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Moonlight Daughter

von Isa-chan
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Josef Kostan Mick St. John
27.09.2010
21.09.2012
39
78.585
1
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Dieses Kapitel
10 Reviews
 
27.09.2010 1.924
 
Hallöchen ^^
hier bin ich schon wieder. Und wisst ihr auch warum?
ICH HAB DEN FÜHRERSCHEIN ^^
Gott ist das ne geile Scheiße. Ich kanns noch nicht richtig glauben.
Jetzt kriegt ihr also noch ein kapi und die letzten beiden reviews werde ich absichtlich nicht beantworten. mache ich dann hiernach
danke schonmal an Stoffel und Emily-san die mir schon was geschrieben haben.






An Schlaf war bei Josephine an diesem Tag kaum mehr zu denken. Ständig schweiften ihre Gedanken um einen gewissen Vampir, den sie bald besuchen würde. Sie wusste, dass sie sich schon fast wie ein Teenager benahm, doch das war ihr im Moment herzlich egal. Hauptsache, sie würde Josef bald wiedersehen.

Es war inzwischen Nachmittag geworden. Josephine hatte dann doch noch ein paar Stunden Schlaf abbekommen. Genügend, um nicht gleich im stehen einzuschlafen.
Doch nun war sie hellwach. Sie sprang schon förmlich aus dem Bett und sprintete ins Bad. Bereits nach einer Stunde war sie geduscht, geföhnt, geschminkt und angezogen. Ein neuer Rekord. So schnell war sie noch nie im Bad fertig. Diesen Tag musste sie sich rot im Kalender anstreichen. Aber zuerst einmal kümmerte sie sich darum, dass sie etwas ruhiger wurde.
In der Küche machte sie sich also erst einmal einen schönen warmen Tee. Nach dem Aufstehen mochte sie zwar lieber Kaffee, aber dieser wäre im Moment unklug.

Tatsächlich half der Tee wirklich. Es war eine wahre Wohltat. Nun wieder ruhiger, kontrollierte Josy noch einmal ihr Aussehen im Spiegel. Sie trug ein rotes Top und eine enge schwarze Jeans. Dazu wie immer ihre schwarzen High Heels. Sie musste ja was wegen dem Größenunterschied zu Josef tun.
Schnell schnappte sie sich ihre kleine Handtasche mit ihrem Schlüssel, Geldbeutel und Handy darin, dann war sie auch schon aus der Tür verschwunden.

Inzwischen kannte sie den Weg zu Josefs Haus fast auswendig. Und das sollte bei ihr schon was heißen. Bereits eine halbe Stunde nachdem sie die Wohnung verlassen hatte, stand sie vor Josefs Villa. In der Nachmittagssonne sah sie besonders schön aus. Zielstrebig ging sie auf die Haustür zu und klingelte. Es dauerte auch nicht lange, da öffnete der Butler auch.
„Guten Tag, ich möchte zu Josef“, gab Josy ihm Auskunft.
„Mister Kostan schläft Zurzeit.“
„Kein Problem.“ Da er sie noch kannte, ließ er sie ohne großes Murren hinein. Er vermutete wohl, dass sie warten würde. Aber da lag er falsch. Mit ein paar schnellen Schritten war Josy ins Obergeschoss gelangt. Dort sah sie sich im Flur um. Es gab nur zwei Türen. Eine am Ende des Ganges, die andere an der linken Seite. Erstere führte ins Schlafzimmer, das wusste Josy. Die andere auch, allerdings in kein normales. Von Mick hatte sie mal erfahren, dass auch Josef in einem extra Raum schläft. Das musste also sein „normales“ Schlafzimmer sein. Schnurstracks ging die blauäugige auf die Tür zu und öffnete sie. Es war dunkel, nur wenige kleine Lampen brannten und verliehen dem Raum eine mysteriöse Aura. Das einzige was nicht so recht ins Bild passte, war die Kühltruhe, in der Josef lag und friedlich schlief.

Ein diabolisches Grinsen machte sich auf Josephines Gesicht breit. Wenn der Kerl nicht von alleine wach wurde, musste sie wohl nachhelfen. So leise wie es ihr möglich war, schlich sie auf die Truhe zu. Sie war, wie die von Mick auch, aus Glas, sodass man hineinschauen konnte.
Josy erblickte einen seelenruhig schlafenden Josef. Was sie allerdings noch viel besser fand war, dass er nur Boxershorts trug. ‚Lecker’, schoss es ihr durch den Kopf. Langsam öffnete sie den Deckel. Das alles schien den Vampir nicht zu stören, zumindest regte er sich nicht.
Vorsichtig beugte sich Josy über den Rand zu Josef herunter und legte sanft ihre Lippen auf seine. Sie waren noch kälter als sonst und Josy bekam eine Gänsehaut.
Die war aber kurz darauf völlig vergessen, als sich plötzlich zwei Arme um sie schlangen und in die Kühltruhe zogen. Zu erschrocken um irgendetwas zu machen, starrte Josy den Vampir unter sich nur an. Dieser grinste sie nur verschlagen an. Sie bemerkte dadurch auch nicht, dass sich der Deckel wieder geschlossen hatte.
„So ein böses Mädchen. Schleicht sich an einen Vampir an während er schläft.“
„Du hast doch gar nicht geschlafen“, schmollte Josy und erntete ein amüsiertes Lachen.

Aber schon im nächsten Moment spürte sie erneut sehr kalte Lippen, die ihren Hals auf und ab wanderten. Seufzend ließ sie sich gegen Josef sinken und genoss seine Liebkosungen. Auch seine Hände blieben nicht untätig. Sie fuhren Josephines Rücken hinunter und dann auch direkt unter ihr Top.
Josy entlockte dies wohlige Seufzer. Aber sie wollte nicht untätig sein. Kurzerhand fuhr sie mit ihren Lippen über seinen Hals und biss hier und da hinein. Dadurch knurrte Josef auf und verstärkte den Druck auf ihrem Rücken. Dadurch spürte Josy seine harte Erregung an ihrem Bauch. Unbewusst drückte sie sich ihm noch ein wenig mehr entgegen und legte gleichzeitig ihre Lippen wieder auf seine. Er erwiderte den Kuss auch sofort und schob ihre Lippen mit seiner Zunge auseinander. Er umkreiste ihre und forderte sie dadurch unterschwellig auf, auch aktiv zu werden. Das musste er ihr auch nicht zweimal sagen, denn sie wollte ihn. Das konnte er in ihren Augen lesen.


Einige Zeit später lagen die beiden eng umschlungen in der Kühltruhe. Josy wollte sich am liebsten nie mehr bewegen. Sie hatte sich aber auch ein wenig…verausgabt. Josef zwar auch, aber bei ihm war das was anderes, er war schließlich ein Vampir.
„Josy, wir sollten aufstehen.“
„Warum“, nuschelte sie an seiner Brust.
„Weil deine Lippen schon ganz blau sind und ich nicht will dass du erfrierst.“
Das hatte sie ja gar nicht bemerkt. Es stimmte, ihre Lippen waren schon blau und ihre Haut war fast schon so weiß wie die von Josef. Auch zitterte sie am ganzen Körper, was sie erst jetzt richtig registrierte.
Schnell half der Vampir ihr aus der eisigen Truhe und wickelte sie in einen kuscheligen schwarzen Morgenmantel ein. Er selbst trug einen grauen.
„Das nächste Mal wenn du mich so überfällst, ziehst du bitte vorher den Stecker der Kühltruhe“, grinste der Millionär sie an. Josy jedoch schaute empört. „ICH habe DICH überfallen? Wer hat mich denn zu sich gezogen?! Ich wollte dich lediglich wecken.“ Beleidigt drehte sie ihm den Rücken zu.
Er jedoch legte von hinten seinen Kopf auf ihre Schulter und raunte: „Glaub mir, ich bin mehr als wach.“
„Na dann bin ich ja froh“, flüsterte sie mit nicht weniger verführerischer Stimme zurück. Dafür erntete sie ein zufriedenes Schnurren.
„Na komm, im Wohnzimmer lässt es sich besser reden. Und für dich ist es wärmer.“ Damit schob Josef sie auch schon hinaus und die Treppe runter.
Der Butler war zum Glück nirgends zu sehen. Sie trug schließlich nur einen Morgenmantel, darunter ja nichts.

Josef, welcher schon auf der Couch saß, forderte sie mit einer Handbewegung auf, zu sich zu kommen. Josy kam dem natürlich nach und wollte sich gerade setzen, als Josef sie auch schon auf seinen Schoß zog. Leicht verwundert schaute sie ihn an. Doch gleich darauf zuckte sie mit den Schultern und kuschelte sich an seine kalte Brust. Sachte strich er ihr über den Rücken und fragte: „Und? Was hast du Mick gesagt?“
„Eigentlich das was wir abgesprochen haben. Also dass mit dem Alkohol und dass du mich nicht mehr allein nach Hause lassen wolltest.“
„Er hat dir das abgekauft? Einfach so?“
„Naja...er war misstrauisch. Und dann ist auch noch der Schal verrutscht, sodass er die Bisswunden sehen konnte. Genau an dieser Stelle hast du mich im Übrigen schon wieder gebissen.“ Vorwurfsvoll blickte sie ihn an. Er hatte jedoch nur ein Grinsen übrig: „Du schmeckst halt so lecker.“ Wie zum Beweis, leckte er erneut über die Wunde und sorgte so dafür, dass Josy leise anfing zu schnurren und sie sich noch enger an ihm schmiegte.
„So ein liebes Kätzchen.“
Daraufhin drehte sie sich beleidigt um und schaute demonstrativ aus dem Fenster auf das abendliche L.A. Die Sonne, welche so langsam unterging, tauchte die Stadt in ein warmes Orange.

So etwas ließ der Millionär natürlich nicht auf sich sitzen. Behutsam strich er ihr durch das braune Haar und fing an, sie im Nacken zu kraulen.
Josephine war hin und weg und schloss genießerisch die Augen. Das fühlte sich unbeschreiblich gut an.
„Wie hat Mick darauf reagiert?“, griff er das eigentliche Thema wieder auf.
„Er war fuchsteufelswild. Ich hatte schon befürchtet, dass er hierher kommt und dir den Kopf abschlägt.“
„Hast du ihn beruhigen können?“
„Natürlich.“
„Na dann bin ich ja froh. Du hast noch was gut bei mir.“
„Ich werde darauf zurück kommen“, grinste sie ihn an.
„Was hast du eigentlich gesagt?“ Ach ja, sie mussten ihre Geschichten ja abgleichen. Also erzählte Josy ihm haargenau das, was sie auch schon Mick gesagt hatte. Nickend, jedoch immer noch grinsend, gab er ihr zu verstehen, dass er die Story verstanden hatte.

/Josy, du wolltest ihn noch was fragen./
Ach ja, da war doch was.
/Wenn du mich nicht hättest, würdest du vermutlich noch deinen eigenen Kopf vergessen. Selbst wenn er angewachsen ist./
‚Ach, sei still!’
„Josef, ich wollte dich sowieso noch was fragen.“
„Wobei soll ich dir denn helfen?“
„Ich bin auf Wohnungssuche, ich kann schließlich nicht für immer bei Mick wohnen. Außerdem gehen mir auch bald die Ausreden aus.“
„Und jetzt möchtest du, dass ich dir eine schicke Wohnung organisiere?!“
„Genau“, grinste sie und fügte noch hinzu, „Ich würde sie natürlich bezahlen. Aber du könntest ja vielleicht ein besseres Angebot rausschlagen.“ Mit einem Engelslächeln sah sie ihn an. Das jahrelange Training für diesen Gesichtsausdruck hatte sich wirklich gelohnt. Und sie hoffte, dass er ihr diese liebenswürdige Nummer abkaufte.

„Ich kann die holde Meid ja nicht im Stich lassen“, grinste er und erntete einen höchst unzufriedenen Blick seitens Josy. Daraufhin musste er natürlich herzhaft lachen, was Josephine dazu veranlasste wieder zu schmollen. „Keine Sorge, ich helfe dir natürlich. Aber auch nur, weil du richtig niedlich aussiehst wenn du schmollst.“ Bei diesen Worten fuhr er mit der Nase über ihren Hals bis hin zu ihrem Ohr und brachte Josy dazu, wieder zufrieden zu seufzen.
Noch lange saßen die beiden einfach nur so da und genossen die Nähe des jeweils anderen. Und Josy wäre am liebsten nie mehr aufgestanden, doch irgendwann war das ja nötig.

„Ich werde mal sehen was sich wegen der Wohnung machen lässt. Vielleicht finde ich ja was. Ich ruf dich an“, sagte Josef, als die Brünette sich gerade wieder ihre normalen Sachen anzog.
„Danke. Ach ja, woher hast du eigentlich meine e-Mail Adresse?“, misstrauisch blickte sie ihn an. Er jedoch grinste nur: „Geheimnis.“
Bevor sie sein Haus zur Gänze verlassen hatte, streckte sie ihm noch einmal demonstrativ die Zunge raus.

Gerade fuhr sie durch die belebten Straßen, als plötzlich ihr Handy klingelte. Schnellstens suchte sie sich eine Parklücke und parkte ein. Dann schnappte sie sich ihr Handy und hob ab.
„Hallo?“
„Josy, warum erzählst du mir eigentlich nichts?! Ich bin deine beste Freundin, so was will ich doch sofort wissen! Und wehe dir, du kommst nicht augenblicklich her!“
„Emily jetzt beruhige dich erst einmal. Was ist denn überhaupt los?“
„Das sag ich dir gleich. Jetzt komm endlich her!“ Mit diesen Worten hatte sie aufgelegt und eine ziemlich verwirrte Josephine zurück gelassen. Verwundert blickte sie auf das kleine Telefon in ihrer Hand. Was um Himmels Willen war denn so furchtbar, dass Emily sie sofort zu sich beorderte?
Warten würde sie ihre Freundin natürlich nicht lassen, weshalb sie auch schnellstmöglich nach Beverly Hills fuhr.





seid ihr genauso happy wie ich?! ^^
ich hoffe wirklich das kapi konnte euch zufrieden stellen

LG
Isa-chan



......ICH HAB DEN FÜHRERSCHEIN ^^^^^^^^
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