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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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282 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
27.09.2010 2.395
 
Hallöchen ^^
Da sind wir auch schon wieder...oder besser ich XD
Tja, solangsam geht mir der Text für hier oben aus. Wie immer bedanke ich mich für die (wenigen) Reviews. Natürlich speziel an die, die mir regelmäßig schreiben *keinen bock hab die namen hinzuschreiben die ich sowieso vergessen hab* ^^
Tja, im letzten Kapi kam ja Josef, was jetzt wohl passiert ^^
Viel Spaß ^^






Und dass es ihn verrückt machte, merkte man wirklich. Blitzschnell hatte er Josy zu sich gezogen und ihre Lippen mit einem hungrigen Kuss verschlossen. Völlig überrumpelt konnte die Brünette im ersten Augenblick nichts tun. Doch schon nach ein paar Sekunden schlich sich ein Lächeln auf ihr Gesicht und sie fing an, den Kuss zu erwidern.
Aus dem Anfangs sanften Kuss wurde allerdings bald schon mehr. So dauerte es auch nicht lange, da waren die ersten Hüllen auch schon gefallen. Josef hatte sein Hemd einbüßen müssen. Josy allerdings saß nur noch in Unterwäsche auf ihm. Sehr schöner, schwarzer Spitzenunterwäsche. Dies entlockte dem Vampir ein zufriedenes Knurren.
„Du siehst zum anbeißen aus“, schnurrte er an ihrem Hals, welchen er wieder liebkoste. Sie seufzte daraufhin genüsslich und flüsterte in sein Ohr: „Dito.“
Zu mehr kam sie dann auch nicht mehr, denn er küsste sie wieder leidenschaftlich. Und an Schlaf, war bei Josy in dieser Nacht nicht mehr viel zu denken.


Träge öffnete Josephine ihre Augen. Warum schien mitten in der Nacht bitte schön die Sonne? Aufstöhnend vergrub sie ihr Gesicht wieder im Kissen. Ein paar Minuten wollte sie noch schlafen. Aber da es so hell war, wurde daraus nicht viel. Leise vor sich hin grummelnd setzte sie sich auf und sah sich ein wenig in ihrem neuen Schlafzimmer um. Eigentlich hatte sie ja beabsichtigt, in der ersten Nacht in ihrer neuen Wohnung entspannt und vor allem lange zu schlafen, aber dank Josef wurde daraus ja nichts.
/Apropos, wo ist der eigentlich?/
Suchend schaute Josy sich im Zimmer um. Neben ihr lag er jedenfalls nicht, was schade war, da sie gerne neben ihm aufgewacht wäre. ‚Vielleicht ist er schon weg’, überlegte sie.
Ein Blick auf den Boden genügte allerdings, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Dort lag nämlich immer noch Josefs Hemd. Grinsend schnappte Josy es sich und schlüpfte hinein.
Als sie den letzten Knopf geschlossen hatte, roch sie plötzlich etwas. Das etwas entpuppte sich als Kaffee. Neugierig machte sie sich also auf den Weg in die Küche. Dort blieb sie allerdings erst einmal stehen. Der Anblick raubte ihr für wenige Sekunden den Atem und sie musste sich erst wieder fangen.
Dort, mitten in ihrer Küche, stand Josef. Und er trug nur seine Hose.
Mit enormer Willenskraft konnte Josy sich davon abhalten, ihn nicht gleich wieder ins Schlafzimmer zu zerren. /Josy, reiß dich zusammen! Sonst hast du es doch auch nicht so nötig./
Und ausnahmsweise musste sie ihrem Verstand mal recht geben. Sie sollte deswegen wirklich mal etwas tun. Aber es war nun einmal so schwer, wenn Josef oben ohne, und mit einem verdammt heißen Body, in ihrer Küche stand.

Sich innerlich eine Ohrfeige gebend, trat Josy an ihn heran. Der Vampir nahm sie auch sogleich in den Arm und küsste sie sanft. Darauf ließ sich die Brünette doch nur zu gern ein und erwiderte den Kuss auch sofort. Allerdings nicht so leidenschaftlich wie noch letzte Nacht. Dafür war sie dann doch noch zu erschöpft.
Das schien auch Josef zu merken, denn er löste sich von ihr und hielt ihr stattdessen eine Tasse Kaffee hin.
„Ich denke du musst erst einmal richtig wach werden“, grinste er sie an.
„An wem das wohl liegt, dass ich noch so müde bin“, grinste sie zurück. Wenn er schon so anfing, konnte sie auch mitmachen. Vom Charakter her, waren sich die beiden ja sowieso schon immer ähnlich. Auch ihr Humor war ziemlich derselbe.
Er setzte sein typisches Ich-weiß-dass-ich-ein-toller-Kerl-bin-Lächeln auf. Aber wie schon einmal erwähnt, in manchen Sachen war er ziemlich selbstverliebt.
Ein wenig vor sich hin grinsend, machte sich Josy auf den Weg ins Wohnzimmer. Dort ließ sie sich auf dem gemütlichen weißen Sofa nieder. Das war eine gute Wahl gewesen, musste sie sich im Nachhinein noch einmal beglückwünschen.

Auf einmal legte sich ein Arm um ihre Schultern. Vertrauensvoll schmiegte sie sich in Josefs Umarmung und schloss die Augen.
„Willst du Mick eigentlich irgendwann mal über uns aufklären?“, fragte Josef in die Stille hinein.
„Gegenfrage: Was ist das mit uns eigentlich?“ Das interessierte Josy schon lange. Sie wusste es ja selbst nicht so genau. Sie selbst war verliebt, daran gab es nichts mehr zu rütteln. Aber wie sah das bei ihm aus? Hatte er wirklich Gefühle für sie? Oder hatten sie nur so eine Art Sexbeziehung?
„Ich muss dir ehrlich gestehen, dass ich es selbst nicht so genau weiß“, meinte Josef. Der jungen Frau in seinen Armen blieb fast das Herz stehen. Es war also doch nur eine Bettgeschichte. So wie mit all seinen Freshies.
„Aber ich kann dich beruhigen, ich weiß was du denkst. Du bist für mich nicht einfach ein Betthäschen. Aber ich kann selbst nicht bestimmen was genau es ist. Du bist inzwischen ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden. Und ich habe auch Gefühle für dich, aber ich kann sie nicht genau bestimmen. Zu lange ist es schon her, dass ich wirklich geliebt habe.“ Zum Schluss wurde er immer leiser. Überrascht schaute Josephine auf. So ernst wie in diesem Moment hatte sie ihn noch nie gesehen. Bisher war es immer so, dass er einen dummen Spruch auf den Lippen hatte. Aber dass er auch so tiefgründig sein konnte, überraschte auch Josy. Nicht dass sie etwas dagegen hatte, aber sie konnte sich ein solches Verhalten bei dem Mann neben ihr, einfach nicht vorstellen.

Ohne recht zu wissen wieso, kuschelte sich Josy an ihn. Es gab zwar keinen bestimmten Grund, aber sie hatte plötzlich das Bedürfnis, ihn in den Arm zu nehmen. Vielleicht auch, um sich selbst ein wenig besser zu fühlen.
Er erwiderte die Umarmung auch recht schnell und drückte Josy an sich. Sie schloss daraufhin die Augen und genoss den Moment. So still und vertraut, hatten die beiden noch nie nebeneinander gesessen.

Doch auch der schönste Moment ging einmal vorbei. Nach Josy’s Meinung viel zu schnell. Dieses Mal war es allerdings nicht Josef, der die Umarmung löste - Josy lehnte sich schon fast soweit aus dem Fenster um zu sagen, dass er die Umarmung gebraucht hatte - sondern das Telefon, welches sich jetzt lautstark zu Wort meldete. Grummelnd stand Josy vom Sofa auf und schlurfte zu dem kleinen, noch immer klingelnden, Störenfried.
„Hallo?“
„Hey Josy, ich bin’s.“ Mick. Die Brünette musste stark an sich halten, um nicht nach Luft zu schnappen. Stattdessen fragte sie: „Hey Dad, warum rufst du an?“
„Ich wollte wissen wie die erste Nacht in deiner neuen Wohnung war.“
Kurz schielte sie zu Josef, welcher ja alles mithören konnte. Er wartete grinsend auf ihre Antwort. „Schön. Das Bett war hier irgendwie noch bequemer“, grinste sie, was ja nur Josef sehen konnte. Daraufhin schlich sich ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen.
„Das freut mich Josy. Ach ja, bevor ich es vergesse, könntest du heute vielleicht vorbei kommen, ich wollte dich noch um einen Gefallen bitten.“
Verwirrt stimmte Josy zu. Mick, der ihre Verwirrung in ihrer Stimme gehört hatte, meinte nur, dass er ihr alles später erklären würde.

„Was bist du denn so nervös?“, fragte Josef, nachdem sie aufgelegt hatte.
„Mick will mich um einen Gefallen bitten.“
„Und weiter?“
„Das kann kein normaler Gefallen sein, sonst hätte er es mir am Telefon gesagt.“
„Mach dir mal keine Sorgen, Mick weiß was er tut. Und ich bin doch auch noch da“, grinste er und nahm sie in den Arm. Sie schmiegte sich in seine Arme und erwiderte, ebenso grinsend: „Letzteres macht mir ja solche Sorgen.“
„Kleines Biest!“ Schnellstmöglich wand sie sich aus seiner Umarmung und brachte ein paar Schritte zwischen sich und den Vampir, noch bevor er sie packen konnte. Doch leider war er schneller als sie.
Verwirrt blickte Josy also auf die Stelle, an der noch vor einer Sekunde Josef gestanden hatte. Misstrauisch schlich sie sich also rückwärts zur Tür, sie wollte den Raum im Auge behalten. Prinzipiell eine gute Idee, bei einem Vampir aber nicht umsetzbar, denn im nächsten Moment stieß sie mit dem Rücken gegen etwas. In Zeitlupe drehte sie ihren Kopf und sah über ihre Schulter. Noch bevor sie richtig realisiert hatte, dass es Josef war, hatte dieser sie auch schon gepackt.
Zu ihrem Bedauern wusste er, dass sie verdammt kitzelig war. Und diese Information setzte er gegen sie ein. Lachend hing Josy in seinen Armen. Die Versuche ihn wegzuschieben, scheiterten natürlich.
Und er war gnadenlos. Alles bitten und betteln half nichts. Schon bald musste Josy wirklich nach Luft ringen, was Josef aber nicht im Mindesten davon abhielt weiter zu machen.
„Josef bitte…ich…tue alles…was du…willst…“, brachte Josy mit Mühe hervor. Und oh Wunder, es klappte. Er ließ von ihr ab, drehte sie zu sich um und zog sie nahe an sich. „Alles?“, raunte er ihr ins Ohr.
Ein wissendes, jedoch auch verschlagenes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Endlich konnte sie ihm seine ewige Anschleicherei heimzahlen. Also stellte sie sich auf Zehenspitzen, was musste der Kerl auch so groß sein, und schnurrte in sein Ohr: „Alles!“

Bevor er allerdings etwas tun konnte, hatte sie sich blitzschnell von ihm gelöst und war in ihre Schlafzimmer gehechtet. Natürlich hatte sie daran gedacht die Tür danach zu verschließen. Und mit einem verschlagenen Grinsen rief sie: „Nur nicht das!“
/Klasse Josy, lass ihn zappeln!/ Der logische Verstand meldete sich zu Wort. Ausnahmsweise Mal zufrieden mit ihr. Und Josy selbst war auch stolz auf sich. Sie würde Josef schon noch zeigen, dass nicht alle Frauen nach seiner Pfeife tanzten. So hatte sie es zumindest vor, aber Josef hatte ja seinen eigenen Kopf.
Zufrieden mit sich selbst drehte Josy sich um und wollte gerade in ihren Schrank gehen, um sich mal ihre eigenen Klamotten anzuziehen, da wurde sie auch schon gepackt.
Völlig überrumpelt und fast zu Tode erschrocken, blickte sie in Josefs Gesicht. „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du mich durch abschließen der Tür aussperren kannst.“ Ein unterdrücktes Lachen schwang in seiner Stimme mit. Josy war empört, der Kerl ließ sich auch von niemandem was sagen.
Bevor sie sich jedoch laut beschweren konnte, hatte Josef ihre Lippen mit einem sanften Kuss verschlossen.

Alle guten Vorsätze wie, „Lass ihn zappeln!“ und „Nicht jede Frau tanzt nach seiner Pfeife.“, waren in diesem Moment vergessen. Josy vergaß eigentlich alles um sich herum. Sie war vollkommen fixiert auf Josefs sinnlichen Lippen, die immer fordernder wurden. Und auf dieses Spiel ließ sie sich nur zu gern ein. Ohne wirklich zu realisieren was sie tat, legte sie auch schon ihre Hände in seinen Nacken und zog ihn noch ein Stück an sich heran. Ein zufriedenes Knurren war seine Antwort. Ebenso wie das Lächeln, zu dem sich seine Lippen unter dem Kuss verzogen.
Mit Leichtigkeit wurde Josephine zum Bett gedrängt. Aber auch wenn sie noch einigermaßen hätte klar denken können, wäre keine Gegenwehr da gewesen.
Sie ließ sich auch recht schnell von ihm auf ihr Bett drücken. Josef indes liebkoste wieder ihren Hals und biss hier und da mit stumpfen Zähnen hinein. Ein erregtes Stöhnen war seine Belohnung dafür. Und er war noch nicht im Entferntesten dazu bereit aufzuhören.

Josephines Hirn arbeitete auf Hochtouren. Nicht nur dass der Kerl sie wieder völlig aus der Fassung brachte und sie nun versuchte wieder einigermaßen klar zu denken, nein, sie hatte auch noch das ungute Gefühl etwas Wichtiges vergessen zu haben. Aber was?
Um sie war es allerdings wieder geschehen, als Josef ihre Lippen sanft auseinander drückte und mit seiner Zunge ihren Mund erforschte. Wie benebelt lag sie unter ihm und versuchte sich an irgendwelche Dinge zu erinnern. Noch nicht einmal ihren eigenen Namen kriegte sie mehr auf die Reihe. Und das alles nur, weil Josef sie förmlich um den Verstand küsste.

Aus heiterem Himmel jedoch, ließ er von ihr ab. Ein Protestlaut verließ ihre Lippen. Er hatte den Spieß doch einfach umgedreht und sie zappeln lassen. Das konnte doch nicht wahr sein. ‚Idiot!’
Dementsprechend sauer sah sie ihn an. Er jedoch grinste nur und verließ das Zimmer.
Als sich Josy wieder gefasst hatte, hechtete sie ihm hinterher. So kam er ihr nicht davon. Nicht ihr.

Sie fand ihn in der Küche mit einem Glas Blut in der Hand. Wo er das auf einmal her hatte, war ihr in dem Moment schon fast egal. Wütend baute sie sich vor ihm auf.
Er ließ sich davon nicht beirren und genoss weiterhin seine Mahlzeit.
Erst als Josy ihm das Glas aus der Hand nahm, schenkte er ihr Aufmerksamkeit.
„Was sollte das eben?“, fragte sie ihn sauer.
„Ich weiß nicht was du meinst“, antwortete er mit einem so unschuldigen Blick, dass man meinen könnte, ein kleiner Hundewelpe würde einen ankucken, und nicht Josef. Und sie war auch fast im Begriff weich zu werden, aber auch nur fast.
„Spiel hier nicht den Unschuldigen, wir wissen beide, dass du das nicht bist.“
„Da hast du auch wieder recht“, grinste er.
„Gut, dann erzähl mir mal, was das eben sollte. Im einen Moment mich noch ins Bett kriegen wollen, und im andern bist du weg!“
„Oh, arme kleine Josy. Wir können gerne weiter machen“, meinte er anzüglich und trat nahe an sie heran. „Aber ich dachte mir, dass du Mick nicht warten lassen willst“, flüsterte er ihr ins Ohr.

‚Das war es!’, schoss es Josy durch den Kopf. Sie wusste doch, dass sie etwas vergessen hatte. Josefs Methoden sie daran zu erinnern, billigte sie aber trotzdem nicht. Dementsprechend schaute sie ihn auch an. Er grinste jedoch nur.
„Geh ruhig, er wird sonst wieder Fragen stellen. Das von eben setzen wir morgen Nacht fort.“ Noch einmal gab er ihr einen sanften Kuss, danach war er verschwunden. ‚Und wie wir das fortsetzen werden, Mister Kostan.’
Mit einem Grinsen machte sie sich auf ins Bad.

Nachdem sie sich geduscht und angezogen hatte, machte sie sich auf den Weg zu Micks Wohnung. Sie war nämlich ziemlich neugierig, was der Gefallen war, um den er sie bitten wollte.





Und? Ist die Romanze der beiden jetzt näher in den Vordergrund gekommen? Ich hoffe ich hab das hingekriegt. Wenn nicht dürft ihr euch gerne beschweren. Im allgemeinen beschweren wenn was nicht in ordnung war. Die eventuellen Reschtschreibfehler schenke ich euch großzügigerweise.

LG
Isa-chan
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