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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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Dieses Kapitel
9 Reviews
 
27.09.2010 2.052
 
Hallöchen ^^
Ich bin von der Zeit her ein bisschen spät drann, aber ich bin auf der Arbeit und hatte mal was zu tun. Wow XD
Aber jetzt bekommt ihr ein neues Kapi ^^
Eines muss ich leider noch anmerken: Ich hatte gehofft, die 100 Reviewmarke zu überschreiten, aber da mir nur ein paar Leute schreiben, klappte das nicht. Ich hoffe einfach, dass wir es jetzt hinkriegen (es wäre nämlich meine 1. ff mit über 100 Reviews XD)
Aber jetzt schluss mit dem langen Gerede, ihr kennt es ja schon. Viel spaß mit dem Kapi






Später am Abend fuhr Josy zurück zu ihrer und Micks Wohnung. Sie musste ihrem Vater schließlich noch sagen, dass sie bald auszog.
Nachdem sie ihr Auto in der Tiefgarage geparkt hatte, machte sie sich auf den Weg nach oben. Die ganze Zeit hatte sie ein glückliches Lächeln auf den Lippen. Bei ihr lief im Moment einfach alles großartig. Ein neuer Job, eine neue Wohnung und zur Krönung des ganzen, hatte Josef auch anscheinend ein wirkliches Interesse an ihr. Besser konnte es doch fast nicht mehr werden. Wenn sie sich da mal nicht täuschte.

Als sie gerade die Wohnungstür aufgesperrt hatte, bot sich ihr folgendes Bild: Mick und Beth standen im Flur, eng umschlungen und in einen Kuss vertieft. Grinsend beobachtete Josy die Szene. Räuspernd machte sie auf sich aufmerksam. Augenblicklich lösten sich die beiden Turteltauben voneinander. Peinlich berührt, ihre Wangen hatten ein tiefes rot angenommen, verabschiedete sich Beth von Mick und verließ dann hastig die Wohnung. Jedoch nicht, ohne Josy noch ein Lächeln zu schenken. Als sich die Tür hinter der Blonden schloss, grinste Josy ihren Vater an.
„Was ist?“, fragte er ganz unschuldig.
„Was sein soll?! Das dürfte ich ja wohl eher dich fragen. Bist du jetzt unter die Casanovas gegangen?“
„Wie kommst du denn darauf?“
„Bitte? Ich komme hier rein, nichts Böses ahnend, und was sehe ich? Meinen Vater, wie es hier steht und in eine Knutscherei verwickelt ist. Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“ Es war wirklich schwer ihn böse anzukucken. Vor allem, weil sie sich innerlich für ihren Vater ein Loch in den Bauch freute. Er antwortete schlicht: „Wir sind zusammen.“
„Na endlich, es geht doch!“ Jetzt konnte sie ihr Grinsen auch nicht mehr verbergen, sie war einfach zu happy. Endlich hatte ihr Vater sich mal getraut. Und Beth schien auch nicht unglücklich darüber.
„Ich dachte du wärst sauer?“
„Warum sollte ich? Ich dachte schon ich müsste euch zwei irgendwo einsperren, damit ihr euch mal näher kommt.“
„Nett“, meinte er sarkastisch, grinste jedoch ebenfalls.
„Danke schön.“

„Wo warst du eigentlich den ganzen Tag?“
„Woher weißt du dass ich weg war?“
„Beth war hier.“
„Ich will gar nicht wissen was ihr gemacht habt“, demonstrativ hielt sie die Hände an die Ohren. Er schüttelte daraufhin lächelnd den Kopf.
„Ich wollte es dir sowieso noch sagen. Ich habe höchstwahrscheinlich bald eine Wohnung“, klärte sie ihn lächelnd auf.
„Das ist großartig. Wo hast du die denn so schnell her? Die Wohnungen sind im Moment recht teuer und auch noch begrenzt.“
„Es hat auch seine Vorteile wenn man Josef kennt.“
Dem Vampir ging ein Licht auf und er grinste nur. Offenbar wusste er um Josefs Einfluss in dieser Stadt.
„Na wenn du nicht mehr lange hier bist, sollte ich die Zeit auskosten. Ich koch dir was.“
„Das ist ja lieb von dir. Ich lasse mich gerne bedienen“, grinste sie zurück. Er verschwand daraufhin in der Küche, Josy folgte ihm.
Noch den ganzen restlichen Abend quetschte sie ihn über Beth aus. Sie wollte unbedingt wissen, warum die beiden denn nun so plötzlich zusammen waren. Dabei kam heraus, dass Beth schon vor längerem ein Auge auf Mick geworfen hatte. Umgekehrt genauso. ‚Dass du das jetzt erst merkst. Tztztz.’
An diesem Abend hatte Mick dann einfach die Initiative ergriffen und ihr gesagt, dass er sie liebte. Daraus entstand dann auch die „Knutscherei“, wie Josy es so schön nannte.


In den folgenden Tagen war Josy mehr als ausgebucht. Sie hatte ja schließlich noch einen Job. Zudem kam dann auch noch, dass sie sich für ihre neue Wohnung noch Möbel kaufen musste.
Josef hatte, ganz zu ihrer Zufriedenheit, den Vertrag mit dem Verkäufer noch am selben Tag unter Dach und Fach bekommen. So konnte Josephine noch an diesem Wochenende einziehen.
Inzwischen war es Donnerstag. Mittags wollte sie zusammen mit Emily in ein hiesiges Möbelgeschäft fahren, um sich dort nach Möbeln umzusehen. Im Moment jedoch, schlief Josy friedlich in ihrem Bett. Dieser Frieden wehrte allerdings nicht lange, denn plötzlich fing Josy’s Handy an zu klingeln. Erschrocken fuhr die junge Frau hoch. Noch sehr verschlafen tastete sie nach dem Telefon und hob ab „Hallo?“
„Hey, ich bins.“ Emily.
„Emily, ich bin noch am schlafen. Was ist denn so wichtig dass du mich wecken musstest?“
„Wir waren doch verabredet.“
„Ja, um ein Uhr!“
„Ich weiß, aber ich dachte mir, bevor du verschläfst ruf ich dich lieber noch einmal an.“

„In einer halben Stunde hätte mein Wecker geklingelt. Aber gut. Danke dass du mir so was nicht zutraust“, meinte Josy sarkastisch. Emily war zwar ihre allerbeste Freundin, ja fast schon Schwerster, aber nach dem aufwachen kannte Josephine nun einmal weder Freunde noch Familie. Das änderte sich erst nach ihrem ersten Kaffee.
„Du brauchst dringend Kaffee. Ich störe dich auch nicht länger. Bis nachher.“ Und bevor Josy noch etwas erwidern konnte, hatte Emily schon wieder aufgelegt. Leise Flüche vor sich hin murmelnd stand Josy auf. Es brachte sowieso nichts. Ihr Wecker hätte bald geklingelt, und an einschlafen war beim besten Willen nicht mehr zu denken.

Es war mittlerweile halb eins. Josy hatte sich einen Kaffee gegönnt. Auch unter der Dusche war sie schon gewesen. So konnte sie den Tag wenigstens besser gelaunt beginnen.
Heute trug sie eine schwarze Röhrenjeans, ein blaues T-Shirt und ihre geliebten Pumps. Die zog sie so gut wie überall hin an. Es war schon fast so, als ob sie an ihr festgewachsen waren. (Die Schuhe, die hab ich auch ^^ und sie sind toll =) http://server2.kleiderkreisel.de/images/item_photos/0378/4618/CIMG3033_thumb130.JPG?1284308508)
Die Bisswunde an ihrem Hals verbarg sie einfach mit den Haaren, sie war ja schon am heilen.
Nachdem sie dann auch den letzten Schluck des koffeinhaltigen Getränks genommen hatte, schnappte sie sich ihre Handtasche und machte sich auf den Weg in die Tiefgarage. Es war nämlich so langsam Zeit zu Emily zu fahren. Wenn sie zu spät kommen würde, hieße es nachher wahrscheinlich wieder, dass sie sie vergessen hatte.

Vor Emilys Haus hielt Josy an. Es dauerte auch nicht lange, da kam die schwarzhaarige schon aus der Tür gerannt. Sie trug eine Bluejeans und ein grünes T-Shirt, dazu wie immer ihre geliebten Converse. Bei denen war es schon fast so, wie bei Josy und ihren Pumps. Unzertrennlich.
Als sich Emily auf dem Beifahrersitz nieder ließ fragte Josy: „Wollte Manuel nicht mitkommen?“
„Doch, aber er muss arbeiten. Im Moment hat er ziemlich viel um die Ohren. Aber er macht es irgendwie wieder gut soll ich dir sagen.“
„Ich werde daran denken“, grinste die Brünette. Emily grinste zurück und fragte dann: „Was suchen wir eigentlich alles?“
„Wohnzimmer, Esszimmer und ein paar Sachen für mein Bad und mein Schlafzimmer. Den Rest hab ich schon.“
„Na dann, auf geht’s!“
Mit dieser Kampfansage, machten sich die beiden Frauen auf zum großen Shoppingmarathon.

Etliche Stunden später, waren die beiden Freundinnen noch immer im Möbelhaus. Allerdings suchten sie nur noch ein paar Dekoartikel. Die Möbel für das Wohn-, Ess- Bade- und Schlafzimmer hatten sie schon bestellt. Sie würden auch in wenigen Tagen geliefert werden. Natürlich schon zur Wohnung.
Wenigstens musste sich Josy nicht mehr die Mühe des Renovierens machen. Die Wohnung war schließlich komplett neu. Außerdem gefielen ihr die vorhandenen Farben richtig gut. Warum also etwas ändern?
„Kuck mal, was hältst du von diesen Figuren?“, fragte Emily und hielt einen kleinen weißen Engel in die Höhe. Skeptisch musterte Josy die Kleine Figur. „Ich weiß  nicht so recht. Gibt’s die auch in schwarz?“
„Wir sind aber düster“, grinste Emily. Sie meinte es nicht böse, aber die beiden hatten einen leicht verdrehten Humor. Außerdem mochten sie solche „bösen“ Dinge. Emily sagte immer: „Man muss auch mal etwas düster sein, sonst ist das Leben langweilig.“ Mittlerweile hielt die Schwarzhaarige eine weitere Figur in der Hand. Dieser Engel war schwarz und somit schon eher nach Josy’s Geschmack. Also wanderten drei Engel in die Einkaufstasche.

Während sich Josy gerade ein paar Bilderrahmen ansah, wanderte ihre beste Freundin ein wenig umher und suchte nach ein paar kuscheligen Decken. Der Herbst ließ nämlich nicht mehr lange auf sich warten.
Josephine war gerade in Gedanken vertieft, als sie plötzlich am Ärmel weggezogen wurde. Sie war schon drauf und dran demjenigen kräftig ans Schienbein zu treten, als sie bemerkte, dass es Emily war. Mit breitem Grinsten zog diese die Braunhaarige in eine anderer Abteilung des Ladens.
Dieser führte nämlich nicht nur Dekorationen, sondern auch Schmuck für Frauen. Und genau dorthin zog Emily die noch völlig überrumpelte Josy.
Anscheinend dort angekommen wo sie hinwollte, hielt Emily ihrer Freundin eine Kette vor die Nase. „Und?“, fragte Emily neugierig.
„Was und?“
„Wie findest du sie?“
Erst jetzt betrachtete sich Josy die Kette genauer. Es war eine silberne mit einem kleinen Anhänger. Ein Pentagramm. Ein Zeichen der weißen Magie, wie Josy wusste, da sie sich viel für Mythen interessierte. Auch, weil sie bei Vampiren aufgewachsen war.
Sie musste zugeben, dass ihr die Kette ausgesprochen gut gefiel. Natürlich legte sie sie direkt an. In einem kleinen Spiegel konnte sie sich betrachten. Die Kette stand ihr wirklich. Der helle Schmuck passte zu ihren dunklen Haaren und den silbernen Ohrringen, auch wenn sie nicht aus Silber waren, die sie im Moment trug.
„Die steht dir“, kommentierte Emily.
„Das finde ich auch. Was ist das eigentlich für ein Material?“
„Echtes Silber, hab vorhin extra noch die Verkäuferin gefragt.“
‚Echtes Silber’, grübelte Josy. Damit durfte sie weder Mick noch Josef zu nahe kommen. Die Beiden würden nicht sehr begeistert reagieren. Allerdings konnte sie Josef damit etwas ärgern indem sie ihn auf Abstand hielt, wenn er sie das nächste Mal besuchte. Ein verschlagenes Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. „Ich kenne diesen Gesichtsausdruck, du hast was vor!“
„Quatsch, wie kommst du nur darauf?“, fragte die Brünette scheinheilig und setzte ein liebenswertes Lächeln auf. „Tu nicht so unschuldig, ich weiß dass du es nicht bist. Wem willst du eins auswischen?“
„Du kennst mich einfach zu gut. Aber wenn du es unbedingt wissen willst, ich will Josef ein wenig ärgern.“
„Ach ja, ihr habt ja was am laufen“, grinst die Schwarzhaarige wissend und Josy verfluchte sich gerade, dass sie schon wieder rot geworden war. Eine sehr lästige Angewohnheit. Aber auch ohne sie, hätte Emily genau gewusst was los war. Die beiden kannten sich eben viel zu gut.
„Ihr seid ein süßes Paar.“
„Das Problem dabei ist, dass ich nicht mal genau weiß, ob wir nun ein Paar sind oder nicht.“
„Josephine!“ - ‚Oh oh.’ - „Jetzt erzähl mir bitte nicht, dass du noch nicht einmal weißt ob ihr zusammen seid. Dabei habt ihr schon…“ Bevor sie den Satz zu ende bringen konnte, hatte Josy ihr den Mund zugehalten. „Sag nichts mehr. Vor allem nicht so laut, ich will nicht noch mehr Aufmerksamkeit erregen.“
„Du bist doch selbst schuld wenn du mit dem begehrtesten Junggesellen der Stadt etwas anfängst!“
„Zuerst hüh und dann hott oder wie? Ihr habt mich doch schon fast gedrängt die Initiative zu ergreifen!“ Das konnte doch nicht wahr sein. Die beiden konnten sich aber auch nie entscheiden. Beleidigt drehte sich Josy um. Emily, die gemerkt hatte dass sie einen Fehler gemacht hatte, legte ihr beschwichtigend eine Hand auf die Schulter. „Es tut mir Leid Josy. Ich bin doch froh darüber. Ich wollte dir auch keine Vorwürfe machen. Verzeihst du mir?“
Josy überlegte ein paar gedehnte Minuten, bis sie sich umdrehte und Emily anlächelte: „Klar verzeih ich dir. Bist doch meine Lieblingsschwester.“
„Genau“, grinste diese zurück. Und mit einer Umarmung war dann auch alles wieder in Butter.

Mit Taschen voller Dekoartikel und der Kette, Josy musste sie sich einfach kaufen, außerdem hatte sie noch einen Plan, machten sich die beiden Frauen dann auf zu Josy’s und Micks Wohnung. Dort wurde alles zwischengelagert, denn die Brünette würde erst am Wochenende umziehen.





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