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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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27.09.2010 2.223
 
OK Leute ich habe mich erweichen lassen. Es gab ja beschwerden, dass ich gefälligst jede Woche soll hochladen. Ich habe ja noch ein paar Kapis in der Rückhand. Aber wenn ich unbedingt jede Woche welch ewollt, hab ich bald keine mehr. Aber das hier lade ich noch hoch, da ich den Cliff nicht da haben will. Und das mit den Beschwerden war eben auch nicht böse von mir gemeint. Es war lediglich eine Feststellung. Es soll sich also keiner angepisst fühlen, wie lman so schön sagt.
So das war genug Geschwafel von mir, jetzt kriegt ihr erst mal ein neues Kapi.







Nachdem Emily ihre Freundin in den Kleiderschrank bugsiert hatte, ging erst einmal die verzweifelte Klamottensuche los. Denn wie jeder weiß, hat Frau nie etwas zum Anziehen. So auch Josy. Dabei war ihr Schrank ziemlich voll.
Nach langer Suche, wurden die beiden dann doch fündig. Josephine wurde in eine enge braune Hose und ein weißes, trägerloses Top gesteckt. Dazu gab es noch den passenden Schmuck und Stiefeletten.
Aber Emily war noch nicht fertig. Die Frisur stimmte nach ihrer Meinung noch nicht. Also schleppte sie Josy ins Badezimmer und schnappte sich ein Glätteisen. Damit versuchte sie, Josy’s Lockenpracht zu zähmen. Klappte auch eigentlich ganz gut.
Schlussendlich bekam die Brünette noch ein schwarzes Haarband, welches ihre geglätteten Haare etwas zurückhalten sollte. Nur noch ein wenig Make up ins Gesicht und fertig war sie.
„Emily das hast du toll hingekriegt“, lobte Josy ihre Freundin.
„Ich weiß“, grinste diese. Sie selbst hatte schon ein grünes, etwas freizügiges Top und eine schwarze Jeans an. Durch ihre High Heels war sie mit Josy wieder auf einer Höhe.
„Na, dann können die Herren ja kommen“, grinste Josy. Und als wäre es abgesprochen gewesen, klingelte es an der Tür. Schnell machte Josy auf.
Davor standen Josef und Paul. Beide grinsend als sie Josy erblickten.
„Ihr seid ja überpünktlich“, lachte Josy und ließ die zwei hinein.
„Wir können eine Revanche eben kaum abwarten“, grinste Paul und trat ein. Hinter ihm schloss Josef die Tür. Er gab Josy einen leichten Kuss, den Paul nicht sah, schließlich wusste niemand von den beiden. Dabei drückte er ihr etwas in die Hand. Es war eine einzelne rote Rose.
Lächelnd schaute Josy den Mann vor sich an. Dieser grinste nur wissend, denn er wusste, dass Josy Rosen liebte. „Womit hab ich die verdient?“, fragte sie nach.
„Man kann doch nicht zu einer schönen Frau gehen, ohne Blumen dabei zu haben“, grinste er. Dafür bekam er einen Kuss auf die Wange. Mehr war einfach nicht drin, wenn im Wohnzimmer ein weiterer Vampir war, der alles mitbekam. Aber anscheinend wusste er irgendwas über die beiden. Wahrscheinlich hatte Josef ihn eingeweiht. Aber Josy würde ihn erst später fragen. Jetzt hieß es erst einmal: zocken!

Aber davor musste sie erst einmal Emily vorstellen. Diese war bereits im Wohnzimmer, ebenso wie Paul.
„OK, ich denke ich stelle euch erst einmal vor. Das ist Emily, meine beste Freundin. Josef, du müsstest sie noch kennen“, begann Josy.
„Ja wir kennen uns noch“, bejahte dieser. Von Emily kam ein zustimmendes Nicken.
„Dann wäre nur noch Paul. Von dir weiß ich aber auch nicht viel“, musste die Brünette zu ihrer eigenen Schande zugeben. Angesprochener jedoch zuckte nur mit den Schultern. „Ich bin einer der Marktführer im Export. Ich verkaufe Markenautos an ausgewählte Klientel“, informierte er und bekam einen anerkennenden Blick von Emily.
Josy beobachtete dies fasziniert. Und in ihr reifte ein Plan heran. Wenn Emily sie schon verkuppelt hatte, konnte Josy das gleiche ja auch bei ihr machen. Sie wusste nämlich, dass Paul genau ihr Typ war. Aber zuerst mussten sie die beiden Herren um ein wenig Geld erleichtern. Oder besser gesagt, Jetons.
„Gut ihr Lieben, sollen wir anfangen?“, fragte Josy in die Runde. Einstimmige Zustimmung war die Antwort. Also setzten sich die vier an den Tisch.
Jeder bekam eine Karte. Derjenige mit der höchsten Karte, in diesem Fall war es Emily, war in der ersten Runde der Dealer. Sie musste also in der ersten Runde die Karten geben. Danach ging es im Uhrzeigersinn weiter. Vorausgesetzt, die Spieler konnten noch setzen. Aber bei den beiden Herren war das ja kein Problem. Lediglich bei den beiden Damen. Aber soweit würde es nicht kommen.

Das Spiel war ziemlich ruhig. Es war, als würden sie einander auflauern. Josy und Emily hatten Mühe ihre Mimik unter Kontrolle zu halten. Ihre manchmal zu schnell schlagenden Herzen waren dann auch wahrscheinlich der Grund, warum das Geld größtenteils an Josef oder Paul ging. Dies ärgerte die zwei Frauen natürlich ziemlich. Aber sie würden schon noch ein Spiel finden, bei dem sie die Oberhand hatten.

„Mädels, also das ist echt nicht euer Glückstag“, grinste Paul und schnappte sich die Chips. Schon wieder. Neben ihm saß ein nicht minder grinsender Josef.
Frustriert lehnten sich Josy und Emily in ihren Stühlen zurück. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Seit zwei Stunden spielten sie nun schon, doch weder Emily noch Josy konnten ernsthafte Erfolge verbuchen. Aber das war der Nachteil, wenn man mit Vampiren spielte.
„Leute, ich geh uns mal was zu trinken holen“, beschloss Josy kurzerhand. Und bevor Emily ihr noch vorschlagen konnte zu helfen, war sie auch schon in der Küche verschwunden.
Sie mixte für sich und ihre Freundin jeweils einen Cocktail. Für die Männer füllte sie Blut in zwei Weingläser. ‚Hoffentlich kauft Emily mir die Nummer mit dem Wein ab.’
Mit den Sachen auf einem kleinen Tablett, machte sich Josy wieder ins Wohnzimmer auf. Dort stellte sie jedem sein Getränk hin. Von Josef und Paul bekam sie noch unauffällig dankende Blicke zugeworfen.
„Na dann, Prost“, sprach Emily aus und hob ihr Glas. Die anderen taten es ihr nach.

„OK, was könnten wir noch machen?“, fragte Paul munter in die Runde. Emily und Josy sahen sich grinsend an und antworteten synchron: „Black Jack!“
„Wenn ihr unbedingt wollt“, meinte Josef Schulter zuckend. Schnell war alles umgeräumt. Josy spielte auch freiwillig den Croupier. Das hatte allerdings auch eine Bedeutung. Sie und Emily hatten sich vor längerem mal abgesprochen. Sie hatten zusammen ein System entwickelt, womit sie schon etliche Studenten abgezockt hatten. Blieb nur noch zu hoffen, dass das hierbei auch klappte.
„Eure Einsätze bitte“, forderte Josy sie auf.
Dieser Aufforderung kamen sie auch recht schnell nach. Von den beiden Herren kamen auch ziemlich hohe Einsätze. Lediglich Emily hielt sich noch dezent im Hintergrund.
Die ersten Karten wurden verteilt. Es wurden auch immer mehr gekauft, bis ein „Black Jack!“ von der Schwarzhaarigen kam. Josy deckte ihre eigenen Karten auf. „19. Du hast gewonnen.“
Schnell schnappte sie sich die Spielchips und grinste in die Runde. Die beiden Vampire hatten dafür nur verwunderte Blicke übrig. Lediglich Josy wusste, dass ihr System funktionierte. Das sollte noch ein spannender Abend werden.

„Das gibt’s doch einfach nicht“, empörte sich Paul nach einer erneut verlorenen Runde, „Woher könnt ihr das so gut?“
„Erstens weißt du bereits, dass ich dieses Spiel beherrsche“, antwortete Josy ruhig, „Und zweitens, seid ihr einfach zu schlecht darin.“
„Schlecht? Das ich nicht lache.“ Grinsend beobachteten die beiden Frauen, wie Paul durch das Wohnzimmer lief. Anscheinend konnte er sich ganz und gar nicht damit abfinden, dass er von zwei Frauen um Längen geschlagen wurde. Der einzige, der sich nicht total aufregte, war Josef. Aber wahrscheinlich kannte er sie einfach zu gut. Er musste es vorausgesehen haben.
„Paul, behalt die Nerven! Setz dich hin, du machst einen ja schon richtig nervös“, riet der Millionär seinem Kumpel. Dieser folgte der Anweisung grummelnd. Er konnte es überhaupt nicht haben, wenn er von Mädchen geschlagen wurde. Mal wieder.
„Ich hab ne Idee“, grinste er plötzlich. Misstrauisch wurde er von den beiden Frauen beäugt. „Wir machen ein Wetttrinken!“ Josef war sofort begeistert, das konnte man ihm deutlich im Gesicht ablesen. Josy allerdings wusste was es damit auf sich hatte. Vampire konnten so gut wie nie betrunken werden. Wenn, dann mussten sie schon einige dutzend Liter vermischt mit Blut trinken. Aber bei Menschen sah die Sache ja schon anders aus.
Bevor Josy jedoch irgendetwas sagen konnte, stimmte Emily schon zu. Sie war ziemlich siegessicher, da sie schon immer mehr vertrug.
„Ich verzichte“, warf Josy schnell ein. Verwundert blickte Emily sie an. „Du weißt, dass ich nicht viel Alkohol vertrage“, war die schlichte Antwort. Die Schwarzhaarige ließ sich davon allerdings nicht beirren und blickte grinsend in Pauls Gesicht.
Um sich aus der Affäre zu ziehen, verschwand Josephine kurz, um den benötigten Alkohol zu holen. Sie nahm absichtlich den, der am wenigsten Prozent hatte. Sie wollte Emily die Sache ein klein wenig leichter machen.
„Willst du etwa schummeln?“ Erschrocken fuhr sie herum. Hinter ihr stand Josef und blickte sie ernst an. Allerdings sah man das leichte Lächeln auf seinen Lippen.
„Du weißt genau, dass sie dieses Spiel verlieren wird. Da werd ich es meiner besten Freundin doch etwas leichter machen dürfen. Außerdem wurden keine Regeln festgelegt“, erwiderte sie trotzig. Er schmunzelte daraufhin nur und nahm sie in den Arm. „Ich finde es übrigens schade, dass du nicht mitmachst.“
„Aber auch nur, weil du mich, wenn ich betrunken wäre, leichter ins Bett bekommen hättest.“
„Das krieg ich auch so hin“, raunte er an ihrem Ohr und fing an daran zu knabbern.
Unter Aufbringung all ihrer Willensstärke, schaffte es Josy sich von ihm zu lösen. Wenn auch nur widerwillig, aber das konnten sie ja in der nächsten Nacht fortsetzen. Kurz zwinkerte sie ihm noch zu, er sollte ja auch wissen, was sie vorhatte, dann ging sie wieder zurück ins Wohnzimmer. Dort warteten auch schon Paul und Emily. Sie saßen sich gegenüber. Vor ihnen, und vor dem Platz auf dem Josef sitzen würde, standen bereits Schnapsgläser. Kopfschüttelnd stellte Josy die Flaschen auf den Tisch und holte sich noch schnell einen Block und einen Stift. Sie durfte die getrunkenen Gläser ja mitzählen, auch wenn es sinnlos war. Aber für Emily wurde der Schein gewahrt.
„Bereit?“ Einstimmiges Nicken der Teilnehmer folgte. „Dann fangt an!“

Wie nicht anders zu erwarten, verlief das Spiel recht einseitig. Alle drei tranken die gleiche Menge, doch bei Emily merkte man es bereits nach einer halben Stunde. Sie war zwar trinkfester als Josy, aber das brachte ihr nicht viel.
Man merkte, dass sie erhebliche Probleme damit hatte, geradeaus zu sehen. Auch bei ihrer Aussprache machte sich das bemerkbar. Sie lallte unglaublich viel, was die beiden Männer ungemein amüsierte. Aber wer sie herausfoderte, musste damit leben. Josy saß kopfschüttelnd daneben und beobachtete, wie noch mehr Gläser geleert wurden.
„Josef, lasst es doch. Sie ist doch schon sturzbetrunken“, versuchte sie ihr Glück indem sie ihrem Vampir gut zuredete. Doch dieser meinte nur grinsend: „Da musst du dich schon an Paul wenden, es war seine Idee. Außerdem scheint deine Freundin nicht abgeneigt zu sein.“
„Sie kann nicht mehr klar denken, tu doch bitte etwas. Mir zuliebe.“
„Dafür krieg ich noch ne Wiedergutmachung“, raunte er ihr ins Ohr und beobachtete genüsslich, wie sich eine Gänsehaut in ihrem Nacken bildete.
Noch immer grinsend stand er auf und meinte zu Paul: „Wir sollten die Dame nach Hause bringen, sonst findet sie den Rückweg nicht mehr.“
„Das ischt doh gah niht waaaaaaahr“, protestierte Emily. Allerdings war es sehr schwer für sie, noch einen halbwegs vernünftigen Satz zustande zu bringen.
„Emily, hör auf die beiden. Wenn schon nicht auf die, dann auf mich“, versuchte Josy ihr Glück. Wenn die Schwarzhaarige auf ihre beste Freundin nicht hörte, konnten die beiden Männer vergessen, sie irgendwo hin zu bringen. Grummelnd gab sie sich dann auch geschlagen. Was erstaunlich war, aber durch den übermäßigen Alkohol war das kein Wunder.
Die beiden Vampire verließen mit Emily dann auch die Wohnung. Vorher hatten sie natürlich von Josy erfahren wo sie wohnte.
Josy indes machte sich daran aufzuräumen. Sie war zwar noch nie ein ordentlicher Mensch gewesen, aber am nächsten Tag hatte sie noch weniger Lust dazu. Also brachte sie es lieber schnell hinter sich.

Gerade als sie die letzte Flasche wieder in den Schrank geräumt hatte, wurde die Wohnungstür aufgeschlossen. Die Brünette ließ sich davon nicht beirren, sondern verrichtete weiterhin ihre Arbeit. Es konnte sowieso nur Josef sein. Niemand sonst hatte einen Schlüssel. Dass sie auch ihm keinen gegeben hatte, ließ sie mal außer Acht. Mit Sicherheit hatte er vom Verkäufer einen bekommen. Und selbst wenn nicht, hatte er genügend Möglichkeiten.
Sie wurde abrupt aus ihren Gedanken gerissen, als sich zwei starke Arme um ihre Taille schlangen. Josef hatte sein Gesicht in ihren geglätteten Haaren vergraben und gab wohlige Laute von sich: „Du siehst heute Abend umwerfend aus.“
„Tu ich das sonst etwa nicht“, fragte sie gespielt beleidigt. Josef lachte daraufhin nur auf und antwortete: „Natürlich tust du das. Aber heute siehst du noch toller aus.“ Langsam fing er an ihren Nacken mit federleichten Küssen zu übersähen. Josy ließ sich das nur zu gern gefallen. Sie wollte die letzte Nacht ja noch fortsetzen. Außerdem hatte der Millionär bei ihr ja noch was gut.

Blitzschnell hatte er sie zu sich umgedreht und ihre Lippen mit einem hungrigen Kuss verschlossen. Lächelnd ging die Brünette darauf ein. Aber dieses Mal würde sie sich nicht unterkriegen lassen. Josef sollte auch mal sehen, dass nicht alle Frauen sich ihm willenlos hingaben.
Kurzerhand dirigierte sie ihn ins Schlafzimmer. In dieser Nacht, würde sie ihm mal zeigen wo es lang ging.





Und? Seid ihr zufrieden mit mir? Wie gesagt, ich kann ab sofort nicht mehr garantieren, dass ich jede Woche poste. Das mache ich ab sofort nach Lust und Laune. Und bitte keine Morddrohungen mehr....

LG
Isa-chan
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