wenn sie das erfährt.“ Die Verzweiflung schwang unüberhörbar in Josy’s Stimme mit.
„Beruhige dich, sie muss es ja nicht erfahren. Vielleicht kannst du ihr ein Geschenk machen.“
„Warum denn ich? Du warst doch der Übeltäter!“
„Sie wollte doch!“ Rechtfertigen brachte bei der Brünetten nicht viel, sie setzte ihren Kopf immer durch. „Das sieht sie aber anders. Tu mir bitte den Gefallen.“
„Na schön, was soll es denn für ein Geschenk sein?“
„Ein Aston Martin?“ Mit ihrem herzallerliebsten Lächeln schaute sie den Vampir vor sich an. Dieser jedoch lachte nur. „Sonst noch was? Ich kann doch nicht einfach so ein teures Auto verschenken.“
„Warum nicht? Du bist reich und kannst dir das leisten.“
„Ja und? Wie würde das vor meinen Kunden aussehen?“
„Die wissen davon doch nichts. Bitte Paul.“ Wenn alles nichts mehr half, musste Josy wohl oder übel auf die Betteltour zurückgreifen, auch wenn sie das ganz und gar nicht gern machte.
Seufzend schloss Paul die Augen. „Na gut, aber auch nur weil du Josef so gut kennst.“ Bei den letzen Worten grinste er sie an, woraufhin sie wieder ein wenig rot anlief. Das er sie auch unbedingt auf dieses Thema ansprechen musste.
/Apropos Josef, den musst du noch fragen ob er mit zu der Party kommt./
Genau, da war noch was.
Sie verabschiedete sich noch schnell von Paul und machte sich dann auf den Weg zu ihrem Wagen.

Einige Zeit später saß Josephine dann auch in Josefs Büro. Die Sekretärin kannte sie ja schon und hat sie auch ohne zu zögern durch gelassen.
„Du hast Paul wirklich gefragt, ob er deiner Freundin ein Auto schenkt?“, fragte Josef ungläubig, nachdem Josephine die Geschehnisse kurz wiedergegeben hatte.
„Ja hab ich. Irgendwie muss ich Emily doch beruhigen und von der Sache mit Paul ablenken können.“
„Und deshalb organisierst du ein Auto?“
„Ja“, antwortete sie genervt. Sie hatte im Moment keine Lust darüber zu reden, außerdem wollte sie ein wenig Zeit mit Josef verbringen. Es ging ja nicht so oft. Das schien auch Josef wieder einzufallen, denn er rückte ein Stück vom Schreibtisch weg und machte eine einladende Handbewegung. Grinsend folgte Josy dieser und setzte sich auf seinen Schoss. Er schloss auch sofort seine Arme um sie und drückte sie an sich. Josephine quittierte dies mit einem zufriedenen seufzen.
„Wir sollten öfters was zusammen unternehmen. Ich seh dich schon viel zu selten.“ Dass Josef so was mal freiwillig sagte, grenzte schon fast an ein Wunder. Aber Josy sollte es nur recht sein, es passte ihr perfekt in den Kram.
„Das ist gut, ich wollte dich sowieso noch was fragen. Nächstes Wochenende steigt ne große Party. Mick will aber, dass ich nen Bodyguard dabei habe. Wegen der Sache mit Coraline, du kennst ihn ja. Hast du Lust?“
Kurz überlegte er noch, dann fragte er etwas misstrauisch nach: „Was ist es für eine?“
„Punk.“
„Den hör ich ab und zu zwar auch ganz gern, aber im Moment hab ich leider keine Lust.“
„Du willst mich also ganz allein dorthin lassen?“ Gespielt geschockt sah sie den Millionär an. Dieser grinste jedoch nur. „Aber natürlich nicht. Ich werde Paul fragen.“
/Oh oh, schlechte Idee./ Da hatte ihr logischer Verstand ganz recht. Wenn Paul und Emily aufeinander trafen, konnte nicht einmal Josy voraussehen, was passiert. Entweder würde Emily den Autoexporteur erwürgen, oder sie würde nie mehr mit Josy reden. Beides waren keine schönen Szenarien. Dies teilte sie auch Josef mit.
Dieser jedoch ließ sich nicht beirren. War ja klar, er musste sich mit den beiden ja nicht auseinandersetzen.




Emilys Kleid:
http://www.subarashi.de/u/1926aPic1B301897434_zz_Be2BLEwBWkKGrHqYOKjgErz2TLdBK-5jFRFCQ_12.JPG
Josys Kleid:
http://www.redrabbitfashion.de/images/product_images/original_images/5383_0.jpg

Das hier sollte eher eine Überleitung sein. Der eigentliche Spaß kommt noch ^^
Aber ich werde nicht spoilern. Das hab ich schon genug gemacht....ach egal ^^
Freue mich auf Reviews

LG
Isa-chan
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