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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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282 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
27.09.2010 1.951
 
Und hier bin mal wieder ich ^^
Ich hoffe eure Woche war genauso schön wie meine ^^ wenn nicht tut es mir leid.
Wie immer bedanke ich mich bei meinen reviewern...allerdings nicht bei all meinen Lesern. Ich habe 26 Favoriteneinträge, aber mir schreiben vlt 5 Leute was. Das ist ganz schön deprimierend. Wie soll ich denn wissen wie ich was verbessern soll, wenn man mir das nicht sagt. Ihr könnt mir auch gern schreiben, dass ich meine ff hasst. Das könnt ihr auch schon machen, wenn ihr das Kapi nur halb gelesen habt. Das macht nichts, dann weiß ich wenigstens wenn ich was verbessern soll.
Ansonsten wünsche ich meinen regelmäßigen Schreibern viel Spaß beim lesen.






Endlich war das lang ersehnte Wochenende gekommen. Der Freitag war schon geschafft, ebenso wie Josy selbst. Es gab im Museum viel zu organisieren. Das konnte auch der Grund dafür sein, dass sie am Abend total erschöpft die Wohnung ihres Vaters betrat. Dieser saß im Wohnzimmer und hatte sich einer Akte gewidmet. Anscheinend hatte er einen neuen Fall bekommen.
„Hey, Dad.“
„Hey Josy, wie war die Arbeit?“
„Frag nicht. Die kriegen auch nichts auf die Reihe. Da könnte ich genauso gut Dreijährige hinsetzen. Die könnten die Arbeit besser machen“, meinte sie genervt und ließ sich auf die Couch fallen. Belustigt beobachtete Mick das Schauspiel.
„Du hörst dich an wie Josef wenn er mal von einem seiner Mitarbeiter spricht, die er feuern wird.“
„Oh Gott ich werde immer mehr wie Josef.“
„Ist das was schlechtes?“, fragte eine Stimme hinter Josephine. Diese erschreckte sie so sehr dass sie stark zusammenzuckte und mit einem kleinen Aufschrei von der Couch fiel.
Daraufhin mussten die beiden Vampire natürlich lachen. Josef ließ es aber auch nie, sie ordentlich zu erschrecken. Aber Josy wusste sich zu rächen. Dann, wenn er es am wenigsten vermutete.
„Josef, was verschafft uns die Ehre?“, fragte Mick, während Josy sich grummelnd wieder auf die Couch setzte.
„Ich wollte Josy ganz feierlich die Schlüssel zu ihrer Wohnung überreichen“, grinsend hielt er einen einzelnen Schlüssel mit einem Anhänger daran in die Höhe. Der Anhänger bestand aus einer kleinen Fledermaus, was Josy wieder zum grinsen brachte. Dankend nahm sie ihm den Schlüssel ab. Endlich hatte sie ihre Wohnung auch offiziell. Der Tag würde also doch nicht so furchtbar enden wie gedacht.
Schnellstmöglich befestigte die Brünette den Schlüssel an ihrem Schlüsselbund. Den von Mick würde sie ihm nach dem Umzug geben. Sie musste schließlich noch für einen Tag hier wohnen, und ohne Schlüssel kam sie so schlecht in die Wohnung.

Der Samstag schien überhaupt nicht anfangen zu wollen. Josephine wälzte sich hellwach in ihrem Bett. Warum war sie nur so nervös? Das morgen war doch kein so großes Ding, sie zog doch lediglich weg.
/Versuch dir das nur einzureden, Schätzchen./
‚Was willst du denn schon wieder?’, zuerst konnte sie nicht einschlafen und nun meldete sich ihr logischer Verstand wieder zu Wort.
/Du kannst nicht schlafen und ich sag dir auch wieso./
‚Na da bin ich ja mal gespannt.’
/Du bist so aufgeregt weil du Josef nun jeden Tag sehen kannst. Und das, ohne Mick nachher irgendetwas erklären zu müssen./ Ach ja stimmt. Jetzt war sie allerdings noch aufgedrehter.
‚Schönen Schrank auch!’
/Immer gern./
Josy konnte sich nur mit Mühe zurückhalten, um nicht in ihr Kissen zu schreien. Stattdessen nahm sie ihren mp3 Player zur Hand und drehte die Musik auf. Wenn sie schon nicht schlafen konnte, konnte sie auch genauso gut AC/DC hören.

Irgendwann war sie dann doch eingeschlafen, denn sie wurde von ihrem Wecker, der pünktlich um zehn Uhr klingelte, aus dem Schlaf gerissen. Noch halb schlafend tastete Josy nach ihrem Handy und schaltete das störende Geräusch ab. Sie würde doch nur noch ein paar Minuten liegen bleiben. So dachte sie sich das zumindest. Aber sie hatte die Rechnung ohne den Wirt, oder in diesem Fall ohne Mick, gemacht. Dieser öffnete nämlich die Tür und sagte: „Komm schon Josy, steh auf.“
„Vergiss es!“, mit diesen Worten zog sie sich das Kissen über den Kopf und drehte ihrem Vater den Rücken zu. Dieser ließ sich allerdings nicht so leicht abwimmeln. Er trat an ihr Bett und zog einfach die Decke weg. Erschrocken starrte die Brünette den Vampir vor sich an. Doch im nächsten Moment schaute sie wütend. „Was soll das?!“
„Du wolltest nicht aufstehen, da hab ich dich geweckt. Und siehe da, du bist wach“, grinste er. Jedoch war er schon kurz darauf verschwunden, er kannte seine Tochter nun mal und DAS ließ sie nicht auf sich sitzen. Bevor also irgendetwas geflogen kam, ergriff Mick lieber sofort die Flucht.
Entrüstet starrte Josy auf die Tür, die Mick hinter sich geschlossen hatte. Jetzt konnte sie auch nicht mehr schlafen, dabei hatte sie nicht gerade viel Schlaf abbekommen. Es half jedoch alles nichts, die Möbel würden um eins geliefert werden. Sie musste sich noch fertig machen, zur Wohnung fahren, auf ihre Helfer warten. Und die Lieferer konnten genauso gut früher als erwartet kommen.
Seufzend stand sie also auf und machte sich auf den Weg in die Küche.

Nachdem Josephine ausgiebig gefrühstückt hatte, unter der Dusche war und fertig angezogen war, stand sie in ihrem Zimmer und packte noch ein paar letzte Sachen in Kartons. Der Rest stand bereits unten im Flur. Sie hatte glücklicherweise schon vor Tagen angefangen zu packen, das erleichterte die Sachen ungemein. Und zur Not, würde sie die Sachen eben nach dem Umzug abholen. Die liefen schließlich nicht weg. Und so dringend brauchte Mick den Platz ja nicht. Und wenn doch, war es Josy egal.

Gerade als Josy noch ein paar Schuhe in den letzten verbleibenden Karton legte, klingelte es an der Tür. Schnellstens machte sie sich auf den Weg nach unten. An der Tür musste Emily sein, sie wollte ihr nämlich helfen. Und diese Hilfen konnte die Brünette wirklich gebrauchen.
Als sie die Tür öffnete, erblickte sie das fröhliche Gesicht ihrer besten Freundin. Josy freute sich riesig dass sie gekommen war. Und noch mehr freute sie sich, dass Emily noch Umzugskartons mitbrachte.
„Hey, Josy. Und, alles bereit für die erste eigene Wohnung?“
„Aber klar, vor allem weil du mir Kartons mitgebracht hast“, grinste sie und ließ ihre beste Freundin hinein. Diese grinste mit und stellte eben genannte Kartons in den Flur.
„Ich konnte mir schon, bevor du angerufen hast, denken, dass du zu wenig hast. Oder aber zu viele Schuhe.“
„Man kann zu viele Schuhe haben?!“, fragte Josy gespielt entrüstet. Kurz überlegten beide, dann sagten sie synchron: „Nein!“ Daraufhin brachen sie in Gelächter aus.
„Na komm, ich muss noch ein paar Sachen einpacken. Die Möbel müssten in einer Stunde da sein, wir müssen uns also ranhalten“, meinte Josy und ging mit ihrer Freundin und den Kartons nach oben.

„Das war der letzte“, schnaufte Emily, als sie den letzten Umzugskarton voller Bücher, in den Flur gestellt hatten. Dort türmten sich eben jene Kartons schon auf. Gerade nahmen sie die Kisten wieder auf, als Mick die Treppe runter kam. „Soll ich euch helfen?“
„Gern, die Dinger sind verdammt schwer“, meinte Emily. Mick hatte dafür nur ein Grinsen übrig. Er war aber auch stärker als die beiden Frauen zusammen, das wusste Emily jedoch nicht. Kurzerhand schnappte sich Mick den größten Karton und trug ihn runter. Die beiden Frauen folgten.
In der Tiefgarage hatten die drei die Kartons dann auch schnell verstaut. In den Impala, den Mustang und in den Mercedes. Das haute aber auch nur hin, weil nur der Fahrer im Auto war. Bei einem Beifahrer wäre es schon schwierig geworden. So aber, konnten sie sich mit den voll beladenen Autos zur neuen Wohnung aufmachen.

Dort angekommen, luden Emily und Josy die Kartons in den Fahrstuhl, während Mick sie ihnen herein trug. Danach verabschiedete er sich allerdings wieder. Er hatte einen neuen Fall, außerdem tat ihm die heiße Mittagssonne nicht unbedingt gut, wie er Josy kurz zuvor über Handy mitgeteilt hatte. Die restlichen Kartons, mussten die beiden dann wohl allein nach oben schaffen. Wenigstens waren es nicht mehr allzu viele.


„Ich bin vollkommen geschafft“, seufzte Emily am Nachmittag, als sich die beiden kurz auf dem Boden ausruhten. Die Möbel waren zwar schon da, allerdings mussten sie noch aufgebaut werden. Die beiden Frauen wollten aber erst noch ein wenig verschnaufen, schließlich hatten sie zuvor jede Menge schwere Kisten in den Obersten Stock befördert. Dass sie den Fahrstuhl benutzt hatten, ließen sie dann einfach mal Außeracht.
„Denkst du, ich nicht?!“, fragte Josy.
„Das hab ich nicht gesagt. Aber können wir den Rest nicht einfach Morgen machen?“
„Klar, dann schlafe ich heute Nacht einfach auf dem Boden. Ist ja nichts dabei“, antwortete Josy mehr als ironisch. Emily schaute sie daraufhin leicht beleidigt an. „So hab ich das nicht gemeint.“
„Entschuldige, aber ich hab heute Nacht nicht viel geschlafen. Ich bin tot müde“, entschuldigend blickte Josy ihre beste Freundin an.
„Ist schon OK. Dann machen wir uns mal an die Arbeit, sonst kannst du heute Abend wieder nicht schlafen“, grinste sie und stand mit Josy von Boden auf.
Als sie sich gerade daran machten die Nachttische im Schlafzimmer aufzubauen, klingelte es an der Tür. Verwirrt machte Josy auf. Davor stand Manuel. Überrascht blickte Josephine ihn an. „Manuel, was machst du denn hier?“
„Euch helfen, ich muss bei dir doch noch was gut machen“, grinste er und schob sich an Josy vorbei in die Wohnung. Ebenfalls grinsend folgte sie ihm. Sie dirigierte ihn sofort ins Schlafzimmer, damit er schon einmal mit dem Wiederaufbau des Bettes beginnen konnte. Die beiden Frauen widmeten sich wieder den Nachtschränkchen.

So ging der Tag zu Ende. Die drei hatten viel geschafft bekommen. Das Schlafzimmer war komplett aufgebaut, was auch am eingebauten Schrank gelegen haben konnte, diesen mussten sie dann ja nicht mehr aufbauen. Die Küche stand ebenfalls schon und so mussten sie nur noch die Stühle an die Theke stellen. Beim Wohn- und Badezimmer war es in etwa gleich. Entweder die Möbel waren schon aufgebaut und mussten lediglich noch an ihren Platz, oder sie waren in ein paar Minuten zusammengebastelt gewesen.
Josy musste also nur noch ihre Sachen einräumen. Geschirr, Bücher, Klamotten, Handtücher und was sie sonst noch so hatte. Aber damit musste sie sich nicht so beeilen wie bei den Möbeln.
Es dämmerte bereits, als Josephine ihre beiden Helfer verabschiedete: „Tschau Leute. Danke für die Hilfe, ohne euch würde ich wahrscheinlich nächste Woche noch nicht fertig sein.“
„Das glauben wir dir aufs Wort“, stimmten die beiden synchron zu. Grinsend umarmten sie Josy noch ein letztes Mal, bevor sie mit dem Fahrstuhl nach unten fuhren. Josy blieb also allein zurück.

Sie beschloss, da sie noch nicht müde war, schon einmal ein paar Sachen einzuräumen. Sie wunderte sich zwar selbst dass sie noch nicht müde war, aber bei gefühlten zehn Kannen Kaffee war das kein Wunder.
Im Wohnzimmer zog sie sich also einen Karton bei und fing an, ihre Bücher wegzuräumen. Auf den beiden Sofas und dem Sessel lagen bereits kuschelige Kissen und Decken.
Nachdem sie im Wohnzimmer fertig war, machte sie sich daran, ihr Bad einzuräumen.
So ging das auch im Rest der Wohnung. Erst nach Einbruch der Dunkelheit war sie damit fertig, ihre Klamotten in den begehbaren Kleiderschrank zu räumen. Total geschafft lag sie auf ihrem Bett. Geschafft aber glücklich.

Es schlich sich auch ein Lächeln auf ihr Gesicht, als sich das Bett neben ihr senkte. Kurz öffnete sie die Augen. Ein kleiner Spalt genügte um zu erkennen, dass es Josef war. Also drehte sie sich zu ihm und kuschelte sich an. Tief sog sie den Geruch ein. Tief, männlich, Josef. Sie musste sich stark zurückhalten um ihn nicht gleich anzufallen. Stattdessen begnügte sie sich damit, ihm den Nacken zu kraulen. Das machte IHN nämlich verrückt.




Na? Besser? Jetzt ist Josef ja wieder vorgekommen.
Schreibt mir bitte was ihr davon haltet, auch wenn ihr das Kapi schrecklich fandet.

LG
Isa-chan
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