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Aerith oder Tifa?

von Wingheart
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Aeris Gainsborough Cloud Strife Tifa Lockhart
23.09.2010
23.06.2011
15
61.491
 
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Dieses Kapitel
9 Reviews
 
23.09.2010 5.468
 
1. Advent Children
In diesem Film sucht Cloud Zuflucht in Aeriths Kirche, weil ihn sein Gram zermartert. Tifa und Marlene hat er verlassen, und er erledigt nur noch seinen Postbotenjob.
Der Film beginnt mit den Worten Marlenes, die in Kurzform die Geschichte von FFVII erzählt. Bilder werden gezeigt, und sie erklärt die Dinge. Auffallend ist, dass sie sowohl dafür bekannt ist, wenig zu reden, als dass auch ihre Sprache sehr komplex ist – viel zu schwierig für ein so junges Kind. Auch heißt es dort:
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Japanische Version:
Viele Schlachten und Kriege wurden gefochten. Und jeder Krieg brachte umso mehr Trauer. Auch diejenige, die mir die Liebste war, fand im Lebensstrom ihre Ruhe.

Englische Version:
Es wurde viel gekämpft. Jeder Kampf brachte umso mehr Traurigkeit mit sich. Und auch diejenige, die ich liebe, ging in den Lebensstrom ein.

Deutsche Version:
Das war der Anfang eines langen Krieges. Doch die vielen Schlachten brachten auch viel Leid mit sich. So ging der Mensch, der mir am liebsten war, in den Lebensstrom ein.
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Wenn man gerade auf die japanische Satzstruktur sieht, so merkt man, dass Marlene sehr komplexe Wörter verwendet – und wer konnte schon von sich sagen, als sechsjähriges Kind so gesprochen zu haben?!
Ihr letzter Satz gibt Aufschluss: „So hat man es mir vor zwei Jahren erzählt.“
Das, was Marlene dort sagt, stammt also nicht aus ihrer Feder, sondern aus der desjenigen, der es ihr erzählt hatte – wer war es?
Etwa Barret? Würde er sich so gewählt ausdrücken, wenn man seine sonst so vulgäre Sprache bedenkt? War Aerith denn wirklich seine "Liebste"? Nein.
Oder Tifa? Das können wir verneinen, denn Tifa liebt Cloud am meisten, und niemanden sonst.
War es also höchstwahrscheinlich der Held selbst, der mit Marlene über seine tiefsten Gefühle sprach? Das ist am wahrscheinlichsten. Der Mensch, der Cloud am wichtigsten ist, ist Aerith, und da er mit niemandem sonst über seine Gefühle sprechen kann – Barret ist nicht einfühlsam genug und wie erwiesen kann er mit Tifa über so ein Thema nicht sprechen – wäre es nicht unnormal, wenn er sich an Marlene gewandt hätte. Das stille, sensible und für ihr Alter sehr reife Mädchen besitzt genau die richtige Art, die Cloud dafür braucht – die eines vertrauensvollen und unvoreingenommenen Zuhörers. Wenn man bedenkt, wie sehr Marlene ein Clerith-Fan ist – warum nicht?
Wenn man bedenkt, dass diese Worte gesprochen werden, als Cloud gerade Aerith beerdigt – warum nicht?
Wenn man bedenkt, dass Marlene und Aerith sich zwar gut verstanden hatten, sich aber eigentlich gar nicht kannten, und ihre Liebste Person immer noch ihr Ziehvater Barret ist – warum nicht?
Gerade in dieser Szene, wo Cloud, eben noch mit Augen voll von Tränen (ja, das ist so - seht euch das doch mal an, was für ein Gesicht er macht, als er zum Wald fährt; seine Augen schwimmen in Tränen), auf Aerith trifft und extrem unsicher und zurückhaltend ist, erheitert Aerith ihn mit ihrer aufmunternden Art. Cloud zeigt ihr, wie sehr ihn seine Reue quält und wie tief er um ihre Vergebung bittet, doch sie sagt ihm mit ihrer sanften Art, dass sie ihm niemals einen Vorwurf gemacht hat, und unterstützt ihn dadurch ungemein.
Das Cloud von seinen Gefühlen überwältigt wird, sagen auch die Reunion Files:
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"Cloud verliert sich selbst in seinen Gefühlen, als er zum Unterschlupf des Feindes rast".
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Ein weiterer Punkt ist, dass wir in Advent Children sehen, dass Cloud ohne Mühe Zacks Grab besucht, ohne besonders aufgewühlt zu sein – aber zu Aeriths Grab kann er nicht gehen? Auch, als er erfährt, dass Denzel und Marlene in der Vergessenen Stadt sind, will er erst die Turks dorthin schicken (mit denen er eigentlich noch nicht im Reinen ist) – doch als er schlussendlich zu dem Ort fahren muss, an dem er sein einziges Licht im Leben verloren hat, sind seine Augen nass und reflektieren das Licht, fast, als hätte er Tränen in den Augen… Auch, als Cloud diesen Ort verlässt, sieht man einen Wolf (im Film das Symbol seiner Reue und seiner Verlorenen Liebe), der an Aeriths Grab sitzt und auf die Wasseroberfläche starrt.
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“Die unglaubliche Schuld, die Cloud aufgrund dessen, was mit Aerith passiert ist, fühlt, kann nur gelindert werden, wenn Aerith selbst ihm vergibt.”

"Seine Sünde ist es, eine ihm sehr teure Person nicht beschützt zu haben - im tiefen Glauben daran verschließt sich Cloud. Doch was würde er erhalten, wenn er Aerith noch einmal treffen würde?"

"Der Wolf ist eine symbolische Figur, die das Innerste von Clouds Psyche widerspiegelt. Er taucht als Resonanz zu einer Bürde auf, die Cloud tief in seinem Herzen mit sich trägt."

"Auch zwei Jahre später ist Aerith immer noch in den Herzen ihrer Freunde, die den Planeten gerettet hatten. Und besonders für Cloud, als Symbol seiner Niederlage, jene zu schützen, die ihm teuer waren, war sie der Hauptfaktor, der ihn dazu brachte, sich zu verschließen."

"Sie wieder zu treffen - das ist mein Traum."

"Cloud fühlt eine schreckliche Reue darüber, das er sie (Aerith) nicht retten konnte, doch manchmal kann er immer noch ihre Stimme sanft flüstern hören.

Unter dem Angriff des Geostigmas leidend, durchstreifte Cloud den Irrgarten seines Herzens. Aerith möchte die Bürde in seinem Herzen fortspülen, und begrüßt ihn mit einer zarten, neckischen Stimme.
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Das heißt, dass Cloud sich allein aufgrund von Aerith schuldbewusst fühlt. Erst, als sie stirbt, gedenkt er all denen, die er nicht beschützen konnte. Er bittet Zack niemals um Vergebung, obwohl allein Cloud der Grund war, warum er sterben musste.
Auch ist diese Szene ein Wendepunkt für Cloud, die ursprünglich mal anders aussehen sollte:
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Diesen Teil der Geschichte hatten wir „Umkehrpunkt“ genannt. Um genau zu sein, hatte ich es eingeplant, Aerith auf den Rücksitz von Clouds Motorrad springen zu lassen, aber ich wollte sie nicht wie einen Geist aussehen lassen, der sich schemenhaft zu ihm beugt, also drehten wir die Szene um (lacht)
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Und was ist jetzt mit Tifa? Was sagt sie zu der ganzen Sache, als sie sieht, das Cloud lieber in der duschenlosen Gammelkirche wohnt als bei ihr im warmen "Siebten Himmel"?
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Als sie erfährt, das Cloud in der Kirche wohnte, nachdem er den Ort verlassen hatte, an dem sie zusammen gewohnt hatten, fühlt sie sich unbedeutend, was sie mit ihrer Miene ausdrückt.

Obwohl Tifas Charakter sehr vielschichtig ist, so ist sie doch in Wirklichkeit genau wie jede andere Frau, die von einem Mann zurückgelassen/verlassen wurde.
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Cloud fährt zurück zur Kirche und hält kurz darauf eine leblose Tifa im Arm. Anstatt zu fragen, wie es ihr geht, fragt er, wer Aeriths Kirche demoliert hat. Cloud sieht sich um, bemerkt, wie zerstört die Kirche ist, und flucht – bis ihn sein Geostigma einholt.
Genau diese Szene ist es, die Clotis immer wieder anpreisen, weil sie doch die innige Liebe zwischen den beiden zeige. Aussage: Cloud und Tifa liegen als Yin-Yang in Aeriths Blumenbeet.
Fazit: Das ist Bockmist. Man kann viel sagen, wenn der Tag lang ist, aber ein Yin-Yang ist das nicht. Da fehlt nämlich ein SEHR großer Teil in der Mitte. Ein Yin-Yang ist ein Symbol, welches Gegensätze darstellt, die im Gleichgewicht liegen.
Gegensätze.
Abgesehen davon, dass Cloud sich von Tifa weglehnt und zwischen ihnen einfach nur Leere ist (außer bei ihren Köpfen), sind beide schwarz angezogen, vom selben Licht beschienen, liegen im selben Untergrund – und normalerweise besteht ein Yin-Yang aus sich ergänzenden Gegensätzen. Noch dazu sind beide gleichsam im bewusstlosen Zustand, und wenn diese Szene wirklich ein Yin-Yang darstellen sollte, müsste mindestens einer von beiden wach sein. Diese Szene mag vielleicht etwas symbolisieren, aber es ist sicher kein Yin-Yang – meiner Meinung nach drückt es vielleicht eher sogar aus, dass Tifa und Cloud eben nicht im Gleichgewicht sind.
Ein Yin-Yang kann man allerdings sowohl auf Aerith und Cloud und Aerith und Sephiroth beziehen, auch wenn das Aerith-Sephiroth Ying-Yang eher passt. In diesem Fall sind Sephiroth und Aerith Gegensätze, die sich in einer Weise ergänzen, die die Welt im Gleichgewicht hält: Sephiroth zerstört das, was Aerith heilt, er beschwört Meteor, sie Heilig, er bringt Cloud Schmerz und Trauer, sie bringt Cloud Freude und Wohlgefühl.
Ein Yin-Yang kann man allerdings auch auf Cloud und Aerith beziehen, und zwar auf ihre Szene, wo sie in Advent Children Rücken an Rücken stehen. Hier sehen wir es deutlich: obwohl die beiden nicht in einer Yin-Yang Position liegen, unterscheidet sich alles an ihnen. Aeriths Kleidung ist hell und in aufmunternden Farben, Clouds Kleidung ist düster, dunkel und verhüllt. Cloud lebt, Aerith leider nicht mehr. Aerith hat ihren dunklen Fleck in ihrer Jacke, ihren Schuhen und ihren dunklen Haaren, während Clouds lichte Punkte seine extrem hellen Haare sind. Das Licht auf Clouds Seite ist düster und schwarz, das auf Aeriths Seite weiß und strahlend. Cloud ist eine sehr ruhige und meist unsichere Person, Aerith ist charakterstark, schelmisch und offen. Cloud ist meist verschlossen und zeitig unfreundlich, Aerith ist aufgeweckt, aufmunternd und ausgelassen. Cloud ist auf physischer Basis unglaublich stark, wobei Aerith extrem hohe Magiestärke besitzt und ihre gesamten Limitbrecher auf Heilung aufbauen. Aerith ist sympathisch und kontaktfreudig, wobei Cloud introvertiert ist und es schwer hat, gleich am Anfang neue Freunde zu finden. Beide können voneinander lernen und ergänzen sich ganz wundervoll. Gleiche Muster haben die Paare in anderen Final Fantasy Spielen, wie z.B. Tidus und Yuna, Squall und Rinoa oder Zidane und Garnet. All diese Paare unterscheiden sich, ergänzen sich, haben dunkle und helle Akzente und sich ergänzende Kampfeigenschaften.
Nun zurück zur Tifa-Cloud Szene im Blumenbeet: wie schon zuvor gesagt, soll diese Szene etwas symbolisieren, ist halt nur die Frage, was. Ein Yin-Yang ist es offensichtlich nicht. Tifa und Cloud haben ähnliche Probleme, beide reuen sich für ihre Taten, beide tragen schwarz, beide haben im Kampf hohe physische Attribute und beide sind introvertiert und scheu. Beide sind also nicht im Gleichgewicht, obwohl sie an den Köpfen verbunden scheinen. Doch Cloud lehnt sich weg, und bildet mit seinem Körper einen Hohlraum, wo noch ein weiterer Kopf hinpassen könnte – und sogleich fällt uns dazu ein Symbol ein, welches fast schon wieder ein Yin-Yang ist, nur halt dann doch nicht: ein Mitsutomoe.
Man bedenke, dass die beiden in Aeriths Blumenbeet liegen, Aeriths Theme gespielt wird, ein Wassertropfen in einen See fällt, um Aerith zu symbolisieren, Aerith dort auftaucht und am Ende ihre Wunden heilt. Wenn diese Szene also Cloud, Aerith UND Tifa symbolisieren soll, passt das Symbol des Mitsutomoe wie die Faust aufs Auge. In den Raum, den Cloud freilässt, würde Aerith ganz wunderbar reinpassen, doch gehen wir mal näher auf die Form ein.
Die Bedeutung des Mitsutomoe ist lockerer gefasst als die des Yin-Yang – es zeigt einfach drei Eigenschaften an, die sich untereinander ergänzen und in einer Situation zusammentreffen. Also muss Aerith nicht unbedingt neben den beiden liegen, um dieses Symbol zu vervollständigen. Das Mitsutomoe ist ein Symbol, welches oft in Buddhistischen oder Shintoistischen Tempeln gezeigt wird, und symbolisiert hier, wie die drei Charaktere sich untereinander helfen, bestimmte Wandlungen und Probleme zu bewältigen. Das Symbol an sich symbolisiert im Shinto das Zusammenspiel von Himmel, Erde und Menschheit. Cloud repräsentiert hier wohl den Himmel, der so unerreichbar und fern ist, Aerith die Erde, die alles „erdet“ und stabilisiert, und Tifa die Menschheit, wo sie doch so oft mit Menschen zu tun hat und eine Bar leitet, zusammen mit dem Engagement für die Waisenkinder von Midgar. Einfacher gesehen könnte es natürlich auch einfach nur das Liebesdreieck zwischen Aerith, Cloud und Tifa ausdrücken, aber das ist alles Interpretation.
In der Nacht fragt Tifa Cloud, als er ihren Antworten ausweicht und sich immer mehr zurückzieht:
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Tifa: „Sind wir wirklich unseren Erinnerungen erlegen…?“
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Das wir, worauf sie sich bezieht, ist die Familie, die Cloud, sie und die Kinder bilden. Diese Familie ist einer Erinnerung erlegen – das heißt, durch Cloud, der sich aufgrund seiner Erinnerung – Aerith – reut, ist die Familie in Gefahr und „erliegt“ dieser. Aerith treibt also einen Keil zwischen der Familie, die Tifa sich wünscht, und Cloud.
Und nun seht euch die Bilder im Siebten Himmel an: es hängen viele Blumenbilder dort, nicht nur auf Marlenes Bettseite (man kann davon ausgehen, dass das Bett, in dem Tifa nach ihrem Kampf aufwacht, Marlene gehört, da auf ihrer Seite viele knuddlige Teddybären liegen). Überall sind Blumensträuße auf den Bildern abgemalt, es stehen Vasen mit weißen Lilien im Zimmer (und an WEN erinnern uns weiße Lilien…?), und auch Marlene selbst hat versucht, sich zu verwirklichen: als die Szene zu Reno wechselt, sehen wir nicht nur Marlenes zweites Outfit, ein langes, rosa Kapuzenkleid, sondern auch die Bilder, die sie an die Wand gehängt hat: einmal sie selbst, und jeweils Cloud und Tifa nebeneinander. Tifa selbst lächelt mit rosigen Wangen, und Cloud blickt mürrisch, finster und böse – seine Mundwinkel sind heftig nach unten gezogen. Sieht selbst Marlene, dass Cloud so nicht glücklich ist? Für jene, die dachten, Marlene hätte Barret mit Cloud als Vater ersetzt: sie hat auch ihn gemalt, allerdings auf der linken Seite des Zimmers (ihre Zimmerhälfte). Auch ein Bild einer Kirche ist zu sehen, allerdings mit Ölfarben gemalt und – sicherlich – nicht von Marlene.
Kleines Osterei: Wenn man genau hinsieht, kann man an einer Tankstelle ein Schild mit dem Schriftzug „Bahamut“ erkennen, sowie LOVELESS-Poster von Aerith und Tifa. Das Poster von Tifa hängt an einem Bauwerk in der Mitte von Edge, und das Poster von Aerith ist in Wirklichkeit das massive Schild, welches Rude auf den Kopf knallt. Anmerkung: es wird gerne spekuliert, dass die Frau auf den Bildern gar nicht Tifa sei, sondern nur die Sängerin von My Chemical Romance, aber das ist unwahrscheinlich, da auf den Postern immer nur die Leute aus FFVII abgebildet waren (und das Bild zu sehen lohnt sich, es ist wirklich schön x3).
Clouds Gespräch mit Vincent ist letztendlich der Auslöser, der ihn umdenken lässt. Er erkennt sich selbst in Vincent wieder. Der Turk mit dem tragischen Schicksal hatte niemals aufgehört,  Lucretia zu lieben und sich für ihren Tod zu reuen. Er wurde zu einem abgeschotteten, mehr als nur verschlossenen und gefühlskühlem Unsterblichen, der sein ganzes restliches Leben in Schmerz als Buße für seine Sünden ansieht: die Sünde, dass er die Frau, die er liebte, nicht retten konnte. Doch Cloud sieht, wie nahe er Vincent gekommen ist, und reißt sich dann am Riemen. Wenn sich Cloud so stark für Aerith reut, dass er Vergleiche mit DEM Vincent zieht – kann er nicht nur freundschaftliche Gefühle für sie empfunden haben.
Ein Zitat aus der Ultimania sagt sogar:
Nomura sagte auch, dass Cloud seinen Gefühlen keinen Ausdruck verleiht und daher eher durch seine Augen spricht. Während den Szenen im Siebten Himmel sieht er Tifa kein einziges Mal an, während seiner Motorradszene sieht er sie nicht an und bei der Hand-zu-Hand-Szene zeigt er keinerlei Emotionen. Anders als bei Aerith: immer, wenn sie auftaucht, weiten seine Augen sich, sie sind nicht länger hinter seinen Haaren verborgen, und während der Rücken-an-Rücken-Szene im Blumenbeet versucht er sie anzusehen. Sie ist als einzige in der Lage, Cloud seinen entgültigen Powerboost zu geben, als sie seine Hand nimmt und in Clouds rechtem Auge erscheint – welches sich in Verwunderung und Erstaunen weitet. Diese Szene stammte ursprünglich von Nomura, der diese Hand-Reich-Szene einbaute, um zu zeigen, dass Cloud endlich Aeriths Hand halten kann - in FFVII wird er aus seinem Traum-Zustand gerissen, weil ihm der Boden unter den Füßen wegkracht. Dass er in Advent Children endlich Aeriths Hand halten kann, sollte laut Nojima zeigen, dass sie sich nun endlich treffen können.
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"Am Ende des Kampfes mit Bahamut SIN, wurde die Szene, in der Aerith ihre Hand nach Cloud ausstreckt, an eine Szene einer früheren Produktion angelehnt. Es war Tetsuyas (Nomuras) Idee...."
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Cloud ist also endlich in der Lage, Aeriths Hand zu halten und sie damit zu erreichen – und sie wiederzusehen. Man merkt, dass auf diese Szene sehr viel Arbeit verwendet wurde, man kann sogar die inneren Ringe von Aeriths Armreif erkennen. Dieser Moment, wo sich Clouds Hand in Aeriths schmiegt, und die beiden in weicher Bewegung zusammentreffen, hat etwas Ergreifendes…
Als Cloud gefragt wird, was für ihn das Wichtigste ist, schießen Cloud Bilder durch den Kopf. Drei von Aerith, eins von Zack, eins von Tifa, eins von Marlene, eins von Denzel, und eines von der Familie, die Tifa versucht hatte, aufzubauen. DREI Bilder von Aerith, und alle anderen kriegen nur EINS – Aerith scheint ihm um einiges wichtiger zu sein als der Rest seiner Freunde.
Als Kadaj besiegt wird, hält Cloud ihn im Arm, obwohl er seinen Feind auch ruhig hätte auf dem Boden liegen lassen können. Daraufhin sieht dieser Aerith und lässt sich von ihr – die er nun „Mutter“ nennt – in den Lebensstrom führen. Auch heißt es:
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"Ich denke, einer der Gründe, warum wir uns dafür entschieden haben, Kadaj´s Basis in der Vergessenen Stadt zu planen, war der, dass es der eine Ort ist, den Cloud meidet. Doch gleichzeitig zieht es ihn selbst vielleicht dort hin. Dort ist eine versteckte Botschaft, zusammen mit dem mütterlichen Wesen von Aerith, die dort weiterhin besteht." (Nomura, Reunion Files)
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Nomura sagt also, dass Cloud diesen Ort meidet, und deshalb Kadaj dort ist – doch während Cloud diesen Ort meidet, fühlt sich Kadaj zu ihm hingezogen. Warum? Kadaj ist auf der Erde, um nach seiner „Mutter“ zu suchen – und Aeriths „mütterliches“ Wesen zieht ihn dort hin. Das macht sogar großen Sinn, da er sie am Ende des Films wie so viele „Mutter“ nennt – er erkennt ihre Energie und ihr Wesen aus der Vergessenen Stadt wieder.
Die Szene, in der Aerith ihn aus dem Lebensstrom schickt, zusammen mit Zack, wird von vielen Zeriths als Beweis für Zerith beschrieben - dabei heißt es schlicht und ergreifend nur, dass Cloud noch nicht bereit ist, in dem Lebensstrom zu kommen, da er ja nicht wirklich gestorben ist, und dass Aerith ihn nicht auf Dauer vor dem Mako schützen könnte. Dass Aerith Cloud ein „großes Baby“ nennt, rührt nicht etwa daher, dass sie damit ihre angebliche Lebensstrom-Beziehung zu Zack ausdrücken will und Cloud jetzt als unnötiges Anhängsel betrachtet – sondern, dass sie ihn necken will, hatte Cloud sie doch selbst „Mutter“ genannt – und Aerith sieht Cloud als Liebhaber an, nicht als Sohn.  Danach sieht man eine Szene, in der der Timberwolf an Cloud schnuppert und dann verschwindet.
Viele meinten, dass der Timberwolf das Symbol für Zacks sei, der aus dem Lebensstrom als Wolf hervortritt und über Cloud wacht. Immerhin wird er ja in Crisis Core "Zacks the Puppy" (Zacks der Welpe) genannt... allerdings ist das falsch. Der Wolf ist eine symbolische Figur für Clouds Reue über Aeriths Tod.
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Der Wolf ist eine symbolische Figur, die das Innerste von Clouds Psyche widerspiegelt. Er taucht als Resonanz zu einer Bürde auf, die Cloud tief in seinem Herzen mit sich trägt.
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Der Wolf spiegelt also Clouds innerste Psyche wieder und taucht immer nur dann auf, wenn Cloud wieder seine "Bürde" fühlt? Überlegen wir mal - wo taucht der Wolf denn immer auf?
An Aeriths Grab, wo Cloud gerade seine Gefühle wiederaufleben ließ, sie nicht retten zu können. Traurig starrt er auf den Grund, wo Aeriths Körper versunken liegt. Hier symbolisiert er also Clouds Gram über den Tod seiner Freundin und anscheinend auch seiner Geliebten.
An Zacks Grab, wo Cloud gerade gegen die Silberhaarigen gekämpft hat. Hier hat ihn Zacks an seine Bürde erinnert, vielleicht sogar die Silberhaarigen an Sephiroth, der Aerith ja schließlich umgenietet hat...
In Aeriths Kirche, wo Cloud und Tifa gerade in ihrem Blumenfeld zusammen gebrochen sind. Symbolisiert der Wolf also Tifa? Nein, denn gegenüber Tifa verbindet er keine Schuldgefühle. Es ist Aeriths Kirche, Aeriths Theme wird gespielt, Aeriths Wassertropfen kündigen ihren Auftritt an, sie heilt Cloud und Tifa, und der Wolf ist da... und guckt zu.
Das letzte Mal taucht er am Ende des Films auf. Cloud hat gerade Zacks und Aerith getroffen und sich selbst vergeben - als Antwort darauf verschwindet der Wolf. Dies war auch der beste Weg, um zu sehen, dass der Wolf nicht Zacks war - wäre er Zacks Inkarnation gewesen, wäre er nicht verschwunden, nachdem der *echte* Zacks gerade gesprochen hatte!
Diese Szene ist sehr wichtig, denn gerade hat Cloud sich schlussendlich selbst vergeben – und prompt darauf ist er in der Lage, Aerith zu treffen.
Cloud hat Denzel soeben „getauft“, und als er in Tifas Richtung sieht, schenkt diese ihm ein fettes „Ich hab dir doch gesagt, du schaffst das“- Lächeln. Er sieht schnell weg, lächelt dann die Kinder und den Rest an, guckt durch den Raum – und dann fällt ihm die Kinnlade runter. Er sieht Aerith, wie sie lebhaftig am anderen Ende der Kirche steht und dann ins Licht läuft. Tifa wird ab diesem Punkt vollständig ignoriert. Aerith lächelt ihn strahlend an und ihre Zuneigung überschüttet Cloud – und er sieht zu Aerith und das erste wahre Lächeln im Film spielt sich auf seine Lippen.
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Selbst, nachdem er sein wahres Ich wiederfand und ein neues Leben begann, ist er immer noch von Gefühlen der Reue und Schuld gebunden und behält meistens die selbe verdrießliche Miene bei. Wenn man dies bedenkt, ist sein Lächeln am Ende von AC besonders tief und gefühlvoll.
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Cloud lächelt breit in die Kamera, sein Lächeln ist allein für Aerith gedacht, und er erkennt: er ist nicht mehr allein. Woher rührt diese Erkenntnis, gleich, nachdem er Aerith aus Fleisch und Blut gesehen hat? Tifa war ja schon vorher da, es kann also nur sein, dass er erkennt, dass Aerith ihn niemals verlassen hat. Nomura meint dazu:
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Ich glaube, für diejenigen, die einst mit ihr als Gefährtin gereist sind und für die Zuschauer, gilt, dass jeder seine eigenen Gefühle und eine gewisse Liebe für Aerith in sich trägt. In der Geschichte trägt auch Cloud seine unsterblichen Gefühle für Aerith in seinem Herzen, sogar bis zum heutigen Tage… Wenn man das nun mit der Kirchen-Szene verbindet… Yup. Das lasse ich ihnen jetzt für ihre Sicht der Dinge offen.
(Tetsuya Nomura, PlayStation magazine)
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Cloud hat also nicht nur Gefühle für Aerith, sie sind auch noch „unsterblich“ – ein bisschen viel für Freundschaft, nicht?
Auch ist es lustig, dass Aerith und Zack sich keines Blickes würdigen. Zack starrt Cloud an, Aerith sieht Cloud an, Cloud sieht aber nur Aerith an. Als Aerith sich umdreht, ignoriert sie Zack. Während sie früher geht, verblasst Zack immer schneller, bis er seitlich abgeht und Aerith trotzdem noch zu sehen ist.
Was mich allerdings an der Szene ein wenig stört, ist die fehlerhafte Übersetzung. Wie die meisten wissen, hat FFVII die Deutschen teils sehr geärgert, weil die Übersetzung des Spiels vom Japanischen ins Englische ins Deutsche etwas zweckentfremdet wurde - ergo ging ein kleiner Teil der Handlung verloren, dadurch, dass einzelne Passagen einfach unbrauchbar wurden. Darüber ärgern sich bis heute viele Fans.
Bei Advent Children entdecken wir ähnliches: nicht nur wurde Vincents legendäre "Wo kann ich hier ein Handy kaufen"-Zeile abgeändert, mit einigen anderen kleinen Passagen - die Kirchen-Szene fiel genauso dem bösen Übersetzungs-Monster zum Opfer.
Beispiel:
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Japanische Version:
"Alles ist in Ordnung."

Englische Version:
"Jetzt ist alles in Ordnung, nicht wahr?"

Deutsche Version:
"Ihr werdet es schaffen, Cloud. Glaubt an euch."
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...??? Mit dieser krassen Fehlübersetzung muss man sich eigentlich über gar nichts mehr wundern. Ich glaube, wenn diese Zeile denn nun der Wahrheit entsprochen hätte, sie hätte mit einem Schlag CloTi bewiesen - oder zumindest saustark beführwortet. ...Das doofe an der Übersetzung ist nur, dass sie eben - naja - falsch ist.
Auch in Zacks Advent Children Profil steht drin, das Zack Cloud nur besucht hat, um ihm zu helfen, sich selbst zu finden und zu vergeben. Das Ending Theme ist ein Orchestra-Remix vom Main Theme – allerdings mit einem kurzen Stück vom Aerith Theme. Tifas Theme wird hier kein einziges Mal gespielt. In den Credits sehen wir Cloud, der durch Felslandschaften fährt. Kurze Zeit später wird Aerith bzw. Aeriths Geist eingeblendet, die in einem Blumenfeld steht und sich aufeinmal umdreht, als würde sie spüren, das Cloud sich ihr nähert. Daraufhin schwenkt die Szene zurück zu Cloud, der immer noch in der Felslandschaft ist und immer weiter fährt, bis er schließlich sein Ziel erreicht: das Blumenfeld, indem Aerith steht. Kein Zack weit und breit. Auch der Liedtext spielt ganz klar auf Clerith an. Und bevor ihr mich zerreißt: JA, ich weiß, dass das Lied „Calling“ 16 Jahre vor Advent Children erschienen ist. Doch der Song wurde deshalb genommen, WEIL er so schön passte, und Nomura sieht das genauso:
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"Mit der Szene, in der dieses Lied spielt, versuche ich die Botschaft des Films und Clouds Gefühle durch Stille und dieses Lied zu verdeutlichen. Ich denke, die Leute warden die überzeugende Kraft dieses Liedes fühlen, wenn sie sich diese Szene anschauen."
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Nomura hatte also sehr wohl etwas im Sinn, als er dieses Lied einbaute. Auch finden sich hier erhebliche Clerith-Hinweise:
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Ich frage mich, wie viele schlaflose Nächte du noch zählen must, bis du deinen Weg findest
Wir der Kampf nach so vielen verlorenen Leben enden?
All diese Kasper, die durch die Weltgeschichte stolpern
Wie schon jemand einen Tag zuvor sagte
Die Antwort liegt im Wind.

Wie oft muss man dir noch ins Gesicht schlagen, wenn du dich wegdrehst, bis du aufhörst vorzugeben, du bemerktest es nicht?
Wie viel Schmerz musst du noch aushalten, bis du sorgenfrei lächeln kannst?
Wenn du nicht wieder eine Niederlage annehmen kannst, wirst du stets an verrostete Ketten gebunden sein
Wie schon jemand einen Tag zuvor sagte
Die Antwort liegt im Wind.

Mit deiner angespannten Stimme und deinen festhaltenden Händen
Wartest du auf die Zeit, in der sich dein Schicksal mit Sicherheit ändert
Mit der schwindenen Kraft einer süßen Liebe
wartest du stets darauf, dass deine Trauer umarmt wird

Verachtenswerte Schwindler, die ihr Netz aus Lügen stricken
Dumme Romantiker, die anmutig mit ihrer Tollpatschigkeit unterhalten
Die Ankündigung eines Tages, an dem dir die Geschichte nichts mehr zu sagen hat
Wie schon jemand einen Tag zuvor sagte
Die Antwort liegt im Wind.

Mit deiner angespannten Stimme und deinen festhaltenden Händen
Wartest du auf die Zeit, in der sich dein Schicksal mit Sicherheit ändert
Mit der schwindenen Kraft einer süßen Liebe
wartest du stets darauf, dass deine Trauer umarmt wird
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Als die Szene zu Ende ist, sehen wir Clouds Schreibtisch: das Bild von Cloud, Tifa, Marlene und Denzel, auf dem er noch so griesgrämig aussah, ist nun in den Hintergrund gerückt, und stattdessen steht ein neues Bild davor: ein Bild von der gesamten Party, Clouds „wirklicher“ Familie. NOCH ein Stückchen davor liegt ein Blumenstrauß mit Aeriths Blumen – und daneben an die 50 Bilder ein und des selben Blumenfeldes. Auf zweien davon ist sie sogar verschwommen zu sehen – man erkennt ihr Blumenfeld, ihre Jacke, ihre Schleife, ihren Zopf und ihre gravitationslosen Haare.
In Complete – einer abgemilderten Version von Advent Children, in der Tifa mehr Zuneigung erhält – heißt die Szene jetzt Safe and Sound und Aerith wurde rausgeschnitten. Dafür werden am Anfang des Videos alle Gegenspieler Clouds gezeigt (diejenigen, die er am wenigsten mag), und mit jeder Person steigt seine Zuneigung. Am Ende wird Aerith gezeigt, bis Cloud im Blumenfeld verschwindet, wo Aerith auf ihn wartet.
Jetzt die Frage: Aerith ist tot – wie kriegt sie dann also solche Meisterleistungen hin?
Aerith ist eine Cetra. Sie hat oftmals gezeigt, dass sie in der Lage ist, aus dem Lebensstrom mit einem formvollen, anprechbaren und anfassbaren Körper zurückzukehren, ihre Seele mit denen anderer zu verbinden, telefonieren zu können und Limitbrecher einsetzen zu können. Sie kann also nicht mausetot sein. Wenn sie uneingeschränkt kommunizieren und in Clouds Seele sein kann – was stände dann einer Beziehung zwischen ihr und ihm noch im Wege? Tidus war auch nur ein Traum, und doch kam er in X-2 durch Yunas Wunsch zurück.
In der Ultimania Omega 20th Anniversary Ausgabe befindet sich ein Steckbrief von Aerith, in dem geschrieben steht:
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Während sie ihre Pflicht als Cetra erfüllt, sorgte sie sich gleichzeitig um Cloud. Und ihre Gefühle bestehen sogar jetzt noch…
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Wenn es heißt, “sie bestehen sogar jetzt noch”, heißt das erstens, dass es nicht normal ist, nach dem Tod so etwas weiterzufühlen, und zweitens, dass diese Gefühle ungewöhnlich stark sind – stärker als Freundschaft.
Nomura sagte auch, dass Cloud seinen Gefühlen keinen Ausdruck verleiht und daher eher durch seine Augen spricht. Während den Szenen im Siebten Himmel sieht er Tifa kein einziges Mal an, während seiner Motorradszene sieht er sie nicht an und bei der Hand-zu-Hand-Szene zeigt er keinerlei Emotionen. Anders als bei Aerith: immer, wenn sie auftaucht, weiten seine Augen sich, sie sind nicht länger hinter seinen Haaren verborgen, und während der Rücken-an-Rücken-Szene im Blumenbeet versucht er sie anzusehen. Sie ist als einzige in der Lage, Cloud seinen entgültigen Powerboost zu geben, als sie seine Hand nimmt und in Clouds rechtem Auge erscheint – welches sich in Verwunderung und Erstaunen weitet.
Nojma verrät auch:
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Am Ende des Kampfes mit Bahamut SIN, wurde die Szene, in der Aerith ihre Hand nach Cloud ausstreckt, an eine Szene einer früheren Produktion angelehnt. Es war Tetsuyas (Nomuras) Idee....

Nomura: "Wir wollten zeigen, dass es das Bewusstsein ist, das weiterlebt. Wir nahmen das Ende des Spiels und arbeiteten es aus. Auch wenn sie tot sind, so ist ihr Bewusstsein doch immer noch bei uns."
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Cloud ist also endlich in der Lage, Aeriths Hand zu halten und sie damit zu erreichen – und sie wiederzusehen. Man merkt, dass auf diese Szene sehr viel Arbeit verwendet wurde, man kann sogar die inneren Ringe von Aeriths Armreif erkennen. Dieser Moment, wo sich Clouds Hand in Aeriths schmiegt, und die beiden in weicher Bewegung zusammentreffen, hat etwas ergreifendes…
Auch in der Szene, als Aerith ihren Heilenden Regen sendet, um alle von Geostigma zu heilen, wird sein Gesicht friedlich und ruhig, während er sich in Aeriths Regen lehnt, absolut entspannt und zufrieden.
Als Cloud am Ende vom Film von Tifa mehr als nur direkt angelächelt wird, erwidert er es nicht, doch erst, als Aerith ihm ihr ganzes Gesicht zuwendet und ihm zulächelt, weiten sich seine Augen erst in Erstaunen, dann öffnet sich seine Unterlippe leicht, und dann schenkt er ihr sein erstes wahres Lachen im ganzen Film, direkt an sie gerichtet.
Das Ending von AC heißt Calling, und es wurde extra in Hawaii gefilmt, da die Blumen denen von Aerith ähnlich sahen. Wenn das mal kein Hinweis ist… Während Aerith sich Cloud zuwendet, wird die Zeile „die Antwort liegt im Wind“ gezeigt, und danach wird Cloud gezeigt, wie er auf einmal durch ein Blumenbeet rast, als die Kamera nicht mehr weiterschwenkt.
Zurück im Siebten Himmel sieht man nun seinen Schreibtisch, wo nun ein neues Foto steht, diesmal von der Party. Ein Strauß gelber Blumen – die Blumen aus Aeriths Blumenfeld – liegt dort auf dem Tisch, zusammen mit über 50 Fotos, die alle vom selben Blumenfeld geschossen sind – das zeigt, dass Cloud dort einige Zeit verbracht haben muss. Wenn man jetzt an den Wunsch denkt, den Cloud am Ende von FFVII enthüllte, muss er also tatsächlich einen Weg gefunden haben, Aerith wieder zu sehen.
Ich erhielt einmal einen Kommentar, indem es hieß, die ganzen Fotos stammten wahrscheinlich daher, dass Cloud die ganze Zeit auf Aerith ziele, sie allerdings aber nicht fotographieren könne. Deshalb hab ich mich mal etwas genauer auf seinem Schreibtisch umgesehen, und tatsächlich glaube ich, etwas entdeckt zu haben (haha)
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/aerithfotosfraur8mf6ujnb.jpg
Dieser Bereich beinhaltet drei Fotos, die mir auffielen - hier sind sie markiert:
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/aerithfotosfrau24c20ran3m.jpg
Hier kann man relativ gut erkennen, das das erste Bild die Zeichnung einer Frau zeigt - schlank sitzt sie im Kleid auf irgendeiner Materie, und hebt den Arm. Ich hab zwar keine Ahnung, was das zeigen soll, aber es fiel mir halt auf.
Was ich eher zeigen wollte, war das zweite und dritte Bild.
Im zweiten Bild sehen wir eine Frau mit einer dicken, kurzen Jacke in einem Blumenfeld. Zumindest in einer Ebene mit Himmel. Ihre Erscheinung erinnert sehr an Aerith, sie ist sehr schlank und trägt ein langes Kleid. Das Bemerkenswerteste ist allerdings ihr Pony, der jeglicher Gravitation widersteht.
Bild drei zeigt einen Berg mit seitlichem Wasser, und einen Kopf davor. Ein Kopf mit dunklen Haaren und einer Schleife im Zopf. Wenn man genau hinsieht, kann man sogar ihren stehenden Pony erkennen.
Und nun eines der am Besten versteckten Ostereier im Film: seht es euch an. Diese glorreiche Szene. Wenn Rude dieses Schild auf den Kopf knallt. Haltet den Film an – und ihr könnt Aerith darauf erkennen xD:
http://media.photobucket.com/image/aerith%20easter%20egg%20advent%20children%20sign/josephiroth/TLS/aeris_sign.png
Hats geklappt?
Noch als letztes Schmankerl: der Film Advent Children wurde auch in einigen japanischen Zeitschriften vorgestellt. In einer Game-Zeitschrift gab es sogar ein Diagramm, wo die Beziehungen der einzelnen Charaktere zu einander beschrieben wurden.
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Tifa & Cloud:
"Mehr als Freunde, weniger als Liebhaber"
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Wie gesagt, es ist nur eine Zeitschrift, allerdings frage ich mich, ob man einfach so Sachen in Zeitschriften abdrucken darf, die so nicht offiziell gesagt wurden - wo Nomuras Auge doch sonst so wachsam ist...?
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