Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
Alle Kapitel
282 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
27.09.2010 1.647
 
Guten Morgen, da bin ich wieder ^^
Dieses Mal gibts keine lange Vorrede sondern direkt das Kapi. Viel Spaß ^^





Micks Wohnung war schnell erreicht. Dafür dass es Abend war, gab es erstaunlich wenig Verkehr. So war Josy auch schon innerhalb von zehn Minuten da.
Vor Micks Wohnungstür blieb sie kurz stehen. Sollte sie klingeln oder einfach rein gehen? ‚Na wenn ich schon einen Schlüssel habe’, dachte sie sich und schloss auf. Drinnen war zuerst einmal niemand. Leicht misstrauisch legte sie ihre Lederjacke, welche sie über ihrem blauen Top und der schwarzen Jeans trug, auf die Couch. Da Mick anscheinend schon den ganzen Tag wach war, vermutete sie ihn in seinem Büro. Also ging sie nach oben.
Und tatsächlich, in seinem Büro brannte Licht. Josy klopfte an und ging hinein. Mick saß an seinem Schreibtisch und grübelte über etwas auf seinem Computer. Als er Josy erblickte, stand er allerdings auf und nahm sie in den Arm. „Na Josy? Wie ist die Wohnung?“
„Klasse“, grinste Josy.
„Freut mich“, sagte er und nahm wieder hinter seinem Schreibtisch platz. Josy setze sich in einen Sessel vor diesem. Fragend schaute sie den Vampir vor sich an.
„Was?“, fragte er.
„Das fragst du mich? Du wolltest doch, dass ich herkomme. Was ist denn nun der Gefallen um den du mich bitten wolltest?“
„Das zeig ich dir.“ Kurz tippte er auf seiner Tastatur rum und drehte dann denn Bildschirm zu ihr.
Neugierig besah sich Josy das Bild. Darauf sah man eine Frau, vielleicht ein paar Jahre älter als Josephine. Sie hatte mittellange, braune Haare. Und sie sah sehr schön aus. Irgendwas war faul an der Sache.

„Weißt du wer das ist?“, fragte Mick.
„Nein.“
„Das ist Coraline Duvall.“
„Deine Exfrau?“, fragte Josy ihn überrascht.
„Genau.“
Noch einmal schaute sich Josy das Bild an. Mick hatte ihr vor vielen Jahren von ihr erzählt. Damals wollte Josy wissen, wie er zum Vampir wurde. So erfuhr sie auch, dass Beth von Coraline entführt wurde, damit Mick sie nicht verließ.
Und jetzt viel Josy auch die Ähnlichkeit auf. Sie selbst hatte Coraline zwar noch nie selbst gesehen, aber sie passte auf Micks Beschreibung.
„Ich dachte sie wäre tot“, meinte Josy verblüfft.
„Das dachte ich auch. Aber wie du siehst, lebt sie noch. Und zwar mehr, als für einen Vampir normal ist“, antwortete Mick geheimnisvoll.
„Wie meinst du das?“
„Sie ist ein Mensch.“
„Was?“
„Sie ist ein Mensch.“
„Aber das kann doch gar nicht sein.“ Josephine war mehr als verwirrt. Wie konnte ein Vampir wieder zu einem Mensch werden? Ihre Frage stand ihr anscheinend im Gesicht geschrieben, denn Mick antwortete: „Sie hat ein Heilmittel. Dadurch kann ein Vampir für eine bestimmte Zeit zu einem Mensch werden.“
„Wow“, war Josy’s schlichte Antwort. Aber was sollte man zu so was auch noch großartig sagen? Selbst für sie war das überraschend. Und sie war in dieser Welt groß geworden. „Und was hat das mit deiner Bitte, oder Gefallen, zu tun?“
„Ich will dass du vorsichtig bist. Coraline weiß nicht, dass ich eine Tochter habe. Wenn sie von dir erfährt könnte es gut sein, dass sie dich entführen will, so wie Beth damals. Sie ist in solchen Sachen skrupellos.“
Das gab Josy dann doch zu denken. Andererseits war Josef ja auch noch da. Und der ließ sie ja kaum aus den Augen.
„Keine Sorge, Dad, ich pass schon auf mich auf“, beruhigte sie ihn. Er jedoch ließ sich nicht beirren. „Behalt trotzdem die Augen offen. Bei ihr weiß man nie. Und du weißt doch, dass ich mir immer Sorgen um dich mache.“
„Ich weiß, aber ich bin alt genug um auf mich selbst aufzupassen. Mir wird schon nichts passieren.“
Mit einem Nicken, aber noch immer besorgten Blick, ließ er das Thema ruhen. Mit ihr zu diskutieren brachte auch nicht viel.
„Wie kommst du denn so allein in deiner Wohnung klar?“, wechselte er also das Thema.
„Ich komm super klar. Ich kann alles machen was ich will, ohne, dass mich jemand dabei stört“, grinste sie ihn an. Was genau sie machte, wollte sie ihm nicht unter die Nase binden. Es war besser für ihre und Josefs Gesundheit.
„Ich hoffe das Gebäude steht noch“, lachte Mick und bekam von seiner Tochter dafür die Zunge rausgestreckt.

„Ich muss jetzt aber auch gehen, hab noch ein paar Sachen einzuräumen“, meinte Josy wenig später. Mick brachte sie noch zur Haustür. Dort blieb sie allerdings noch kurz stehen und drehte sich zu ihm um. „Bevor ich es vergesse, ich hab hier noch deinen Schlüssel. Den brauch ich ja nicht mehr.“ Mit diesen Worten gab sie ihm besagten Schlüssel wieder, bevor er irgendwelche Einwände bringen konnte. Er schüttelte daraufhin nur lächelnd den Kopf, nahm sie noch einmal in die Arme und schloss dann hinter ihr die Tür.

In ihrer Wohnung angekommen, musste Josy schon sofort zum Telefon hechten. Dieses klingelte nämlich wie ein Irrer. Schnellstmöglich hob sie ab und fragte wer dran war.
„Ich bin’s, Emily.“
„Hey, was gibt’s denn?“
„Ich wollte dich fragen, ob wir nicht wieder einmal ein wenig Poker spielen sollen.“
„Hmmm, keine schlechte Idee. Aber, nur wir zwei?“, fragte sie skeptisch.
„Nein, aber wir werden schon jemanden finden.“
„Hast du da irgendwen im Visier“, fragte Josy misstrauisch.
„Nein.“
„Klar“, antwortete Josy sarkastisch und bekam ein Grummeln zurück.
„Also was ist?“, fragte Emily leicht genervt zurück. Seufzend gab sich Josy geschlagen. „Alles klar, ich schau mal wen ich noch auftreiben kann.“
„Klasse“, freute sich die Schwarzhaarige, „Wir sehen uns heute Abend.“
Es war nur noch ein Tuten zu hören. Emily hatte aufgelegt, ohne auf eine Antwort seitens Josy zu warten. Seufzend legte diese auf und begab sich in die Küche. Sie brauchte jetzt erst einmal Koffein.

Gegen Nachmittag kam ihr dann die Idee. Josef war doch immer fürs zocken zu haben. Warum also nicht ihn fragen?
Schnell zückte sie ihr Handy und rief in seinem Büro an. Um diese Zeit war es möglich ihn dort zu erreichen.
Nach kurzer Zeit meldete sich auch eine Frau. Es war noch immer die Rothaarige von damals. Ganz zu Josy’s Freude, denn sie konnte sie gut leiden.
„Kostan Industries, wie kann ich ihnen helfen?“
„St. John, guten Tag. Würden sie mich bitte zu Mister Kostan durchstellen?“
„Einen Moment bitte.“ Danach war nur noch ein wenig Musik zu hören. Wie Josy Warteschleifen doch hasste.
Nach ein paar Sekunden wurde allerdings abgehoben.
„Kostan?“
„Ich bin’s.“
„Du kannst einfach nicht ohne mich leben oder?“, lachte Josef am anderen Ende der Leitung. Beleidigt starrte Josy den Telefonhörer nieder. Am liebsten würde sie dem Millionär jetzt gegenüberstehen, dann könnte sie ihn besser anfunkeln.
„Pass bloß auf, dass dein Ego dir nicht irgendwann über den Kopf wächst“, erwiderte sie schnippisch.
„Keine Sorge, dass passiert schon nicht. Aber was verschafft mir die Ehre deines Anrufs?“
„Ich wollte dich fragen ob du heute Abend vorbei kommst?“
„Wir haben es aber eilig, dass von heute Morgen fortzusetzen“, antwortete er geheimnisvoll. Josy’s Wangen nahmen daraufhin ein leichtes Rosa an. Wenigstens sah er es nicht.
„Ich meinte was anderes, Mister Ich-krieg-jede-Frau-ins-Bett Kostan.“
„Oh Josy, das hat mich tief verletzt“, meinte er gespielt gekränkt. Josy verdrehte daraufhin nur die Augen.
„Worum geht es denn jetzt?“, fragte er erneut nach.
„Emily, mit der hast du letztens noch ein Interview geführt, will heute Abend mit mir pokern. Zu zweit ist das allerdings etwas doof. Ich wollte also fragen, ob du mitmachen willst?“
„Du weißt doch, dass ich liebend gerne zocke“, antwortete er lachend.
„Deshalb hab ich angerufen“, meinte sie.
„OK, ich bin so gegen neun da. Macht es was, wenn ich noch jemanden mitbringe?“
„Quatsch, je mehr Leute da sind, desto mehr Geld können wir euch abzocken.“
„Hinterhältiges, kleines Biest.“
„Man tut was man kann“, grinste Josy und bekam als Antwort ein amüsiertes Schnauben.
„OK, wir sehen uns heute Abend. Tschau.“
„Bye.“ Damit legten beide auf und Josy begann mit den Vorbereitungen für den Abend. Sie brauchte nämlich noch ein wenig Blut für Josef und vermutlich noch den anderen Vampir. Denn sie konnte sich denken, dass es einer aus dem Casino war. Josef gab sich ja für gewöhnlich nicht mit Menschen ab.


Es war inzwischen acht Uhr. Josy hatte soweit auch schon alles vorbereitet. Im Wohnzimmer stand der Tisch mit Stühlen bereit. Auch die Pokerkarten, sowie Jetons lagen schon auf dem Tisch, bereit benutzt zu werden. Es stand nämlich noch offen, ob mit echtem Geld gespielt wurde. Aber bei einem Millionär konnte sie sich die Antwort schon denken.
In der Küche hatte sie auch schon ein paar Kleinigkeiten für sich und Emily bereitgelegt. Sie konnten ja essen, im Gegensatz zum Besuch. Für diesen hatte Josy aber erstaunlicher Weise auch etwas. In ihrem Kühlschrank hatten sich nämlich ein paar Liter Blut befunden. Wie die da rein kamen, wollte sie Josef unbedingt noch fragen. Allerdings später, denn in diesem Moment klingelte es. Neugierig öffnete die Brünette.
Vor der Tür stand eine grinsende Emily.
„Na, wie geht’s dir?“, fragte diese, nachdem sie eingetreten war.
„Gut. Was machst du denn schon hier? Es geht erst um neun los.“
„Ja, aber es hätte ja sein können, dass du noch Hilfe brauchst.“
„Nein, eigentlich nicht.“
„Doch!“, beharrte Emily.
„Wobei denn?“, fragte Josy mehr als verwirrt.
„Dein Outfit!“
„Ach so, sag das doch gleich. Ich weiß dass ich mich noch umziehen muss.“
„Na dann, auf geht’s!“ Schon wurde Josy von ihrer besten Freundin ins Schlafzimmer und in den Kleiderschrank geschoben.





Zum Schluss muss ich leider noch was sagen. Ich komme im Moment überhaupt nicht voran mit den Kapis. Deshalb werde ich höchstwahrscheinlich erst in 2 Wochen wieder was posten. Aber ich werde ne Umfrage starten.
Findet ihr, dass es mehr Action geben sollte?
Und wie findet ihr die Beziehung von Josy und Josef? Zu wenig Gefühl? Zu viele Bettgeschichten?
Beides ist mir so (oder so ähnlich) schon gesagt worden.
Bitte sagt mir eure Meinung. Und scheut auch nicht vor Verbesserungsvorschlägen zurück.
Ich freue mich schon

LG
Isa-chan
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast