Vampire Knight - Misaos Schicksal

GeschichteAbenteuer / P12
24.09.2010
04.08.2012
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ZUERST MAL:
Ich habe den Hauptcharakter, Misao, nicht selbst erfunden. Ja genau, los buht mich aus. Der Charakter Misao ist bereits in dem vierten Vampire Diaries Buch von Lisa.J.Smith aufgetaucht. Dort heißt sie ebenfalls Misao, Nachname unbekannt, hat schwarz-rote Haare und ist Widersacherin von Hauptcharakter Elena. Das heißt Misao kommt nur in diesem einen Teil vor, ist NICHT die Hauptfigur und überhaupt kommt sie nicht SO oft vor. Aber sie kommt eindeutig vor und ich hab es mir einfach nicht selbst ausgedacht. Das wollte ich vorher erwähnen. ^^^

BESCHREIBUNG:
Warum diese Geschichte lesen? Nun, ich bin ein miserabler Kurzbeschreibungen Schreiber, aber ich versuch es trotzdem.  Also es geht um ein Mädchen dass neu auf die Crossakademie kommt (JA wieder mal so eine Geschichte. Ich weiß, ätzend.) und sich erstmal zurecht finden muss. Durch ein dummes Missgeschick macht sie sich naja.. etwas zu beliebt bei den Night-Class-Schülern. Und dadurch ziemlich unbeliebt bei den Day-Class Schülerinnen. Es geht hauptsächlich um Misao, Yuki, Zero, Aido und Kaname. ^^ Seht selbst: SPOOOILEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEER: Parings: Misao/ Zero, Yuki//Kaname ^^






GESCHICHTE:

So. Das war sie also. Die Cross-Akademie.  Voll von Schülern die alles verstanden, sich immer vorbildlich benahmen und ihr bestes für die Schule taten. So kannte man sie, die ach so tollen Schüler der ach so tollen Cross-Akademie. Das würde sicherlich super Jahre werden zwischen all den Strebern. Ich atmete tief ein, bevor ich durch das große Tor aufs Schulgelände trat. Wie ein kleines Kind was sich vor etwas fürchtet presste ich die Augen zusammen, nur um sie dann ganz langsam wieder zu öffnen. Auf einmal riss ich die Augen  auf.
Sollten diese Schüler nicht irgendwie Unterricht haben? Oder wenigstens in ihren Wohnheimen sein? Jedenfalls standen sie alle hier, irgendwie waren sie alle weiblich, und drängelten sich vor ein zweites Tor.
Man verstand sein eigenes Wort nicht, so laut waren sie.  Ich und hatte eigentlich vor einfach stur weiterzugehen und sie allesamt zu ignorieren, doch meine Neugier siegte. Ich drängelte mich zwischen die Meute, auch wenn ich von allen Seiten angeschrien wurde und das ein oder andere böse Wort an mich gerichtet wurde. Irgendwie fühlte ich mich wie ein rotes Smartie dass in tausende blaue Smarties geworfen wird, denn so war es. Ich hatte schwarzes Haar mit leuchtendroten Spitzen, das hatte ich von meiner Mutter geerbt. Zusätzlich hatten meine Augen eine beinah unsichtbare Farbe, gräulich. Mein Vater sagte immer: Meine Tochter mit den merkwürdigen Haaren und den Kristallaugen. Ich schmunzelte und entdeckte ein Mädchen dass so aussah als würde sie wenigstens versuchen für ein wenig Ordnung zu sorgen. Sie stellte sich mit dem Rücken zu mir und streckte die Arme zu beiden Seiten aus um zu verhindern dass jemand in einen bestimmten Bereich direkt vorm Tor trat. Das erkannte ich daran dass es da völlig leer war, im Gegensatz zu dem Rest des Hofes. Ich tippte dem Mädchen auf die Schulter.
„Eh, hallo?“. „ZURÜCK SAGTE ICH! ZURÜCK!“, schrie sie, ihre Stimme war sogar noch lauter als die der anderen, und pfiff in ihre Trillerpfeife. Ich hielt mir die Ohren zu. „HALLO?!!“, schrie ich jetzt lauter. Sie drehte ihren Kopf leicht in meine Richtung, ließ die Arme aber nicht fallen. „Hm?“, fragte sie. „Ehm, kann ich fragen was das hier soll?“, ich machte ein Handbewegung die die ganze Masse einbegriff. „Die Schüler der Night-Class kommen vorbei.“, sagte sie und drehte ihren Kopf wieder nach vorne. Sie schien ziemlich beschäftigt zu sein also hörte ich auf ihr Fragen zu stellen und sah mich um. Dummerweise bemerkte ich nicht früh genug dass ich mir wohl einen der V.I.P Plätze geschnappt hatte. Ich bekam es erst mit als mich irgendjemand kratzte. Nein, nicht kratze. Ich riss die Augen auf und blickte auf meinen rechten Arm. Da war Blut, ne Menge Blut, abgesehen davon tat es höllisch weh.  Ich zischte und versuchte irgendwie die Blutung zu stoppen als es auf einmal völlig ruhig wurde. Alle hörten auf zu drängen und das Mädchen mit den braunen Haaren und der Trillerpfeife ließ erschöpft die Arme fallen. Ich blickte auf und sah mich um.
Was war passiert? Dann hörte ich wie das riesige Tor über die Erde schrappte. Mein Kopf führ herum während ich meine linke Hand auf die Wunde presste. Das so ein kleiner Kratzer so viel Bluten konnte, unglaublich! Das Tor wurde vollständig geöffnet und es kamen weitere Schüler zum Vorschein. Der einzige Unterschied war dass ihre Uniformen weiß waren anstatt blau. Ich hob die Augenbrauen. Dafür das ganze Theater? Dann bemerkte ich den wohl wesentlichsten Unterschied zwischen ihnen und uns. Die meisten von ihnen waren männlich. Ich verdrehte die Augen. Langsam traten die Schüler aus dem Tor und das Gekreische ging wieder los. Allesamt schienen sie ziemlich gelangweilt, hier und dort mal ein höfliches Nicken, bis auf einer. Er hatte ein riesiges Grinsen im Gesicht, winkte jedem Mädchen und schien es sichtlich zu genießen. Und die Mädchen denen er Aufmerksamkeit schenkte fielen reihenweise in Ohnmacht. Kein Witz, ehrlich. Ich mein, klar er sah gut au, aber er führte sich auf wie ein Superstar.
Auf einmal fiel sein Blick auf mich und er riss die Augen leicht auf. In dem Moment lagen nicht nur seine Augen, sondern noch 40 andere Augenpaare auf mir. Ich machte mich auf den nächsten Zickenkrieg gefasst. Stattdessen hörte ich mehrere Personen nach Luft schnappen. Nicht die gekränkten Mädchen, die ‚Night-Class Schüler‘. Auch die braunhaarige Aufpasserin blickte mich erschrocken an. „Was?“, fragte ich und wurde rot. Ich hasse es wenn man mich so ansah. Der bejubelte Junge kam auf mich zu. „Hey, du. Wie heißt du?“. „Misao, Sir.“, sagte ich und spürte wie mir jemand auf den Rücken schlug. Nicht fest, aber fest genug dass ich leicht nach vorne kippte. Ach ja, die Verbeugung. Was soll‘s, ich hatte sowieso keinen Respekt vor diesem Jungen. Er kam mir in keinster Weise sympathisch vor. „Misao-chan, du bist neu?“, vermutete er, griff nach meiner linken Hand und küsste meinen Handrücken. Dann drehte er sie um. Die ganze Handfläche war bluterschmiert, ich hatte sie auf die Wunde gehalten. Er öffnete den Mund leicht und sah mich an. „Du hast dich verletzt?“, er grinste. Ein junger Mann hinter ihm zischte und packte ihn am Kragen. Er ließ meine Hand los und ich ließ sie schlaff fallen. „Aido, nicht.“, sagte der ältere, neu dazu gekommene von beiden. Er sah ‚Aido‘ sehr ähnlich fand ich. Seine Haarfarbe war ein Tick dunkler, doch sie wirkten irgendwie gleich. Irgendeine Ähnlichkeit hatten sie. Vielleicht Brüder? „Misao-chan, ich bin Yuki. Komm mit, ich bring dich zum Direktor.“, sagte das Mädchen, packte mich am gesunden Arm und zog mich mit bevor ich überhaupt irgendwas sagen konnte.
Als wir in einem der vielen Eingänge des riesigen Gebäudes verschwunden waren blieb sie kurz stehen und sah sich meine Wunde an. „Oh nein, das sieht nicht gut aus. Du wirst einen Verband brauchen. Wo ist Zero eigentlich schon wieder? Es ist immer das gleiche, nie ist er da wenn man ihn braucht. Jedenfalls solltest du gleich sofort zum Sanitätsraum gehen. Wenn Zero hier wäre würde ich zum Direktor gehen und er könnte ich dich zum Sanitätsraum begleiten, aber nein..“, schimpfte sie, dann blickte sie auf. „Zero!“. „Yuki.“, sagte der blasse Junge am Ende des Flurs gleichgültig. Dann kam er langsam auf uns zu. „Zero, das ist Misao. Sie hat sich verletzt als grade die Night-Class vorbeikam und…“, „Ich verstehe.“, sagte Zero und ließ sie ausruhen. Dann griff er nach meinem Arm und sah ihn sich ebenfalls genauer an. Ich widerstand dem Reflex den Arm zurückzuziehen. „Die Night-Class hat es mitbekommen, sagst du?“, er ließ meinen Arm fallen. „Ja, Aido hat..“, „Aido?!“, schrie er und Yuki wich einen Schritt zurück. „Zero!“, sagte sie empört. Zero ließ einfach den Kopf hängen, dann sah er mich an. „Du bist neu, nicht wahr?“, fragte er distanziert. „Ja, das bin ich.“, sagte ich höflich und verbeugte mich leicht. Es musste unglaublich albern aussehen, aber das war mir egal. Selbst als er leicht schmunzelte ging ich nicht darauf ein. Diese Verbeugungen waren völlig unsinnig, schließlich waren wir doch alle Menschen, nicht? „Folge mir.“, sagte er, nickte mir zu, nickte dann Yuki zu und ging langsam den Gang entlang. Die Stille war unangenehm. Yuki hatte eben die ganze Zeit geredet, Zero kam mir nicht so vor als würde er die Konversation übernehmen. Tja, ich auch nicht. Die Schritte hallten den Flur entlang und hinterließen einen merkwürdigen Nachgeschmack. Die vielen Fenster warfen Licht in den tristen Flur und ich blieb kurz stehen um noch einmal hinaus zu sehen. Der Auftritt war noch nicht vorbei. Hier und dort blieben die Night-Class Schüler stehen um sich bejubeln zu lassen. Lächerlich. „Kommst du?“, fragte Zero. Er war stehen geblieben und blickte mich an. „Natürlich.“, sagte ich mit einem leichtes Grinsen auf den Lippen. Er fragte nicht nach, sondern ging einfach weiter. Ich folgte ihm.
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