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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
27.09.2010 2.328
 
Und da bin ich wieder ^^
ich hoffe ihr musstet nicht zu lange warten ^^ (dabei poste ich immer gleichmäßig)
Ich hoffe auch, dass ich mit diesem Kapi die Erwartunge erfüllen kann. Ein besonderer Dank gilt meinen regelmäßigen Reviewschreibern (bin für die Namen wie immer zu faul, aber sie wissen ja wer gemeint ist XD)
Aber jetzt wünsche ich viel Spaß






Josephine hatte es recht schnell zum Haus ihrer beiden Freunde geschafft. Schon erstaunlich, bei dem Verkehr. In Windeseile parkte sie ihr Auto und spurtete die Treppen zur Eingangstür hinauf. Dort klingelte sie. Es dauerte auch nicht sehr lange, da öffnete ihr eine total aufgewühlte Emily. Aufgewühlt aber im positiven Sinn, denn sie trug ein fast schon verschlagenes Lächeln auf den Lippen. Misstrauisch musterte die Brünette sie. ‚Was ist denn in die gefahren?’ Laut stellen konnte sie die Frage allerdings nicht, denn sie wurde von Emily sofort ins Haus gezerrt. ‚Das wird ja schon zur Gewohnheit.’

Wie schon beim letzten Mal wurde die blauäugige auf die Couch gedrückt. Ihre beiden Freunde saßen dieses Mal jedoch sofort neben ihr. Und Emily legte Josy ein Heft in die Hand. Es war ein Klatschblatt, wofür die drei sich normalerweise nicht interessierten. „Warum habt ihr das Ding?“
„Lies die Titelstory, dann wirst du es verstehen“, grinste Manuel. Schulter zuckend tat Josy wie ihr geheißen.
Doch im nächsten Moment blieb ihr die Luft weg.


L.A.s neues Traumpaar

Josef Kostan nun endlich in einer festen Beziehung?



Mit offenem Mund starrte Josy die Seite an. Darauf prangte groß ein Bild von ihr und Josef, als sie bei der Gala tanzten. Darunter stand der Titel. Fassungslos starrte Josy ihre beiden Freunde an. Dass beide grinsten ignorierte sie rigoros, sondern schlug hektisch den Artikel auf.


Am Wochenende gab es im städtischen Kunstmuseum eine große Gala. Die Creme de la Creme von L.A. war dort versammelt um sich diese wunderbaren Kunstwerke ansehen zu können. Doch diese standen an diesem Abend nicht in Fordergrund. Vielmehr war es der großzügige Sponsor: Josef Kostan.

Der Stadtbekannte Junggeselle stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Doch nicht nur er. Mit ihm auch noch die Organisatorin der Veranstaltung, Josephine St. John, die wohl ein Augen auf ihn geworfen hat.

Die beiden tanzten gemeinsam und waren ein traumhafter Anblick.

Sind die beiden ein Paar? Brechen jetzt hunderte von Frauenherzen, weil der Millionär nicht mehr zu haben ist?

Augenzeugen haben berichtet, dass die beiden dabei gesehen wurden, wie sie spät nachts GEMEINSAM in eine Limousine einstiegen und weg fuhren.

Die Frage, die uns nun alle brennend interessiert ist: sind die beiden nun ein Paar, oder ist es doch nur eine Affäre? Wir werden dran bleiben.



Das durfte doch nicht wahr sein. Fassungslos starrte Josy erst den Artikel, dann ihre Freunde an. Diese grinsten noch immer bis über beide Ohren.
„Ich hab doch gewusst das da was läuft. Erzähl uns alles!“, forderte Emily sie ohne Umschweife auf. Josy lief daraufhin leicht rosa an, was den Verdacht der beiden natürlich nur noch bestärkte.
„Oh Gott, ihr habt echt?“, platzte die Frage aus Manuel heraus. Leicht nickte die Brünette und hätte sich zeitgleich am liebsten in irgendeinem Mauseloch versteckt. Wo waren aber auch die Löcher im Boden, wenn man sie mal brauchte?
Sofort wurde Josy von den beiden ins Kreuzverhör genommen. Doch sie schwieg beharrlich und stellte stattdessen schnellstmöglich eine Gegenfrage: „Wer schreibt so einen Mist eigentlich? Ich hasse dieses Klatschblatt.“
„Ähm Josy, solche Artikel stehen auch noch ein vielen anderen Zeitschriften“, gab Emily leicht verlegen zu und Manuel fügte noch hinzu: „Und ein paar davon sind ziemlich angesehen. Denen wird man das glauben.“
Geknickt ließ Josy den Kopf hängen. ‚Das darf doch nicht wahr sein. Zuerst habe ich was mit Josef, und nun weiß es die ganze Stadt. Oh nein, Dad!’

Wie von der Tarantel gestochen fuhr Josy hoch. Wenn er die richtigen Schlüsse zog, waren sowohl sie als auch Josef geliefert.
Unverzüglich sprintete Josy zur Tür. „Leute, ich muss ganz dringend was erledigen. Wir reden später weiter.“ Mit diesen Worten hatte sie auch schon die Tür zugeschlagen und war zu ihrem Auto gehechtet.
So schnell sie nur konnte, und es auch erlaubt war, fuhr sie zu Micks Wohnung. Sie hoffte inständig, dass er solch einen Artikel noch nicht gelesen hatte.

Der Fahrstuhl schien elendig lange zu brauchen bis er oben war. Und Josy war schon nervös genug. Als sich dann endlich die Türen öffneten, sprang Josy hindurch und machte sich auf den Weg zur Haustür. Jedoch in normalem Tempo, man konnte bei Mick nie wissen was er alles hörte.

Die Wohnung war ruhig. Schon fast zu ruhig. Misstrauisch schlich sie durch den Raum. Von oben kamen Geräusche. Mick redete oben mit jemandem. Schnell war auch sie oben angekommen und begab sich zu seinem Büro. Die Tür stand offen, also klopfte sie kurz an und trat ein.
Mick saß hinter seinem Schreibtisch, davor stand Beth und unterhielt sich mit ihm. Nun jedoch war beider Augenmerk auf Josy gerichtet.
„Komme ich ungelegen?“, fragte Josy vorsichtshalber nach. Mick jedoch legte nur eine Zeitschrift auf seinen Schreibtisch. Neugierig schaute sich die Brünette die Titelseite an. Es war genau die, die sie schon bei Emily gesehen hatte. „Und was willst du mir nun damit sagen?“
„Wie kommen die Reporter bitte schön auf die Idee, dass Josef und du ein Paar wären?“
„Vielleicht weil das für jeden anderen so aussieht. Ich meine, ein Außenstehender kann ja nicht ahnen dass Josef mein „Onkel“ ist. Da hätte glaube ich jeder so gedacht.“
/Du wirst immer logischer. Ich bin stolz auf dich./
‚Halt doch endlich mal den Mund!’
„Sie hat recht Mick. Jeder hätte so gedacht“, stimmte Beth ihr zu. Frauenpower war doch etwas Schönes. Vor allem wenn man sich so gegen die Männerwelt verschwören konnte. Dank Beth, grübelte Mick ernsthaft über die Aussagen der beiden Frauen nach. Aber widerlegen konnte er sie natürlich nicht. Wie auch?

„Ich lass euch dann auch wieder allein. Ich muss morgen früh raus. Tschau“, mit diesen Worten verließ Josy das Büro wieder und ging stattdessen in ihr Zimmer um sich ein wenig aufs Ohr zu legen. Vorher jedoch ging sie sicher, dass ihre vorige Aussage nicht gelogen war. Also schnappte sie sich ihren Laptop und kontrollierte ihre e-Mails. Und tatsächlich wollte Josef sie schon am nächsten Tag sehen, um ihr eine Wohnung zu zeigen.
Zufrieden legte sich Josy wieder hin und schloss die Augen.


Der nächste Tag begann für die junge Frau etwas verschlafen. Am liebsten wäre sie erst gar nicht aufgestanden. Im Bett war es so schön warm und kuschelig. Doch nachdem ihr Handywecker dann das dritte Mal geklingelt hatte, entschloss sie sich doch dazu aufzustehen. Wenigstens hatte sie daran gedacht, die Weckzeit früher einzustellen. Josy wusste ja, dass sie morgens den Wecker gerne mal ignorierte. So hatte sie wenigstens noch genug Zeit, um sich zu duschen und ein ordentliches Frühstück zu genießen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück, sprang sie dann auch erst einmal unter die Dusche. Das warme Wasser entspannte sie zunehmend und sie ließ ihre Gedanken einfach mal abgeschaltet. Das tat ihr schon immer gut.
Nach einer halben Stunde drehte sie das Wasser aus und wickelte sich in ein kuscheliges Handtuch ein.
In ihrem Kleiderschrank suchte sie sich zuerst eine hellblaue Jeans und ein schwarzes Top. Das war passend für eine einfache Wohnungsbesichtigung, wobei sie nicht wusste, nach welchen Wohnungen sich der Vampir umgesehen hatte. Josy hatte schon im Gefühl, dass sie keine normale kriegen würde. Aber sie wollte sich überraschen lassen.
Also fuhr sie gegen Mittag zu Josefs Büro. Dort sollte sie auf ihn warten, da er die halbe Nacht gearbeitet hatte und somit nicht mehr nach Hause gekommen war.

Josephine parkte also den Impala vor dem Gebäude und machte sich dann auf den Weg nach oben.
Es dauerte auch nicht lange, da stand sie wieder in dem schönen Empfangsraum. An dem Bild vom letzten Mal hatte sich allerdings etwas geändert. Anstatt der Blonden Empfangsdame, saß nun eine rothaarige da. Sie jedoch blickte sie freundlicher an als ihre Vorgängerin.
„Guten Tag Miss, kann ich ihnen helfen?“
„Ja, ich möchte zu Mister Kostan.“
„Dann folgen sie mit bitte“, damit führte sie Josy wieder zu Josefs Büro. Nachdem sie angeklopft hatte, trat sie ein. Josef telefonierte gerade mit einem seiner Kunden. Besser gesagt, machte er ihn zur Schnecke.
Geduldig wartete Josy bis der Vampir fertig war, erst dann trat sie auf ihn zu. Er schloss sie sofort in die Arme und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Lippen. Genießerisch schloss Josy die Augen. Das schmeckte nach mehr.
/Josy! Reiß dich zusammen!/ Genau, ihr logischer Verstand hatte recht. Sie durfte nicht schon wieder nachgeben. Zumindest nicht in diesem Moment.

Josef schien sich auch zu fangen, denn er löste den Kuss und trat hinter seinen Schreibtisch. „Ich habe für dich eine Wohnung im Auge. Wir können sofort hin, der Vermieter hat mir den Schlüssel gegeben.“
„Hast du irgendwie was gedreht damit wir dort allein sind?“, fragte sie etwas misstrauisch nach. Er jedoch lächelte sie nur unschuldig an. „War ja klar.“ Aber sie beließ es dabei, es war ihr sogar sehr recht.
„Na dann komm.“ Wieder schob er sie sanft hinaus.
Unten stiegen sie beide in seinen Ferrari und fuhren weg.

Vor einem Hochhaus, fast am anderen Ende der Stadt, parkte Josef den Wagen. Galant hielt er Josy die Tür auf. Diese war etwas irritiert. In diesem Teil der Stadt waren die Wohnungen doch recht teuer. Dennoch ließ sie sich ohne Protest in das Gebäude und zum Fahrstuhl führen. Ganz oben stiegen sie aus. Es gab genau eine Tür, auf welche Josef auch schnurstracks zuging. Er holte den Schlüssel aus der Tasche und sperrte auf.
„Nach dir.“ Josy schritt an ihm vorbei und blieb wie angewurzelt stehen. Vor ihr erstreckte sich ein langer, breiter Flur. Der Boden war aus schwarzem Teppich und die Wände waren in einem dunklen Bordeaux gestrichen worden. Links und rechts befanden sich noch jeweils zwei Türen. Zuerst führte Josef sie durch die erste auf der rechten Seite. Dahinter befand sich ein großer Raum. Er war in lila, weiß und schwarz gehalten. Der Boden war aus dunklem Holz und eine Wand bestand vollkommen aus Glas. Auch ein Schrank war schon eingebaut. Es musste also das Schlafzimmer sein.

Josy bekam noch nicht einmal mit, das der Vampir sie in den gegenüberliegenden Raum brachte. Es war ein riesiges, luxuriöses Badezimmer. Der Boden war aus hellem Stein gefertigt und die Wände waren in einem hellen Braunton gestrichen worden. Neben einer Dusche, gab es auch noch eine Eckbadewanne. Etwas, was Josephine schon immer wollte. Aber vor allem der große Spiegel hatte es ihr angetan.

Josef musste sie erst gar nicht in den nächsten Raum bringen, sie sprintete schon fast dort hin. Es war der zweite Raum auf der rechten Seite. Eine gigantische Küche. Sie war in schwarz gehalten. Die Wände waren weiß und der Boden aus grauen Fliesen.
Eine Kochinsel befand sich in der Mitte des Raumes. Arbeitsplatten aus Holz brachten den Abschluss.

Ohne umschweife öffnete Josy auch noch die letzte Tür. Sie fand sich in einem traumhaft schönen Wohnzimmer wieder. Der Boden war aus dunkelbraunen Fliesen gelegt worden. Ebenso wie der Kamin, der im Raum stand, jedoch im Moment leider nicht an war.
Eine Wand des Raumes bestand vollständig aus grobem Stein und verlieh dem Wohnzimmer eine behagliche Atmosphäre.

Josephine war überwältigt. Diese Wohnung war ein wahrer Traum. Sie war schon kurz davor Josef um den Hals zu fallen, als sie eine weitere Tür entdeckte. Sie führte hinaus. Neugierig öffnete Josy die Glastür und fand sich im nächsten Moment auf einem Balkon wieder. Er ging anscheinend einmal um die komplette Wohnung. Er ragte auch nicht über den Rand des Gebäudes hinaus, sondern schloss bündig mit der Hauswand.
Die junge Frau war sprachlos. Der Ausblick über L.A. raubte ihr den Atem. So merkte sie auch nicht, wie Josef plötzlich hinter sie trat und sie in die Arme nahm.
„Josef, diese Wohnung ist ein wahrer Traum“, hauchte sie, zu mehr war sie sowieso nicht in der Lage. Ein leises Lachen war zu vernehmen als er antwortete: „Ich wusste dass sie dir gefällt. Du kannst sofort einziehen wenn du möchtest.“
„Aber ich kann mir das nicht leisten. Auch wenn ich nicht schlecht verdiene.“
„Dann habe ich eine Idee. Du bezahlst die Hälfte, wenn du möchtest. Ich gebe dir den Rest. Und wenn es dir so viel wert ist, kannst du mir den Rest zurückzahlen. Außerdem würde ich die Wohnung sowieso direkt für dich kaufen.“
„Aber…“
„Und jetzt komm mir bitte nicht mit der Ich-kann-das-nicht-annehmen-Tour. Ich bestehe darauf.“

Ein Traum. Das musste doch alles ein Traum sein. Josef wollte ihr wirklich eine Wohnung kaufen. Und dann auch noch eine solch wahnsinnige.
Ohne lange zu überlegen drehte sie sich zu ihm um und fiel ihm um den Hals. Glücklich küsste sie ihn erst einmal innig.
Er quittierte das mit einem zufriedenen Knurren.
Zu Josy’s Bedauern löste er sich viel zu schnell von ihr.
„Wir sollten zurückgehen. Mick wird sonst wieder irgendwelche unnötigen Fragen stellen. Außerdem muss ich noch den Vertrag unterschreiben. Denn ich kann mit denken dass du so schnell es nur geht hier einziehen willst.“
Da hatte er recht. Wenn Möbel vorhanden gewesen wären, wäre sie unverzüglich eingezogen. So jedoch, musste sie auf dieses Vergnügen vorerst verzichten.

Kurze Zeit später, setzte Josef die junge Frau wieder vor seinem Büro ab. Dort hatte sie schließlich noch ihr Auto stehen. Außerdem wollte der Vermieter, oder besser gesagt, der Verkäufer des Appartements noch vorbeikommen um den Vertrag unter Dach und Fach zu bringen.
Deshalb entschied sich Josy, zu Emily zu fahren. Mit ihr musste sie noch ein wenig über neue Möbel diskutieren. Und das konnte lange dauern.


Küche:
http://www.agerskov-einbaukuechen.de/img/gal_kh_13.jpg
Bad:
http://www.wohnsite.de/Portals/39/Bad/Badezimmerbeispiel%20Villeroy%20und%20Boch.jpg
Schlafzimmer:
http://www.luxist.de/luxist/wp-content/uploads/2008/04/schlafzimmertrends.jpg
Wohnzimmer:
http://www.projekte-immobilien.de/WohnzimmerTitel.jpg

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LG
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